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wo ist mein Weg

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Traurig und glücklich zugleich :: Konfirmation  
Autor Nachricht
Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

switzerland.gif
BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 16:36    Titel: wo ist mein Weg Antworten mit Zitat



Hallo an alle hier im Forum,

habe den hochtrabenden Namen "Prinzessin" gewählt, damit mich keiner erkennt (evtl. lesen ja doch aktive NAK'ler hier). Wusste bis vor einigen Tagen nicht, dass es Euch gibt. Bin in n-aktuell und GK herumgeirrt und dann irgendwie hier gelandet. Es klingt alles sehr abgehackt, aber ich bin so voll mit meinen Gedanken...
Wer bin ich - schon die erste Frage. Aussteiger? Ab wann ist man das? Passives Mitglied? Suchende?
Wie so viele hier - ich bin ebenfalls seit mehr als 3o Jahren aktiv dabei und "hineingeboren". Komme aus einem strengen NAK Elternhaus, (nicht um der Vorteile willen, nein, nein)
Bin seit vielen Jahren mit einem Priester verheiratet - Jungfrau in die Ehe und so....und wir werden uns scheiden lassen.
Habe die gesamte Litanei hinter mir und steh jetzt an einem Punkt wo ich eigentlich nur eins möchte. Meinen Weg finden zu ihm, zu Gott. Habe mich oft (mit mir - mit wem sonst - ist ja Sünde) über die NAK auseinandergesetzt. Es gab auch schöne Erlebnisse, ohne Frage. Will weiterleben ohne Druck, ohne Gängelei, ohne ANGST. Diese ewige Angst die mich wahnsinnig prägt - wenn man eben nicht "treu" ist was passieren könnte.
Nun bin ich am freistrampeln aus meiner Ehe und habe vor kurzen währrend der Trennungsphase und jemanden kennengelernt, der mein Herz besetzt hat und - ist nicht NAK'ler.Das bringt mich zum Nachdenken...Gehe ich in die Kirche fleissig weiter...und riskiere evtl. etwas? Missionieren würde ich eh nicht. Bin wie gesagt voll dabei - Chor, Orgel, Kinder...und spüre so meine Suche nach meinen Weg. War Neujahr das erste Mal nicht in der Kirche - war bei meinem Schatz und ich fühlte mich gut dabei....
Nun habe ich Kinder und wir teilen uns das Sorgerecht. Was die grösste Sorge meines Nochpartners ist - das die Kiddis weiter den Weg gehen. Und ich möchte diese selbst entscheiden lassen. Und dann ist die Sorge in mir - was ist wenn ich nicht mehr sooo aktiv bin....bin ich dann eine von den fünf törichten Jungfrauen?? Ich habe soviel erlebt und immer bei allen Niederlagen - das ist eine Prüfung. Warum werde ich geprüft?? Bin ich so schlecht?? Jetzt bei diesem neuen wunderbaren Mann denke ich sogar - geht das gut wenn er nicht NAK ist und ich "lockerlasse" ?
Und ich glaube fest an ihn da oben. Will nicht abtrünning werden oder so, aber ich ersticke grad innerlich an dem ganzen Drum herum in der NAK.
Nur so ein Bsp. - wenn es jemanden schlecht geht aufgrund einer Krankheit - dann beten "alle" oder na ja sprechen Dich drauf an - geht es dir schlecht weil du (ich) dich trennst (Frauen sind wohl öfter die aktiven), da schauen dich alle komisch an, aber drauf an spricht dich kein Mensch. Ein Priesterpaar geht auseinander.....
Dann haben wir noch einen neuen Vorsteher, anfang 40 und so antiquiert. Sage nur - die draussen in der Welt...das ist eh mein Agressionssatz. Als ob wir nicht alle draussen in der Welt sind. Schon beim Niederschreiben merke ich - habe schon wieder Angst. Angst davor jetzt wieder "geprüft" zu werden mit irgendwas auch immer - weil ich kritisch hinterfrage - schlimm.

Dies nur ein Anfang zur Vorstellung.
Ach ja noch was. Bin hier in der CH gelandet und man ist im Ausland dankbar, irgendwie Leute kennenzulernen um sich einen Bekanntenkreis aufzubauen. Und das war hier die Gemeinde vor Ort...

Prinzessin
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Ida
Gast





BeitragVerfasst am: 17 Jan 2007 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ein

"Willkommen"

an Dich und Liebe Grüsse winken


Zuletzt bearbeitet von Ida am 08 Jun 2009 23:32, insgesamt einmal bearbeitet
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ruthie
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 2143

australia.gif
BeitragVerfasst am: 19 Jan 2007 9:07    Titel: Antworten mit Zitat

hallo prinzessin (sehr schoener name uebrigens),

auch von mir ein herzliches willkommen Smile

moechte dir alles gute wuenschen und viel kraft!

liebe gruesse
ruthie

_________________
Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert,
doch die Weisheit der Katzen ist letzlich um ein weites größer.
Zitat von Hyppolyte TAINE
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Loreley 61
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2966
Wohnort: Rheinland-Pfalz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 19 Jan 2007 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und herzlich willkommen - Prinzessin!

Höre einfach auf deine innere Stimme. Sie wird dir den Weg weisen. Vor allem entscheide nichts gegen dein innerstes Gefühl. Höre auf dich selbst und sonst erstmal auf niemanden sonst.

Lieben Gruß - Lory

_________________
Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.

S. Painadath SJ, Indien http://www.sunnyseminars.de/

______________
Namaste
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Galileo
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 17.11.2006
Beiträge: 636

germany.gif
BeitragVerfasst am: 19 Jan 2007 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, eine prinzessin.
nur kurts von mir, so begann ich im november 2006 im GK:
ergab sich aus dem vorigen beitrag so
ja das ist ja auch ok so, denn eine Antivalenzverknüpfung ist in disjunktiver normalform:
nicht e1 und e2 oder
e1 und nicht e2
Damit jeder weiß, was gemeint ist
Rolling Eyes
Das hat keinen zünischen Hintergrund, bin etwas humorvoll veranlagt.
Bin neu in diesem Forum, lese aber schon länger solche Foren.
Gibt es noch Interresse an diesem Thema?
Meine Geschichte dazu wird etwas länger und bei mir hat sich diese Frage "Kämpfen oder aufgeben" erübrigt.

Vom 15.06.2006 ist der letzte Beitrag. Wie ich sehe habe ich die Kugel wieder in`s rollen gebracht. Bin erstaunt und erfreut, dass es so viele Gleichgesinnte besonders auch Amtsträger in der NAK gibt. Da kann man sicher sein, nicht einem Irrtum aufgelaufen zu sein.
Das Internet ist wirklich ein großer Segen. Wir hätten immer ein kleines Bedenken nur eine kleine Minderheit zu sein.

Bis heute schwanke ich ob und wie ich meine wahre Geschichte überhaupt veröffentliche. Mit Herzklopfen begann ich zu schreiben.

Das kleine Begrüßungskomitee hat mich erfreut und ermuntert.

„Ob“, ist wohl der erste Schritt getan und nun soll die Kugel rollen.


obwohl ich dich verstehen kann, überlasse ich dich der lory, ruthie und ida.
das ist besser ein tema von frau zu frau.

Liebe Grüsse Galileo winken
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Minka
Gast





BeitragVerfasst am: 19 Jan 2007 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,liebe Prinzessin,
auch von mir noch ein Herzliches Willkommen..! Wink
Fühl Dich hier wohl,
liebe Grüsse-Minka! ani
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isa
Admin
Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 11712
Wohnort: Sanitz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 25 Jan 2007 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Prinzessin,
leider konnte ich bis jetzt noch nicht auf deinen Beitrag eingehen, denn ich war 2 Wochen nicht hier und habe mich nun erst langsam durchgelesen.
Als erstes möchte ich dich sehr herzlich begrüßen in unserem Forum, nachdem ich deinen Beitrag studiert habe, finde ich, du bist hier richtig gelandet. Es gibt zwar viele Foren, aber nicht in jedes paßt auch jeder rein.
Was nun dein Anliegen betrifft, so kann ich dich ziemlich gut verstehen. Zumindest das mit der Trennung habe ich vor Jahren auch schon hinter mich gebracht und glaube mir, wenn das erst alles vorbei ist, kannst du auch wieder aufatmen und ein Teil deiner Angst weicht von dir.
Du hast einen netten Nichtnakler kennengelernt, daran ist ja nichts auszusetzen. Und ich sehe auch keinen Grund, warum das nicht gutgehen sollte. Wenn die Liebe und das Vertrauen da ist, dann kann man auch die berühmten Berge versetzen. Ich habe es bei meinen Eltern live erlebt. Mein Vater ist ein überzeugter Atheist und meine Mutter eine strenge Katholikin und beide haben gerade ihre diamantene Hochzeit (60 J.) gefeiert. Du siehst also man hat es selbst in der Hand und kein Apostel, Priester, Vorsteher oder ähnliches. Man kann auch ohne eine Kirche seinen Glauben weiter leben. So hat es z.B. meine Mutter die 60 Jahr lang gemacht, da in der DDR auch am Altar nur Politik gepredigt wurde, wollte sie da nicht hingehen und hat dann diesen Weg für sich gewählt. Gott braucht kein Haus und keine Mittler, er will nur den Menschen und sich , um sich im Gebet zu vereinen. Ich glaube, dein Herz fühlt sehr wohl was richtig und falsch ist, handle einfach danach und du wirst auf den rechten Weg gelangen. Und die so genannten Weltmenschen, Prinzessin, sind nicht anders als alle anderen. Mensch bleibt nun mal Mensch.

Liebe Grüße Isa Laughing

_________________
Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit.
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Winni Lange
Forenprofi


Anmeldungsdatum: 06.09.2006
Beiträge: 71

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BeitragVerfasst am: 27 Jan 2007 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Prinzessin! Habe Deine Zeilen mit Berührung gelesen und ich will Dir Kraft wünschen, Deinen Weg unbeirrt weiter zu gehen. Möge es ein Weg sein, aus der NAK mit all ihren Ängsten und Zwängen behaftet hin, zu einem liebenden Gott.

Gott ist nicht neuapostolisch, sondern steht über allem und sieht unsere Herzen an. Er ist groß und nicht kleinlich, das sind nur die Menschen.

Dir und allen anderen ebenso einen schönen gesegneten Sonntag, wo immer wir diesen verbringen werden. Und Prinzessin, manchmal kann auch ein Sonntag Vormittag, mit den Kindern auf dem Spielplatz oder einem Waldspaziergang segensreich sein. Embarassed

Trostvoll ist für mich immer wieder der Ausspruch, dass, wenn wir Ihn von ganzem Herzen suchen, wir Ihn auch finden werden. Und weil wir wissen, dass Gott uns sogar nachgeht und uns Seine liebende Hand reicht,- bin ich auch für Dich sicher, dass Er es gut machen wird.

Ich wünsche Dir ganz viel Mut und die nötige Kraft, das alles durchzustehen. Das mit den Ängsten und (...) bleibt nicht so, es wird besser. Ich grüße Dich und Euch alle herzlich- Winni Lange Wink

_________________
Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
Aldous Huxley (14)
26.07.1894 - 22.11.1963
engl. Schriftsteller und Kritiker
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Minka
Gast





BeitragVerfasst am: 27 Jan 2007 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Winnie,ist das schön,Dich mal wiederzusehen..!Kommst Du jetzt wieder öfter her? Laughing
Liebe Gruß-Minka
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

germany.gif
BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Winni Lange hat folgendes geschrieben:

Und weil wir wissen, dass Gott uns sogar nachgeht und uns Seine liebende Hand reicht,- bin ich auch für Dich sicher, dass Er es gut machen wird.


liebe winni,

wenn er bei dir schon war schicke ihn dann auch bei mir bitte einmal vorbei. - kein bedarf habe ich jedoch an " jenseits material " - fürs dieseits hätte ich jedoch noch einige wünsche offen. Wink

liebe winni - sorry - ich kann/will derzeit nicht mehr an IHN glauben. freue mich aber für dich, für jeden menschen wenn er für SICH real kraft aus diesem " gott " ziehen kann.

lieber gruss
ulrich
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2007 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bin wieder da... herzlichen Dank an Euch alle für die Antworten. Zwischenzeitlich habe ich gelesen und gelesen. Derzeit befinde ich mich wie wohl alle die diese Wege gehen im sogenannten luftleeren Raum. Reden kann ich darüber mit niemandem (alle Freunde NAK und die nicht NAK'ler Freunde sind betroffen) Nur das hilft mir derzeit wenig. Ich irre umher, bin gefangen in Angst. So wie jemand, dem man den Boden wegzieht unter den Füssen. Alles was man glaubte, das Umfeld, die Eltern - ist nicht mehr das. Komischerweise je mehr ich mich mit meinem neuen Partner unterhalte (nein er hört mir einfach zu) - umso befreiter fühle ich mich. Er meinte vor kurzem, jedesmal wenn ich davon rede kommt so ein Agressionsschub rüber. Meine Kinder sind noch voll dabei, mein Nochmann ebenso. Und ich der Ausbrecher. Habe derzeit noch Angst mich zu outen. Wenn ich im GD sitze, dann denke ich an sonstwas, Zeit absitzen eben.
Wie ging das bei Euch? Wann und wie habt Ihr die Kraft gefunden Euch zu outen?
Es geht weiter - mein Sohn hat Konfirmation dieses Jahr und meine Tochter besucht die Religion. Ich will schon dass sie konfirmiert wird. Aber ich möchte wenn ich mich trenne soweit wie möglich nicht mehr "gehen". Aber wohin kann ich denn gehen? Ich glaube an ihn, aber wo finde ich ihn und meine Ruhe? Macht es Sinn mit einem Evang. Theologen sich zu unterhalten?

Ach die beste Storie hörte ich gestern - meine Tochter war beim Religion. Dann ging auf einmal eine Stimme durch das Kirchenlokal durchs Telefon. Es hat aber keiner gewählt (ich vermute eine techn.Panne) Alle waren erstarrt und meine Kleine erzählte mir - der Rel.Lehrer sagte - das war jemand aus der Ewigkeit. Das ist doch das reinste Gruselkabinett. Ich versuchte es ihr auszureden, sie war aber völlig überzeugt...

Es wird wohl noch ein langer Weg werden.
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DerHarry
Forenprofi


Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 68
Wohnort: Hessen

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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2007 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Prinzessin,

erstmal ein herzliches Wilkommen von meiner Seite.

Ich will mal versuchen auf eingie deiner Fragen einzugehen...

Zitat:
Ich irre umher, bin gefangen in Angst. So wie jemand, dem man den Boden wegzieht unter den Füssen. Alles was man glaubte, das Umfeld, die Eltern - ist nicht mehr das.


Das ist ein Gefühl, das wohl die meisten Aussteiger zunächst haben aber glaube mir aus eigener Erfahrung, der Boden kommt wieder, und es ist ein fester und ruhigerer als jemals zuvor.

Zitat:
je mehr ich mich mit meinem neuen Partner unterhalte (nein er hört mir einfach zu) - umso befreiter fühle ich mich. Er meinte vor kurzem, jedesmal wenn ich davon rede kommt so ein Agressionsschub rüber.


Es ist sehr schön und unheimlich hilfreich, dass du jemanden hast, der Verständnis zeigt ohne mit dem Finger auf dich zu zeigen und das ganze Register der "Abtrünnigen-Überzeugung" zu ziehen, das wird dir durch die erste nicht so leichte Zeit helfen. Die Aggressionschübe bezüglich NAK erlebe ich auch immer wieder, bedenkt man wie sein seelisches aber auch reales Leben verlaufen wäre wenn...da kann einem schon mal der Kragen platzen Wink

Zitat:
Wenn ich im GD sitze, dann denke ich an sonstwas, Zeit absitzen eben.
Wie ging das bei Euch? Wann und wie habt Ihr die Kraft gefunden Euch zu outen?


So ging es mir spätestens ab meinem 15. Lebensjahr. Den Absprung geschafft habe ich als ich mich ganz ähnlich wie du jetzt durch eine Beziehung (heute meine Ehefrau) außerhalb der NAK immer öfter zurückziehen konnte und Verständnis entgegengebracht wurde die nicht geheuchelt war únd mir viel Kraft gab. Eines Tages (sonntags...) blieb ich einfach im Bett und ging nicht, und dann nie wieder - das offene Bekenntnis innerhalb der vollständig neuapostolischen Familie kam etwas später, brachte viel Diskussionen aber ich ging gestärkt daraus hervor, auch heute nach fast sechs Jahren kommt das Thema immer wieder auf den Tisch, aber da ich mir stetig mehr bewußt werde dass richtige getan zu haben um meine Seele zu retten gehe ich inzwischen recht angriffslustig in solche Diskussionen.

Zitat:
Aber wohin kann ich denn gehen? Ich glaube an ihn, aber wo finde ich ihn und meine Ruhe? Macht es Sinn mit einem Evang. Theologen sich zu unterhalten?


Natürlich kann das Sinn machen, zu früh würde ich mich nicht festlegen sondern erstmal mit Abstand von der Sekte in sich kehren und die Gedanken und Gefühle ordnen. Wenn du dich dann mit einem evangelischen Geistlichen auf ein Zwiegespräch triffst kannst du sehr positive Überraschungen erleben, ich hatte zumindest bisher durchweg positive Kontakte mit der evangelischen Kirche - wer allerdings NAK-erprobt ist dem kommen wohl die meisten Geistlichen anderer Religionen bzw. Kirchen sehr offen und zuvorkomend vor...

Zitat:
Ach die beste Storie hörte ich gestern - meine Tochter war beim Religion. Dann ging auf einmal eine Stimme durch das Kirchenlokal durchs Telefon. Es hat aber keiner gewählt (ich vermute eine techn.Panne) Alle waren erstarrt und meine Kleine erzählte mir - der Rel.Lehrer sagte - das war jemand aus der Ewigkeit. Das ist doch das reinste Gruselkabinett. Ich versuchte es ihr auszureden, sie war aber völlig überzeugt...


Traurig aber wahr, solche Geschichten ziehen sich durch die meisten unserer Biographien, schau dir mal die Themen im Bereich "Angst in der NAK" an *kopfschüttel*

Meinen Kindern werde ich so etwas ersparen, auf dieses Thema bin ich bei dir jetzt nicht weiter eingegangen, am besten wäre es den Kindern die Entscheidung zu überlassen, wobei der Einfluss des Vaters sicher nicht zu unterschätzen ist, falls es nicht so einfach klappt: erziehe sie zu offenen Menschen die mit offenen Augen und Ohren durch das Leben gehen... Pass auf sie auf.


Zitat:
Es wird wohl noch ein langer Weg werden.


Komm her wenn dir danach ist, alleine musst du ihn nicht gehen, zu allererst hast du anscheinend einen Partner an deiner Seite, der dir zuhört und dir Verständnis entgegenbringt - und wir sind dann auch noch da wenn die nach Quatschen ist oder du Fragen hast ;)

Liebe Grüße von Harry

_________________
"Der Rationalist ist einfach ein Mensch, dem mehr daran liegt zu lernen, als recht zu behalten." [Sir Karl Popper]
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich oft hier lese möchte ich mich wieder melden. Dir lieber Harry herzlichen Dank für die Antwort.
Vorige Woche war ich das erste Mal mit meinem Freund in D bei meinem Vater. Na ja...
Am Sonntag war Gottesdienstzeit - es muss ja alles seine Ordnung haben. Mein Freund war mit und auch das erste Mal in einem neuapostolischen GD. Und als ich sah wer auf den Altar ging (man kennt ja noch die Personen) da dachte ich schon, au weia. Das kann nur konservativ werden. Und so war es dann auch. Die volle Dröhnung. Vom auserwähltem Volk. Und wenn wir das und das machen im Sinne des Herrn - dann sind wir dabei. Ich kann es nicht mehr wiedergeben, weil ich es vergessen habe. Weiss nur noch - wir mussten beide weg und raus. Hinterher haben wir noch diskutiert, er meinte - es ist einfach eine schlimme Sekte. Dann dieses hinterher zum Altar gehen und sich verabschieden - auch so eine NAK Erfindung. Auch die Hand sich geben beim Eingang - all das ist für NAK'ler normal und wenn man drüber nachdenkt - ich glaube ich möchte es wenn ich fremd irgendwo bin nicht haben.
Wenn ich Lonas Beiträge lese dann merke ich auch, ich muss meine Kinder bewahren. Das geht nicht von heute auf morgen habe ich gemerkt, denn sie sind ja auch mit nichts anderes grossgeworden.

Ich wünsch Dir liebe Lona ganz viel Energie und Lebensfreude. Ganz viele Freunde (nicht NAK) die Dich halten und ziehen. Das Leben ist lebenswert. Und wenn ich dran denke, dass ich es irgendwann schaffe da mich herauszuziehen - ich seh da grad ganz viel Licht in mir bei dem Gedanken.

In diesem Sinne an alle ein Merci für das aktive Forum
Prinzessin
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 05 März 2007 9:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gestern war nun der Entschlafenen GD und ich bin das erste Mal nicht hingegangen. Nachdem mein Mann nun ausgezogen ist war ich das erste Mal am Sonntag allein. Mein Sohn hatte Geburtstag (den 15.) und hat in den Sonntag gefeiert und wollte nicht aufstehen. Ich war schon angezogen - und zog mich wieder aus. Mutig? Ich weiss nicht. Fühle mich grad so ohne Boden. Mein Nochmann bat mich dann am Nachmittag mich doch mit jemanden nicht konservativen in der NAK zu unterhalten über meine Probleme mit der NAK. Ich weiss nicht was ich machen soll. Ging Euch das auch so, selbst beim Beten muss man überlegen - es kommen immer wieder die gelernten Aussagen hoch - "verkürze die Zeit", bewahre den StAP und ...
Momentan fällt es mir schwer auszusteigen, will aber auch nicht wieder, nur der Gedanke schon ans "wieder aktiv"macht mir Unruhe und grenzt mich so ein. Das ist ein Hin und Her. Habe auch nicht Lust Kopf über Hals in eine andere Kirche zu konvertieren. Tja und spüren auch die Kinder, diese Unsicherheit.

Ostern hat mein Sohn nun Konfirmation. Das wird der nächste seelische Kraftakt führ mich.

In diesem Sinne grüsst Euch
Prinzessin
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 05 März 2007 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

hallo prinzessin,

ich hätte zu deinen ausführungen mal verständnisfragen :

prinzessin hat folgendes geschrieben:
Mein Nochmann bat mich dann am Nachmittag mich doch mit jemanden nicht konservativen in der NAK zu unterhalten über meine Probleme mit der NAK. Ich weiss nicht was ich machen soll.


- wegen was interessiert sich dein " nochmann " so um dein seelenleben ?
- ist er um dein sonstiges leben, um deine physischen wünsche/bedürfnisse auch so besorgt ?

prinzessin hat folgendes geschrieben:
Momentan fällt es mir schwer auszusteigen, will aber auch nicht wieder, nur der Gedanke schon ans "wieder aktiv"macht mir Unruhe und grenzt mich so ein.


- wer zwingt dich dazu auszusteigen ?
- wer zwingt dich dazu " aktiv " zu sein ?

prinzessin hat folgendes geschrieben:
Mein Sohn hatte Geburtstag (den 15.) und hat in den Sonntag gefeiert und wollte nicht aufstehen.


- ist dein nochmann um das wohl und das seelenheil dieses 15 jährigen pupertierenden jugendlichen auch so besorgt ?

prinzessin hat folgendes geschrieben:
Habe auch nicht Lust Kopf über Hals in eine andere Kirche zu konvertieren


- auch hier kann dich niemanden zwingen ! - jetzt warten die nak-christen schon 150 jahre, andere schon ü. 2000 jahre auf das " irdische-endziel ". deshalb kannst du dir sicherlich auch ein paar wochen/monate/jährchen zeit nehmen, um für DICH eine entscheidung zu treffen. kirche ist, im gegensatz oft zu den prägungen, weder heils,- noch lebens,- geschweige überlebens notwendig.

- es ist lediglich ein angebot ! - welches man beanspruchen kann oder auch nicht und ob es für den jeweiligen SINNVOLL ist, kann/muss jeder für sich selber entscheiden.

werte prinzessin ich wünsche dir viel kraft durch diese zeit zu gehen. was mir persönlich heute immer wieder noch wehe tut ist, wenn wie so oft, auch durch " unsere " vorgeschichten bedingt, menschliche schicksale entstehen - zum einen das lösen von partnern, das zerreisen von familienbanden und das gleichzeitige befreien von einer vertrauten ideologie.

das ist harte, - härteste " knochenarbeit " schwitz !

viel kraft dazu - lg ulrich

_________________
Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen. ( unbekannter Autor )
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ruthie
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 2143

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BeitragVerfasst am: 05 März 2007 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

liebe prinzessin,

man kann nachvollziehen, wie es gestern morgen in dir ausgesehen hat. ja, mir erging das auch so, schon beim beten, es war mehr eine gewohnheit, fuer all das zu beten. das geht nicht von heute auf morgen.
dein nochmann weiss ja vielleicht, dass du irgendwie fest sitzt und meint es gut mit dir, wenn er dich bittet, dich mit jemanden nicht konservativem in der nak zu unterhalten, die frage ist, willst du das? es geht um dich - und um dich alleine.wie ulrich schon schrieb, es gibt keinen zwang, nicht dafuer, nicht dagegen, nicht eine andere kirche - oder gar keine kirche. dein weg muss fuer dich richtig sein.
ich denke schon, dass die kinder spueren, wenn wir unsicher sind, da werden sicher auch fragen kommen. offenheit ist sicherlich die beste loesung hierfuer, die kinder verstehen mehr, als wie annehmen.
ich wuensche dir fuer die kommende zeit alles gute und viel kraft!

liebe gruesse - und einen knuddel - ruthie

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Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert,
doch die Weisheit der Katzen ist letzlich um ein weites größer.
Zitat von Hyppolyte TAINE
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isa
Admin
Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 11712
Wohnort: Sanitz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 06 März 2007 0:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Prinzessin,
es freut mich sehr wieder etwas von dir zu lesen. Ich würde es nicht unbedingt mutig nennen, aber es ist der erste Schritt zur Konsequenz. Wenn du ein ungutes Gefühl in und mit der Kirche hast, dann wirst du noch weiter gehen müssen. Ich glaube auch nicht, dass dein Nochmann in dieser Situation ein guter Ratgeber für dich ist, denn er will natürlich das alles so geordnet weiter läuft wie bisher. Wenn dir das Beten zur Zeit schwer fällt, dann versuche es einfach mal wegzulassen. Der liebe Gott wird dich dafür nicht bestrafen, denn er müsste ja deine Nöte kennen. Wenn du dich wieder besser fühlst und eventuell deine Gedanken geordnet hast, dann geht es sicherlich auch wieder von ganz allein und dann werden dir auch die richtigen Worte einfallen.
Manchmal sind klare Schnitte die bessere Methode um etwas zu ändern, aber das kann nur jeder selbst entscheiden, denn die Kinder haben es ganz bestimmt schon mitbekommen, dass da was im Busch ist. Kinder sind sehr feinfühlig, selbst wenn wir Erwachsenen glauben etwas gut vor ihnen verbergen zu können, außerdem sind sie nicht mehr so klein. Ich vermute, wenn man es ihnen ordentlich erklärt, dass sie es dann auch eher verstehen. Als erstes aber musst du dir selbst mal klar werden, ob du die NAK verlassen willst, oder nicht, denn solange du hin und her springst wird das Gefühl, dass dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird, noch viel größer werden.
Was eine andere Kirche betrifft, würde ich an deiner Stelle nichts übereilen. Gott braucht kein Haus, er ist überall und deshalb kannst du ihn auch immer und überall erreichen, auch ohne einen Souffleur im schwarzen Anzug oder Soutane. Er liebt seine Kinder auch ohne GD.

Liebe Grüße Isa Wink

_________________
Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit.
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???
Forenprofi


Anmeldungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 43
Wohnort: NRW

germany.gif
BeitragVerfasst am: 06 März 2007 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Prinzessin,

die Drei haben Dir viele sehr gute Tips gegeben. Alles braucht seine Zeit. Bei Dir verändert sich gerade so viel. Trennung als Eheleute. Trennung von Gefühlen und Vorstellung in Deinem Leben. Der riesen Abstand zu der Kirche. Die Frage kommt automatisch: Verliere ich jetzt auch noch meinen Glauben? Hat denn garnichts mehr Bestand?

Doch Du. Du hast Bestand. Du bist jetzt wichtig und sonst keiner. Es ist auch nicht so schlimm die Kinder mal hinten an zu stellen. Denn wenn Du jetzt nichts für dich tust, kannst Du auch nichts für Deine Kinder tun. Nimm Dir Zeit für Dich. Zu Anfang ist es ungewohnt. Aber es tut gut die Kinder beim Papa unterzubringen und damit die Verantwortung abzustreifen.

Und dann Zeit - nur für Dich ! Was wolltest Du schon immer mal machen? Was war schon immer Dein Traum? Mach es einfach - Du bist FREI - Du brauchst keinen Fragen oder Rechenschaft ablegen. Probier Dich aus. Genau das durfen wir nie - uns auszuprobieren. Gebe Dir selber die Erlaubnis dann schaffst Du es.

Erst dann wenn es Dir gut wieder gut geht - kannst Du für deine Kinder wieder optimal sorgen.


Liebe Grüße


???
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 07 März 2007 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Dank Euch allen. Es ist schön, hier Unterstützung zu finden.
Viel davon was Ihr geschrieben habt, trifft den Nagel auf den Kopf.

Völlig richtig - was für einen Hintergrund hat mein Nochmann mich zu "bekehren". Ich weiss es nicht. Habe so festgestellt, man kann nicht sein etwas NAK. Diesen Platz gibt diese Kirche einfach nicht. Entweder man ist überzeugt oder nicht.
Auch wie in vielen Beiträgen gelesen - entweder man macht alles aktiv mit - dann ist man mitten drin im Gemeindeleben - oder nicht - dann ist man aussen vor.
Mein Sohn wird Ostern nun konfirmiert. So wie es aussieht, werde ich erst dann wieder in den GD erscheinen. Gestern war ich bei einer Psychologin und wir haben u.a. das Thema Kirche thematisiert.
Es kam dabei soviel in mir hoch. Immer diese Ängste. Immer dieser Druck. Sie meinte - durch diesen ständigen Kirchgänge, Chor, e.t.c., beeinflusst man das Unterbewusstsein und steuert es.
In Mitteldeutschland (komme ich her) ist der Bez.Klingler als Reformer am Werk. Ich finde ihn persönlich gut. Aber ich werde das Gefühl nicht los - man renoviert weil man muss. Wäre es nicht gut, wenn man nicht aus Druck heraus (Mitgliederverlust, öffentliche Kritik u.s.w.) reagiert sondern auch mal agiert?
Was mich persönlich sehr geschockt hat war zu lesen, wie aktiv die NAK (Bez. Kortüm u.u.u.) in der Stasi, der DDR war. Da ich in dem System grossgeworden bin und wir einige Repressalien wegen der Kirche erlebt haben (durfte kein Abi machen u.u.u. - weil ich Konfirmation machte und nicht Jugendweihe - danke nochmal an die NAK und meinen Eltern)
so empfinde ich diese Info als Backpfeife.
Ich masse mir nicht an zu befinden nach dem Warum und ob und überhaupt - aber warum kann man nicht endlich mal dazu stehen dass das so gewesen ist. Nicht um zu verurteilen, sondern um aufzuarbeiten. Totschweigen hat noch keinem geholfen.
Nein ich werde sicher nicht Hals über Kopf in eine andere Kirche gehen. Aber ich versuch Stück für Stück loszukommen. Mein Kopf ist es schon, mein Herz und Unterbewusstsein hat noch Knochenarbeit.

Mein Freund hat arrangiert (darüber bin ich sehr froh) ein lockeres Kennenlernen in grössere Runde mit einem Evang.Theologen. Vielleicht ergibt sich für die Zukunft hier ein Gesprächspartner und Diskussionen. Freu mich drauf.

Herzlich
Prinzessin
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2007 8:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs getan....
Jetzt geht sicher ein Grübeln durch die Reihen..was wieso warum...

Ich war das erste Mal in meinem Leben in einem reformierten GD am Sonntag. Lange habe ich gezögert, zu massiv sind meine NAK Erinnerungen, zu tief die Folgen.
Ich bin so stolz auf mich. Habe meinen NAK Vater (Ex PR)am Sonntag damit konfrontiert das ich nicht mitkomme in die NAK. War am Wochenende mal wieder zu Hause seit langer Zeit, meine Mutter hatte Geburtstag. Mit meinem neuen Partner schlug ich dort auf. Wie immer "musste" ich am sonntag früh mit in den NAK GD. Ich habs geschafft NEIN zu sagen und bin mit meinem Schatz in die ev.Kirche in meinem Heimatort...stolz bin....
Ich sass dort und mir liefen so die Tränen. Orgel in dieser schönen Kirche. Der Pfarrer der herzlich, persönlich, authentisch mich mit Gott verbunden hat. Ohne Stap, AP, Bieschoff, Ält. und wer auch immer...dazwischen. Ich habe soviel Frieden gespürt wie lange nicht zu vor. Es gab mir ganz viel Kraft, ich habe Gottes Liebe gespürt, ihn der mich liebt auch wenn ich mal nicht so bin wie ich vielleicht sein soll. Keine Ausserwählte wie in der NAK, aber auch kein "demütiges Licht" wie immer verlangt in der NAK. Ich bin ich dort gewesen...
Das musste ich mal loswerden.

herzlich
Prinzessin
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nikodemus
Meisterschüler


Anmeldungsdatum: 10.01.2007
Beiträge: 221
Wohnort: NRW

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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2007 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

ich freue mich riesig für dich, liebe prinzessin Very Happy Very Happy Very Happy

wünsche dir eine echte innere verbindung zu dem heiland jesus christus,("denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle dinge...") römer 11,36; kolosser 1.15-17
ob mit oder ohne kirche, denn der geist weht wo ER will. joh.3,8

liebe grüße
der niko lieben

_________________
http://nak-info.de/
http://www.chick.com/de/reading/tracts/0421/0421f_01.asp?dist=DE0100
http://www.chick.com/de/reading/tracts/5261/5261f_01.asp?dist=DE0100
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Lona
Großmeister


Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 461

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BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Prinzessin,

ich habe heute zum ersten Mal in Deinem Thread gelesen - dafür am Stück und ganz!!

Vielen Dank erstmal für Deine lieben Wünsche aus dem Februar. Habe gerade gestaunt, als Du über und an mich schriebst! Danke!!

Mir ist beim Lesen ein Stimmungswechsel bei Dir aufgefallen. Am Anfang klangst Du sehr bedrückt und ängstlich. Im weiteren Verlauf wirst Du langsam mutiger und in Deinem letzten Beitrag klingt Stolz und Triumph heraus. Smile Ich finde es toll, dass Du diesen Schritt geschafft hast!

Ganz liebe Grüße

Lona

P.S. Was mir auch noch beim Lesen einfiel: Es gab mal einen neuapostolischen Spruch: Neuapostolisch sein ist so einfach, wenn Du es zu 100% bist und so schwer, wenn Du es nicht bist. An diesem Spruch ist durchaus was Wahres dran......

_________________
Ein Hund steht Dir bei im Sturme,
ein Mensch nicht mal im Wind.
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 05 Jul 2007 9:24    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Lona,
herzlichen Dank für Deine Wünsche. Auch ich lese Deinen Thread regelmässig und find es toll, das Du Dich hier "befreist". Das tut ich für mich eher im stillen wie im Forum. Jeder versucht wohl auf seine Weise die NAK loszuwerden.
Ja ich klang am Anfang anders. Ich bin auch noch längst nicht drüber weg. Vorige Woche rief mich der Bez.Ev. hier an und ich habe ihm als ersten gesagt, dass ich a) nicht mehr komme und b) in der evang. Kirche war....stolz bin...
Vorher bin ich mehr so - nun ich komm halt nicht mehr Typ gewesen.
Ich bin immer noch schwer konfrontiert, dass mein Sohn schwer angefressen ist und regelmässig geht (hä ein Teenie steht Sonntags freiwillig auf wenn andere noch im Bett liegen)...nun ja der Papa der nicht mehr bei mir lebt redet ihm wohl kräftig ins Gewissen. Und dann tut so die Jugi einiges um die Teenies bei Laune zu halten.
Aber trotzdem bleibt die Lehre diesselbe, trotz salonfähiger Umverpackung!!!!
Das passiert eben bei mir regelmässig mit meinem Sohn und regelmässig gehen bei mir die Laternen der guten Stimmung aus. Nur - er ist konfirmiert und muss seinen eigenen Weg suchen. Ich werde nicht dasselbe tun wie der Papa - ihn gegenaufhetzen. Wenn wir reden, dann bekommt er meine Argumente zu hören und mein Partner (nicht NAK und GROSSE Unterstützung beim Loslösen) meint auch - er wird es irgendwann auch merken.
Und das das geschrieben habe mit evang. Kirche und so - ich war sooo stolz auf mich - meinem Vater (wie Du wohl Deinem Grossvater) zu trotzen und meinem Weg zu gehen.
Jetzt wo ich nicht mehr in die NAK gehe merke ich, wieviel von dem ach so aktiven NAK Gemeinschaftssinn übrig geblieben ist - NICHTS. Das wahre Gesicht, ich seh es endlich!

Alles Gute, Du machst es richtig gut.
Prinzessin
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nonakwolle
Gast





BeitragVerfasst am: 22 Jul 2007 11:51    Titel: Mut zum Aufbruch? Antworten mit Zitat

Hallo, Prinzessin,
ich habe Deinen Bericht gelesen und verzeih bitte, jetzt nicht alle Antworten, aber Eines fand ich wunderschön, die Antwort vom Admin, er hat Dir wertvolle Tips auf den Weg mitgegeben ! Lebe Dein Leben, auch mit Deinem neuen Schatz, breche auf zu neuen Ufern...habe Mut, wir sind Alle mit Dir in Gedanken und ich hoffe, ich spreche hier für viele Forenmitglieder, das Weg zu Gott alleine zählt, ohne jegliche Kirchenfesseln ! Lese mal zu den sehr guten Tips des Admins mal den 1. Brief des Paulus an Timotheus im 2. Kapitel des 5, Verses heißt es dort: es gibt nur einen mittler zwischen Gott und Mensch, der Gottessohn Jesus Christus, und so ist es......!!!!!
Habe Mut in die Zukunft und gehe Deinen Weg, ich wünsche Dir dazu viel Kraft im Herzen.....
Viele liebe GRüße von einem neuen Forumsmitglied was Mut machen will...
Mit großem Verständnis und vielen guten Wünschen
Wolle
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2007 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Nonakwolle,

herzlichen Dank für Deine lieben Wünsche. Ich habe heute früh Deinen Bericht gelesen und ich gehe jede Wette ein, dass wir schon mal zusammen gesungen haben. Auch ich habe im Schulchor gesungen - aber im Schulchor Torgau (Sachsen Anhalt). Und einmal kurz nach der Wende waren wir bei Euch in Berlin eingeladen, zum singen und einer Dampferfahrt.
Vieles in Deinem Bericht erinnert mich. Viele Berichte hier im Forum könnte man "zusammenfassen" - Verbote, Ängste, Zwang.
Gestern wollte ich jemanden von der NAK besuchen, der es gesundheitlich sehr schlecht geht, jemand der nicht mit dem NAK Drohfinger auf mich zeigt weil ich nicht mehr gehe. Da stand ich vor der Tür und ich sah zwei bekannte Autos von NAK'lern. Und ich konnte nicht reingehen, ein Film spulte sich in meinen Inneren ab.
Aber dennoch - vieles wird mir immer klarer. Im August gehe ich in die reformierte (Evang.) Kirche hier in meinem Dorf zum Orgelüben. Ich habe einfach den Pfarrer gefragt, den ich vermisse das Orgelspiel. Freu mich sehr drauf. Fazit- man muss erkennen und dann anfangen loszulaufen, nicht sich verstecken.
Alles Liebe für Dich und ich hoffe, dass die Gesundheit von Euch beiden stabil wird und Ihr noch lange Freude aneinander habt. Ich habe sie wiedergefunden,
Prinzessin
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nonakwolle
Gast





BeitragVerfasst am: 23 Jul 2007 12:16    Titel: DANKE ! Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Prinzessin,
vielen Dank für Deine lieben Zeilen ! Das tut gut !
Allerdings, bei Einem muß ich Dich enttäuschen, der Schulchor in Berlin West und der Schallplattenchor sind 2 verschiedene Dinge ! Beim Schulchor war ich nur ganz Anfang, Anfang bis Mitte der 70er Jahre. Beim Schallplatten war vom Sommer 1979 bis 1986. Da war keine Dampferfahrt dabei, wir waren mal zu Gast als Sänger im Magdeburger Dom, damals noch DDR, vielleicht meinst du ja das, denn das Mittagsessen wurde in einem großen Park in einem festveranktertem Schiffsraum, umgebaut zum Restaurant, eingenommen. Dtlef Streich unser Vize und Euer damaliger DDR Apostel (weiß den Namen leider nicht mehr) war auch zugegen. Da , so glaube ich, Torgau in der Nähe von Magdeburg leigt, kannst Du das vielleicht meinen...!!!
Ich wünsche Dir auch Alles Gute für Deinen ganz persönlichen Weg und ich finde es einfach super, daß Du ihn eigentlich schon geunden hast, Orgel höre ich sehr gerne, die Königin der Intrumente..!!!!!
Viele liebe GRüße
von Wolle
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 27 Aug 2007 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Heute bin ich vielleicht down...
Wieder habe ich eine sogenannte Freundin verloren, ich hätte es wissen sollen. Tochter vom Bischoff, Frau von Pr.
Am Wochenende war mein Sohn wieder nur unterwegs mit der NAK, Samstag Abend Chorprobe, Sonntag Jugend GD. Nächste Woche Jugendtag. Immer muss ich mich der NAK anpassen. Ist Besuch aus der Verwandtschaft da (immer NAK), nein da muss man früh frühst aufstehen, alles tischen, damit alle pünktlich in den GD kommen. Ich als Gastgeber sitze dann da und warte bis alle retour kommen.
Ich habe das Thema NAK so satt und es geht mir so unter die Haut, es würgt mich.
Habt Ihr auch solche Moment?
Eine "entnervte" Prinzessin...
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Binchen
Gast





BeitragVerfasst am: 27 Aug 2007 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

liebe prinzessin,

ich habe deine beiträge gelesen und staune, wie du dich immer wieder aufrappelst und von vorne anfängst, dich durchzubeißen. gib jetzt nicht auf, sondern bleibe dran. es ist auch wichtig, sich selbst und anderen gegenüber zeichen zu setzen und konsequent zu bleiben.

eine wichtiger und ich glaube auch entscheidender gedanke ist: jesus ist kein mann der kirche, sondern ein mann des volkes. bei der nak wird die nak über jesus gestellt. ich meine aber eine kirche kann nur mittel zum zweck sein. nur ein hilfsmittel und nur das. wenn ich in meiner kath. kirche trost und kraft finde ist auch sie nur ein mittel. der kern ist immer noch jesus.

ich glaube, das hauptproblem bei vielen nakler, die sich entschieden haben, aus der kirche auszeteren und nichts anderes kennen, ist, dass sie keinerlei orientierung haben, da die kirche DIE orientierung war und nicht in erster linie jesus.

ich beglückwünsche dich, dass du dich dazu durchringen konntest, eine andere glaubensgemeisnchaft zu besuchen. so wird dein blick auf andere menschen gelenkt, die durchaus gläubig sind und ebenso gottesfürchtig, aber eben nicht so total verbissen.

man stellt fest, wie schön und angenehm, aufbauend und herzlich die gottesdienste woanders sein können. und dann stelt man fest, wie wenig einem fehlt. eigentlich nichts.

du wirst auch feststellen, dass sämtliche kontakte, die du zur nak hattest, einschlafen werden, nicht unbedingt aus bösem willen heraus. - aber ehrlich, welche gemeinsamkeiten gibt es noch???


ich wünsche dir, dass du noch viele schöne stunden in deinem neuen lebensabschnitt hast und bessser einmal zu viel als einmal zu wenig "nein - ich will nicht" sagen lernst.


herzliche grüße, binchen
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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 27 Aug 2007 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Binchen,

tats mir grad gut mit Deiner Antwort. Ich wusste mit meiner Wut über soviel Falschheit und Feigheit nicht mehr wohin.
Dein Ausspruch über den Wegfall der Gemeinsamkeiten habe ich mir gemerkt, stimmt nämlich. Zur Konfirmation meines Sohnes war auch der grösste Teil NAK Mitglieder aus der Verwandschaft da. Es ging echt nur beim gemütlichen Teil über haste schon gehört (na ich wohl nicht) Bruder x und Schwester z und was noch so alles in der wichtigen eigenen NAK Welt passiert. Nachdem ich ein Artikel bei mediasinres von R. Stigelmaier gelesen habe ging mir ein Licht auf, warum der durchschnittliche NAK'ler uns Aussteiger gar nicht versteht. Dort steht so sinngemäss, das der "normale" NAK'ler sofern er seine Pflicht tut, nachfolgt, aufschaut, nicht doof nachfragt, einfach auch mit der Masse mitschwimmt, so lieb, so familiär. Dadurch ist für viele ein Nest entstanden, man sagt auch oft im Business - die Komfortzone. Das ist ja in sich auch gar nicht verwerfliches. Wer braucht das nicht, Geborgenheit, Ruhe, Frieden. Aber es ist nur solange in der NAK gut bis wer dann mal nachfragt, kritische Bemerkungen macht - da ist die NAK nicht mehr familiär.

Aber der "normale" NAK'ler macht dies eben nur begrenzt und wenn (ich denke doch so einige) dann im stillen Kreis. Es gibt wirklich feine, herzliche Menschen dort - so ist das nicht - wie überall in der Welt eben aber auch.
Mich erstaunt einfach immer wieder neu (und ich sehe das erst jetzt nach dem ich die NAK verlassen habe) - wie selbstverständlich wir mit unserer Einstellung (die Welt erretten zu wollen von der einzigen "Rettungskirche"), auf den Gefühlen von nicht NAK'lern herumtrampeln. Ich habe inzwischen einen netten Kontakt zu einer zukünftigen Pastorin. Sie hat grad die Kirche gewechselt, studierte katholische Theologie und ist jetzt der reformierten Kirche beigetreten. Auch das geht, ohne das die Welt zusammenbricht. Und was ich auch merke - mann sind wir durchschnittlichen NAK'ler doch theologisch ungebildet (ich inklusive). Wir kennen uns aus was zur NAK passt, mehr nicht. Keine wissenschaftlichen Grundlagen der Theologie sind uns bekannt (gut mir nicht, ich kenne die Reichgottesgeschichte....)

Herzlich
Prinzessin
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Binchen
Gast





BeitragVerfasst am: 28 Aug 2007 8:26    Titel: Antworten mit Zitat

Prinzessin hat folgendes geschrieben:
Liebes Binchen,
Und was ich auch merke - mann sind wir durchschnittlichen NAK'ler doch theologisch ungebildet (ich inklusive). Wir kennen uns aus was zur NAK passt, mehr nicht. Keine wissenschaftlichen Grundlagen der Theologie sind uns bekannt (gut mir nicht, ich kenne die Reichgottesgeschichte....)

Herzlich
Prinzessin



liebe prinzessin,

da hast du leider recht. der nakler ist theologisch vollkommen ungebildet. er weiß nur das aus seiner kirche, aber ein basiswissen über theologie gibt es nicht. also, was die politik zur damaliegen zeit usw. ausgemacht hat. oder welches gesetz das judentum, christentum und den islam verbindet.


ich freue mich für dich, wenn du so nette kontakte knüpfen konntest. du wirst sehen, nach einiger zeit hat sich viel gefestigt und du bekommst deine innere zerrissenheit in den griff und auch wieder mehr selbstvertrauen. man darf auch mal ein bisschen geduld mit sich selber haben. mache nicht den fehler und vergrabe und vergrüble dich. und lass dir deinen neuen lebensabschnitt nicht vergällen. es ist dein leben und dein schicksal für das nur DU verantwortung trägst, das nimmt dir niemand ab.

herzliche grüße, binchen Smile
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