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Maxi stellt sich vor!


 
Dieses Forum ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten.   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.   printer-friendly view    http://quovadisnak.de.vu/ Foren-Übersicht -> Angehörige der NAK - eine kurze Vorstellung
Hallo - ein Neuling hier! :: men in black stellt sich vor  
Autor Nachricht
Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 12:06    Titel: vorstellung Antworten mit Zitat

mein Name ist Maxi und ich bin rein zufällig auf diesem Forum gelandet.
Ich komme aus dem Saarland und habe hier vieles gelesen, was mich interessiert und teilweise auch geschockt hat.
Zu meiner Person. Ich wohne im Saarland bin weit über 40 Jahre und ebenfalls NA und schon lange nciht mehr "aktiv". Die Probleme, die hier beschrieben werden, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Maxi
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isa
Admin
Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 11712
Wohnort: Sanitz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maxi,

schön das du uns gefunden hast. Ich hoffe, du findest hier bei uns das, was dich interessiert.
Was genau kannst du denn nicht nachvollziehen? Shocked

LG Isa Wink

_________________
Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit.
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Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 12:59    Titel: vorstellung Antworten mit Zitat

soll ich das in diesem Thread beantworten?? Sorry, bin neu hier und kenne die Gepflogenheiten nicht.
Also gudd. Es wird aber ein etwas längere Geschichte.

Geboren wurde ich in eine na Familie. Als Kind war ich immer sehr ängstlich, unsicher und ständig bemüht artig zu sein. Meine Gefühle und Gedanken waren geprägt von "Gottesfurcht" und "ohweh... das tut man aber nicht".
Dann kamen meine wilden Jahre. Und durch die etwas weltfremden Werte, war ich natürlich sehr labil. Aber ich kam durch und verlies die Gemeinschaft. Ich wurde älter und ruhiger und ging zurück. Natürlich nur um erneut "abtrünig" zu werden.
Natürlich ist auch heute mein Leben noch geprägt von meiner Erziehung. Aber das geht ja wohl jedem so und diese Prägung macht uns zu dem, was wir letztlich sind. Ich bin zufrieden, glücklich und froh..... und manchmal ein wenig anders als die "Normalos". Warum ist es so schlimm, sein Leben zu ändern und sich ständig ein schlechtes Gewissen machen zu lassen und sich unwohl zu fühlen?? Warum tun sich so viele Foris hier so schwer ihren Entschluss durch zu setzen... leiden und verlieren jegliche Lebensqualität?? Die hier beschriebenen Umstände sind mir vollkommen fremd und auf diese ARt und Weise habe ich weder Kirche noch AT´s kennen gelernt!!
M
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

greece.gif
BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum tun sich so viele Foris hier so schwer ihren Entschluss durch zu setzen... leiden und verlieren jegliche Lebensqualität??

Du meinst vermutlich den Entschluss, der NAK zu "entfliehen".
Ich kann nicht für alle antworten, weil das wohl bei jedem etwas anders liegt. Aber allgemein kann man wohl sagen: Weil die Leute einer jahre-/jahrzehntelangen Indoktrination unterzogen waren! Sowas hat eben seine Wirkung!

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wie man das nicht verstehen kann.
Ich finde, das müsste doch jedem, der ein bisschen Menschenkenntnis hat, unmittelbar einleuchten?

Dazu kommt noch, dass so ein "Intensivglaube" a la NAK ja nicht irgend ein oberflächlich angebapptes Zeug ist. Vielmehr glauben die Leute ja WIRKLICH (!!), dass ihre ganze Zukunft (das "ewige Leben") von dieser "Richtiggläubigkeit" abhängt. Es geht also um sehr, sehr viel. Wenn man dann im Begriff ist, so etwas hinter sich zu lassen, dann MUSS das bei halbwegs "rotblütigen" Wink Leuten doch einen ziemlichen Sturm im Seelenleben auslösen. Oder wie siehst du das?? Kannst / konntest du da einfach "cool" bleiben? Wenn ja: Warst du überhaupt mal ein "richtiger" Neuapostole, also so richtig "drin" im Glaubens-System? Oder warst du eher so ein "Lauer", wie es sie natürlich auch in der NAK gibt?

_________________
Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/
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Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 17:48    Titel: vorstellung Antworten mit Zitat

Hallo Lorenz,

ja ich war eine "Echte". Aber mit dem was ich hier lese, bin ich überfordert. SO hab ich weder die NAK noch den Glauben an sich kennen gelernt. Natürlich war es nicht total easy sich abzuwenden. Das schlechte Gewissen und die tiefverwurzelte Unsicherheit, dass mich das Auge des Herrn überall hin verfolgt, machten mir schon mächtig zu schaffen. Aber ich musste mich nie gegen "Druck" zur Wehr setzen. Wie gesagt, mir wurde das alles anders beigebracht und vermittelt. Hätte ich hier nur die Fakten gelesen, ohne zu wissen um welche Glaubensgemeinschaft es geht, wäre ich nie drauf gekommen, dass hier von der NAK die Rede ist.

Ich kann auch dieses militante Darstellung in keinster Weise bestätigen. Wie dem auch sei, offensichtlich war die Gemeinde, aus der ich stamme durch den Vorsteher irgendwie ganz anders. Mit vielen hab ich heute noch Kontakt, sogar mein damaliger Vorsteher ruft mich immer noch zu meinem Geburtstag an. Und es sind dan sehr angenehme Unterhaltungen, fern von Druck oder dem Versuch mich noch mal zurück zu holen. Einfach nur eine tiefe und innige Verbundenheit ist zu spüren. Und alles ohne irgendwelche Andeutungen über mein Leben oder oder oder.

M.
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gug
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 1752
Wohnort: Berlin

germany.gif
BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hast du es wirklich gut!

herzlich willkommen hier im Forum! Deine Erfahrungen finde ich auch interessant. Warum bist du dann weggegangen von der Kirche?

_________________
Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
No Hell below us
Above us only sky.

(John Lennon)
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Engelchen
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 4110
Wohnort: Nachbar von Tom

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maxi,

willkommen hier im Forum.

Zu schriebst:
Zitat:
Als Kind war ich immer sehr ängstlich, unsicher und ständig bemüht artig zu sein. Meine Gefühle und Gedanken waren geprägt von "Gottesfurcht" und "ohweh... das tut man aber nicht".


Verstehe ich dich richtig, dass deine o. a. Erfahrungen keinerlei negative Auswirkungen auf dein Leben hatten?

Gerade deine beschriebene Ängstlichkeit nimmt doch Lebensqualität oder sehe ich das falsch?

Du schreibst auch, dass du "anders warst/bist" als Andere. Das hat dich nie gestört?

LG
angel
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Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 21:25    Titel: vorstellung Antworten mit Zitat

@Engelchen,
Sicher kam meine Ängstlichkeit von der Prägung durch die Kirche. Aber werden nicht alle Kinder und Menschen durch irgendwas beeinflusst?? Weiss ich, ob es ohne NAK anders gewesen wäre?? Wichtiger ist doch eine Sache zu erkennen und sie dann zu ändern. Dazu braucht man eine tiefe innere Überzeugung und dann kann man alles anders machen. Und hinterher muss man entscheiden, ob das jetzt das Gewollte ist und sich besser anfühlt.
Klar bin ich anders. Nein, das stört mich nciht. Genau diese ganzen Erfahrungen machen MICH auch und haben mich zu dem Menschen werden lassen, der ich jetzt bin.

@ gug
Mein Weggang hat sich so ergeben. Mich haben andere Dinge fasziniert und eigentlich waren die Gründe recht banal... keine Lust, lieber ausschlafen usw. Ausserdem hab ich plötzlich ein Hobby gefunden, dass mir unheimlich Spass machte und auf das ich mich voll konzentrieren konnte. Vielleicht hat mir das dabei geholfen, alles etwas lockerer und zu sehen. Vielleicht hab ich deswegen auch nicht immer an die NAK gedacht. keine Ahnung. Wichtig ist, ich fühle mich wohl und lebe ein Leben, dass mich rundum erfüllt.
M
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Engelchen
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 4110
Wohnort: Nachbar von Tom

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi,

du glaubst aber jetzt nicht, alle die hier schreiben, führen ein unausgefülltes Leben oder?

Man erlebt Dinge in seinem Leben, die vergisst man nie. Sie brodeln mal mehr, mal weniger. Leider ist der Mensch so veranlagt, dass gerade negative Erfahrungen prägen. Sie bleiben oft besser in Erinnerung, als schöne Erfahrungen.

Wenn du schon viel hier gelesen hast, ist dir sicherlich klar, dass du in diesem Forum zu den "Exoten" (das meine ich auf keinen Fall negativ) zählst und nicht nur hier.
Sei froh, dass dir die Erfahrungen der allermeisten Fories fremd sind.

Ich frage mich trotzdem, warum du dich entschlossen hast, dich in einem "Aussteigerforum" anzumelden? Bevor meine Probleme mit der NAK deutlich wurden, habe ich zwar auch mal ab und an gelesen, wäre jedoch niemals auf die Idee gekommen, mich offiziell anzumelden.

LG
angel
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Admin
Site Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 4841
Wohnort: 18190 Sanitz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 06 Nov 2009 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Engelchen,
das frage ich mich allerdings auch. ..... und nicht nur das!
oops

_________________
Wenn das Herz verletzt ist, dann ist die Sprache stürmischer als der Wind auf dem Meer.
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Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 8:45    Titel: vorstellung Antworten mit Zitat

@Admin
@Engelchen,

ich wollte eigentlich nur Mut machen und denen, die wirklich Probleme haben klar machen, dass es ein erfülltes, angstfreies und zufriedenes Leben nach der NAK gibt. Ausserdem bin ich der Meinung, Foren sind Plattformen des Erfahrungsaustausches und jeder darf sein Erlebtes erzählen. Falls es euch lieber ist, dass ich mich zurück ziehe, werde ich das sofort tun. Es liegt mir fern, zusätzliche Probleme zu schaffen, oder gar jemandem weh zu tun.

M.
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
dass es ein erfülltes, angstfreies und zufriedenes Leben nach der NAK gibt.

Es tut mir leid, das, was du da zu beschreiben versuchst, halte ich für einen kompletten Unsinn. Nimm es mir bitteschön nicht übel, aber mich beschleicht das Gefühl, dass mit deiner "Foren-Persönlichkeit" etwas nicht stimmt. Ich halte es für möglich, dass du eine "unechte Konstruktion" bist, vorgetragen mit der Absicht, hier ein bisschen zu stören. Das hatten wir hier schon ein paarmal, sozusagen in regelmäßigen Abständen, und es geht oft nach demselben Schema. Man könnte meinen ("glauben"), es wäre koordiniert.

Was du schreibst, stimmt einfach hinten und vorne nicht zusammen.

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gug
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 1752
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

ich finde, jeder sollte hier seine Meinung kund tun dürfen.

Sollte jemand stören wollen oder etwas in der Art, dann bitte schön. Dann setzen wir uns damit auseinander.

Wenn sich aber jemand nicht so ausdrücken kann, dass es vorne und hinten stimmt, dann hilft da der Gedankenaustausch weiter. Denn es geht allen Menschen so, dass er die Vielfältigkeit der Sprache nicht komplett und richtig einsetzen kann und nur 1/10 der Ausdrucksmöglichkeiten und Worte benutzt, die eigentlich theoretisch zur Verfügung stehen.

Aber auch mir fiel ein Widerspruch auf:

Zitat:
ja ich war eine "Echte"
Was meinst du damit, maxi?

Das passt nicht zu dem Satz, dass es sich einfach so ergeben hat wegzugehen und andere Dinge interessanter waren. Richtig Echte fürchten den ewigen Tod wenn sie wider den heiligen Geist sündigen.

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(John Lennon)
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Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 17:15    Titel: vorstellung Antworten mit Zitat

Hallo Gug, hallo Lorenz,

ich wollte weder stören noch provozieren. Und ich habe sehr wohl begriffen, was hier gewünscht oder gebraucht wird.

Echte?? Ich wurde gefragt, ob ich eine "Echte" bin und hab die Frage beantwortet. Was versteht ihr denn unter echt?? Ist das nur jemand, der militant und gnadenlos das gehört oder gepredigte Wort umsetzt und ohne eigen Willen, alles akzeptiert, was einem gesagt wird??

Ich verstehe nicht, warum man nicht auch mal eine andere Geschichte erzählen darf!!! Es stellt sich mir so dar, dass hier nur die schlimmen Dinge geschildert werden dürfen. Und jeder, der nix schlimmes erlebt hat, ist automatisch nicht echt oder vielleicht doch noch aktiv in der NAK. Ich habe es so erlebt, wie ich es geschildert habe. Geprägt von Liebe und Menschlichkeit, Verzeihen und Grossmut, Nachsicht und Verständnis. Es tut mir leid, dass ihr es nicht so erlebt habt und auch nicht glauben könnt, das es auch diese Seite gibt.

M
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gug
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 1752
Wohnort: Berlin

germany.gif
BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

ok, ich verstehe unter "echt NAKisch", dass man glaubt, dass das .,was von einem AT kommt, Gottes Wort ist, genau so wie es immer gesagt wurde als ich jung war. Und dass die Sünde gegen den heiligen Geist die allerschlimmste Sünde ist. Und dass man das zu befolgen hat, was von dem Altar herunter gesprochen wird. In deinem Sinne also militant. Dass man 10% vom Brutto opfert, auch von seiner Zeit. Abgesehen von den vielen anderen Dingen: dass man zwar in der Welt ist, aber nicht von dieser Welt--->mit allen Regeln, die damit verbunden sind.

Wer das nicht ernst nahm, kam auch heil davon. Aber ich zum Beispiel hatte Angst, lau zu sein, denn diese wollte doch Jesus ausspeien (so steht es in der Bibel: man soll heiß oder kalt sein, die Lauen werden ausgespieen oder so ähnlich). Was das für Kämpfe waren, kann sich wirklich keiner vorstellen, der nicht "militant" war.

Da du das für dich so Anspruch nimmst, nicht militant zu sein, dann verstehe ich auch, dass du beim Wegehen nicht diese furchtbaren Ängste hattest und auch dein Leben leicht ändern konntest, im Gegensatz zu manch anderem , der über Jahre und z.T. über Jahrzehnte den Schritt nicht gehen konnte.
Ich gehe auch davon aus, dass Deine Familie die Sanktionen im Rahmen hielt.

Mich interessiert deine Meinung, und es gibt auch viel Leser, die nie schreiben von denen du die Meinung nicht kennst, also schließe nicht von den paar Leuten, die schon geantwortet haben auf alle anderen.

Bestimmt interessiert den einen oder anderen, welche Strategien es gibt, das Leiden zu verringern. Nicht alle wollen immer nur schlechte Nachrichten, sondern auch mal Gute.

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Engelchen
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 4110
Wohnort: Nachbar von Tom

BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi:
Zitat:
Ich habe es so erlebt, wie ich es geschildert habe. Geprägt von Liebe und Menschlichkeit, Verzeihen und Grossmut, Nachsicht und Verständnis.

(F.v.m.)
Hallo Maxi,
du kannst mir glauben, hätte ich die Kirche auch nur annähernd so erlebt wie du, stände ich garantiert heute noch in der treuen Nachfolge.

Aus welchem Grund hätte ich eine so wunderbare Gemeinschaft verlassen sollen? Wo könnte ich ähnliches finden?

Dein Zeugnis über die NAK ist fantastisch! Bitte erklär doch einmal, warum du trotzdem diese Kirche verlassen hast? Nach deinem Statemant kannst du ganz gewiss nichts besseres gefunden haben.

Bitte hab Verständnis, dass wir alle hier dich gerne verstehen möchten.

LG
angel
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Maxi
Gast





BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 22:46    Titel: Vorstellung Antworten mit Zitat

Hallo Gug, Hallo Engelchen,

ich habe dir Kirche verlassen, weil ich gespürt habe, dass es noch mehr gibt. Dass dies nicht alles gewesen sein kann. Dass man noch MEHR erleben kann.Ich lebe nicht als Heilige und ich bin es auch nicht. Im GEgenteil. Allerdings denke ich über viel Dinge anders nach, als z.B. meine Freunde. In mein Herz wurden wirklich nur wunderbare Dinge gelegt. Klar, dass ich als Kind einiges falsch verstanden habe und dies dann auch negative Einflüsse auf meine "Wesen" hatte. Aber es war niiiiieeee Druck. Ein Beispiel. Ich bin 46 Jahre alt. Mein Grossvater war ein echter NAKler. Und für mich bedeutet das Liebe, Verständnis, Mitgefühl, Verzeihen und Vergeben. Er hat vor 30 Jahren erfahren, dass ein ganz enges Familienmitglied homosexuell ist. Und was hat er getan?? Er hat das Fam.Mitglied weiter geliebt und die Grösse besessen, sogar den Partner zu akzeptieren, in seinem Haus und Herzen aufzunehmen!! Vor 30 Jahren!!!!!!! Keine Verdammniss... kein ewiges Fegefeuer.. nix. Wie soll ich da reagieren, wenn ich hier nur von militanten Äusserungen höre?? Und ihr dürft mir glauben..... mein Opa war ein 200%-iger...Aber er hat den Glauben genau so gelebt, wie er gepredigt wurde. Denn diese Dinge machen für mich die NAK aus.

Hier denken einige nur in eine Richtung. Sorry... und jetzt mach ich mich noch einmal unbeliebt.

Entweder man steht dazu... und dann ist man einer Sekte verfallen, ohne eigenen Willen und irgendwie als Schaf dargestellt.

ODER

Man erzählt seine guten Erfahrungen und dann ist man entweder "immer noch dabei" oder war nicht "echt.

Schade, dass man nicht auch die akzeptiert, die in der Grauzone rumschwimmen.

@Lorenz
Kommunikation bedeutet ein "Sender" und ein "Empfänger". Wenn der Empfänger allerdings auf einer Welle eingestellt ist, kann der Sender tun was er will....... es kommt nie klar rüber. Das Problem vieler Krisen und Mißverständnisse, ist das beharren auf EINEM Standpunkt und das falsch verstehen wollen. SO entstehen auch Kriege.
M.
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Engelchen
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 4110
Wohnort: Nachbar von Tom

BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maxi,

du schreibst:

Zitat:
ich habe dir Kirche verlassen, weil ich gespürt habe, dass es noch mehr gibt. Dass dies nicht alles gewesen sein kann. Dass man noch MEHR erleben kann.


Hier verstehe ich dich leider immer noch nicht.
In der NAK verbringt man wöchtenl. 2 - 3 Stunden. Daneben ist also noch reichlich Zeit, um "mehr zu erleben"?


Zitat:
Mein Grossvater war ein echter NAKler. Und für mich bedeutet das Liebe, Verständnis, Mitgefühl, Verzeihen und Vergeben. Er hat vor 30 Jahren erfahren, dass ein ganz enges Familienmitglied homosexuell ist. Und was hat er getan?? Er hat das Fam.Mitglied weiter geliebt und die Grösse besessen, sogar den Partner zu akzeptieren, in seinem Haus und Herzen aufzunehmen!! Vor 30 Jahren!!!!!!! Keine Verdammniss...


Wieso ist es für dich etwas so sehr besonderes, dass dein Großvater ein homosexuelles Fam.-Mitglied akzeptiert hat??
Wir haben solch einen "Fall" seit über 50 Jahren in unserer nicht-neuapostolischen Familie, das wurde genauso vorurteilsfrei angenommen, wie es dein Großvater tat.
Was genau ist daran für dich etwas Mitteilenswertes?

Zitat:
Und ihr dürft mir glauben..... mein Opa war ein 200%-iger...Aber er hat den Glauben genau so gelebt, wie er gepredigt wurde. Denn diese Dinge machen für mich die NAK aus.


Zum Thema "Glaube in % ausgedrückt" hat, wie ich heute erfahren habe, StAP leber gesagt, dass ihm 80 %-ige Geschwister lieber sind als 150 %-ige.
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jokaste
Großmeister


Anmeldungsdatum: 21.12.2008
Beiträge: 306

germany.gif
BeitragVerfasst am: 08 Nov 2009 1:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe Maxi sehr gut. Ich bin hier im Forum auch schon einigem Mißtrauen begegnet, oder besser man ist mir damit begegnet. Jeder steigt eben auf seine Art aus, und es muss durchaus nicht sein, dass man nur einen Blick zurück im Zorn hat.
Ich denke, dass viele auch gute Erlebnisse hatten, zumindest gelegentlich, sonst wären sie ja kaum lange oder länger geblieben, und die das dann auch nicht vergessen, neben den negativen Empfindungen. Und es sollte nicht nur sein dürfen, dass nur zornige oder frustrierte Aussteiger akzeptiert werden, sondern man die Bandbreite sein lässt wie sie ist. Die Aussteiger die sich hier und anderswo gar nicht äußern, haben ja auch ihre Geschichten, und die Stillen in meinem Bekanntenkreis werden auch gut mit ihrem vergagngenen NAK-Leben fertig. Man sollte also nicht immer gleich Verrat an der Sache vermuten, wenn eine Sichtweise über die eigene hinausgeht oder man nicht mit ihr konform ist.
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gug
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 1752
Wohnort: Berlin

germany.gif
BeitragVerfasst am: 08 Nov 2009 1:56    Titel: Antworten mit Zitat

@jokaste

ich stimme dir zu.

Die ganze Bandbreite der Erfahrungen ist wichtig für so ein Forum.

Ich machte auch die Erfahrung, dass das gleiche Geschehen von verschiedenen Menschen unterschiedlich erlebt wird. Also kann der eine mit Schlimmem gut umgehen, oder er bekommt es nicht mit, weil es für ihn persönlich kein Problem darstellt. Andererseits machen andere aus einer Mücke einen Elefanten. Das kennen die meisten von uns. Man merkt das oft, wenn zwei Personen von dem gleichen Ereignis berichten, dass die Schilderungen abweichen können, obwohl beide die Wahrheit sagen.

Manchmal ist der fremde Maßstab eine echte Herausforderung, vor allem wenn er vom eigenen Maßstab deutlich abweicht. Trotzdem lohnt es sich, miteinander darüber zu reden finde ich.

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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

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BeitragVerfasst am: 08 Nov 2009 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
Was versteht ihr denn unter echt??

Unter "echter Forenpersönlichkeit" verstand ich oben eine, die nicht irgendwelches erfundenes Zeug erzählt. Ich denke, wir hatten sowas hier schon ein paar Mal, obwohl man es (leider) fast nie beweisen kann. Wenn das auf dich nicht zutrifft, dann bitte ich um Nachsicht. Leider bietet die Anonymität des Internets diese Möglichkeit, dass Trolle und Fälscher ihre Absichten leicht umsetzen können...

Aber vielleicht machst du dir mal ein paar Gedanken darüber, dass du evtl. einen schöngefärbten Blick auf das "Werk des Herrn" hattest? Schließlich geben sich die Gottesknechte ja auch alle Mühe, eine bestimmte Wirkung (einen Schein) zu erzeugen. Da muss man sich nicht wundern, wenn bei den Betrachtern gewisse Schweinereien als "untypisch" übersehen werden. Fies wird es dann, wenn den Opfern nicht geglaubt wird, weil das alles ja "nicht sein kann"...

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