feenherz Newcomer
Anmeldungsdatum: 04.01.2011 Beiträge: 1 Wohnort: Füssen

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Verfasst am: 04 Jan 2011 19:47 Titel: kontakt zu nak bremgarten/aargau |
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Hallo Freunde,
ich bin auf euer forum durch die suche nach dem stamm der likatier aufmerksam geworden.
auch wir haben eine seite von aussteigern auf foren-city unter:
mittendrin.foren-city.de
dort erfahrt ihr einiges über den stamm um "jesus-wolfi-wankmiller"
hier habe ich mich registrieren lassen, weil ich kontakt zur NAK bremgarten hatte. - es war einfach die gemeinde, die meinem haus am nächsten lag.... und so ging ich oftmals hin.
was mir auffiel, war die "scheinheiligkeit" mit der sich die würdenträger gegenseitig vor der gemeinde begegneten.
damals dachte ich, dieses sei ein problem der bremgartner naks, denke aber, dass es eher ein problem von gemeinschaften mit sektenähnlichem charakter ist.
ich habe bei euch als gast einiges gelesen und festgestellt, dass die probleme der aussteiger bei den naks ähnlich gelagert sind, wie überall, wo man "austeigen will/muss". vllt liegt das ein einem umstand, den wir noch aus neandertal-zeiten mit uns herumschleppen:
wir wollen uns zu etwas gehörig fühlen und sind bereit, dafür einiges an "eigenverantwortung" abzugeben. -
da unser hirn durch den täglichen input im alltag überlastet wird, schalten wir gerne alles auf automatik, wo wir vertrauen zu haben. - und hier beginnt dann das problem: kontrolle wird mehr oder weniger ausgeblendet und auch wachsame und kritische personen verfallen einer "gruppentrance", die alles abwehrt, was der gruppe fremd ist oder "die einheit" in gefahr bringt.
erst wenn man dieser "gruppenblödheit" (angelehnt an "stillblöd", wo der körper hirnfunktionen reduziert um die aufmerksamkeit auf das neugeborene zu konzentrieren) austreten will, merkt man dann folgendes:
1. meine wohlfühl-umwelt versteht mich und meine schritte nicht mehr.
2. kollegen fühlen sich bedroht, weil mein ausstieg sie selber hinterfragt. (dieses bewusstsein entsteht besonders dadurch, weil man sich gerade selber in der ablösungsphase befindet.
3. man selber fühlt sich bedroht, weil nun der eigene innere kritiker die gruppentrance als inakzeptabel einstuft.
ich könnte hier noch einiges anführen, will aber erstmal stoppen.
was mich interessieren würde:
egal, welcher gruppierung ich mich anschliesse (stammtisch, kirche, sekte) die auf emotionale bindungen aufbaut; es gibt probleme bei der ablösung/abwendung.
wie geht ihr damit um?
was müsste man tun, um die "zurückgebliebenen" nicht als gefahr zu empfinden, wenn diese den ablösungsprozess nicht positiv begleiten?
lieben gruss aus füssen, dem dorf mit einer sektenähnlichen lebensgemeinschaft. (stamm der likatier)
hier noch einmal der link zum kritikerforum der likatier:
mittendrin.foren-city.de |
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