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Konfirmation

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wo ist mein Weg :: Kein Schaf mehr  
Autor Nachricht
Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2011 14:18    Titel: Konfirmation Antworten mit Zitat



Bin seit ca 20 Jahren nicht mehr in der NAK gewesen,nur zur Taufe,im kleinen Ramen,weil meine 150% Eltern das so wollten.Meine Tochter muß nun bald in den Konformantenunterricht und von tuten und blasen keine Ahnung.Wer war auch schon in so einer Lage?

LG Yvonn
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2011 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso muss deine Tochter in den Konfirmandenunterricht?
Das entscheidest doch du und nicht deine Eltern. Du musst denen endlich mal eine Grenze setzen
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2011 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
weil meine 150% Eltern das so wollten

Ja, was soll das denn? Da ist Grenzen setzen angesagt!

_________________
Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/
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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2011 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Yvonn,ich weis aus eigener Erfahrung, Selbstständigkeit und Selbsbewusstsein gehören nicht zum NAK-Erziehungsprogramm. Aber wenn du da ein Problem mit deinen Eltern hast- lass es nicht an Deiner Tochter aus. Denn sie hat das RECHT sich zu entscheiden - auch für die NAK (was ich ihr nicht wünsche).
Das immer noch gültige! Gesetz über religiöse Kindererziehung von 1921 (RelKErzG) sagt im §5, das ein Kind nach Vollendung des 14. Lebensjahres selbst sein Bekenntniss wählen kann (die allseits bekannte Religionsmündigkeit), aber auch das es mit Vollendung des 12. Lebensjahres nicht gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntniss als bisher erzogen werden darf. Da ich annehme das Du Deine Tochter bisher nicht neuapostolisch erzogen hast, ist es also an Ihr zu entscheiden. Mein Sohn hatte es auch mal ins Auge gefasst die Kirche seiner Großeltern zu wählen-ich hätte es ihm nicht verboten, wäre aber stinksauer gewesen wenn meine Eltern versucht hätten ihn zu missionieren. Und Ich habe ihm alle Gründe aufgezählt wegen denen ich aus der NAK ausgetreten bin, und er nicht getauft war. Er hat sich dann entschieden evangelisch zu werden- große erleichterung.Mit jetzt 19 hat er es noch nicht bereut. Seine Schwester hat auf jede Kirche verzichtet- auch in Ordnung und ihr gutes Recht.
Überlege Dir was Dich zum nicht mehr hingehen bewegt hat- und wie es Deiner Tochter zwischen all den "Regelmäßig in den Gottesdienst und zum Kindergottesdienst und....gehen Kindern" ergehen würde. Und was sie da alles bei der Konfirmation versprechen müsste........Ansonsten ist es eine prima Gelegenheit Deine eigene Position zu überprüfen- z.B. über einen offiziellen Austritt nachzudenken.Liebe Grüße und viel Mut!
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2011 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lila,danke für deine gedanken,eigenlich ist meine Einstellung wir zeihen die Sache durch,dann kann mein Kind selbst entscheiden,das heißt wir besiegeln alles mit dem Austritt. Ich hatte eine gute Kindheit,doch noch besser wäre es gewesen ohne NAK. Die Jugendzeit war wie beim Millitär,fürchtbar.
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 0:02    Titel: Antworten mit Zitat

Schnoogele hat folgendes geschrieben:
Wieso muss deine Tochter in den Konfirmandenunterricht?
Das entscheidest doch du und nicht deine Eltern. Du musst denen endlich

mal eine Grenze setzen


Ich war mit einem nicht NAKler verheiratet,da habe ich große Grenzen gesetzt gegeüber meinen Eltern. GD waren schon lange tabu für mich.
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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 9:38    Titel: Antworten mit Zitat

Yvonn hat folgendes geschrieben:
Hallo lila,danke für deine gedanken,eigenlich ist meine Einstellung wir zeihen die Sache durch,dann kann mein Kind selbst entscheiden,das heißt wir besiegeln alles mit dem Austritt. Ich hatte eine gute Kindheit,doch noch besser wäre es gewesen ohne NAK. Die Jugendzeit war wie beim Millitär,fürchtbar.

Yvonn,habe ich Dich richtig verstanden- erst Konfirmation, dann Austritt? Oder was hast Du mit "die Sache durchziehen" gemeint?
Deine Tochter legt dann ein Konfirmationsgelübde ab- um es quasi im Anschluß zu brechen. Könnte psychich für sie ganz schön fatal sein.
Und der Ärger mit Deinen Eltern wäre nur aufgeschoben. War Deine Tochter eigentlich mit ihnen im Gottesdienst? Wie steht sie dazu- und ihr Vater?
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Eisblume
Großmeister


Anmeldungsdatum: 29.11.2010
Beiträge: 338

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich sehe das jetzt mal von der ganz nüchternen Seite, ich glaube jetzt nicht einmal daran, dass das junge Mädchen einen seelischen Schaden durch das abgelegte Gelübde bei und nach der Konfirmation erleiden wird...

Der "Verdacht" liegt doch ziemlich eindeutig und irgendwie auf der Hand:
Kann es nicht sein, im Vordergrund steht - wie übrigens bei der Konfirmation oder Kommunion in den anderen Kirchen auch - für die Konfirmanden doch eindeutig das Geld, was da von allen Seiten von den Verwandten und lieben Bekannten fliesst, oder?

Über 90% sehen danach doch die Kirche nicht mehr von innen oder wenn, dann nur aus Gewohnheit... aber selten wegen ihres überzeugten Glaubens an Gott und die Lehr- und Grundsätze ihrer Kirche.

Meine Kinder sind nicht konfirmiert, ich hatte ihnen untersagt, den Konfirmandenunterricht zu besuchen. Ich bereue das auch nicht!
Sie haben da auch ganz ehrlich gesagt, sie hätten sich nur konfirmieren lassen, weil es an dem Tag die satte Kohle zu holen gibt.... und sonst gab es da kein anderes Motiv.

So ehrlich sollte man schon sein bei der Motivationsangabe, warum den konfirmiert werden soll....
Denn religionsmündig wird der Mensch ja auch ohne Kirche mit seinem 14. Lebensjahr, ja, und so ganz ohne Konfirmation!

Wer mich eines anderen belehren möchte, bitte, ich nehme konstruktive Kritik gerne an und stelle mich ihr...

Eisblume.

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Achte auf Deine Gedanken,sie werden Deine Worte
Achte auf Deine Worte,sie werden Deine Handlungen
Achte auf Deine Handlungen,sie werden Deine Gewohnheiten
Achte auf Deine Gewohnheiten,sie werden Dein Charakter
Achte auf Deinen Charakter,er wird Dein Schicksal
Achte auf Dein Schicksal,indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest -unbekannt
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Die Konfirmation gilt für ich als Eintritt des Kindes in die NAK.
Man meldet doch auch kein Kind beim Militär an dass es danah Zivildienst machen soll
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Als mein Kind getauft wurde,lebten meine Eltern noch und ich war verheiratet.In den letzten Jahren hat sich viel verändert.Wegen des Geldes wegen möchte mein Kind keine Konfirmation,denn darauf ist sie nicht angewiesen.Mein Kind möchte zur Konfirmation,danach kann sie für sich entscheiden.
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

dafür brauch sie keine Konfirmation. Das kann man automatisch ab 14 Jahren.
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Okey
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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Yvonn, das ist das Wichtigste, das Deine Tochter sich selbst entscheidet. Und das sie weiß- wenn sie ein paarmal im Konfirmandenunterricht und GD war- das sie immer noch aussteigen kann. Das hätte mein Sohn auch bei den Evangelischen gedurft- aber nur bis die Einladungen geschrieben sind. Und bleib mit ihr im Gespräch.
Ich weiß nicht wie eure Gemeinde so drauf ist, bei mir wäre das nicht gegangen, da ging nur ganz dabei sein und 100% oder garnicht. Vielleicht hat sich ja wirklich was geändert? Confused Schaus Dir genau an!
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

lila hat folgendes geschrieben:
Deine Tochter legt dann ein Konfirmationsgelübde ab- um es quasi im Anschluß zu brechen. Könnte psychich für sie ganz schön fatal sein.

Stimmt! Pädagogisch gesehen wäre das eigentlich eine Katastrophe. Zu welcher Art von Person würde sie da erzogen? Zum heuchlerischen Opportunisten, der den Weg des geringsten Widerstands geht und sich selbst keinen Standpunkt leistet. Nicht gerade erstrebenswert!

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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Yvonn, schon wieder ich, denn ich habe eben deine Antwort im Nachbarthema gelesen-kann es sein das Du gerade erst-aufgrund des Konfiwunsches Deiner Tochter- nach langer Zeit der Verdrängung anfängst Dich mit deiner NAK Vergangenheit auseinanderzusetzen? Wenn man das so liest- Du kommst schon noch richtig in Fahrt. Das geht vielen so, erstmal ewig einfach nicht hingehen aber dann kommt ein Punkt an dem man sich damit auseinandersetzen muß. Ging mir genauso, und 15 Jahre Abstinenz waren wie weggewischt und die blanke Wut kommt hoch. Das brauchts aber um einen endgültigen Schlußstrich zu ziehen.
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versteh eines absolut nicht. Du schriebst in einem anderen thread:

Yvonn hat folgendes geschrieben:
Bis zum 18. Lebensjahr mußte ich mich in dem scheinheiligen Verein einbringen.Wenn ich an die Jugendzeit denke wird mir heut noch schlecht.Der eigene Wille wurde gebrochen,nur die AT haben sich durchgesetzt,man wurde behandelt wie denen ihr Eigentum. Wenn heute jemand zu mir sagt es sei alles besser,der will nicht`s sehen und hören.Früher ging ich bei gelegenheit zu GD,aber mit Magenschmerzen nach Hause so habe ich mich über das Geschwätz aufgeregt. Die aufgesetzte Freundlichkeit die habe ich zu Genüge kennengelernt.Seit vielen Jahren lebe ich freier,doch die Kinder und Jugendzeit sitzt im Kopf,das war ne Gehirnwäsche


Warum stösst du deine Tochter in die gleiche Seelenschraube?
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Schnoogele hat folgendes geschrieben:
Warum stösst du deine Tochter in die gleiche Seelenschraube?


weil es momentan für Yvonne der Weg des geringsten Widerstandes ist ! Kennen doch viele von uns hier aus unserer eigenen, ... oft "leidigen" Erfahrung.

lg
ulrich

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Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen. ( unbekannter Autor )


Zuletzt bearbeitet von ulrich am 16 Jan 2011 22:46, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

wieso geringster Widerstand?
ihre Eltern sind schon tot, der Mann andersgläubig. Sie schon 20 Jahre nicht merh in der NAK.
Ich kapiers irgendwie nicht
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 8:20    Titel: Antworten mit Zitat

Schnoogele hat folgendes geschrieben:
Ich kapiers irgendwie nicht


weil durch das " Nadelöhr " schliesslich jeder selber muss, unabhänging von Eltern oder Partner etc. . Die indoktrinierte Angst kann jeder einzelne für sich selbst nur überwinden und die in der Jugend gelernten Schematas sind nunmal schwer veränderbar.
Die aufgeführten Tatsachen ... Eltern Tod ... Partner nicht NAK ... können den Weg zur Erkenntnis zwar erleichtern, aber weder ersetzen noch die Seelenschmerzen lindern.

lg
ulrich

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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo schnoogele,
Zitat:
Ich kapiers irgendwie nicht
ich auch nicht so ganz aber ich probiers mal: falls ich Yvonn richtig verstehe, ist es so das ihre Tochter zur Konfirmation möchte. Da sie NAK getauft ist und ergo dort Mitglied ist halt dort. Zur Konfirmation wollen in dem Alter viele, z.B. weil Klassenkameraden auch gehen, weil es blöd ist als fast einzige/r keiner Religion anzugehören, als Übergangsritual in die Erwachsenenwelt, um überhaupt irgendwo dazuzugehören, aus einer Sinnsuche heraus... die Motive sind vielfältig und überlagern sich zum Teil. Oft können es die Kids gar nicht selbst genau äußern warum sie das wollen. Und viele evangelische Kids und ihre Eltern sind vor der Konfirmandenzeit nicht öfter in der Kirche gewesen wie Yvonns Tochter. Und manche bleiben hinterher auch nur Mitglied aus Gewohnheit. Nur geht das meiner Erfahrung nach in der NAK so nicht- da waren meist alle regelmäßig im GD und im KiGo und Reli, wenn Yvonns Tochter die einzige ohne Ahnung ist wirds schwierig....bei mir in der NAK Konfitruppe war auch "so eine". Also die Hierarchie:1. AT Kinder 2. wir Normalos, dann lange nix, dann die die nie in der Kirche war und das vom AT der den Unterricht gehalten hat auch zu spüren bekommen hat-und eigentlich nicht in die Gruppe gepasst hat. Vielleicht ist das heute-je nach Gemeinde- wirklich anders.
Hallo Yvonn, bitte sag mir ob ich danebenliege- falls nicht meine Empfehlung: gehe VOR der Anmeldung (evtl. mit deiner Tochter) zu dem AT der den Konfirmandenunterricht halten wird, versuche offen und ehrlich mit ihm zu reden- und lass dann Deine Tochter entscheiden. Vielleicht möchte sie auch lieber mit Ihren Klassenkameraden zur Ev. Konfi? Ja, ich weiß, das sind die , die wir früher hübsch verachtet haben.... Rolling Eyes
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die armen Kinder/Jugendlichen! Da haben die im zarten Alter von 14 schon so ein konfliktgeladenes Geschi$$ mit der Religion und den Kirchen! Das ist ja für so einen Erdenbürger kaum zu "entheddern". So ein unübersichtliches Gewurschtel von Bedürfnissen und Ängsten!

Ein Bekannter von mir hatte da ein ganz anderes Schicksal in den 60ern. Der fing im Konfirmandenunterricht an, kritische Fragen zu stellen. Das endete damit, dass der Pfarrer die Nerven verlor und ihn rausschmiss. Der Vater des Jungen ging stante pede zu dem Pfaffen und stellte ihn zur Rede. Das endete dann mit Geschrei und einem abgerissenen Hemdenknopf beim Gottesmann. Seit damals hat der Junge nie wieder ein Gotteshaus betreten.
Shocked Laughing

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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lorenz, das Leben mit 14 IST konfliktgeladen und Chaos- und zwar meistens auf allen Ebenen! Und das änderst Du nicht indem du Themen weglässt. Das einzige was man den Kids geben kann ist Rückendeckung .
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Bis jetzt nach so langem vernbleiben der NAK wurde ich noch nie belästigt.Vielleicht liegt es daran,daß ich aus einer gr. Gemeinde stamme.Ich war schon immer ein Querdenker,dafür bin ich bekannt.Nochmals dazu,daß meine Tochter zur Konfirmation gehen will wegen den Geldgeschenken,dazu kann ich und sie sagen,darauf ist sie nicht angewiesen,das war bis jetzt kein Thema.
Freundinnen die in Ev.Konfi gehen wohnen nicht bei uns in der Stadt,deshalb unakzeptabel.
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lila
Newcomer


Anmeldungsdatum: 15.01.2011
Beiträge: 13

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Yvonn,jetzt habe ich leider gar keinen Plan mehr was Deine Frage ist. Scheint irgendwie alles Klar für Dich zu sein. Aber ich hoffe das Du trotzdem ein paar Anregungen mitnehmen konntest Question .
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

um was geht's dann der Tochter eigentlich ? ... sorry
Zitat:
Bis jetzt nach so langem vernbleiben der NAK wurde ich noch nie belästigt

und das ist wohl das mindeste was man wohl erwarten kann ! ... nicht nur die zeugen, oder den blindenartikelvertreter etc. würde ich heute sofort der türe verweisen. ... was bilden sich diese " knilche " denn eigentlich ein ?

ulrich

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Prinzessin
Meister


Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 181

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Yvonne,
meine Tochter hat auch Konfirmation in der NAK dieses Frühjahr.
Mein ehemaliger Mann ist höherer Amtsträger in der NAK und wollte das so, resp. ich wollte auch keinen Kampf. Meine Tochter ist mit den Konfirmandenstunden sehr locker umgegangen (resp. oft nicht gegangen).
Sie hat die Entscheidung letztendlich getroffen, auch um nicht mit dem Papa ständig Stress zu haben.
Ich freue mich natürlich nicht auf den GD, aber ich werde hingehen, ist ja meine Tochter.
Danach wird ihr Weg dort nicht mehr sein, dass sagte sie bereits.
Viel Gelingen und lass Dich nicht ärgern, von wem auch immer.
14 jährige können schon mehr erwachsen sein, als wir ihnen manchmal zutrauen. Hab Vertrauen in Deine Tochter.
P.
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

germany.gif
BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Prinzessin. Meine Tochter wird nach der Konfirmation bestimmt nicht in den GD gehen ,mit wem auch,bestimmt nicht mit mir.So wie auch bei deiner Tochter .
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

ging deine Tochter bis jetzt immer in die GD?
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Yvonn
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2011
Beiträge: 12
Wohnort: Baden-Württemberg

germany.gif
BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wir waren letztes Jahr einmalig beim GD zur Konfirmation mit dem Hintergrund ,daß meine Tochter sieht wie alles abläuft.
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 18 Jan 2011 8:59    Titel: Antworten mit Zitat

ich versteh's zwar nicht, allerdings standen wir als eltern und unsere söhne bereits vor jahren vor der selben entscheidung. unser erster sohn wurde wie alle in unserer familie nach dem alten nak-muster konfirmiert. ( übrigens hat es ihm nicht geschadet, allerdings geht er auch seit jahren nicht mehr dort hin und ist auch offiziel ausgetretten )

bei unserem zweiten sohn, als wir so langsam " hinter die nak-fassade " geblickt haben war es auch für ihn und auch für uns als eltern klar ... nö warum soll unser kind auf's neue ein versprechen abgeben, wo wir bereits wussten er möchte es sowieso nicht einhalten ! ... nö, wenn schon ausstieg dann mit " Allen " konsequenzen, halbe sachen in dieser angelegenheit holen einen relativ schnell wieder ein und mit zunehmender erkenntnis sollten meine worte mit meinen taten auch übereinstimmen ... sonst kann ich gleich weiterhin mitglied dieser " betrüXXXbande " bleiben.

wir haben mit unserem sohn dann trotzdem ein großes privates fest gefeiert, indem wir als eltern, sowie weitere anwesenden freunde und bekannte ihn " zeremonell " ins erwachsenendasein aufnahmen.
... war richtig schön und rührend für den jungen-erwachsenen und auch für die zahlreich anwesenden gäste aber auch für mich als vater, schon deshalb weil ich meinem sohn nicht die gleiche schablone aufzustülpen versucht habe, wie seinerseits es mit mir gemacht wurde und ich erst im nachhinein erkennen konnte, was da überhaupf für ein unseriöses spiel mit einem jugendlichen " gespielt " wird.

lg
ulrich

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