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Irren ist menschlich...
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| Die Neuapostolische Kirche von einer anderen Sicht. :: Glaube und die eigene Spiritualität nach der NAK |
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Mensch Newcomer

Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 6

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Verfasst am: 14 Sep 2010 17:21 Titel: Irren ist menschlich... |
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Hallo, hier ist (ein) Mensch…
„Mensch“, das bedeutet für mich: beschränkt, fehlerhaft, unsicher, wahrheitsuchend…
Dieser Nick soll mich dahingehend deuten.
Mein Problem, mich hier vorzustellen, liegt in der Sorge, missverstanden zu werden, mich nicht richtig ausdrücken zu können.
(Wozu) Sollte ich mich eigentlich vorstellen?
Ich bin eigentlich ja nur erpicht drauf, eine „andere Sehensweise“ als durch die NAK-Brille kennen zu lernen.
Ich suche alles, was die NAK (und damit meinen Glauben) in Frage stellt.
Ich stelle permanent die NAK (und damit mein Weltbild) in Frage!
Ich stelle generell alles in Frage!
Es ist mein „Glaube“, dass ich das darf!
Jedes Infragestellen sehe ich als legitim an und habe auch nichts dagegen, wenn man meinen Worten Überzeugungskraft und Vernunft abspricht – ich sehe da mit der Brille von Hans Magnus Enzensberger, der sinngemäß sagte: „Ich rate euch, begrüßt mir heiter und mit Achtung den, der jedes eurer Worte wie einen schlechten Heller prüft…“ – also, sehe ich es als legitim an, mich und alles andere um mich herum PERMANENT zu überprüfen.
Gerade als glaubender Naturwissenschaftler stehe ich im Grenzbereich dieser "Teilerfremdheiten": Glaube vs. Beweisbarkeit.
Wenn ich etwas zu diesem Thema zu sagen habe, steht dies wegen meiner ausschweifenden, umständlichen, komplizierten Art hauptsächlich leider zwischen den Zeilen.
Aus der Fülle der Religionen, Entwicklungstheoretikern (die Evolutionstheorie von Darwin ist dabei nur eine der jüngeren) oder Publizisten wie Erich von Däniken mit seinen „interessante Überlegungen und Gedankenspielen“, Hoimar von Ditfurth, Stephen Hawking et al. habe ich mir einfach die mir am meisten gefallende ausgesucht: eine Lebensphilosophie, in der die Liebe und das "an das Gute glauben" die Basis allen Handels ist! Das glaube ich in der christlichen Religion gefunden zu haben!
Dabei ist es unwesentlich, ob es nun die evangelische, katholische, neuapostolische oder wie-auch-immer-Kirche ist! Denn die Ausführung und Interpretation dieses Glaubens ändert am tiefen Inhalt seines „Evangeliums“ nichts. Die Wege mögen vielseitig, verschlungen, als Umwege oder Sackgassen erscheinen – das Ziel ist bei allen: „Gott ist die Liebe“.
Das gefällt mir. Und so lange ich nichts Besseres finde, fühle ich mich in dieser Überzeugung wohl.
Welche Glaubensmöglichkeiten sehe ich (bereits)? Welche halte ich für „für mich tragbar oder als Lebens begleitend wünschenswert“?
Es ist sicher auch ein „Glaube“, an nichts zu glauben (Nihilismus); Menschen mit diesem Glauben stehen bei mir hoch im Kurs. Es muss viel Kraft kosten, sich selbst ad absurdum zu führen……….
Atheismus als Verneinung göttlicher Existenz, Führung und Schöpfung ist mir weniger geläufig, vermutlich, weil ich immer einen „großen Bruder“ im Weltgeschehen suche und mich deshalb leider nur oberflächlichst damit auseinandergesetzt habe. Ich halte es für eine mögliche Alternative; mein Leben würde es allerdings etwas „trostlos“ machen.
Ich denke, die neueste Veröffentlichung von Stephen Hawking ( http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,715322,00.html ) zeigt diese faszinierende Alternative. Als Naturwissenschaftler liegt mir diese Sehensweise sehr nahe; doch dann wäre die Idee der (unendlich vielen) Parallel-Universen, ein Multiversum, genau so naheliegend. Doch damit kann ich in unserem Sein keinen Sinn entdecken. Und ich brauche so sehr solch einen Sinn, ebenso, wie jemand, dem ich Liebe, Verständnis und Zukunft geben möchte.
In einem Spiegel-Interview ( http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-52909346.html ) erkennt man deutlich, dass (der Christen-) Gott in den USA offensichtlich eine andere Farbe hat, als hier in Europa. Die Ausführungen zur Vereinbarkeit zwischen Wissenschaft und Religion ist aber nur eine der möglichen Sehensweisen. Denn ein Multiversum ist eben auch nur EINE Annahme zur Erklärung unserer Existenz.
Die Schriftensammlung der Edda, als „Urreligion“ oder „Philosophische Frühgeschichte“, basierend auf machtmäßig ziemlich gleichgestellten Göttern, Riesen, Asen etc. fällt wohl auch in den Bereich schöpfungsgestalteter Glaubenstheorie und steht somit dem Atheismus eher entfremdet gegenüber. In der Frühphase menschlicher Herkunfts- und Daseinsvorstellungen aber hat sie prägenden Einfluss auf „schöpfungs bewirkende Kräfte“ die auf eine hirachische „Götterdominanz“ hinweisen.
In den Metamorphosen von Ovid kann ich z.B. leider gar keine „Existenzerklärungen finden.
Den höchsten Intergrationsfaktor haben für mich allerdings die indisch fernöstlichen Glaubensgruppen (beispielhaft sei hier die Größte Hauptgruppe, der Hinduismus genannt), denn sie scheinen mir die Gesetze unserer Natur am eindeutigsten wieder zu spiegeln.
„Götter, Menschen und Tiere durchwandern nach hinduistischer Glaubensvorstellung in einem durch ewige Wiederkehr gekennzeichneten Kreislauf Samsara die Weltzeitalter Yuga“ (Zit.: Wikipedia)
Bei ihnen wird „der Lauf der Welt(en)“ vom Dharma, dem Weltgesetz, bestimmt. Allein die Reinkarnation und die immer wieder erneuerten Welten spiegeln sich für mich im Gesetz des „Entstehens und Vergehens“, wie es unsere Natur zeigt wieder. In dieser (allgemeinen) Reinkarnation sehe ich den uns (westlichen)Menschen doch relativ vertrauten Dualismus von immer Wiederkehrendem: Tag und Nacht, Jahreszeiten, Aussaat-Ernte etc.
Zudem zeigt sich hier offensichtlich eine Verschmelzung der Menschen- und Gotteswesen, da durch die Reinkarnation eine Seele sowohl als Tier, Mensch oder Gott wiedergeboren werden kann. Ein Tröstlicher Aspekt, da es für schlechtes Verhalten immer eine Möglichkeit des „Ausbesserns“ in einem neuen Leben gibt (im Gegensatz zur Einmaligkeit der „Chancenausnutzung“ und „Gerichtetwerdens“ der christlichen Religionen).
Ich weiss, dies alles ist nicht vollständig; aber ich bin sicher, ihr werdet mir neue Sehensweisen aufzeigen – danke schon mal herzlich dafür.
Reich und vielfältig sind die unserer Gesellschaft vertrauten Varianten der „Götterglauben“, egal ob Gott/Götter nun verstandesmäßig oder offenbarungsbasiert postuliert werden, immanent oder transzendent wirken, etc.
Und genau in diesem Bereich sehe ich die Basis für dieses Forum: Beschäftigung mit einer Sekte/Variante des Christentums in ihrer Interpretation als NAK! (mir ist es völlig Schnuppe in welche Schublade Menschen das hineintun)
Denn genau hier soll Menschen geholfen werden, die sich in diesem Bereich befinden und sich nicht wohl fühlen!
Mir ist allerdings nicht eindeutig klar, ob es darum geht, nur die Betroffenen aus ihrem „Unglück“ (viele sind in dieser Lehre gefangen, weil sie nicht die Kraft haben, sich für ihr Herz und gegen die von ihnen empfundenen Bedrängnisse zu wehren), oder ob sie generell aus jedem (christlichen) „Gottesglauben“ erlöst werden sollen!
Die Beiträge in diesem Forum lassen beide Schlüsse zu!
Und beides passt zum Thema: Erlösung/Loslösung/Ausstieg aus einer/dieser kirchlichen Institution.
Nach meinem Empfinden ist das Grundbegriff und Ziel dieses Forums.
Implizit enthalten ist darin eine Wertung/Bewertung dieser „Institution“.
Fundiert wird dies durch Äusserungen, Geschehnisse und Erleben von Zeugen.
Diese Geschehnisse werden quasi als Doktrin und ewiggültige Fakten „am Leben erhalten“.
Ausserdem wird durch die Beiträge eine Verallgemeinerung auf alle christlichen, gott-/götterbejahenden „Vereinigungen“ erweckt.
Ist dieses Forum als Hilfsmaßnahme gegen die Darstellung der NAK oder aller Kirchen/Religionen gedacht?
Ratschläge in ihrer ganzen Bandbreite lassen für mich jede Deutung zu.
Woran bin ich nun?
Zurück zu meiner Vorstellung:
mit über 50 Jahren fühle ich mich als ein „altes Eisen“, mit Frau und „erwachsenen“(zumindest, was das Lebensalter betrifft) Kindern;
Dem „äusseren Menschen“ (Körper) kann man an einigen Stellen seine Lebenserfahrungen ansehen, dem „inneren Menschen“(…?...) nicht.
Im Vergleich mit anderen Menschen kann man vom äusseren Erscheinungsbild auf die Einwirkungen und Verhaltensweisen in gewissem Rahmen RÜCKSCHLÜSSE ziehen oder VERMUTUNGEN anstellen: klingt das Husten nach Raucherlunge? sind die Äderchen auf dem Gesicht Ursache hohen Alkoholkonsums? zeugen die Augenringe von Schlafdefiziten? Ist die Halbglatze Zeichen schwindender Intelligenz (so denn welche vorhanden war…;-) etc.
…und für den inneren Menschen…?
…und gibt es noch weitere „menschliche Seiten“…?
Und schon fängt es an:
gibt es einen inneren und einen äusseren Menschen?
Was macht dann den Menschen, und damit explizit den inneren Menschen aus?
Ist es Intelligenz (Lösungsfähigkeit, (Allgemein-)Wissen, oder die Gabe Dingen eine Überraschende Wende zu geben)?
Eine Kopf- oder Bauch-frage?
Ist es Toleranz (von der Duldung körperlicher Nähe bis hin zu entgegen gesetzten Interpretationen und Auffassungen)?
Rhetorische Schlagfertigkeit?
Herzenswärme (haben Menschen ein Herz oder synonym eine Seele, oder nur eins von beidem?)?
Ist es Sprache (Kommunikationsfähigkeit, reale oder abstrakte „Gedanken“-komplexe zu behandeln)?
Kreativität (bis hin zu einer gewissen Schöpferfähigkeit)?
IQ-Aussagen: führen die Messregeln und –Prozeduren zu einer wahren/wirklichen Aussage?
Was ist ein akademisches Papier schon wert;
Es sagt rein gar nichts über mich selbst aus!
Weder über Intelligenz, Charakter, Mitmenschlichkeit oder gar Herzenswärme.
Papier ist geduldig, sagt man;
„Fachidiot“ ist eine legale, alternative Ausdrucksweise.
Kann man einen Menschen als gut oder böse bezeichnen? Wer hat das „Urmeter“ dazu?
Kann man sich selbst als gut oder böse einstufen?
Ist, wenn man sich gut, wohl, errettet, ausgestiegen,… fühlt dann etwas spezielles, oder ist dann alles gut?
Ist man dann selbst gut?
Ist es oder man gut, wenn man zu dem stehen kann, was man aus Überzeugung und nach bestem Gewissen tut?
Ist es gut, wenn man dem Rat der Mehrheit, der Norm folgt?
Ist es gut, wenn man gut gemeinten Ratschlägen folgt? Wissen die, die Hilfestellung geben wollen, ob es auch objektiv gut ist? Wer hat die Weisheit, seine Meinung als richtig zu erkennen oder vorauszusetzen?
Ist es gut, wenn man den Stand der Forschung, Meinung, Wissenschaft für wahr hält? Wie oft ist diese revidiert worden, durch neue Erkenntnisse widerlegt?
…
oh, je… ich GLAUBE, ich rede grad sehr unstrukturiert durcheinander.
Das hat nix mehr mit „Vorstellung zu tun… aber es gibt vielleicht ein Bild der Person ab.
Und das ist auch keine „Vorstellung“, sondern zeigt nur eine gewisse Wirrnis meiner Gedanken
…
Ich werde mich wohl noch mal, aber dann in Kurzform vorstellen.
Bis dahin werde ich, so es die knappe Zeit(mein allergrößtes Problem) zulässt, mich noch sehr interessiert durch dies interessante Forum bewegen.
Danke |
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Kopernikus Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 1085

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Verfasst am: 14 Sep 2010 22:06 Titel: |
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Mensch, Mensch, Du stellst aber echt viele Fragen! Und gibt's keine Antworten. Drum verzichte auch ich auf Antworten und stelle ganz im Gegenteil noch mehr Fragen;-)
Du glaubst an einen Gott?
Du glaubst an einen Schöpfer?
Warum?
Ist Dir eigentlich klar, dass Du damit alles noch viel komplizierter machst?
Dass der Glaube an einen Gott, an einen Schöpfer, mehr Fragen aufwirft als beantwortet?
In welcher Welt lebt der Schöpfer?
Gibt es in der Schöpferwelt noch mehr Schöpfer?
Gibt es in der Schöpferwelt ausschliesslich Schöpfer?
Wer hat den Schöpfer erschaffen?
Wer hat den Schöpfer des Schöpfers erschaffen?
Wer hat den Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers erschaffen?
Wer hat den Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers erschaffen?
Wer hat den Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers erschaffen?
Wer hat den Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers erschaffen?
Wer hat den Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers des Schöpfers erschaffen?
Und bevor ich jetzt über den einmillionsten Schöpfer des Schöpfers nachdenke und am Ende in der Klapse lande, höre ich lieber auf, heisse Dich herzlich willkommen hier im Forum, und überlasse die Beantwortung dieser vielen Fragen Dir, einem Schöpfungsbefürworter:-) |
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 14 Sep 2010 23:52 Titel: |
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Hallo, Mensch!
Herzlich willkommen hier!
Ich habe auch eine Frage. du schreibst: | Zitat: | | ...mögliche Alternative; mein Leben würde es allerdings etwas „trostlos“ machen. |
Wie kommt es, dass du vermutest, dein Leben könnte ohne Glauben trostlos werden?
(Ich persönlich habe entgegengesetzte Erfahrungen) _________________ Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky.
(John Lennon) |
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Carolus Kenner des Forums
Anmeldungsdatum: 12.01.2010 Beiträge: 921 Wohnort: im Süden der Republik

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Verfasst am: 15 Sep 2010 8:26 Titel: |
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Kopernikus,
Deine Fragen sind an sich einfach zu beantworten:
Am Anfang war das NICHTS
Und das NICHTS kreisste und gebar einen Schöpfer
Und das NICHTS nannte ihn Gott
Und Gott schöpfte ... indem er zuerst das NICHTS abschaffte |
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Mensch Newcomer

Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 6

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Verfasst am: 15 Sep 2010 11:26 Titel: |
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@Kopernikus - danke für dein willkommen und deinen denkanstoß.
ja, ich stell mir immer fragen, weil ich so beschränkt bin!
wenn ich seh, mit wie viel wissen sich die menschheit umgeben hat...
und einige können da sogar mitreden... ich schnall immer gleich ab, wenn es um unser "woher.. wohin" geht :-(
ja, ich glaube, dass es etwas gegeben hat, das der anfang allen seins ist...
manche nennen es gott, andere möglicherweise zufall oder determination oder was auch immer...
jedenfalls muss ich ja an "irgendwas" glauben!
von mir aus auch, dass das "nichts" einen schöpfer gebar (@carolus ;-)
allerdings wäre dann das nicht ja auch so was wie eine schöpferktaft???
doch ist mir das weniger einleuchtend, als die trivialvorstellung, es gäbe einen guten alten mann in seinem himmelszelt, der dies alles verbrochen hätte *g*.
und zum thema schöpfer:
ich denke, ein schöpfer liegt ausserhalb des erfahrungsbereiches seiner "schöpfung/geschöpfe" - sonst wär es kein "schöpfer" in dem sinne - sonst wären seine geschöpfe ebenso in der lage zu "schöpfen".
das wiederum widerspricht meiner auffassung oder dem definitionsgehalt eines "schöpfers".
ich versuche das zu vergleichen mit einem künstler: ein maler, bildhauer etc. steht über seinen werken, über seiner schöpfung.
nur, dass seine schöpfung irgendwie noch nicht lebt.
wer sagt, dass es nicht möglich sei, so was wie leben zu schaffen?
der mensch ist in dieser hinsicht unberechenbar *grinz*
allerdings bin ich so arrogant zu meinen, dass unser "leben" etwas aus dieser schöpfung beinhaltet oder ein teil dieser (aus unserer dreidimensionalen beschränktheit unbegreiflichen) schöpfungsmaterie ist.
ist alles, was sich selbständig bewegen kann "leben"?
der begriff leben ist für mich nicht hinreichend definiert!
lediglich "zeit" ist für mich definiert durch "bewegung", duch zyklische, periodische zustandsänderungen. und jede periode ist dann eine zeiteinheit.
doch "leben..."? *grübel*
dass wir menschen eine projektion aus einer anderen dimension sein müssen, vermute ich in der fähigkeit, eine "ahnung" zu besitzen!
wie sonst könnten wir eine "ahnung" einer weiteren dimension in uns tragen? oft mussten wir mit mehrdimensionalen räumen rechnen, mit unendlichkeiten - wobei die nat. zahlen als "abzählbar unendlich" noch die billigere variante waren.
schließlich kann ich mir in meiner beschränktheit beim größten bemühen keine "unendlichkeit" vorstellen :-(((
der trick der physiker, eine 4. dimenstion über den zeitbegriff zu "erlügen" ist halt auch nur eine "erklärung", ein MODELL, kein wirkliches "verständnis für mich.
all unser verständnis von unserer umwelt, natur basiert auf sinenswahrnehmungen die wir in modelle kleiden (insbesondere dort, wo auf grund der kleinheit, nicht-mehr-erkennbarkeit, im mikrokosmos, allerdings auch im makrokosmos galaktischer unendlichkeiten).
wie soll ich mir eine "unendlichkeit" unseres raumes vorstellen?
was endet wo...?wenn ich los gehe, unendlich weit..?
ähnlich deinen schöpfer-schöpfern...ketten versagt bei mir jeder geist!
aus diesem grund meine ich, dass wir menschen/lebewesen etwas von dieser schöpfungskraft in uns tragen... was uns ahnen lässt...?
wir können die welt des schöpfers, so es ihn hypothetisch gibt, nicht erfassen... solange wir nur unsere materiellen sinnesorgane einsetzen.
dennoch glaube ich, dass wir träger dieser schöpfermaterie sind: die gefühle!
ich glaube liebe, hass, sehnsucht, neid, anteilnahme... was auch immer, sind kräfte, die unserem geist eine ahnung einer "höheren welt aus höheren dimensionen gibt.
@gug, auch dir herzlichen dank für dein willkommen.
wenn ich an meine gefühle denke, so sind das irgendwie "verknüpfungskräfte", nie selbstzweck! ob hass oder liebe oder sonstwelche: sie sind für mich "mehrkörperwirkungen" (sorry, ich kanns nicht richtig beschreiben ) sie wirken mindestens zwischen 2 menschen. sie haben aber auch den zweck etwas zu übermitteln, eine information oder eine wirkung. sie wollen einfluss auf den anderen nehmen, in welcher richtung auch immer.
ich persönlich bevorzuge die "weichen gefühle" wie liebe, vertrauen, mitempfinden, etc. daher wünsche ich mir einen sinn des lebens, der mich diese gefühle benutzen lässt!
Ich wünsche aber auch, dass ich damit in etwas größerem eingebunden bin, dass als prinzip über allem steht. Etwa ein „gehet hin, und liebet euch…“
Dieses prinzip sehe ich in einem schöpfer verkörpert.
Warum sollte ein mensch gut sein!??? Wenn ich sehe, wie gut es denen geht, die sich über andere hinwegsetzen? Sicher, auch unter denen, die hassen oder aus leidenschaft gern andere quälen wird es einen konkurrenzdruck geben, wo diese gefühle gegeneinander gerichtet werden, aber die stehen dann immer noch höher, als die armen idioten, die zu gutmütig sind im leben!!! Es würde mein leben trostlos machen, wenn es kein prinzip gäbe, welches das gute belohnen oder zumindest belobigen würde. Im atheismus fehlt mir das – zumindest seh ich bis jetzt keinen ersatz dafür. Hilf mir bitte weiter, damit ich es erkennen kann, danke!
@carolus hallo auch
deine antwort ist möglicherweise als joke gemeint? Dennoch halte ich auch dieses für eine mögliche erklärung. Allerdings sprach ich ja oben schon an, dass dann das Nichts für mich auch (nur) eine schöpfervariante ist.
Aber es ist schon heftig, sich zu fragen: wo kommt denn der schöpfer eigendlich her?
Mit dem nichts geht es mir wie mit allem anderen: es ist für mich eben so undefiniert und unfassbar wie z.b. die uendlichkeit.
Das wiederum zeigt mir, dass ich als geschöpf den schöpfer in meiner geistigen gefangenheit und beschränktheit nie erfassen werde.
Wer auch immer den anstoß zum urknall, zum Werden oder Beginn gab – ich kann das wie und warum weder erklären noch beweisen.
Lediglich eine „dunkele (vor-)ahnung“ macht mich grübelnd… |
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Loreley 61 Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 2966 Wohnort: Rheinland-Pfalz

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Verfasst am: 15 Sep 2010 13:09 Titel: |
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Hallo mensch,
wenn ich mich mal kurz einmischen darf, dann würde ich behaupten, dass wir sehr wohl Schöpfer unserer Realität sind. Es käme eben nur drauf an, unsere Schöpferkraft bewußt, dass heißt zu unseren Gunsten, einzusetzen. Unbewußt tun wir das eigentlich immer, aber dadurch eben auch oft mit negativem Ergebnis. Unsere Gedanken und Emotionen sind diese Schöpferkraft. Untermauert wird die Annahme, dass wir selbst Schöpfer sind, jüngst auch durch die Quantenphysik. Uraltes - vor allem fernöstliches - Wissen - heute vielfach bestätigt durch die Wissenschaft. Ich könnte dir dazu ein Buch empfehlen, dass ich selbst mit großem Interesse gelesen habe:
http://www.schoepfungsprinzip.de/index.htm
und hier noch eine pdf:
http://www.handbuch-leben.de/Handbuch_Leben_Leseprobe.pdf
ansonsten google mal unter: "Das Gesetz der Anziehung" oder "The law of Attraction".
LG, Lory _________________ Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.
S. Painadath SJ, Indien http://www.sunnyseminars.de/
______________
Namaste |
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 15 Sep 2010 15:07 Titel: |
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Hallo, Mensch,
Zur Belohnung von guten Taten und zur Bestrafung böser Taten habe ich eine Buchempfehlung. Das Buch kommt meinem atheistischen Denken entgegen und hat viel zum Thema Gut und Böse zu sagen. Ich fand dort neue und interessante Denkansätze. Was du davon gebrauchen kannst oder worüber du beim Lesen tiefer nachdenken willst, wird sich zeigen.
http://www.amazon.de/Jenseits-von-Gut-B%C3%B6se-besseren/dp/3866122128/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1284554836&sr=8-1
Es ist ein Allgemeinplatz, dass es schlechten Leuten gut geht. Ich sehe das anders. Ob es jemandem gut geht, hat damit nichts zu tun, ob er gute oder schlechte Taten vollbringt. Außerdem wandelt sich der Begriff vom Guten ohnehin ständig, je nachdem in welchem Jahrzehnt man die Frage stellte oder in welcher Region man lebt. Sogar zwischen Bayern und Berlinern gibt es da schon unterschiedliche Dogmen. Oder zwischen Jungen und Alten.
Seit dem ich nicht mehr glaube, dass ich meine Sünden vergeben bekomme, versuche ich , mich aktiv damit auseinderzusetzen und nach Möglichkeit den Schaden, den ich anrichte, meist aus Versehen, wieder gut zu machen bzw. den Geschädigten um Vergebung zu bitten. Das ist intensiver und befriedigender als vorher die Hoffnung auf die Gnade von jemandem, den ich gar nicht geschädigt habe, während der Arme den ich evtl gekränkt habe, zusehen soll, wie er damit klar kommt, weil die bewusste Wiedergutmachung eher lasch ausfällt durch die bereits erfolgte Vergebung durch Gott und das dadurch entstandene reine Gewissen.
Ich empfand es immer als Mangel, dass sich die AT oder "liebe Glaubensgeschwister" ohne Entschuldigung benommen haben, wie der letzte A... Eine mögliche Erklärung dafür habe ich im reinen Gewissen gefunden. Gerade mit mit Gutmeinung kann man einen Menschen erschlagen und Schaden zufügen. Oftmals kam ja auch der Spruch, wenn es falsch wäre, würden sie spätestens im Himmel die Strafe bekommen, was dann zu Tatenlosigkeit von Vorgesetzten (oder Vorangängern) führte.
Seitdem ich nicht mehr auf die Ewigkeit hoffe, ist mir klar, dass ich jetzt und heute alles so machen muss, wie ich es haben will. Das ist sehr tröstend, weil ich sehe, dass mir keine höhere Macht ins Handwerk pfuschen kann. Ich muss selber überlegen, wie ich meine Intelligenz am Besten einsetze, um mein Leben sinnvoll zu gestalten. Das ist anstrengend und erfrischend und man macht nicht mehr so viele Dinge, die einem gegen den Strich gehen, weil man sie für falsch hält, obwohl ein angeblicher Gott es anders gesagt haben soll.
Wenn man sich einem Traum vom Schöpfungswesen hingibt, dass es mit größter Wahrscheinlichkeit nicht gibt, macht man die Wunschvorstellung noch lange nicht zur Realität. Dh. man findet Trost aufgrund einer Phantasievorstellung. Was genau ist das wert? _________________ Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky.
(John Lennon) |
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Hypnos Foren-Prinz
Anmeldungsdatum: 10.08.2007 Beiträge: 1011

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Verfasst am: 15 Sep 2010 15:34 Titel: Den christlichen Irrglauben erkennen |
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Wie kann man einer Kirche, einer Sekte oder was auch immer noch Glauben schenken, wenn man erkennen muss, dass das Fundament auf das sich diese Einrichtungen alle berufen, nämlich die Bibel, weit mehr Mythen als Wahrheiten enthält.
Ich rate jedem sich mal mit der HKM, der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung, auch Exegese genannt, zu beschäftigen. Nach dieser Methode werden seit den 70-ger Jahren auch alle evangelischen und katholischen Theologen ausgebildet und sie kennen das alle.
Nehmen sie doch mal Veröffentlichungen von Drewermann, Küng, Bultmann, Lüdemann oder Ranke-Heinemann zur Hand. Selbst der katholische Theologe Tischler zeigt die Fehler schonungslos auf.
Was erfahren wir dort?
Die Bibel hält einer kritischen Betrachtung nicht stand. Die Evangelien unterscheiden sich in vielen Teilen so stark voneinander, dass es sich schon um Gegensätze handelt. Die Bibel ist Menschenwort, Grimms Märchen für Erwachsene aber keinesfalls Gotteswort. Vieles was wir in ihr finden stammt aus hellenistischen Sagen und ist schlicht und einfach übernommen worden.
Vieles kann historisch so wie es geschildert wird überhaupt nicht gewesen sein.
Und was ist das für ein Gott der da geschildert wird, der einen Abraham zum Mord an seinem eigenen Kind anstiften will, ja der sogar seinen eigenen Sohn an den Galgen nageln und dort abschlachten lässt? Sorry, aber ein Gott der Liebe kann das ja nicht sein.
Warum wird ein Abendmahl mit Traubensaft dann so umgedeutet, dass es sich um das Verzehren von Blut (iiigitt) und Menschenfleisch handeln soll? Ich dachte Kannibalismus wäre inzwischen längst verboten! Ich trinke weder Blut noch esse ich Menschenfleisch, auch nicht symbolisch.
Wenn man sich diese Zusammenhänge mal vor Augen führt, dann wird klar, dass das was da in der Bibel steht, niemals stimmen kann. Und wenn das Fundament auf den sich der christliche Glaube gründet schon so falsch ist, dann kann es mit dem Glauben ja kaum weit her sein, dann kann ich auch zum Pumuckl beten, aber niemals zu diesen rachsüchtigen Menschengott.
Gott hat angeblich Himmel und Erde geschaffen, aber der Mensch hat die Hölle dazugetan. Die Bibel, die immer als Frohbotschaft bezeichnet wird ist nichts anderes als eine Drohbotschaft. Wie krank muss ich mal gewesen sein an so einen Schmarr´n zu glauben, der da Sonntag für Sonntag in christlichen Kirchen verkündet wird. Da wird vom Teufel geredet, ohne dass sich die Herrschaften überhaupt darüber im Klaren sind, was es damit auf sich hat. Aber subtile Drohungen zum Machterhalt gehört bei solchen Gemeinschaften zum Handwerkszeug.
Ich glaube an Gott bzw. eine höhere Macht, aber nicht an den, welchen die christlichen Kirchen mir da vormachen wollen.
Deshalb halte ich nichts von diesem ganzen, ach so christlichen Getue, denn an ihren Taten sollt ihr sie erkennen und das sehen wir ja an dem was in der NAK, aber auch in den beiden Großkirchen da so abgeht! |
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Mensch Newcomer

Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 6

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Verfasst am: 15 Sep 2010 16:13 Titel: |
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@loreley hallo goldlöckchen (sorry, aber dein nick hat mich zum schmunzeln gebracht ... und dann mach ich immer so dumme, aber lieb gemeinte sprüche ;-)
danke für die links; bedauerlicher weise kann ich sie nicht öffnen. aber ich kann ja mal rumgooglen oder mich anders informieren.
hinweise und tips zu büchern und sonstiger literatur sind sehr nett, aber leider zwecklos :-( denn mir fehlt einfach die zeit; und so bin ich auf EURE "ausarbeitungen" angewiesen; darauf, dass ihr mir mit hinweisen denkanstöße gebt.
immer wieder musste der mensch sein weltbild - seine "modelle" anpassen oder ändern. nicht das postulierte atom war das kleinste teilchen, es mussten, zum flicken der verhaltensbeschreibungen kleine patches herangezogen werden. man postulierte einfach munter drauf los, kam zu nukleonen und anderen "leichteren teilchen", "erfand die quarks und komplettierte mit farben eine quantenchromodynamik... und ich sehe immer noch kein ende in den §erfindungen von modellen", die die welt beschreiben sollen
wir machen uns eben nur bilder, wie alles sein könnte, wie hochenergetische teilchen permanent unsere körper durchfliegen, ohne nachhaltige wirkungen zu zeigen etc.
das führt mittlerweile zu solchen, mir nicht nachvollziehbar oder glaubhaften deutungen von multiversen oder paralleluniversen, dass man sich damit wirklich allem entziehen kann - selbst der verantwortung für sein tun!
man behauptet sogar, wenn gewisse naturkonstanten ihren wert geändert hätten oder ändern würden, könne es uns gar nicht geben oder gegeben haben! hallo....??? nur weil das modell nicht (mehr) stimmt gibt es "die wahrheit" oder die "realität" nicht?
ist denn der mensch in seiner überheblichkeit das maß aller dinge?
muss sich die natur seinen modellen anpassen???
und dennoch bleibt in dieser "gottesfreien" wisenschaft immer noch vieles offen und nicht-gläubige wissenschaftler vermuten dennoch, dass es dinge gibt "zwischen himmel und erde..."(der verfasser ;-) die sich unserem verständnis entziehen!
ich kann gott nicht beweisen!
das ist zu hoch für mich!
ich kann mir aber vorstellen, dass es keinen gott gibt!
es ist aber nur EINE der unendlich vielen möglichkeiten, alles zu erklären!
um so mehr merke ich, dass etwas in mir ist, das mich mit menschen auch wortlos kommunizieren lässt: das gefühl!
ich "empfinde" einen menschen einfach! ich lehne ihn ab! oder ich liebe ihn! oder ich meide ihn! oder......
und das, was menschen an wissen oder gedankengut weitergeben ist weisheit, ist ahnung einer nicht-körperlichen kraft! traurigkeit tut mir weh; glück gibt mir kraft; hoffnung macht mir mut...
was ist diese unerklärliche energie eigendlich, wenn nicht die kraft, aus der alles gemacht ist?
oh je, ich drifte ab
aber ich sehe das auch so, wie ich glaube, dich verstanden zu haben: wir sind schöpfer unserer zukunft, wir bestimmen, wie sich "das da in uns" entwickelt!
ich "glaube", dass in uns ein "anderer mensch" entsteht, ein "innerer mensch"!
ein mensch, der nicht "in dieser welt" zu hause ist ;-) Viele glauben daran: "Wir sind nicht von dieser Welt" (Zit.)
ok, phrasen, nachgeplappert... aber damit hoffe ich (m)einen standpunkt erläutert zu haben.
herzlichen dank noch mal für deine "einmischung" ;-)
vielleicht kannst du mir ja in kurzen stichworten noch etwas zum inhalt der bücher schreiben?
damit es nicht den rahmen hier sprengt, kannst du es ja auf dem mail-weg machen? oder ist das hier nicht gern gesehen, diesen kontaktweg zu nutzen? |
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 15 Sep 2010 16:41 Titel: |
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| Zitat: | | vermuten dennoch, dass es dinge gibt "zwischen himmel und erde..."(der verfasser ;-) die sich unserem verständnis entziehen! |
ja, na logisch!
| Zitat: | man behauptet sogar, wenn gewisse naturkonstanten ihren wert geändert hätten oder ändern würden, könne es uns gar nicht geben oder gegeben haben! hallo....??? nur weil das modell nicht (mehr) stimmt gibt es "die wahrheit" oder die "realität" nicht?
ist denn der mensch in seiner überheblichkeit das maß aller dinge?
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nein, viele Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Mensch ganz und gar nicht das Maß aller Dinge ist. Menschen gab es nicht immer und wird es nicht immer geben. Und...nein, natürlich würde es den Menschen nicht geben, wenn sich irgendwelche Bedingungen geändert hätten. woanders, wo andere Bedingungen herrschen, gibt es ja schließlich auch keine!
PS: pm und E-mails stehen im Ermessen jedes einzelnen.
| Zitat: | | was ist diese unerklärliche energie eigendlich, wenn nicht die kraft, aus der alles gemacht ist |
Wie meinst du das?
Stichpunktartige Angaben zu Büchern? Sehr schwer, scheitert wohl auch bei mir am Zeitmangel und an der Befürchtung zu filtern nach meinem Gutdünken. _________________ Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky.
(John Lennon) |
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Loreley 61 Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 2966 Wohnort: Rheinland-Pfalz

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Verfasst am: 15 Sep 2010 17:30 Titel: |
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Habe ja oben den link angegeben und so kopiere ich mal den Text rein. Sollte er zu lang sein, kann Horst ja eventuell kürzen.
Über das Buch
Wer oder was erzeugt die Realität, die wir erleben?
Wer oder was bestimmt unser Schicksal?
Gibt es einen Zufall?
Was sind die tieferen Ursachen von Glück und Unglück?
Das Buch Die Entstehung der Realität wagt den Versuch einer Antwort auf diese Fragen und stellt ein Weltbild vor, das die Grundlagen der modernen Physik – Relativitätstheorie und Quantenmechanik – mit Erkenntnissen der Realitäts- und Glücksforschung und mit spirituellen Erfahrungen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verbindet.
Die Grundthese des Buches lautet: Es gibt keine objektive Wirklichkeit "außerhalb" von uns – wir selbst erschaffen unsere (physische und psychische) Realität, indem wir sie aus einem unbegrenzten, multidimensionalen Raum von Möglichkeiten auswählen. Jeder einzelne Mensch hat damit einen weitaus größeren Einfluss auf das, was ihm "widerfährt", als wir normalerweise glauben. Einen blinden Zufall gibt es nicht – alles, was wir wahrnehmen und erleben, ist ein unmittelbares Produkt unseres Bewusstseins.
Dies ist nur dann widerspruchsfrei erklärbar, wenn wir zudem annehmen, dass wir keine voneinander getrennten Individuen sind, sondern Aspekte einer universellen Bewusstseinsstruktur (mancher mag sie als "Gott" bezeichnen), an deren Schöpfungsprozess wir in jedem Moment aktiv mitwirken.
Es sind biologisch bedingte Irrtümer unseres Denkapparates, die uns häufig daran hindern, unser schöpferisches Potential positiv zu nutzen, und durch die wir uns selbst unglücklich machen. Das Buch zeigt alternative Sichtweisen auf, die helfen können, diese Denkfehler zu durchschauen und eine selbstbestimmte und von Glück geprägte Realität zu gestalten.
Für wen ist das Buch geschrieben?
Das Buch ist kein streng wissenschaftliches Werk, basiert jedoch auf einer naturwissenschaftlich geprägten Denkweise und spricht daher eher verstandesorientierte Leser an. Unvoreingenommenheit und Offenheit für Ideen, die außerhalb der etablierten Wissenschaft liegen, sind jedoch sehr empfehlenswert.
Zum Verständnis des Buches sind weder ein akademischer Grad in Physik noch besondere Vorkenntnisse auf "esoterischem" und spirituellem Gebiet notwendig. Das im Buch vorgestellte Weltbild – einschließlich der physikalischen Hintergründe – wird in verständlicher Sprache und mit zahlreichen Abbildungen kurzweilig erklärt und logisch nachvollziehbar aufgebaut.
Auch "Esoteriker", die sich für tiefere Zusammenhänge und Bezüge zur Naturwissenschaft interessieren, können in diesem Buch interessante Informationen finden, um ihr Weltbild auszubauen oder abzurunden. Zudem zeigt es einige Fallstricke auf, in die gerade esoterisch orientierte Menschen oft bei dem Versuch geraten, eine positive Realität zu gestalten. Mit ganz praktischen Hinweisen darauf, wie Glück und Unglück entstehen und wie wir selbst darauf gezielt Einfluss nehmen können, ist das Buch auch für "Glückssucher" (und letztlich sind wir das alle) sehr interessant.
Mehr zum Inhalt des Buches erfahren Sie hier.
Über den Autor
Jörg Starkmuth, Jahrgang 1966, ist Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik und arbeitet als freiberuflicher Übersetzer, Lektor und Autor in Bonn. Seit seiner Jugend ist er an den tieferen Geheimnissen der Welt und des Lebens interessiert und befasste sich mit Naturwissenschaften, Grenzwissenschaften, Psychologie und Spiritualität. Die Entstehung der Realität ist das "Fazit" seiner über viele Jahre betriebenen Entwicklung eines in sich schlüssigen Weltbildes, das all diese Aspekte in sich vereinigt.
Daten zum Buch
Titel: Die Entstehung der Realität – Wie das Bewusstsein die Welt erschafft
Autor: Jörg Starkmuth
Erschienen im Eigenverlag des Verfassers
Gebundene Ausgabe
352 Seiten, 62 Abbildungen
10. Auflage, 2009
ISBN-13: 978-3-00-014593-3
ISBN-10: 3-00-014593-1
Preis: 22,90 EUR
LG, Lory
PS: Bei mir funzen die links. Probiers halt nochmal. _________________ Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.
S. Painadath SJ, Indien http://www.sunnyseminars.de/
______________
Namaste |
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Mensch Newcomer

Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 6

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Verfasst am: 15 Sep 2010 17:55 Titel: |
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mist, der ganze text ist weg  |
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 15 Sep 2010 23:31 Titel: |
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wenn das noch einmal passiert---> neu einloggen---> mit dem Rückwärtspfeil des Browsers 2 Seiten zurück und dann ---> absenden _________________ Imagine there's no Heaven
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(John Lennon) |
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Querdenkermicha Forenprofi

Anmeldungsdatum: 07.01.2009 Beiträge: 99

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Verfasst am: 16 Sep 2010 17:39 Titel: |
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Hallo Mensch,
herzlich willkommen hier bei den Selbstdenkern! Da du offenbar über äußerst wenig Zeit verfügst, stelle ich hier einmal ein strak zusammengedampftes Thesenpapier von mir ein, welches meine aus atheistischer Warte vorgetragene Religionskritik komprimiert auf den Punkt bringt:
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„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“ (Kant)
5 Thesen zur Fragwürdigkeit (nicht nur) der neuapostolischen Lehre
1.) Die NAK predigt Drohbotschaften und ist von Machtdenken geprägt.
Drohbotschaften wie „Der Zweifler empfängt nichts“ oder „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ zeugen von einem gefährlichen, unfrei und abhängig machenden Gottesbild. Der Gott der NAK hat es anscheinend nötig, den Gläubigen angesichts der massiven Endzeiterwartung damit zu drohen, diese bei der Wiederkunft Jesu zurückzulassen. STAP Leber: „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit muss immer sein, dafür zu sorgen, dass niemand inaktiv wird und dass Inaktive zurückkommen in die Gemeinschaft. [...] Da gilt es natürlich besonders dafür zu sorgen, dass niemand verloren geht.“1 Der ehemalige, mittlerweile aus der NAK ausgetretene niederländische Apostel Gerrit Sepers schreibt: „An erster Stelle kommt die Organisation. An erster bis zehnter Stelle. Und dafür werden Menschen geopfert.“2
2.) Das Neue Testament stellt eine Quelle menschenverachtender Ethik dar. Die sog. „Frohe Botschaft“ des Evangeliums – Grundlage auch der neuapostolischen Christen – ist mitnichten eine Botschaft der bedingungslosen Nächstenliebe und Barmherzigkeit. So droht Jesus in Matthäus 13, 41ff. allen Ungläubigen an, in den „Feuerofen“ geworfen zu werden, wo sie „Heulen und Zähneklappern“ erwarten. In Offenbarung 19, 15 wird Jesus als brutaler Weltherrscher gezeichnet, der die „Heiden“ mit „eisernem Stabe“ regiert.3
3.) Fundamentale christliche Glaubensüberzeugungen gehen auf ältere religiöse Vorstellungen zurück.
Bereits den römischen Kaisern Caesar und Augustus wurde eine leibliche Himmelfahrt nachgesagt. Die Vorstellung einer Jungfrauengeburt geht auf ägyptisches Gedankengut über die Göttin Isis und ihr göttliches Kind Horus zurück.4
4.) Religiöse Überzeugungen beruhen häufig auf dem Zufall der Geburt und der Ignoranz wissenschaftlicher Forschungsergebnisse.
Nach wie vor werden die meisten Menschen in die Religion hineingeboren, der sie Zeit ihres Lebens angehören, so auch in der NAK. Woran die wenigsten christlich sozialisierten Menschen denken:
a) Wären sie zufällig z.B. in einem islamischen Land geboren worden, würden sie heute sehr wahrscheinlich den Koran für das „unverfälschte Wort Gottes“ halten.
b) Die historisch-kritische Bibelforschung – in der NAK ein völliges Fremdwort – ist bereits lange zu der Erkenntnis gelangt, dass die Evangelien mitnichten Augenzeugenberichte des Wirkens Jesu darstellen.
c) Die biblischen Gottesvorstellungen sind eindeutig menschliche Konstrukte. So stellten sich viele Israeliten bis zur Kultreform des Joschija 622 v. Chr. Gott als verheiratet vor. Dies legen von Archäologen entdeckte Inschriften nahe, in denen durch Jahwe (=Gott) und Aschera gesegnet wird.5
5.) Erdgeschichte und Evolution lassen die Existenz eines (gütigen) Gottes unwahrscheinlich erscheinen.6
a) Eine nicht zu unterschätzende Rolle innerhalb der Evolution spielt der Zufall, z.B. in Form von Meteoriteneinschlägen, die jeweils zu einem Massensterben führten, das der „liebe Gott“ seinen Geschöpfen angedeihen ließ, zuletzt am Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren.
b) Unschuldige Neugeborene kommen mit zum Teil schweren Gendefekten auf die Welt. Welcher „barmherzige Gott“ hat es nötig, ihnen eine derart perverse Prüfung aufzuerlegen?7
c) Elefanten verhungern von Natur aus, da sich der Zahnschmelz ihrer Backenzähne am Ende ihres Leben derart verschleißt, dass sie nicht mehr kauen können.8 Ein wahrhaft „intelligenter Designer“ ...
1 Stammapostel Leber im Rahmen eines Übertragungs-Gottesdienstes in
Herne, 28.09.2008: http://www.sekten.ch/ex-
site/links/nak/sprachliche_mittel.pdf (Detlef Streich: Sprachliche
Mittel zur mentalen Zwangsüberzeugung in der Neuapostolischen
Kirche, S. 2)
2 http://www.christ-im-dialog.de/index.php?
option=com_content&task=view&id=209&Itemid=30
(Interview von Esther Vietz mit Gerrit Sepers vom 08.05.2007)
3 Literaturtipp: Michael Schmidt-Salomon: Manifest des evolutionären
Humanismus. Aschaffenburg 2005.
4 Vgl. Rudolf Reiser: Götter und Kaiser. Antike Vorbilder Jesu. München
1995.
5 http://www.ne-fw.de/fix/files/doc/Wie%20m%E4nnlich%20ist%20Gott%
20in%20der%20Bibel.pdf (Othmar Keel: Wie männlich ist der Gott der
Bibel?, Neue Zürcher Zeitung, 30.06.2007)
6 Vertiefend dazu: Michael Schmidt-Salomon: Der halbierte Darwin.
http://www.darwin-jahr.de/evo- magazin/halbierte-darwin
7 http://www.stern.de/wissen/mensch/erbkrankheit-xp-ein-leben-im-
schatten-546689.html
8 vgl. Ulrich Kutschera: Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen
konnte. München 2009, S. 99. _________________ Und der Geist und die Braut sprechen: "Komm!" Und das Lamm spricht: "Hurz!" |
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Mensch Newcomer

Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 6

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Verfasst am: 17 Sep 2010 11:53 Titel: |
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Leider ist mein geschriebener text in den weiten des universums verschollen *jammer*
Das kann ich nun nicht „beweisen“, also müsst ihr es mir „glauben“.
Ob man allerdings einem neuapostolen glauben darf, mag mal hier dahin gestellt bleiben *grinz*
Jedenfalls hab ich nun das problem, schon vieles gesagt zu glauben, was tatsächlich nur in meinem hirn existiert!
Oder gibt es einen „Speicher“, der alle dinge, die geschehen sind, als wahr, als tatsächlich geschehen, als faktum registriert?
Ein gesprochenes wort ist nicht mehr rückgängig zu machen… sagt „man“
Wenn es keiner gehört hat, was gilt dann? *grübel*
Wenn es die/der für den es bestimmt war nicht vernommen hat, was dann?
Kann/wird er mir glauben?
Muss er mir glauben?
Muss ich erst beweisen, das/was ich gesagt hab?
Kann es einen „vermittler“ geben, der es bestätigt?
Kann der vermittler mein wort „wahrheitsgetreu“ wiedergeben?
Kann ein „nicht-ausgebildeter“ vermittler einen höchstwissenschaftlichen vorgang wiedergeben?
Oder endet es alles nur in einer mehr oder weniger (sinn-)verdrehten „Stillen Post“?
Komisch, was so ein kleiner, dummer zufall mir wieder für „kopfgrübeln bringt
Na, eigendlich schade um die zeit…
@Kopernikus
| Zitat: | Du glaubst an einen Schöpfer?
Warum? |
danke für deinen denkanstoß.
Wenn ich glaube, dass etwas ist, dass etwas „anfassbar“, mit meinen sinnen „erfassbares“ ist, was vorher noch nicht war, sage ich in meiner naivität dazu: es ist „geschaffen“!
Eine alternativ ebenbürtige aussage wäre: ich bin nur geist, gedanke, programm, gedankenwelt, in der schaltkreise mir vorgaukeln, ich würde einen „körper“ spüren, Sehen, etc.
auch dieses halte ich für eine mögliche realität!!!
Der überwiegende teil der menschheit scheint meiner ansicht nach zu glauben, dass es einen „urknall“ gab. Und die leute, die diese theorie vertreten sind nicht unbedingt die dummsten (so sagt man jedenfalls… ;-)
Ob urknall oder „schöpfung“, mit dem „ergebnis“ müssen wir nun wohl oder übel leben *grinz*
Wie bei meinem originären geschreibsel als ich in eure mitte trat find ich allerdings die „indische variante“ mit der reinkarnation und den immer wieder kollabierenden und neu entstehenden welten viel reizvoller!
Nicht unerwähnt bleiben soll aber in diesem zusammenhang auch der „pure zufall“!
Konstellationen ergeben sich (vielleicht kann man auch sagen: bestimmte naturkonstanten haben ihren absolut definierten, stabilen wert erreicht *ggg*) und die welt(en) kommen ad hoc.
Für mich hat alles seinen reiz!
Ist es trägheit, bestimmung, uneinsichtigkeit, fehlende intelligenz….? Wenn ich die „einmaligkeit“ meines seins bevorzuge?
Ich glaube an keine periodizität des lebens, keine wiederhol- oder rückholbarkeiten im leben: das gesprochene wort, der abgeschossene pfeil, der zerstückelte mensch…. Alles das halte ich nicht für „zurückdrehbar!
Nur aus diesem grund entsage ich der sonst so gnädigen vorstellung „es im nächsten leben dann besser machen zu wollen/können“.
Ich möchte meine verantwortung im jetzt und hier voll ausnutzen müssen!
Daher sympatisiere ich mit den begriffen „schöpfung, „schöpfer“, …
Ob ich ihn nun gott nenne, oder ihm sonst einen namen gebe, ist für mich zweitrangig!  |
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Mensch Newcomer

Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 6

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Verfasst am: 17 Sep 2010 13:33 Titel: |
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@gug
| Zitat: | Zitat:
was ist diese unerklärliche energie eigendlich, wenn nicht die kraft, aus der alles gemacht ist
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mein weltbild sieht so aus, dass von der "urkraft" - andere nennen sie "gott" - etwas in uns menschen lebt! vielleicht auch in tieren? vielleicht auch in aller materie(insbesondere steine, die nach biblischer auffassung weinen werden, wenn die menschheit sich zu blöde verhält)? *mit ernsthaftem, scherzenden ton...;-)*
ich denke, in jedem menschen wirkt neben der ihn bildende materie ein stückchen "urkraft" - lebt ein stückchen gott.
zu viel wird mit worten beschrieben!
zu wenig auf das wort, den klang GEHÖRT !
unsere seelen empfinden in wahrheit mehr, als ihnen worte vorzugaukeln versuchen!
oops, darf ich in diesem kritischen forum überhaupt den begriff "wahrheit" in den mund nehmen?
zum folgenden artikel von dir:
| Zitat: |
Seit dem ich nicht mehr glaube, dass ich meine Sünden vergeben bekomme, versuche ich , mich aktiv damit auseinderzusetzen und nach Möglichkeit den Schaden, den ich anrichte, meist aus Versehen, wieder gut zu machen bzw. den Geschädigten um Vergebung zu bitten. Das ist intensiver und befriedigender als vorher die Hoffnung auf die Gnade von jemandem, den ich gar nicht geschädigt habe, während der Arme den ich evtl gekränkt habe, zusehen soll, wie er damit klar kommt, weil die bewusste Wiedergutmachung eher lasch ausfällt durch die bereits erfolgte Vergebung durch Gott und das dadurch entstandene reine Gewissen.
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ok, man kann auch ohne (sünden)vergebung leben! Das ist ehrlich! Doch vergebung bedeutet für mich ebenfalls „erleichterung“. Das ist nicht religionsspezifisch sondern „mitmenschlich“.
Es befreit mich, bei den von mir geschädigten person gnade gefunden zu haben! Damit ist mein tun aber nicht ungeschehen gemacht! Umgekehrt ist es kein freibrief, wenn mir die sünden vergeben sind, so zu tun, als hätte ich niemanden geschädigt!
Und ein laues, herzloses „entschuldige (bitte)“ ist nie im sinne einer religion gewesen!
Dieses entschuldigen gilt ebenso für alle AT der nak!!!
Nicht EINE person ist davon ausgenommen!
Wie sieht es jedoch real aus?
Da zieren sich die schwarzen oft und klemmen ihren (symbolischen) schwanz ein, wenn sie zugeben sollen, jemanden verletzt zu haben!
HALT: ich sprech hier von feigheit der menschen!
Es lässt sich gut mit dem finger auf alle erlebten verfehlungen verweisen!
Wer weiss, wie viel mehr noch gar nicht ans tageslicht gekommen sind!?
schon allein der gedanke gibt mir grauen!
menschen also, die fehler machen in ihrem beruf, in ihrer berufung, in ihrer ausführung!
Das ist im prinzip für mich nichts schlechtes!
Ich denke, in meinem betagten alter hab ich viele menschen-arten kennen gelernt!
Diese feigheit und „fehleranfälligkeit“ ist NICHT religionsspezifisch!!!
Sie ist MENSCHLICH!
Wer sich davon ausnehmen will – ok! Das muss er/sie dann selber vertreten!
Ich kann es nicht!
Es ist nur eine schande, wenn AT’s ihr „Amt (=zu dienen)“ zur festigung von machtansprüchen und bildung von hirarchie-inseln ausnutzen!
Zu viel leid wird hier im forum davon bezeugt!
Und das in „meiner kirche“! es tut mir sehr weh!
Doch jetzt hebe ich mal dem kopf und schaue über den tellerrand:
Ist die nak die einzige, die sich so versündigt?
Ist es das ganze „Christentum“?
Sind es alle „schöpfergläubigen“?
Welche „heilslehre“ führt den menschen in die wahrheit?
Wenn es sie nur im menschen selber gäbe- eine persönliche erkenntnis, wahrheit, himmel…?
Ich denke, wenn der hauch meiner ahnung in etwa stimmt, kann ich zu der literaturvorstellung von loreley überleiten: die macht ist in uns! Wenn wir sie positiv in uns wirken lassen, wird die macht mit uns bleiben!
Hm… deutet nicht irgend ne bibelstelle schon darauf hin, dass das himmelreich bereits schon AAA in unseren herzen sein muss (sorry, bin nix so bibelbelegt)?
@Loreley 61
allein indem wir SIND, wirken wir! das ist nicht nur eine grundgesetz aus der physik: aktio = reaktio – wir verfeinern es sogar; um so mehr, als dass wir der art unserer wirkungskräfte „farbe und bewussten inhalt“ geben können.
Die wahren kräfte in uns sind aber nicht die, die in ihrer weise körpern einen „Impuls“ verleihen, sondern ihnen einen charakter geben: eine wertung!
Somit geben wir körpern und dingen, ja selbst gedankenkomplexen eine struktur und werte, die als „nicht-wechselwirkung“ aufzufassen sind: ja, das sind für mich auch schöpfungen!
Stellvertretendmöchte ich eine skulptur nehmen. Sie wird gebildet und mit einem charakter versehen nach dem bild ihres schöpfers.
Auch können wir in der physik, speziell der quantenchromodynamik, quantenfeldtheorie oder wie die einzelnen spezifischen gebiete auch immer heissen, bestimmen und vorhersagen, was und wie die welt in ihrem, uns derzeit zugänglich-kleinsten, tut.
Allerdings hapert es mit dem „leben einhauchen“ noch *smile*
Sorry, das ist nicht gegen dich! es sollte nur etwas scherzhaft klingen.
Vielleicht wird mir beim lesen des empfohlenen buches ja das lachen im hals stecken bleiben.
Jedenfalls vielen dank für die extraktion des inhaltes; klingt sehr interessant. Ich werde es in meinem herzen sehr bewegen und versuchen mich hineinzudenken
*LOL* @Carolus
he, Carolus, danke für die aufmunterung.
Zwar fasse ich sie als scherz auf; doch auch das passt in mein gedankengebäude hinein! Es ist halt auch „eine mögliche beschreibung“ von dem, was wir nur erahnen und mit worten auszudrücken VERSUCHEN
... so, erst mal allen ein schönes WE
vielleicht komm ich näxt mal zu mehr...
... oder geh in all den lieb gemeinten tips unter  |
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ulrich Foren-King
Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 2701 Wohnort: teils am See

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Verfasst am: 17 Sep 2010 18:03 Titel: |
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| Mensch hat folgendes geschrieben: |
mein weltbild sieht so aus, dass von der "urkraft" - andere nennen sie "gott" - etwas in uns menschen lebt! vielleicht auch in tieren? |
werter mensch,
auch von mir ein herzliches wilkommen hier im forum und gleich mal eine anmerkung. ... du bist dir bei den menschen sicher das was "göttliches" in Ihnen lebt, ... warum zweifelst du dann bei tieren ?
habe zwar auch keine antwort, viel mir beim lesen deiner beiträge einfach so auf.
lg
ulrich _________________ Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen. ( unbekannter Autor ) |
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Carolus Kenner des Forums
Anmeldungsdatum: 12.01.2010 Beiträge: 921 Wohnort: im Süden der Republik

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Verfasst am: 17 Sep 2010 20:52 Titel: |
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Mensch schrieb:
"Auch können wir in der physik, speziell der quantenchromodynamik, quantenfeldtheorie oder wie die einzelnen spezifischen gebiete auch immer heissen, bestimmen und vorhersagen, was und wie die welt in ihrem, uns derzeit zugänglich-kleinsten, tut."
Nein, Mensch, das können wir eben NICHT. Die Unbestimmtheitstheorie der Quantenphysik schliesst das aus. Sie wurde durch eine Vielzahl von Experimenten bestätigt.
LG Carolus |
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Der_Pilger Forenprofi
Anmeldungsdatum: 03.08.2010 Beiträge: 71

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Verfasst am: 17 Sep 2010 23:35 Titel: |
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hallo mensch, ein "herzlich willkommen" auch von mir!
| Zitat: |
mein weltbild sieht so aus, dass von der "urkraft" - andere nennen sie "gott" - etwas in uns menschen lebt! vielleicht auch in tieren? vielleicht auch in aller materie(insbesondere steine, die nach biblischer auffassung weinen werden, wenn die menschheit sich zu blöde verhält)? *mit ernsthaftem, scherzenden ton...;-)*
ich denke, in jedem menschen wirkt neben der ihn bildende materie ein stückchen "urkraft" - lebt ein stückchen gott.
zu viel wird mit worten beschrieben!
zu wenig auf das wort, den klang GEHÖRT !
unsere seelen empfinden in wahrheit mehr, als ihnen worte vorzugaukeln versuchen! |
ich möchte es für mich etwas präzisieren und bitte deine worte benutzen zu dürfen:
mein weltbild sieht so aus, dass von der "urkraft"- schöpfungskraft - dem schöpfungsgedanken - andere nennen sie "gott"
etwas in uns menschen lebt!.........auch in tieren!......auch in aller materie!
ich glaube das in der gesamten schöpfung ein göttlicher funke schlummert, den gilt es zu wecken und hell leuchten zu lassen.
unsere seelen empfinden in wahrheit mehr, als ihnen worte vorzugaukeln versuchen!
ABER:
zu viel wird mit worten beschrieben - hineininterpretiert!
zu wenig auf das wort, den klang GEHÖRT !
| Zitat: |
Stellvertretendmöchte ich eine skulptur nehmen. Sie wird gebildet und mit einem charakter versehen nach dem bild ihres schöpfers. |
man muss sich nur mal die kritiken und beschreibungen von bildern, skulpturen usw durchlesen, wieviel davon könnte wohl der künstler selber bejahen oder in welcher beschreibung kann er sein werk erkennen.......?
meine lieblings frage ist: WARUM!
und ich bin bereit mein "kartenhaus", mein weltbild einstürzen zu lassen!
beim nächsten aufbauen wird's stabiler!
der spuch von Loreley:
Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.
ist wirklich ein paar fragen und gedanken wert und es stört mich überhaupt nicht, das die VEDEN ein paar jahre älten als die bibel sind.
sehr interessant fand ich auch den einleitenden text einer buchempfehlung hier:
Schöpfer der eigenen Realität
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten.
Achte auf deine Taten, denn sie werden deine Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Talmud.....ich kann's mir nicht verkneifen... ;-))
also nochmal - herzlich willkommen - und schönes wochenende.
der_pilger |
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Der_Pilger Forenprofi
Anmeldungsdatum: 03.08.2010 Beiträge: 71

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Verfasst am: 18 Sep 2010 23:41 Titel: |
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| Hypnos hat folgendes geschrieben: | ............................
....................................................
Ich rate jedem sich mal mit der HKM, der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung, auch Exegese genannt, zu beschäftigen. Nach dieser Methode werden seit den 70-ger Jahren auch alle evangelischen und katholischen Theologen ausgebildet und sie kennen das alle.
Nehmen sie doch mal Veröffentlichungen von Drewermann, Küng, Bultmann, Lüdemann oder Ranke-Heinemann zur Hand. Selbst der katholische Theologe Tischler zeigt die Fehler schonungslos auf.
Was erfahren wir dort?
..........................................................
|
ich hab mal nach DREWERMANN "gegoogelt"
http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Drewermann
und....ÜBERRASCHUNG...ÜBERRASCHUNG...
| Zitat: |
Nach Drewermann kann der Mensch nur in der Liebe zu Gott seine Angst und ihre Zersetzungskraft überwinden:
„Wer Gott findet, wer ein Gegenüber hat, dem er absolut vertrauen kann, und damit aufhört, irgendetwas auf der Welt sonst noch zu „fürchten“, der reift wie ein blühender Baum, und die Schönheit seines Wachsens und die Fülle seiner Früchte sind das, was wir weise nennen.“
– Eugen Drewermann: Ein Mensch braucht mehr als nur Moral (2001) |
und.....
http://de.wikipedia.org/wiki/Biblische_Exegese#Tiefenpsychologische_Exegese
| Zitat: |
............Tiefenpsychologische Exegese
Diese Methode stützt sich vor allem auf die Tiefenpsychologie von Sigmund Freud und Carl Gustav Jung. Ihr Ansatz ist der Traum sowie die Welt des kollektiven Unbewussten (Archetypes). In der bekanntesten Arbeit über diese Methode, Tiefenpsychologie und Exegese, legt Eugen Drewermann detailliert dar, wie die Bibel tiefenpsychologisch gedeutet werden kann,und übt scharfe Kritik an der historisch-kritischen Methode. Drewermann geht davon aus, dass die tiefenpsychologische Auslegung eines archetypischen Textes grundsätzlich auf verschiedene Textarten anwendbar ist, es sind dies: Mythos, Legende, Novelle, Erscheinungs- und Berufungsgeschichte, Prophetie sowie Apokalypse. Jede dieser Erzählformen projiziert ein bestimmter Teil des Unbewussten auf ein Bild.
Bekannte Vertreter der tiefenpsychologischen Exegese sind Franz Alt, Eugen Drewermann, Christa Mulack, Gerda Weiler. |
ebenso habe ich nach den anderen namen "Küng, Bultmann, Lüdemann, Ranke-Heinemann" gesucht.......jawohl, das sind kritische christen, ABER ich kann nirgends sehen, das sie nicht mehr glauben.......
| Zitat: |
„Die Erinnerung an Rudolf Bultmann, den Gelehrten voller Hilfsbereitschaft, den Aufgeklärten voller Frömmigkeit, hat mich durch mein Leben begleitet, als bei mir die Zweifel größer wurden. Aber gleichzeitig hat mich sein Beispiel gelehrt, dass auch der Skeptiker ein Christ sein kann, wenn auch nicht auf die herkömmliche Weise.“
– Uta Ranke-Heinemann |
das nimmst du und jeder andere hier - VÖLLIG ZU RECHT - in anspruch:
| Zitat: |
Ich glaube an Gott bzw. eine höhere Macht, aber nicht an den, welchen die christlichen Kirchen mir da vormachen wollen. |
weshalb stört es dich wenn ich das auch in anspruch nehme? weil ich CHRIST dazu schreibe?
| Zitat: |
Zitat:
ich bin primär GLÄUBIGER CHRIST
sekundär konfession nak ->kleingeschrieben
|
ich habe mir deinen vorschlag zu herzen genommen und "gegoogelt".....
http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode
............
Die Bezeichnung Historisch-kritisch verweist auf eine Kombination zweier Grundannahmen dieser hermeneutischen Methoden:
Historisch ist diese Exegese, weil sie davon ausgeht, dass die zu untersuchende Textgestalt eine Geschichte hat. Dies gilt zum Beispiel für Sagen. So kann eine Sage über Jahrhunderte mündlich überliefert worden sein und dabei zahlreiche Veränderungen erlebt haben. Diese Sage wird vielleicht von zwei verschiedenen Schriftstellern notiert. Die Drucklegung erlebt mehrere Auflagen, bei denen korrigierend oder aus anderen Gründen in den Text eingegriffen wurde. Der Text, der aktuell in einer Sagensammlung erscheint, ist nicht in dieser Form ursprünglich, sondern er hat eine Geschichte. Geschichte setzt allerdings eine Reflexion auf das voraus, was Geschichte konstituiert: Die Freiheit des Menschen in ihrem Bestreben, das Wissen vom Wissen zu erlangen (vgl. Johann Gottlieb Fichtes Fassungen der Wissenschaftslehre).
Kritisch ist die Methode nicht im umgangssprachlichen Sinn. Ihr Ziel ist nicht, einen Text zu kritisieren. Kritisch ist die Methode, weil sie davon ausgeht, dass es allgemein einsichtige Kriterien für die wissenschaftliche Untersuchung der historischen Textgestalt gibt. Das bedeutet keineswegs, dass jeder Wissenschaftler mit seinen Untersuchungen zum gleichen Ergebnis kommen muss. Jeder einzelne Untersuchungsschritt muss vielmehr für andere nachvollziehbar sein; ob er tatsächlich nachvollzogen wird, ist eine Frage der Qualität des Argumentes. Unterschiedliche Bewertungen von Details zeitigen wie in anderen wissenschaftlichen Disziplinen unterschiedliche Resultate.
..............................Die Auslegung von Bibelabschnitten in ihrem historischen Kontext macht einem zum Beispiel bewusst, dass Jesus Jude war, oder dass die Regel „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zum damaligen Zeitpunkt ein menschenrechtlicher Fortschritt war.............usw usf
was ich da jetzt "neues" entdecken soll, weiß ich nicht......
das sich vieles in der bibel weder geschichtlich oder historisch BEWEISEN lässt, ist doch ein alter hut......
ich habe vor mir "DIE GUTE NACHRICHT ausgabe von 1978" liegen und DIE bibelübersetzung ist bestimmt nach der Historisch-kritischen Methode ausgelegt worden...
dort steht zb als einleitung zum "buch der sprichwörter":....
"die spruchweisheit, wie sie uns im buch der sprichwörter entgegentritt, ist mitteilung von lebenserfahrung, die an den königshöfen des alten orients gepflegt und überliefert wurde. sie geht von der optimistischer voraussetzung aus, dass das leben durch klugheit und tüchtigkeit zu bewältigen sei. diese allgemein verbreitete weisheit wird von israel in beziehung gesetzt zu seinem gottesglauben, so das schließlich weisheit und gottesfurcht gleichgesetzt werden können.........
das buch der sprichwörter ist eine im laufe vieler jahrhunderte zusammengewachsene sammlung von weisheitssprüchen......
ähnliches gibt es auch in europa unter dem namen "FÜRSTENSPIEGEL" .....http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstenspiegel
"Als Fürstenspiegel bezeichnet man ermahnende und belehrende Schriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit, die meist an einen König, Fürst (princeps) oder dessen Sohn gerichtet sind und ihm die Tugenden und Pflichten eines Herrschers und Grundsätze richtigen Regierens darlegen..........Als Vorläufer aus der Antike sind Senecas Werk De clementia und die Rede Plinius des Jüngeren auf Kaiser Trajan zu nennen. Wesentliche Grundlagen waren schon voher im Altertum in der klassischen griechischen Theorie über den Staat (Aristoteles) gelegt worden............Niccolò Machiavelli mit seinem Werk Il principe --> DER FÜRST (1513, erschienen 1532)....
was soll ich also neues entdecken durch deinen vorschlag.....das die bibel kritisch zu hinterfragen ist?? das man genau hinschauen soll??
das steht doch auch in der bibel!....drum prüfet genau....
gute nacht der_pilger |
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Der_Pilger Forenprofi
Anmeldungsdatum: 03.08.2010 Beiträge: 71

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Verfasst am: 18 Sep 2010 23:45 Titel: |
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uops...da bin ich jetzt mit den threads durcheinander gekommen......
denke aber, meine antwort ist hier auch richtig.....
lg der_pilger |
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Loreley 61 Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 2966 Wohnort: Rheinland-Pfalz

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Verfasst am: 19 Sep 2010 12:09 Titel: |
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Weia - hier wird viel durcheinander geschmissen.
Die "Gute Nachricht" Bibel ist lediglich in einer moderneren Sprache geschrieben. Dadurch ist sie leichter verständlich. Manche Ausdrücke und Worte wurden ausgetauscht usw.
Jedoch ist der Inhalt aller Bibelausgaben der Gleiche! Mit nur unbedeutenden Unterschieden. Die HKM bezieht alle mit ein - egal welche Bibelausgabe man benutzt. Der Auszug aus Ägypten (der allerdings SO nie stattgefunden hat) wird in allen Ausgaben inhaltlich gleich erzählt. Nur als Beispiel. Die großen Gottesmänner wie Hiob gab es nicht.(Sagt inzwischen sogar der Stammapostel) Den Propheten Jona ebenfalls nicht usw. All das lernt jeder Theologiestudent im ersten Semester! In akribischer Kleinstarbeit u.a. mit Textanalysen, mit Hilfe der Archäologie usw. hat man das rausgefunden. Dann mußte man auch das historische Umfeld beachten...usw.
Zu den kritischen Theologen: Ich habe sie fast alle gelesen. Viele von denen glauben noch an einen Schöpfergott,(höhere Energie, höhere Macht) aber: Sie lehnen das ganze drumherum ab. Die ganze kirchliche Dogmatik, wie Jungfrauengeburt, leibliche Auferstehung...usw. , auch wenn sie sich in Detailfragen durchaus unterscheiden. Sie haben sich vom traditionellen Christentum verabschiedet - so Ranke-Heinemann. Man weiß heute, dass man die Evangelien nur nachösterlich, also christologisch, sehen muß. Authentische Jesuworte findest du kaum - am aller wenigsten im Johannesevangelium. Es steht auch fest, dass Jesus sich nur zu den Juden gesandt fühlte und niemals eine Kirche gründen wollte, oder eine neue Religion. Man weiß von zig Übersetzungsfehlern. So hat man auch "Jungfrau" falsch übersetzt. Es müßte lediglich "junge Frau" heißen.
All das wissen die Theologen genau. Leider geben sie es nicht an die jeweiligen Schäfchen 1 zu 1 weiter. Die meisten halten ihre Klappe, damit es ihnen nicht ähnlich ergeht, wie Ranke-Heinmann und Co.
Dazu Tischler:
| Zitat: | "Ja, und dann gibt es moderne Theologen, die wagen es, ganz öffentlich - und sprachlich geschickt - ihre Erkenntnisse mitzuteilen. Und gleich kommt wieder die Angst, sie würden damit doch nur das "Volk" verunsichern und vom Glauben abbringen! Wenn ein Eugen Drewermann oder eine Uta Ranke-Heinemann zum Thema Jungfrauengeburt oder leibliche Auferstehung Christi für ein breites Publikum sagen oder schreiben, was mehr oder weniger seit mindestens drei Jahrzehnten auch an den theol. Fakultäten gelehrt, zumindest aber diskutiert wird, dann scheint das denen, die am liebsten alles beim alten ließen, höchst gefährlich.
Aber wirklich gefährlich für die Kirchen ist etwas ganz anderes: Zu meinen, man könne und solle das "Volk" der Gläubigen lieber in Unkenntnis lassen, es genüge ja, ihnen das "Wort Gottes" in der Sonntagspredigt auszulegen. Was hingegen in der wissenschaftlichen Theologie gelehrt und gelernt wird, das sei eben nur etwas für die Spezialisten. Als ob nicht Glaubwürdigkeit gerade durch das Vorenthalten von Informationen Schaden erlitte!" |
Dieser kath. Theologe ist übrigends nicht von der Kirche suspendiert worden.
Hier noch etwas von ihm - über das Johannesevangelium:
| Zitat: | | (...)" Diese Offenbarungsreden (im J.Ev.) wurden in dieser Form keineswegs wirklich, d.h. historisch, gehalten! Der Evangelist legte sie vielmehr Jesus nur in den Mund, um das, was im vorrangig am Herzen lag, mit besonderer Autorität zu untermauern."(...) |
Und hier etwas von Küng bezgl. Jesus als Kirchengründer:
| Zitat: |
"Der Mann aus Nazareth, ohne Amt und Würden, hatte das Gottesreich verkündet, aber er hatte keine von Israel unterschiedene Sondergemeinschaft mit eigenem Glaubensbekenntnis und Kult, eigener Verfassung und eigenen Ämtern ins Leben rufen wollen. Mit anderen Worten: Jesus hatte eine grosse endzeitlichze Sammelbewegung ausgelöst, und die Zwölf mit Petrus waren ihm Zeichen für die wiederherzustellende Volllzahl der Stämme Israels. Aber Jesus hatte nicht an die Gründung eines religiösen Grossgebildes gedacht, gibt es doch keine an die Öffentlichkeit gerichteten Jesusworte, die programmatisch zu einer Gemeinde der Auserwählten und zur Gründung einer Kirche aufrufen. Ja, er hat den Evangelien zufolge das Wort 'Kirche' praktisch nie gebraucht.
'Kirche' im Sinn einer von Israel unterschiedenen religiösen Gemeinschaft ist eindeutig eine Sache schon der judenchristlichen Gemeinden nach Jesu Tod: nicht von Jesus gegründet, wohl aber mit Berufung auf ihn, den Gekreuzigten und Lebendigen, entstanden." |
Ich glaube übrigens auch an einen Gott, eine höhere Intelligenz - aber ich glaube nicht an die Kirche und nicht an das traditionelle Christentum mit ihren bibl. Legenden.
LG, Lory _________________ Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.
S. Painadath SJ, Indien http://www.sunnyseminars.de/
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Namaste |
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Loreley 61 Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 2966 Wohnort: Rheinland-Pfalz

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Verfasst am: 19 Sep 2010 13:31 Titel: |
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Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:
http://www.amazon.de/Nein-Amen-Abschied-traditionellen-Christentum/dp/3453211820/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1284894862&sr=1-1
Für unter 10 Euro bekommt man über 400 Seiten Lesestoff, man bekommt das Hintergrundwissen einer Theologieprofessorin, man weiß nach der Lektüre genau wie die bibl. Bücher entstanden sind, was historisch wahr und unwahr ist, wie man das alles herausgefunden hat, man lernt was auf den Konzilen beschlossen wurde, aber keine bibl. Grundlage hat. (z.B. die Erbsünde und die Trinität) Und das alles ist noch amüsant verpackt - nicht langweilig. Kann man auch an den meist guten Beurteilungen unter angegebenem link lesen. Vor allem die 2. Rezension sollte man lesen. _________________ Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
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und erwacht im Menschen.
S. Painadath SJ, Indien http://www.sunnyseminars.de/
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Namaste |
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Hypnos Foren-Prinz
Anmeldungsdatum: 10.08.2007 Beiträge: 1011

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Verfasst am: 19 Sep 2010 14:02 Titel: |
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| Der_Pilger hat folgendes geschrieben: |
...
http://de.wikipedia.org/wiki/...
...
und....ÜBERRASCHUNG...ÜBERRASCHUNG...
...
und.....
http://de.wikipedia.org/wiki/...
...
ich habe mir deinen vorschlag zu herzen genommen und "gegoogelt".....
...
http://de.wikipedia.org/wiki/...
was soll ich also neues entdecken durch deinen vorschlag.....das die bibel kritisch zu hinterfragen ist?? das man genau hinschauen soll??
das steht doch auch in der bibel!....drum prüfet genau....
gute nacht der_pilger
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@ der_pilger
Es freut mich ja wenn Du googelst, das ist ja schon mal der erste Schritt aus der von den Kirchen gewollten Unwisenheit und Ahnungslosigkeit herauszufinden.
Aber ich denke Du weißt hoffentlich, dass bei Wikipedia alles nur von normalen Menschen und meist auch von Nicht-Fachleuten zusammengetragene Infos sind, mithin als Begündung wenig nützlich sind. Oft sind diese Infos auch veraltet, werden nicht aktualisiert oder spiegeln den Stand von vor 10 Jahren wieder. Gerade in meinem Fachbereich kann ich sagen, dass da über 50 % des dort gschriebenen sogar falsch ist.
Was Du entdecken sollst für Dich, das kann ich Dir nicht vorgeben, da wird jeder andere Dinge entdecken. Ich frage mich nur, wie ich den Inhalten eines solchen Märchenbuches glauben schenken kann, wenn schon wesentliche Teile wie die Weihnachtsgeschichte und alles im Zusammenhang mit Ostern nachweislich falsch ist. Und das ist nur ein Teil. Da ist es deutlich einfacher mal zu fragen was denn in disem Märchenbuch überhaupt stimmt und das ist bedeutend weniger als umgekehrt. Von den wichtigen Ereignissen darin stimmt nämlich fast nichts!
Da schau ich mir gerne eine Uta Ranke-Heinemann an, die sich komplett vom Christentum abgewandt hat, denn was muss man schon für ein Mensch sein (vorausgesetzt man kennt diese Informationen), einem solchen rachelustigen und blutrünstigem Gott anzuhängen und wenn auch nur symbolisch, Menschenblut zu trinken und Menschenfleisch zu essen? Entscheiden muss das aber jede und jeder für sich selbst, meine Entscheidung ist längst gefallen.
Bei mir haben da nicht zuletzt die NAK-CD, Infos, Links und Buchtipps der Userein Loreley 61 ihre Wirkung nicht verfehlt. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar und mit mir viele andere Mitglieder unserer damaligen Sektengemeinde! |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 19 Sep 2010 16:01 Titel: |
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| Carolus hat folgendes geschrieben: | Mensch schrieb:
"Auch können wir in der physik, speziell der quantenchromodynamik, quantenfeldtheorie oder wie die einzelnen spezifischen gebiete auch immer heissen, bestimmen und vorhersagen, was und wie die welt in ihrem, uns derzeit zugänglich-kleinsten, tut."
Nein, Mensch, das können wir eben NICHT. Die Unbestimmtheitstheorie der Quantenphysik schliesst das aus. Sie wurde durch eine Vielzahl von Experimenten bestätigt.
LG Carolus |
Diese Unbestimmbarkeit (die übrigens auch kein Gott ändern kann) gibt es aber schon nicht mehr, sobald etwa eine Handvoll Atome zusammen sind. In unserem Leben aber haben wir fast nur mit Situationen zu tun, wo viele Elemente zusammen spielen, so dass der ganze Quantenkram in der Regel akademisch bleibt. Die Kausalität beherrscht nach wie vor unser Leben, die Äpfel fallen mit schöner Regelmäßigkeit nach unten.
Und jedenfalls lassen sich da keine Götter usw. ableiten! _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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Loreley 61 Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 2966 Wohnort: Rheinland-Pfalz

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Verfasst am: 19 Sep 2010 17:27 Titel: |
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Hier mal ein paar Auszüge aus einem Interview mit Frau Ranke Heinemann
connection: War Ihre Kritik damals noch kein Problem, auch wenn sie noch so sachlich begründet war?
| Zitat: | | Das meiste ist ja den Theologen bekannt und solange im geschlossenen Kreis darüber diskutiert wird, gibt es kein Problem. Erst wenn bestimmte Fakten an die breite Öffentlichkeit kommen, wird es brenzlig. Im Allgemeinen verlegt sich die Kirche lieber darauf totzuschweigen. Totschweigen ist die moderne Form der Ketzerverbrennung. |
connection: Wie ging es bei Ihnen weiter?
| Zitat: | | Ich sollte schon 1976 meinen Lehrstuhl verlieren. Damals reagierte ich auf Paul VI. »Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik«, in der »die Onanie als schwere Sünde« und der Onanist als »der Liebe Gottes verlustig gehend« bezeichnet wird, obwohl in der Hl. Schrift nichts davon steht. Ich erklärte in einer Panorama-Sendung die Wurzeln dieses Aberglaubens. Die liegen bei Hippokrates und vor allem dem Lausanner Arzt Simon-André Tissot mit dem Buch »Onania«. Dort schrieb er u.a.: »Onanie trocknet das Gehirn derart aus, dass man es in der Hirnschale rasseln hört.« |
connection: Prompt folgte ...
| Zitat: | | ... eine Einladung nach Köln zur Anhörung mit Weihbischof Luthe, dem späteren Bischof von Essen. Ich nahm dazu mein goldiges Mütterchen mit. Sie wurde immer noch von der Gloriole der First Lady umweht. Als die Kirchenmänner meine Mutter sahen, trauten sie sich einfach nicht mehr, sich mit mir über Onanie herumzuzanken. Das war für mich schon die halbe Miete. |
Eine Äbtissin schrieb ihr: | Zitat: | | »Wie können Sie dem einfachen Fernsehvolk, das von diesen Dingen überhaupt nichts versteht, so etwas im Fernsehen sagen? So etwas ist nur eine Diskussion unter Theologen.« |
connection: Diesmal griff die Kirche ein?
| Zitat: | (...)Diesmal sollte ich das Glaubensbekenntnis unterschreiben. Da steht: »geboren von der Jungfrau Maria«. Kurz vor dem Termin hatte mir Hans Küng noch den freundschaftlichen Rat gegeben in diesem Fall doch einfach »geboren von der jungen Frau Maria zu nuscheln«. So würden es alle machen. Er meinte es lieb, aber ich antwortete ihm: »Herr Küng, es hat sich ausgejungfert.«
Kurze Zeit später kam Ruhrbischof Franz Hengsbach zurück und schaffte Tatsachen. Ich kam ahnungslos abends von der Uni nach Hause und erfuhr aus dem Fernsehen, dass Bischof Hengsbach mir die Lehrbefugnis entzogen hat.(...) |
Heute sind »Eunuchen für das Himmelreich« und »Nein und Amen« Weltbestseller. Ständig werden von Uta Ranke-Heinemann die Auflagen erweitert und den neuesten Entwicklungen angepasst. In den Büchern werden Homosexualität, Pädophilie, Empfängnisverhütung, Zölibat, Ehe ohne Trauschein, Onanie, Abtreibung, die gesamte Stellung der Frau in der Kirchengeschichte, das Verhältnis der Kirche zu Sexualität und die Märchenwelt der Bibel gnadenlos offen gelegt.
Ganz zu lesen unter:
http://www.enveda.de/magazin/religion/die-teufelin-im-gruenen-kostuem-eine-begegnung-mit-uta-ranke-heinemann.html _________________ Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.
S. Painadath SJ, Indien http://www.sunnyseminars.de/
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Namaste |
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Der_Pilger Forenprofi
Anmeldungsdatum: 03.08.2010 Beiträge: 71

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Verfasst am: 19 Sep 2010 18:01 Titel: |
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@Hypnos
| Zitat: |
.....Aber ich denke Du weißt hoffentlich, dass bei Wikipedia alles nur von normalen Menschen und meist auch von Nicht-Fachleuten zusammengetragene Infos sind, mithin als Begündung wenig nützlich sind.... |
ja, das ist mir bewust!
welche information in den angegebenen seiten ist nicht mehr richtig bzw veraltet?
lg der_pilger |
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Der_Pilger Forenprofi
Anmeldungsdatum: 03.08.2010 Beiträge: 71

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Verfasst am: 19 Sep 2010 18:29 Titel: |
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| Loreley 61 hat folgendes geschrieben: |
.........................
Die "Gute Nachricht" Bibel ist lediglich in einer moderneren Sprache geschrieben. Dadurch ist sie leichter verständlich. Manche Ausdrücke und Worte wurden ausgetauscht usw.............................
LG, Lory |
liebe lory,
in der "Gute Nachricht" Bibel stehen zu jedem buch der bibel einleitungen, welche in kurzform u.a. den historischen hintergrung skizieren.
diese einleitungen finde ich sehr interessant und wichtig, da es dem besseren verstehen dienlich ist.
auch eventuelle übersetzungsfehler/denkfehler sind damit leichter erkennbar.
z.b. - jungfrau - dirne - hure - in ihrer heutigen bedeutung für die bibelauslegung - für die beschreibung der frauen in der bibel - sind falsch!
ebenso wie manch anderer begriff falsch interpretiert wurde.
lg der_pilger |
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Der_Pilger Forenprofi
Anmeldungsdatum: 03.08.2010 Beiträge: 71

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Verfasst am: 19 Sep 2010 18:33 Titel: |
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sorry, aber mir "schmiert" mein router immerwieder ab.
deshalb der "doppel-post" heute und gestern der beitrage auf der "falschen" seite.
der_pilger |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 19 Sep 2010 18:41 Titel: |
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Alles halb so schlimm, wenn wir es sehen, löschen wir den doppelt geposteten Beitrag natürlich.  _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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