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Mein Glauben, meine Ängste, und auch Depressionen!


 
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Mats stellt Sich vor :: Was wird's tun, wenn Sie nun ... ALLE vor Ihn / Sie ...? ? ?  
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Oldman
Newcomer


Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 4

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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2010 23:44    Titel: Mein Glauben, meine Ängste, und auch Depressionen! Antworten mit Zitat

Vorwort,
ich signalisiere wenn ich mit dem Text fertig bin, bitte bis dahin noch keine Stellungsnahmen! Danke, wo ein Stern ist, da komme ich noch mal drauf zurück!


Anfangen tue ich mal damit, ich bin in einer evangelischen und neuapostolischen Familie groß geworden! Meine Mutter, ihre Eltern neuapostolisch, die väterliche Seite evangelisch, das bedeutete Krieg in der Familie solange ich zurück denken kann!

Krieg allerdings nur zwischen meinem Vater und meiner Mutter! Meine Mutter suchte irgendwie Halt und den fand sie für sich im Glauben, aber von der extremsten Seite, fanatisch kann man es nennen, sie nahm alles wörtlich!

Wir waren 5 Kinder, mein Bruder das setzte mein Vater durch und seine Eltern wurde evangelisch getauft, wir restlichen neuapostolisch getauft und gleich versiegelt! Als Babys! Jeden Sonntag mit zur Kirche, Nachmittag war ein MUSS! Meine ältere Schwester ging freiwillig, sie stand als erste auf und war als erste in der Kirche sozusagen!

ps. mit meiner älteren schwester hatt ich über di jahre bis vor kurzem, weil ich mirt der kirche anfing einen guten kontakt, hatten wohlgemerkt, nun nicht mehr, ich soll sie nicht mehr besuchen kömmen! Sad da muss ich dran arbeiten, durch dieses forum erkenne ich auch eigene fehler!

Meinem Vater passte das nicht, aber er konnte sie nicht hindern, nun wohnten wir sehr beengt nach dem Krieg, Meine Großeltern mütterlicherseits nahmen meine älter Schwester zu sich und von da aus ging es für sie leichter! (später mich)

Meine Schwester kam in die Puberertät, damit ging für sie die Aera Glauben zu Ende, was genau vorfiel weiß ich nicht aber man kann es sich denken, sie verliebte sich, wurde zum Spielball usw. Das hat Sie bis Heute nicht verdaut Das Thema Kirche, da wird sie Heute noch agressiv!

Ich denke mal, auch sie hat ihren inneren Kampf, denn wir hatten einen Gottesdiener der war nicht von Pappe, selber keine Erfahrung mit Kinder und absolut FANATISCH gläubig und impfte die damaligen Doktrien regelrecht ein, auch ich litt darunter, bis Heute! Das aufzuarbeiten war irgendwie nicht oder auch unmöglich!

*meine jüngere Schwester, ein Geschichte für sich!

Wir Kinners liegen vier bis 8 Jahre auseinander, von daher gegenseitige Hilfe gab es nicht, jeder lebte sein Leben, seine Ängste, machte alles mit sich selber aus! Ein Ruhepol so gesehen waren mein mütterlichen Großeltern, Weltoffen, Hilfsbereit Jedem hehenüber, nach Kirche und Glauben fragte mein Opa nicht, erst wurde geholfen, natürlich kam das Gespräch auch auf die Kirche und obwohl mein Opa die Kirche mit aufbaute, Diakon war sein Amt, höher kam er nicht oder wollte auch nicht, das kann ich nicht sagen denke aber er wurde bewußt zurück gedrängt weil er seinen eigenen Willen und Kopf einsetzte!

Mein Konfirmandenlehrer war der Bruder des Fanatischen und auch das absolute Gegenteil, er wurde auch nicht Priester oder Vorsteher wie sein fan. Bruder, Ihre Kindheit war wie folgt, sie wurden in die Kirche von ihrem Vater geprügelt! Da sage ich Gott sei Dank war mein Vater der Gegenpol zu meiner fanatischen Mutter, warum fanatisch, auch dafür gibt es die Erklärung, meiner Mutter wurde suggeriert, Sie allein ist verantwortlich dass wir Kinder im Glauben bestehen, sollte Sie versagen wird sie nicht ins Himmelreich gelangen, das schürte ihre Angst extrem!

Ich selber wurde ein extremer Kirchengegner in späteren Jahren als ich auch schon jung verheiratet war, meine Mutter kam nur zu Besuch, weil sie wußte ich will nichts mehr hören davon, wenn meine Frau allein war, dann nervte sie sie, in der Art meine Frau könne mich doch überzeugen wie wichtig der Glauben für uns ist, das ging soweit dass ich das mal abpasste und meiner geliebten Mutter androhte, nicht mehr bei uns Willkommen zu sein, milde ausgedrückt!

Das endlich akzeptierte Sie zähneknirschend! Mir tut es Heute noch Leid so hart gewesen zu sein! Mein Sohn wurde geboren, 1975, ich stand auf dem Standpunkt er wird weder getauft noch sonstwas, er soll sich das selber aussuchen, im Extremfall dachte ich mir habe ich als Vater das Recht Notzutaufen! Das hätte ich auch getan!

Mein Sohn ca. Drei Jahre alt, wir besuchten meine Eltern, auf einmal sagte mein Vater der immer ein Kirchengegner war, "wann wollt ihr denn euren Jungen taufen lassen" ich war baff, das war zuviel! Dennoch erklärte ich Ihm meine Einstellung dazu und damit war er zufrieden, mein Sohn ließ sich auch evangelisch Taufen und Konfermieren, da war ja die Taufe Bedingung, ich war nicht dabei als er getauft wurde! Kam durch die Freunde/Schule usw.

Hab mich Jahre später aber drüber geärgert, über mich selber, nicht dabei gewesen zu sein! Aber ich hatte auch dieses eingeimpfte verfluchte schlechte Gewissen, versiegelt abtrünnig!" Die schlimmste aller Bedingungen nach den Dogmen der Kirche!

(wird heute auh noch ein baby versiegelt, was ich als Missbrauch empfinde)

Ich war lange raus und erst in den letzten 10 Jahren gehe ich sporadisch zum Gottesdienst, es hat sich etwas getan, ja, aber, ich bin verflucht kritisch eingestellt, ich hinterfrage! Kam nur noch nicht so richtig dazu!

Meine persönliche Einstellung ist, es muß einen Gott geben, oder wie auch immer er genannt wird, ich nenne ihn Gott, Allah bis hin zu Manitou! Auch nicht so konform, ich ecke an! Aber dazu stehe ich! Ich bin der Auffassung JEDE Glaubensrichtung, MUSS respekziert werden! Ist auf gleicher Augenhöhe, außer diese wie schreibt man die wo der Tom Cruise mit vertreten ist! Scientology!

Jemand lenkt die Geschicke, es gibt Erlebnisse die sich nicht anders erklären lassen!

Nun aber ich möchte gern so glauben können wie gefordert, aber ich kann es nicht und habe ein schlechtes Gefühl dabei, das ich weg kurieren will! Dieses Forum sehe ich als eine sehr große Hilfe an, (kompliment) es nutzt mir nichts wie landläufig zu lesen ist, wie schlecht die Kirche gemacht wird usw. Habe vieles gelesen, doch hier, authentische lebendige Beispiele. offen vorgetragen, das gibt mir sehr zu denken!

Und ich sage Danke den Mitgliedern ob jung oder älter, seid weiterhin kritisch, es gibt auch heute noch, ich glaube eher so in ländlichen kleineren Gemeinden sehr viel Druck! Ich kann das auch belegen durch Personen die auf mich zukamen im Forum, ich betreibe eins, möchte aber die Distanz (bis man sich besser kennt) wahren! Mit der NAK stand ich schon leicht auf Kriegsfuss bis hin zum Stammapostel, wurde mir gesagt und ich habe vieles löschen müssen, man kann sagen fast alles!

Das werde ich noch später erläutern! Ich Glaube, aber ich hinterfrage, man kann sagen Alles was mir ein Dorn im Auge ist!

Nun denke ich ich warte erst mal ein Feedback ab, bin zu allen Fragen bereit, soweit mein Wissen reicht! Kritik, kein Thema, der Schlaueste bin ich auch nicht! *schmunzel*

Nun noch liebe und nette Grüße an ALLE Fories, ich sagte immer Userinnen und User, aber das "Fories" das werde ich mal von Euch abkupfern!

Herzlich Willkommen in meinem Thread!

_________________
Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter. Ralph Waldo Emerson
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Oldman
Newcomer


Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 4

germany.gif
BeitragVerfasst am: 29 Nov 2010 23:53    Titel: Hier poste ich noch die Fortsetzung! Antworten mit Zitat

Dann wir alles nicht so eng!

Stichworte, meine Schwestern! Mein erleben Heute, Meine Sichtweise ist gerade auch im Wandel!
Meine Sicht auf die Kinder wie ich es gerade auch erlebe in Gottesdiensten!

Depressionen bis hin zum Suizid in der Vergangenheit!!

_________________
Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter. Ralph Waldo Emerson
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