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Warum immer Gottesdienst?

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Dieses Forum ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten.   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.   printer-friendly view    http://quovadisnak.de.vu/ Foren-Übersicht -> Nichtangehörige der NAK haben ein Problem mit dieser Kirche
Soll man Kinder so taufen ? :: Ist die NAK heute anders?Ist sie eine normale Kirchgemeinde?  
Autor Nachricht
Sonne
Newcomer


Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 2

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BeitragVerfasst am: 11 März 2010 17:27    Titel: Warum immer Gottesdienst? Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich würde gerne, da ich Partnerin eines NAKlers bin und meine beste Freundin auch neuapostolisch ist eine Frage stellen:
Warum ist es unmöglich einmal nicht in den Gottesdienst zu gehen? Es ist schon oft vorgekommen, dass wir gerne etwas anderes gemacht hätten aber den Gottesdienst konnten beide NIE und unter keinen Umständen ausfallen lassen. Was würde laut euch passieren, wenn man einmal nicht hingeht, obwohl man nicht krank ist? Wieso gehen die ganz treuen zwangsweise regelmäßig 2 mal die Woche hin?
Keiner von den beiden konnte mir das beantworten und ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
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gug
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 1752
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 11 März 2010 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

in meinem Konfirmandenunterricht lernte ich es so :

"Du sollst den Feiertag heiligen!"

Das heißt, wir widmen den Feiertag Gott.

Dieses Grundgesetz wurde mit weiterem schmückendem Beiwerk versehen. Z.B.
- Gott segnet das Zeitopfer.
- Oder auch:
Wenn der Herr Jesus gerade in der Gottesdienstzeit kommt und ein Schaf steht abseits (also ist nicht in der Kirche) kann er es nicht mit nehmen.

Dann gab es da Gleichnis von den 5 klugen und den 5 törichten Jungfrauen. Als der Bräutigam kam, waren die 5 Törichten nicht bereit (nicht im Gottesdienst, sondern mit weltlichen Dingen beschäftigt).

Es gab in verschiedenen Gemeinden die aberwitzigsten Varianten dieser Argumentationskette.

Grundtenor: Angst schüren, als Gotteskind nicht gut genug zu sein.

_________________
Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky.

(John Lennon)
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ohnemoosnichtslos
Meister


Anmeldungsdatum: 17.12.2008
Beiträge: 203

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BeitragVerfasst am: 11 März 2010 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonne,

das liegt an diesem verqueren Wenn-Dann Glauben der NAK.

Also wenn du dabei sein willst, wenn der Herr nun kommt, dann musst du halt bestimmte Dinge tun. Dh. du musst an den Altar des Herrn, an den Apostelaltar, denn das Wort was am Altar fliest, bringt dich näher zu Gott. Du sollst den Gottesdienst auskaufen, eine typische NAK Floskel.
Wenn du also nicht geht’s, kann das möglicherweise Folgen haben.
Umso besser ist dann sogar hinzugehen, wenn es dir schwer fällt hinzugehen, weil du vielleicht einen , netteren Termin wahrgenommen hättest, dann hast du ein Opfer gebracht.
Und Zeitopfer oder Geldopfer bringt Segen und den erhält man nur im Gottesdienst.
Früher wurde sogar angeraten einen Beruf zu wählen, der einem Gottesdienstbesuch nicht gefährden würde.

Wenn du diese Systematik verinnerlicht hast, bekommst du ein Schlechtes gewissen, wenn du mal einen Gottesdienst schwänzt. Aber um dieses schlechte Gewissen gar nicht erst aufkommen zu lassen, gehst du hin.
Das ist dir so eingeimpft, man ist so sozialisiert in dieser Gemeinschaft, dass es demjenigen schon fast gar nicht auffällt, man kennt auch nichts anderes.
Um aus dieser Gebetsmühle herauszukommen, bedarf es schon einer großen Anstrengung.
Unterbewusst spielt da eine Angst mit, die man nicht beschreiben kann und aus diesem Grund ist für mich die NAK nach wie vor ein sektiererischer Verein.

OmnL

_________________
Der größte Einwand gegen jede Lehre sind die Lehrer.
Religionsstifter wählen deshalb gern die Methode der göttlichen Offenbarung.
Da ist dann die Lehre vom Himmel gefallen, was alle Kritik an ihr ausschließt.
Alfred Polgar (1873-1955)
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 11 März 2010 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Oder so (Treuherziger-Priester-Modus, mit herzallerliebst schräg gehaltenem Kopf Laughing ):

Der Herr in seiner unendlichen Liebe und Gnade hat für uns erbärmliche Menschen den Gnadenaltar aufgerichtet, von dem er die Fülle seiner Geistesgaben über uns ergießt. Wäre es nicht ganz traurig und höchst undankbar, wenn wir dann nicht wenigstens die Fülle dieser Gnade zu würdigen versuchen, indem wir alles, aber auch alles auskosten, was der Herr für uns bereitet hat??

So oder sehr ähnlich wurde uns das vor etlichen Jahren des öfteren gepredigt. Und im Rahmen des neuapostolischen Geglaubten ist das auch nur logisch!

_________________
Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/
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weitweg
Newcomer


Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 19
Wohnort: Nähe Stuttgart

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BeitragVerfasst am: 16 Okt 2010 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Etwas späte Antwort, aber dennoch:

Ja, Angst ist ein immens starker Treibstoff und im Grunde arbeiten doch alle - zumindest die christlichen - Religionen mit der Angst ihrer Mitglieder.
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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
Wohnort: Karlsruhe

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BeitragVerfasst am: 17 Okt 2010 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

"Gnadenaltar"

Danke für das Stichwort, Lorenz.

Martin Luther hat dieses Wort wohl erfunden, in der Bibel im Zusammenhang mit der Bundeslade. Hier aus dem Lateinischen propitiatorium was wörtlich wohl Versöhnungsmittel heißt hat er einen Gnadenstuhl gemacht ( die Prediger der Kirche dann wohl den Gnadenaltar, auch in Bezug auf die Hebräer- Briefe).

Was ist ein Gnadenaltar/stuhl?

In der Elbenfelder Bibel ist dieser Begriff noch richtig übersetzt in Bezug auf die Bundeslade als Deckel derselben.
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 9:15    Titel: Antworten mit Zitat

Die anfängliche Frage:
Zitat:
Warum immer Gottesdienst? ... Wieso gehen die ganz treuen zwangsweise regelmäßig 2 mal die Woche hin?

sollte man nochmal etwas klarer beantworten:

Weil so eine künstlich eingetrommelte Manipulation / Ideologie / Sektengläubigkeit nur Bestand hat, wenn sie immer wieder "aufgefrischt" wird.

Der Unsinn, der in der NAK verbreitet wird, entgeht der berechtigten(!) "Erosion" (dem "Abschleifen" durch das tägliche Erleben der Alltagsrealität) nur dann, wenn er regelmäßig und immer wieder "eingetrommelt" wird. Dazu bedienen sich Religionen seit jeher dem Trick der Ritualisierung. D. h., dass gewisse zielführende Handlungsabläufe (wie eben der regelmäßige Kirchgang) systematisch andressiert werden, und dass das durch das Kollektiv entsprechend kontrolliert wird. Damit entsteht ein Automatismus, der es verhindert, dass "überflüssige" (zweiflerische o. verunsichernde) Denkprozesse stattfinden. (Vergleichbar etwa mit dem Zubettgeh-Ritus bei kleinen Kindern.) Das und die häufige Wiederholung der eingetrommelten Werbebotschaften macht, dass die Leute fast wie "Zombies" das tun, was von ihnen erwartet wird, ohne viel Nachdenken. Der Vergleich mit der kommerziellen Werbung ist da passend. Auch die steht und fällt mit häufiger Wiederholung und Automatisierung.

Man könnte noch sehr viel darüber sagen, aber das wäre wohl das Wesentliche in Kürze.

Ein recht "hübsches" Beispiel für solche religiöse Rituale ist der regelmäßige Gebetsruf des Muezzins in islamischen Ländern. Der Ruf löst bei den frommen Gläubigen gewissermaßen eine vollautomatische Handlungskette aus (Vorbereitungshandlungen wie Reinigung, Ausrollen des Gebetsteppichs usw...) und gipfelt in der immer wieder gleichen symbolischen Unterwerfung unter einen angeblichen "Allah". Und das übrigens mit vollem körperlichem Einsatz, was vermutlich eine Art "Wirkverstärker" darstellt. Die Kontrolle des ritualisierten Handlungsablaufs durch das Kollektiv ist in den "intensiv-islamischen" Ländern offensichtlich: Vieles geschieht öffentlich, wer nicht mitmacht, fällt auf und bekommt ggf. die Konsequenzen zu spüren!

Ich würde wetten, dass diese Ritualisierung ein ganz wesentliches Element der Stabilisierung im Islam (bzw. seines viel zitierten weltweiten Erfolgs) ist. Und das gibt es eben auch in anderen Religionen.

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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
Wohnort: Karlsruhe

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

100% deiner Meinung.

Bei immer ständiger Wiederholung von hanebüchenem Unsinn bekomme ich Kopfweh und döse nicht mehr seelig weg.

Vielleicht eine Möglickeit zur Beantwortung deiner in der Signatur immer wieder gestellten Frage:

Für dich ein völlig sinnloser Gedanke so etwas zu machen. Für mich unerläßlich im Hinblick auf mein materielles und wie auch immer geartetes geistiges Leben.

Notwendig war sein seltsam anmutender gewaltsamer Tod deshalb weil er so kontrovers ist. Der Effekt ist der selbe. Du und ich machen sich Gedanken darüber.

Für mich sind 2 Aussagen von Gott, Jesus Christus wichtig:

1. Liebe Gott und deinen Nächsten (so) wie Dich selbst.
2. Er hat versprochen wieder zu kommen.

Ich lese die Bibel weil ich einen Freund kennenlernen will. Du solltest die Bibel lesen weil es auch notwendig ist seine Feinde zu kennen. ;)


Zuletzt bearbeitet von Tilfred am 18 Okt 2010 13:02, insgesamt einmal bearbeitet
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Ich lese die Bibel weil ich einen Freund kennenlernen will. Du solltest die Bibel lesen weil es auch notwendig ist seine Feinde zu kennen. ;)


wobei das mit einem freund kennen lernen immer eine wage angelegenheit ist. so einen richtig leibhaftigen habe ich trotz meines persönlichen " bibelstudiums " nicht gefunden. ... bei den feinden war das anderst es hätte gereicht, wenn ich in den " eigenen reihen " etwas früher kritischer gewesen wäre.

wie schreibt user tom so treffen ... Nein, Du empfindest keine Nestwärme, das ist die Reibungshitze, die entstanden ist, als man Dich über den Tisch gezogen hat..........

lg
ulrich

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Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen. ( unbekannter Autor )
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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Mich hat mein Gott noch nie über den Tisch gezogen.

Das habe ich mir alles von Menschen antuen lassen.

Es freut mich daß ihr alle noch hier im Forum seid. Ich vermute es geht euch soweit allen gut.

Ich hab zur Zeit wieder ein bißchen zu kämpfen, hab mich deshalb nicht gemeldet, bin aber wieder auf dem aufsteigenden Ast.
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Ich lese die Bibel weil ich einen Freund kennenlernen will.

Dass es bei der Religion gar nicht auf dieses hochgestochene und illusionäre Zeuch ankommt wie "ewiges Leben", "gottgefälliges Handeln und Wandeln", usw. uswf., sondern eben einfach um menschliche Zuwendung, das ist schon mal eine wesentliche Erkenntnis.
Ich glaube allerdings, dass die Religion das nicht wirklich bieten kann. So wenig, wie die Heroinspritze oder ein anderer Drogenkram das bieten kann. Auch bei den Drogenabhängigen geht es meistens um menschliche Zuwendung. Die Schädlichkeit der Droge ist bekannt, die der Religion nur teilweise. Enttäuschen tun sie letztlich alle. Letztlich bieten sie nur einen "blöden Ersatz", ein "Surrogat".

Es ist z. B. eine Überlegung wert, ob die "Liebe zu Gott" oder die "Liebe Gottes zu den Menschen" nicht genau so eine Surrogat-Phantasie ist. Also sozusagen eine Perversion, ein ungutes Umlenken von Gefühlen, die eigentlich zu den Menschen gehören, auf etwas Zusammengereimtes, Konstruiertes. Vielleicht ist "das Gott" sowas wie ein abgespaltener Teil des Menschen. Wie kommt es dann zu so einer Abspaltung? Wahrscheinlich durch eine Blockade des "Eigentlichen".

Was den angeblichen Gott betrifft, der angeblich so seltsame Verrenkungen uns Menschen gegenüber veranstalten muss: Wenn er allmächtig ist, dann ist er auch allverantwortlich. Wenn es da eine "Schuld" gibt, dann einzig die Gottes wem immer gegenüber. Es wäre dann nur einer auf der Anklagebank: Dieser Gott!
(Den unsäglichen Firlefanz mit der römischen Besatzungsmacht und der Kreuzigung usw. kann man getrost als schlechte Erfindung vergessen.)

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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde sagen es geht nicht um eine wie auch immer geartete "Religion".

Für mich eine menschliche Erfindung, eine menschliche Illusion von Gott, die leider immer zu Mißbrauch reizt.

Jesus Christus lehrt für mich, daß ich mir nicht die Taschen fülle mit Dingen die ich nicht tragen kann/brauche/soll. Kein Wort von Geld/Gold anhäufen. Im Gegenteil alles verkaufen, den Armen/bedürftigen Menschen geben und ihm nachfolgen. Für mich heißt das Nachfolgen, bei aller Schwäche die ich habe sein wichtigstes Gebot zu halten. Ihm und jedem Menschen und mir selbst in Liebe begegnen. In dieser Reihenfolge.

Es kostet gar nichts freundlich zu sein. Es kostet nichts zu antworten. Es kostet nichts kurz anzuhalten und nach dem Befinden zu fragen. Es kostet nichts sich andere Meinung anzuhören. Usw, usw.

Für meinen Teil will ich vor allen Dingen immer Gott dankar sein für alles was er mir gibt. Ich habe mein Leben, ich habe zu Essen, ich muß nicht auf der Straße schlafen, ich habe in meinem Land noch keinen Krieg erlebt, keine großartigen Katastrophen. Er hat mir alles gegeben.

Sollte ich ihn deswegen anklagen?

Es ist mir im Moment nicht gegeben in fremde Länder zu fahren und den Menschen zu helfen. Ich versuche für meinen Teil vor meiner Haustüre jedem Menschen mit den bescheidenen Mitteln die ich bekommen habe freundlich zu begegnen. Vielleicht ist dies nur ein kleiner Flügelschlag der nicht morgen oder nächste Woche Erfolg bringt aber vielleicht in einer fernen Zukunft.
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Es kostet gar nichts freundlich zu sein. Es kostet nichts zu antworten. Es kostet nichts kurz anzuhalten und nach dem Befinden zu fragen. Es kostet nichts sich andere Meinung anzuhören. Usw, usw.
Wenn es nichts kostet, dann ist es billig, oder? Soll das alles sein?
Dazu brauche ich keine Götter oder Propheten. Und die wären nicht mal hilfreich dabei, denn wie haben die sich denn verhalten? (Lies mal in der Bibel!)

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Sollte ich ihn deswegen anklagen?
Deshalb nicht, aber ist dir entgangen, dass es auf dieser Welt noch das "ganz andere" gibt? Schau doch mal über deinen Brunnenrand hinaus!

Übrigens hast du den Zusammenhang nicht erfasst. Es ging um die Frage, ob Gott den Menschen etwas vorzuwerfen (und dann evtl. eine Schuld (per Kreuzestod oder wie immer) zu verzeihen) hat. Antwort: Wenn hier einer Schuld trägt, dann doch wohl der Allmächtige. Eben weil so einer allverantwortlich wäre!

Natürlich ist dir nicht entgangen, dass ich an die Existenz von solchen Göttern (außer in den Köpfen der entsprechend Abgerichteten) nicht glaube. Aber obige Probleme stellen sich z. B. den Christen. Oder auch den Moslems und allen, die an einen allmächtigen + allgütigen Gott zu glauben glauben.

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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Nein es ist nicht billig im Sinne von nichts wert.
Es kostet nur kein Geld/Gold.

Und Ja es ist alles. Es sichert mein Überleben.

Jeder Mensch dem ich freundlich begegne erinnert sich daran und wird versucht sein mir nicht zu schaden.

Allverantwortlich bin ich letztendlich für mich selbst. Dafür habe ich meinen freien Willen und sollte mit über 40 so langsam erwachsen werden.

Ich bin heute sogar froh daß ich als Mensch nicht vollkommen bin. Und damit alle anderen Menschen auch nicht. Sonst hätten wir es vielleicht schon geschafft dieses göttliche Prinzip von der Liebe die ich ansprach unter den Teppich zu kehren. Und zwar endgültig.
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:

Ich bin heute sogar froh daß ich als Mensch nicht vollkommen bin. Und damit alle anderen Menschen auch nicht.

*fett* ... eine reine vermutung von dir ?

Zitat:
Allverantwortlich bin ich letztendlich für mich selbst. Dafür habe ich meinen freien Willen und sollte mit über 40 so langsam erwachsen werden

ok, ... reele chancen bestehen ... zumindest bei den schwaben, das lehrt uns schon die geschichte. ... ob bei den badener auch ? ... dass entzieht sich meiner kenntnis.

lg
ulrich

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Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen. ( unbekannter Autor )
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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
Wohnort: Karlsruhe

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Beobachtung.

Die Menschheit existiert ja noch.

Da sind uns wohl die Schwaben vorraus. Die glauben an sowas. :p
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weitweg
Newcomer


Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 19
Wohnort: Nähe Stuttgart

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Eine Beobachtung.

Die Menschheit existiert ja noch.

Da sind uns wohl die Schwaben vorraus. Die glauben an sowas. :p


Nein, die Schwaben sind auch vor dem 40. "gescheit", jünger trauen sie der Sache nur nicht so ganz ;-)
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Querdenkermicha
Forenprofi


Anmeldungsdatum: 07.01.2009
Beiträge: 99

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:

Allverantwortlich bin ich letztendlich für mich selbst. Dafür habe ich meinen freien Willen und sollte mit über 40 so langsam erwachsen werden.


Hallo Tilfred,

da ich dich weltanschaulich nur vage einordnen kann - allerdings vermute, dass du weitgehend dem christlichen Weltbild anhängst -, würde ich dich gern mit folgendem Zitat konfrontieren, welches sehr gut zum Stichwort "Erwachsenwerden" passt. Es handelt sich um ein Zitat von "Deutschlands Chef-Atheist" (DER SPIEGEL), Michael Schmidt-Salomon, Autor des "Manifest des evolutionären Humanismus" sowie von "Jenseits von Gut und Böse. Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind":

"Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Legenden geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen für unsere Spezies haben. Wir verhalten uns wie Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet übertragen wurde."

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Und der Geist und die Braut sprechen: "Komm!" Und das Lamm spricht: "Hurz!"
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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
Wohnort: Karlsruhe

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst hänge ich Jesus Christus an.

Frag mich bitte nicht wieso, mich haben als Kind schon die alten Geschichten speziell aus der Bibel fasziniert.

Ich kann dir heute sagen warum ich rauche und trinke aber ich weiß nicht woher diese Faszination für Geschichte (wahre oder Fiktion) kommt.

Zitat:
sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Legenden geprägt.


Das will ich nicht so stehen lassen. Eine meiner festen Überzeugungen ist, daß wir (die Menschheit) gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Nichts aus der Sintflut, nichts aus jahrhundertelangem Verfolgen Andersdenkender, nichts aus 2! Weltkriegen.

Eigentlich wissen wir heute gar nichts noch nicht mal genau was vor 100 Jahren war, nur das was in den Überlieferungen steht, die auch nur von Menschen sind.

Wenn mir als Erwachsenen ein Flugzeug anvertraut wird, dann bin ich kein 5 jähriger, weil ich mir selbst vorbehalte wenn ich das Ding fliegen will dann lese ich zumindest die Anleitung (liegt jedem Auto bei dann wirds da sowas auch geben) durch. Das können die meißten 5 jährigen noch nicht, da sie noch nicht lesen können.

Zitat:
Wir verhalten uns wie Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet übertragen wurde."


Eine an den Haaren herbeigezogene Aussage, für mich genauso windig wie das Auftreten dieses selbsternannten Propheten.


Zuletzt bearbeitet von Tilfred am 18 Okt 2010 21:26, insgesamt einmal bearbeitet
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Eine meiner festen Überzeugungen ist, daß wir (die Menschheit) gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Nichts aus der Sintflut, nichts aus jahrhundertelangem Verfolgen Andersdenkender, nichts aus 2! Weltkriegen.


ich denke möglicherweise einige doch, wenn auch sicherlich nicht viele ... aber menschen wie z.b. richard v. weizäcker oder ähnliche persönlichkeiten haben ganz sicherlich aus der geschichte gelernt. leider kann ich z.b. dr. leber dieses nicht bescheinigen, weil aus der geschichte zu lernen heißt ersteinmal ... zu der jeweiligen geschichte, ... zu der vergangenheit zu stehen und nicht durch geschichtsverdrehungen noch zu versuchen den rest der menschheit ( zu dehnen du tilfred dich ja selbst auch zählst ) für dumm zu verkaufen.

Tilfred hat folgendes geschrieben:
... wie das Auftreten dieses selbsternannten Propheten.

... wie ist das den zu verstehen ?

lg
ulrich

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Tilfred
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Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Habe da eine interressante Talkshow auf youtube gesehen wo dieser Mensch zu Gast war. Ich finde die Sendung grade nicht, ich schau mal bei Gelegenheit. Für mich war dieser Auftritt geballte Inkompetenz.

Warum sollte etwas für mich besonders sein was dieser Mensch gegen Geld pupliziert.

Oder meinst du warum ich so lästere?
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Warum sollte etwas für mich besonders sein was dieser Mensch gegen Geld pupliziert.


tilfred ... jetzt sollten wir aber ersteinmal klären ob es sich um einen proheten oder einen menschen handelt ? ... du schreibst von einem selbsternannten proheten. meines wissens nach ist ein prophet ... quasi ein titel welcher ihm durch irgendwelche oft leichtgläubige menschen zuerkannt wurde ... aber keine leibliche person ist, sondern eben ein titel.

ein bspl. für dich. nehmen wir einmal das amt eines apostels. da gibt es doch die natürliche person die da herr xyz heißt und dann gibt es das amt eines apostel's das diesem herr xyz durch eine gemeinschaft auferlegt wurde.

... wenn du jetzt dieser person herr xyz einmal in der sauna begegnest was unterscheidet dich, außer der natürlichen dimensionen von diesem herr xyz ? ... oder
... neben dir in der sauna sitz ein moslem dieser kennt das amt des apostel's gar nicht, somit ist dieser mensch xyz für ihn doch lediglich nur ein mensch wie viele andere. ... oder ?

... habe ich das nun einigermasen verständlich geschrieben ? ... und haben wir es nun mit einem proheten oder einem menschen zu tun ? ... was unterscheidet eigentlich einen proheten von einem menschen, zb. von dir, dem tilfred ?

lg
ulrich

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Zuletzt bearbeitet von ulrich am 18 Okt 2010 21:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Tilfred
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Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen für unsere Spezies haben.


Auf diese Aussage bezog ich mich.

Prophet ist für mich auch kein Titel. Mehr so eine Art Berufung.

Zitat:
Prophet (von altgriechisch pro-phetes: „Fürsprecher”, „Sendbote”)
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
... Prophet ist für mich auch kein Titel. Mehr so eine Art Berufung.


ok jetzt wirst du aber tatsächlich " kindisch " ich schrieb doch ganz deutlich ...

... quasi ein titel welcher ihm durch irgendwelche oft leichtgläubige menschen zuerkannt wurde.

ok dann halt ...

... quasi eine berufung welche durch bestimmte oft leichtgläubige personen, ihn mit dem titel eines proheten beglückt haben.

ist das dann so ok für dich, oder sollen wir weiter erbsen zählen, bevor du zur sache kommst ?

lg
ulrich

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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
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BeitragVerfasst am: 18 Okt 2010 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich kann ein Mensch durchaus ein Prophet sein.

Ich fand diese Aussage prophetisch also hab ich ihn als Prophet bezeichnet. Meiner Ansicht nach ein falscher.
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 10:26    Titel: Antworten mit Zitat


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Tilfred
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Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
Wohnort: Karlsruhe

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BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich tippe mal auf Darmverschluß :)
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skywalker225
Großmeister


Anmeldungsdatum: 15.02.2010
Beiträge: 312
Wohnort: daheim

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BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, das ist offtopic, aber dieses geile Bild von Lorenz, ist doch das "Enzym-Lefax-Männchen, oder? LOL Genial.. lange nicht mehr gesehen und doch wiedererkannt. HAHA
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Möge die Macht mit Euch sein!
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Tilfred
Meister


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 197
Wohnort: Karlsruhe

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BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte erst er hat alte Fotos von mir ausgegraben.

Ich war jung und brauchte das Geld...
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Querdenkermicha
Forenprofi


Anmeldungsdatum: 07.01.2009
Beiträge: 99

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BeitragVerfasst am: 21 Okt 2010 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Zunächst hänge ich Jesus Christus an.

Frag mich bitte nicht wieso, mich haben als Kind schon die alten Geschichten speziell aus der Bibel fasziniert.


Aha, damit bestätigst du meine Theorie, dass viele religiöse Menschen "so aus dem Bauch heraus" und ohne ausgefeilte rationale Begründung gläubig sind. Ich nenne das immer das "Pipi-Langstrumpf-Syndrom": "Ich mach mir die Welt, widiwidiwie sie mir gefällt!"
Weil die Gläubigen ein Kuschelbedürfnis nach einem "lieben" Super-Papi im Himmel haben, hat der auch gefälligst zu existieren!

Tilfred hat folgendes geschrieben:
Eine meiner festen Überzeugungen ist, daß wir (die Menschheit) gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Nichts aus der Sintflut, [...]


So so, du bist also der Auffassung, dass "Gott" mit der "Sintflut" eine Kollektivstrafe nicht nur gegen die damalige Menschheit, sondern gegen alles Leben auf dem Planeten vollzogen hat. Ein reichlich faschistoider Gott...

P.S.: Moderne Forschungen legen nahe, dass die Sintflutlegende auf den Durchbruch des Mittelmeers in den damaligen Binnensee Schwarzes Meer vor rund 8300 Jahren zurückgeht.

Zitat:
Wir verhalten uns wie Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet übertragen wurde."


Tilfred hat folgendes geschrieben:
Eine an den Haaren herbeigezogene Aussage, für mich genauso windig wie das Auftreten dieses selbsternannten Propheten.


Schmidt-Salomon ist mitnichten ein Prophet, weil er eben keine blinde Gefolgschaft wie die NAK-Apostel, der Papst und seine Entourage oder sonstige Popen, Muftis & Co. verlangt, sondern lediglich stichhaltige Argumente gelten lässt.
Und für die Existenz eines "höchsten Wesens" gibt es die schlichtweg nicht!

Dass du allerdings derart beleidigt reagierst, scheint mir ein Beleg für die Stichhaltigkeit der Schmidt-Salomon´schen Äußerung zu sein!

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Und der Geist und die Braut sprechen: "Komm!" Und das Lamm spricht: "Hurz!"
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