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http://quovadisnak.de.vu/
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| ...weit entfernt... :: Als freier Mensch i. d. Klauen einer sektiererischen Familie |
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:13 Titel: |
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ja, sie erfüllt alle Kriterien einer Sekte. Dazu gibt es einen extra -Thread mit vielen hinterlegten Links zu andern Web-Seiten und Ausarbeitungen.
als Kirche ist die NAK in Deutschland nicht anerkannt, sondern nur als K.d.ö.R. (=Körperschaft des öffentlichen Rechts), was aber dem Status einer Sekte nicht widerspricht und was auch kein Qualitätsmerkmal ist. _________________ Imagine there's no Heaven
It's easy if you try
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(John Lennon) |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:18 Titel: |
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Wirklich?? Mir hat man immer erzählt, es sei eine staatlich anerkannte Kirche Das ist ja interessant....
Ah okay, ich werde den Threat mal suchen gehen.
Übrigens.... ich habe in letzter Zeit oft starke Magen- und Herzschmerzen wenn ich an das Thema denke, muss ich mir jetzt Sorgen machen? Nicht dass ich wegen diesem Mist noch ein Magengeschwür oder sowas kriege... :( Kennt sich da jemand aus?
LG
pourquoi_pas _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
Hör wie es schlägt, wie es fleht, wie es schreit.
Hör wie es lebt, wie es lacht, wie es weint."
Quid est veritas? |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:23 Titel: |
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| Pourqui_pas hat folgendes geschrieben: | | beim Mittagessen mit meiner Mutter ist mir irgenwdie der Kragen gerissen und ich hab sie angebrüllt dass mich ihr ganzer NAK-Kram einen Scheiß interessiert und warum sie mich an Weihnachten so vor meinem Opa bloßstellen musste und blah blah ... |
Ich verstehe das, bei mir ging das jahrelang so... Zum Glück konnte ich dann nach dem Abi, wegen Studium, ausziehen. Aber es hat enorm viel Nerven gekostet, und es gab kritische Momente...
Ich kann leider nicht mehr tun als dir viel Kraft zu wünschen. Denk dran, andere sind da auch durch gegangen...
Und natürlich ist die NAK eine Sekte. Die typischen Sekten-Mechanismen erlebst du gerade. Und es soll keiner sagen, das sei harmlos! Das Dauergrinsen vieler NAK-ler ist nur Verdrängung oder Tarnung des Eigentlichen. Das Eigentliche sind Machtmechanismen und üble geistige Verwirrung. _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:30 Titel: |
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Leute, der Tag ist echt verhext. Eben gehe ich zum Briefkasten und was kommt raus? Ein Brief von meinem Ex-Bezirksapostel. Darin bettelt er mehr oder weniger darum dass ich "in enger Verbindung mit meinen Vorangängern bleiben" soll und er für mich betet damit ich "wieder Glaubensicherheit erlangen kann", etc etc..
Leute ich zittere gerade am ganzen Körper. Ich komme mir vor, als würde man mich verfolgen. aber bei einem bin ich mir jetzt ganz sicher: JA, es ist eine Sekte. Eine KIRCHE würde meinen Austritt kommentarlos akzeptieren.
Als ob mein Vater denen nicht schon genug Geld in ihren seligen Hintern schiebt... es ist einfach zum Druchdrehen.  _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
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Peter NAK Meister
Anmeldungsdatum: 12.01.2010 Beiträge: 234

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:33 Titel: |
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| lorenz hat folgendes geschrieben: | | Pourqui_pas hat folgendes geschrieben: | | beim Mittagessen mit meiner Mutter ist mir irgenwdie der Kragen gerissen und ich hab sie angebrüllt dass mich ihr ganzer NAK-Kram einen Scheiß interessiert und warum sie mich an Weihnachten so vor meinem Opa bloßstellen musste und blah blah ... |
Ich verstehe das, bei mir ging das jahrelang so... Zum Glück konnte ich dann nach dem Abi, wegen Studium, ausziehen. Aber es hat enorm viel Nerven gekostet, und es gab kritische Momente...
Ich kann leider nicht mehr tun als dir viel Kraft zu wünschen. Denk dran, andere sind da auch durch gegangen...
Und natürlich ist die NAK eine Sekte. Die typischen Sekten-Mechanismen erlebst du gerade. Und es soll keiner sagen, das sei harmlos! Das Dauergrinsen vieler NAK-ler ist nur Verdrängung oder Tarnung des Eigentlichen. Das Eigentliche sind Machtmechanismen und üble geistige Verwirrung. |
Lieber Lorenz,
wo bitte ist jetzt der Unterschied zwischen dem im obigen Zitat und deiner dazugehörigen Beurteilung und diesem hier:
| Zitat: | Kürzlich habe ich mit meiner Schwester geredet und versucht sie zu warnen und ihr "die Augen zu öffnen", aber die hat's nicht kapiert, anscheienend gibt ihr die NAK "Halt", da sucht sie sich aber die Falschen.
|
Sorry, ich wollte mich hier eigentlich nicht einmischen, würde das Thema jedoch gerne mit dir in einem Nachbarthread besprechen, nämlich:
Wo ist der Unterschied ob NAKI's ihre Kinder, die die Kirche verlassen auf Glauben ansprechen oder ob Aussteiger ihr NAKI Umfeld "warnen" wollenß
Irgendwie habe ich das dumme Gefühl als ob jeder nur "seine Wahrheit" gelten lassen möchte und diese anderen überstülpen muss. Miteinander in Toleranz bringt beiden Seiten IMHO mehr
meint
Peter |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:44 Titel: |
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| Peter NAK hat folgendes geschrieben: | | lorenz hat folgendes geschrieben: | | Pourqui_pas hat folgendes geschrieben: | | beim Mittagessen mit meiner Mutter ist mir irgenwdie der Kragen gerissen und ich hab sie angebrüllt dass mich ihr ganzer NAK-Kram einen Scheiß interessiert und warum sie mich an Weihnachten so vor meinem Opa bloßstellen musste und blah blah ... |
Ich verstehe das, bei mir ging das jahrelang so... Zum Glück konnte ich dann nach dem Abi, wegen Studium, ausziehen. Aber es hat enorm viel Nerven gekostet, und es gab kritische Momente...
Ich kann leider nicht mehr tun als dir viel Kraft zu wünschen. Denk dran, andere sind da auch durch gegangen...
Und natürlich ist die NAK eine Sekte. Die typischen Sekten-Mechanismen erlebst du gerade. Und es soll keiner sagen, das sei harmlos! Das Dauergrinsen vieler NAK-ler ist nur Verdrängung oder Tarnung des Eigentlichen. Das Eigentliche sind Machtmechanismen und üble geistige Verwirrung. |
Lieber Lorenz,
wo bitte ist jetzt der Unterschied zwischen dem im obigen Zitat und deiner dazugehörigen Beurteilung und diesem hier:
| Zitat: | Kürzlich habe ich mit meiner Schwester geredet und versucht sie zu warnen und ihr "die Augen zu öffnen", aber die hat's nicht kapiert, anscheienend gibt ihr die NAK "Halt", da sucht sie sich aber die Falschen.
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Sorry, ich wollte mich hier eigentlich nicht einmischen, würde das Thema jedoch gerne mit dir in einem Nachbarthread besprechen, nämlich:
Wo ist der Unterschied ob NAKI's ihre Kinder, die die Kirche verlassen auf Glauben ansprechen oder ob Aussteiger ihr NAKI Umfeld "warnen" wollenß
Irgendwie habe ich das dumme Gefühl als ob jeder nur "seine Wahrheit" gelten lassen möchte und diese anderen überstülpen muss. Miteinander in Toleranz bringt beiden Seiten IMHO mehr
meint
Peter | Nein, ich wollte nur einfach verhindern, dass sie die selbe Scheiße durchmachen muss wie ich. Denn sie ist meine Schwester und ich liebe sie. Aber nachdem ich gesehen habe, dass es nichts nützt, habe ich es gelassen. Ich zwinge sie zu nichts. _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:51 Titel: |
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Hallo, Puorquoi pas,
hier ist das Kinder- und Jugend-Nottelefon
08 00 - 111 0 333
Frage dort mal nach Sektenaussteigern? Die gewählte Nummer wird nicht auf der Telefonrechnung erscheinen.
Ich habe natürlich gegoogelt und eine Selbsthilfezeitung gefunden, wo alle Angebote drinstehen. Aber Sektenaussteiger sind nicht dabei, nur eine Selbsthilfegruppe Angst. Aber die Angst ist ja oft ein Riesenproblem bei Aussteigern. Frag die mal, ob die die auch Sektenaussteiger dabei haben und ob das was für dich wäre.
Zuletzt bearbeitet von gug am 03 Feb 2010 13:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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ohnemoosnichtslos Meister
Anmeldungsdatum: 17.12.2008 Beiträge: 203

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:52 Titel: |
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Hallo pourquoi_pas,
hier habe ich noch mal ein Seite für dich einkopiert:
Auszüge aus:
http://www.geocities.com/stiegelmeyr/Essay_FAQ.htm#P27
Wo Kirche nicht in erster Linie danach trachtet, anstatt den Menschen an sich zu binden, ihn zunehmend in die Selbständigkeit und damit religiöse Freiheit zu führen, Gottnähe auf individuell eigenen Wegen zu suchen und zu finden, den persönlichen Lebens- und Glaubensweg zunehmend eigenständig gehen zu lernen usw., ist allemal Vorsicht geboten.
Absolutistische Merkmale
• Absolutistische Bibelauslegung (nur die Apostel können die Bibel auslegen)
• Absolutistische Wortverkündigung (nur in der neuapostolischen Kirche wirkt der Heilige Geist)
• Absolutistische Amtsverherrlichung (die neuapostolischen Apostel und die von ihnen Gesandten haben göttliche Amtsgewalt)
• Absolutistische Gehorsams- und Nachfolgeeinforderung (jeder Zweifel an den Aposteln und ihren Entscheidungen ist Zweifel an Gott)
• Absolutistisch gebrauchter Glaubensbegriff (der Glaube an Wort und Sakrament der Apostel ist oberstes Rechts- und Entscheidungskriterium)
• Absolutistische Vorstellungswelten, (die nur zwischen Schwarz und Weiß, gut und böse, Freund und Feind, etc. unterscheiden können)
Exklusivistische Merkmale
• Exklusivistisches Glaubensbekenntnis (siehe Glaubensartikel)
• Exklusivistisches Glaubensverständnis (siehe Katechismus "Fragen und Antworten" und u.a. die Artikelserie zum Erwählungsexklusivismus)
• Exklusivistisches Heils- und Erlösungsanrecht (siehe Katechismus "Fragen und Antworten")
• Exklusivistische Heilsverheißungen (siehe Katechismus "Fragen und Antworten")
Systemisch-Ideologische Merkmale
• Weitgehende Kritik-, Diskussions- und Konfliktunfähigkeit
• Reflexionslose Übernahme kirchlich verordneter Meinungen
• Überhöhung normativer Ordnungsvorstellungen (z.B. Kleidungs- und Verhaltensordnungen)
• Abgrenzung nach außen durch Aufbau von religiösen Feindbildern
• Geschlossenes Lehr- und Glaubenssystem mit ausgeprägten Hierarchien und zentralistischen Machtstrukturen
• Rigorose ethische Ansprüche mit entsprechend negativen Folgen für das Seelenleben
• Weißwaschender Umgang mit der eigenen Geschichte
Unchristliche/Entchristlichende Merkmale
• Unbiblische Amts- und Lehreinrichtungen (Amtshierarchien und – befugnisse)
• Sakramentaler Heilspartikularismus
• Biblisch nicht legitimierte Toten-/Entschlafenengebräuche
• Nicht auf Wahrheit und Wahrhaftigkeit sondern auf kirchlichen Systemerhalt hin orientierte Lehre
• Verbindlich geglaubte Wiederkunfts- und Endzeitprophezeiungen
• Falsches Prophetentum und Namenschristentum (das Jesus mit dem Munde bekennt, aber inhaltlich entleert und mit dem Leben verleugnet)
Psychologische Manipulationsmerkmale
• Predikale Autosuggestion (z.B. verallgemeinerndes Einhämmern von Glaubens- und Heilsphrasen in der "Wir-Perspektive")
• Auf blindem Gehorsam basierende Lehrindoktrination
• Rhetorische Manipulation in jeder Art kritischen Hinterfragens
• Bewusst emotional gelenkte Gruppendisziplin hin auf Gruppenzwang und dem, dem menschlichen Wesen innewohnenden Urhordentrieb
• Emotionales Ausnützen von Weltuntergangsstimmungen
Daraus ergibt sich stichpunktartig folgendes Gefahrenpotenzial:
1. 1. Exklusivistische und absolutistische Strukturen gepaart mit psychologischen Manipulationsmechanismen können über unmerkliche Gehirnwäsche in vielen Fällen zu Glaubensfrustration, inneren Zwängen und seelischer Abhängigkeit führen.
2. 2. Ideologische Strukturen lassen weder eine Gesprächs- und Aufarbeitungsbereitschaft noch überhaupt kritischen Dialog zu.
3. 3. Unchristliche/entchristlichende Strukturen führen weg von christlicher Wahrheit und der alleinigen Abhängigkeit von Gott in die Abhängigkeit von Menschen.
Dies alles zeigt sich vor allem in der ebenso eindeutigen wie schwer wiegenden Tatsache, dass in keiner landes- oder freikirchlichen Gemeinschaft ein derart hoher Prozentsatz von unzufriedenen Kirchenmitglieder selbst nach Jahren und Jahrzehnten nicht den Ausstieg schafft und lieber seelisch zu Grunde geht als den Mut aufzubringen, ihr Glaubensleben in die eigene Hand zu nehmen und sich, wo nötig, einer Glaubensgemeinschaft anzuschließen, die ihren seelischen Bedürfnissen besser entspräche. Dies ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich vor Augen führt, in welch absolutistischem Maß die Gläubigen angehalten sind, das kirchliche Angebot auszunutzen. Anders als in landes- oder freikirchlichen christlichen Glaubensrichtungen, bei denen Gottesdienste und sonstige kirchliche Veranstaltungen als Angebot ohne Kaufzwang betrachtet werden, besteht in der neuapostolischen Kirche ein sog. "Heilszwang", der sich darin gründet, dass die meisten kirchlichen Veranstaltungen, auf jeden Fall aber die Gottesdienste, nicht als Heilsangebot sondern als zwanghaft in Empfang zu nehmende göttliche Gnadengeschenke eingestuft werden, die auszulassen, Gott und seine Langmut über Gebühr strapazieren würde und die deshalb darin gipfelt, dass jedes nicht genutzte Gottesdienstangebot Seelenschaden nach sich zöge und u.U. in der Endabrechnung bei der Wiederkunft Jesu mit den an die törichten Jungfrauen gerichteten biblischen Worte geahndet würden: Ich kenne euch nicht! siehe "Fragen und Antworten" Nr. 239: "Wer dem Gottesdienst ohne zwingenden Grund fernbleibt, mißachtet die Arbeit des Heiligen Geistes. Er begeht somit nicht nur eine Sünde, sondern entzieht sich des Segens, den Gott seinen Kindern zugedacht hat." _________________ Der größte Einwand gegen jede Lehre sind die Lehrer.
Religionsstifter wählen deshalb gern die Methode der göttlichen Offenbarung.
Da ist dann die Lehre vom Himmel gefallen, was alle Kritik an ihr ausschließt.
Alfred Polgar (1873-1955) |
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Peter NAK Meister
Anmeldungsdatum: 12.01.2010 Beiträge: 234

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:54 Titel: |
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Liebe Pourquos,
das sollte jetzt nicht an dich gehen, sondern an Lorenz (bitte in einem Nachbarthread bei Bedarf, Thema habe ich ja gestern schon eröffnet). Ich möchte gar nicht diesen Thread zerschissen, entschuldige bitte, denn hier soll es sich um dein Empfinden drehen.
Viel Kraft trotz alledem
Peter |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 03 Feb 2010 13:56 Titel: |
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| Peter NAK hat folgendes geschrieben: | Liebe Pourquos,
das sollte jetzt nicht an dich gehen, sondern an Lorenz (bitte in einem Nachbarthread bei Bedarf, Thema habe ich ja gestern schon eröffnet). Ich möchte gar nicht diesen Thread zerschissen, entschuldige bitte, denn hier soll es sich um dein Empfinden drehen.
Viel Kraft trotz alledem
Peter |
achso, okay. tut mir leid, dann hab ich das wohl verwechselt. _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
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Hör wie es lebt, wie es lacht, wie es weint."
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 03 Feb 2010 14:03 Titel: |
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nein, hast du nicht.
Du hast das Recht, deine Schwester vor einem Irrtum bewahren zu wollen. Mir geht es da ähnlich. Ich habe auch Geschwister, mit denen ich über das Thema nicht zu reden brauche, weil sie Jesus weiter nachfolgen wollen. Aber wenn sie später mal selber zu der gleichen Überzeugung kommen sollte, weiß deine Schwester jetzt, dass sie Unterstützung bei dir findet. Sie wird dann nicht in vollem Maß alles so durchmachen müssen, weil sie dich dann hat.
außerdem kann sie dir nun nicht vorwerfen, dass du mit ihr nicht gesprochen hast. Denn das könnte sie sonst tun. Diese Vorwürfe gegen ausgestiegene (getrennte) Elternteile gab es hier auch schon zu lesen. _________________ Imagine there's no Heaven
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(John Lennon) |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 03 Feb 2010 15:42 Titel: |
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pourquoi_pas, ich leide mit dir, wenn auch viel weniger als du...
Glaub mir, am Ende des Tunnels ist Licht, und man findet immer wieder Leute, die einem die Seele nicht "auf Passform zuschneiden" wollen, sondern einen so akzeptieren, wie man ist, - nämlich als berechtigterweise(!) "Ungläubiger".
Und natürlich hat man das Bedürfnis, nahestehende Leute vor üblen Denksystemen, Ideologien und Sekten zu bewahren! Das ist doch das natürlichste Empfinden auf der Welt! Gerade bei Sekten pfeifen es ja inzwischen die Spatzen von den Dächern, dass die nicht etwa "harmlos" sind. Sie verursachen Schaden, wobei es halt immer die trifft, die ein bisschen sensibel und intelligent sind, die die Widersprüche überhaupt MERKEN!
Lass dir bloß nicht einreden, du seiest auf dem falschen Dampfer! Wenn es jemand ist, dann dieses Volk der "Kronenträger"!
nak-peter, zu deinem Thema: Ich werde mal sehen, ob ich hier einen passenden "Toleranz"-Thread finde, oder ggf. einen aufmachen. _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/
Zuletzt bearbeitet von lorenz am 03 Feb 2010 15:47, insgesamt einmal bearbeitet |
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Peter NAK Meister
Anmeldungsdatum: 12.01.2010 Beiträge: 234

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Verfasst am: 03 Feb 2010 15:45 Titel: |
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| lorenz hat folgendes geschrieben: |
(...)
nak-peter, zu deinem Thema: Ich werde mal sehen, ob ich hier einen passenden "Toleranz"-Thread finde, oder ggf. einen aufmachen. |
Danke. |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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motzer Großmeister
Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 326

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Verfasst am: 04 Feb 2010 20:31 Titel: Selbsthilfegruppen im Alb-Donau-Kreis |
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Hallo pourquoi-pas,
du fragst nach Selbsthilfegruppen im Alb-Donau-Kreis. Ich kenne da persönlich keine, aber in Ulm gibt es die Institution Selbsthilfebüro KORN e.V., die können dir sicher Auskunft geben, wenn es in der Region eine NAK-Selbsthilfegruppe gibt. KORN ist eine Art SHG-Dachorganisation.
Hoffe, dir geholfen zu haben,
motzer  |
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 04 Feb 2010 20:49 Titel: |
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die haben Sektenaussteiger nicht im Angebot, nur Selbsthilfegruppe Angst.
Angst spielt in deinen Texten aber eine ziemliche Rolle, Pourquoi_pas. Angst ist ein Thema für Sektenaussteiger, weil meist die Angst verhindert, bei vorhandenen Zweifeln auszusteigen oder umzusteigen.
Wie gesagt, eventuell mal nachfragen ob es was für dich wäre.
Als ich 16 war, war ich zwar noch fest neuapostolisch , aber ich wollte aus andern Gründen von zu Hause weg. (Obwohl ich gute Eltern hatte, aber eine Zeit lang ging es stressig zu zwischen uns)
Da habe ich mir eine Lehrstelle mit Internat gesucht (der Beruf war mir egal, aber mir hat der dann trotzdem sehr viel Spaß gemacht) Hauptsache Berufsausbildung, dachte ich...Geld verdienen; Zimmer suchen. Damit habe ich dann einen "sozial verträglichen Ausstieg" aus der Familie gefunden (meine Eltern wurden sogar stolz auf mich, weil ich geschafft habe, was ich mir in den Kopf gesetzt habe und der Stress zuHause war für die Eltern und Geschwister auch nicht besonders toll)
Das Abitur habe ich dann gleichzeitig, neben der Lehre auf der VHS gemacht. Hat dann etwas länger gedauert als direkt auf der Schule, weil ich ja schon gearbeitet habe, aber ich habe alles gepackt!
Gibt es - angepasst auf deine Verhältnisse - ähnliche Lösungswege?
Wer frei sein will, muss die Komfortzone verlassen.
Ich drücke dir die Daumen, damit du deinen Kreislauf normalisieren kannst. |
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Foxylove Forenprofi
Anmeldungsdatum: 28.01.2010 Beiträge: 53 Wohnort: Dortmund

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Verfasst am: 16 Feb 2010 12:53 Titel: |
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Liebe
pourquoi_pas ,
...genau wie du habe ich diesen Weg beschritten, mit Chor, Orchster, Jugendgruppe, Putzkolonne... etc. Genau wie du habe ich gelitten und gelitten, habe mich nicht mehr in die Welt getraut und alles gehasst, was mit der Außenwelt zu tun hat... bis ich die richtigen Freunde traf.
Um zum Kern zu kommen: gug hat recht. Du kannst bei einem Rechtsanwalt dir kostenlsoen rat holen und deine Eltern auf Unterhalt verklagen - das steht dir sogar zu. Als ich zum ersten Mal diesen Weg beschritten habe, habe ich gebibbert vor Angst, konnte kaum schlafen und kann sehr gut nachvollziehen, was gerade in dir vorgeht... aber mal im Ernst: Kann es noch schlimmer kommen? Und wenn deine Eltern dir ihre Liebe entziehen, kann das wirklich schlimmer sein als das, was du jetzt durchmachst? Und falls di doch dableibst und weiterhin dass tust, was die dir sagen... spinn mal den faden weiter: in zehn, zwanzig Jahren... das bedeutet zehn, zwanzig Jahre weiterhin diese seelische Qualen!
Ich habe alles dabei verloren... keine Eltern, keine Freunde, keine Gnade.
Aber ich habe eine neue Familie, die mich für den Mut bewundert, den du auch hast (sonst würdest du hier nicht schreiben!) und genau das wird dir auch passieren: das ist dein Lohn für deine Tat. Unendliche Glückseligkeit.
Hmm...ich erinnere mich, als ich auszog: Ich war gerade 21, wurde windelweich von meinem Vater verprügelt, meine Mutter hat vor Scham sich von mir abgewandt... aber diese Last, die von mir ging, als ich nur mit einem Sportbeutel in die Welt hinauszog... DIE IST UNBESCHREIBLICH! UNGLAUBLICH! WIE EIN FISCH; DER NACH LANGER ZEIT WIEDER SCHWIMMEN DARF... du wirst es schaffen.
Ich glaube ganz fest daran!  _________________ Etwas zum Nachdenken: Ein Lebewesen ist mehr als die Summe seiner Teile. Als ich letzte Woche in meiner kargen Freizeit wieder einmal ein paar Schweine schlachtete, da ging mir durch den Kopf: "Tja, die kriegst du auch mit Uhu nicht wieder zusammen." |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 15 März 2010 20:02 Titel: |
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Hallo ihr Lieben
erst mal danke für die Antworten und sorry für meine Verspätung...
Hatte grade mal wieder eine Diskussion über das leidige Thema... meine Eltern können es einfach nicht verstehen, dass ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehre, auf die Konfirmation von meinem Cousin zu gehen. Aber ich werde keinen Fuß mehr über diese Schwelle setzen. Früher war es ein Schock, den ich mit der NAK verband - heute ist es blanker Hass, so hart es sich anhört. Ich hasse diese Sekte.
Meine Eltern "erwarten von mir, dass ich in zwei Jahren zu ihrer silbernen Hochzeit" komme. Allein der Gedanke daran (dabei ist es erst in zwei Jahren) löst bei mir Brechreiz und Panik aus. Ich will da nicht mehr hin, erst recht nicht in meine Ex-Gemeinde.
Andererseits... wieviel habe ich von ihnen erwartet, was sie mir aufgrund ihrer religiösen Überzeugung versagt haben?
Es ist zum Kotzen. Meidest du die Familie, dann hast du Stress - meidest du sie nicht, genauso.
Wie habt ihr das mit Konfirmationen, Hochzeiten, Beerdigungen und Co. gemacht?
Grüßle
Pourquoi_Pas _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
Hör wie es schlägt, wie es fleht, wie es schreit.
Hör wie es lebt, wie es lacht, wie es weint."
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 14 Jul 2010 20:18 Titel: |
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Wie geht es dir denn eigentlich im Moment mit deinen Eltern? Wohnst du noch dort? _________________ Imagine there's no Heaven
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Above us only sky.
(John Lennon) |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 14 Jul 2010 20:22 Titel: |
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| gug hat folgendes geschrieben: | | Wie geht es dir denn eigentlich im Moment mit deinen Eltern? Wohnst du noch dort? | Hallo gug, ja noch wohne ich dort. Nachdem ich vor ein paar Wochen vollkommen am Esstisch "explodiert" bin und ihnen meinen ganzen Frust ins Gesicht geschrien habe, ist das Verhältnis um einiges besser geworden.
Trotzdem bin ich momentan dabei, eventuelle Umzugspläne zu schmieden. Es hat sich da eine günstige Gelegenheit ergeben, dennoch zögere ich noch ein wenig, sie am Schopf zu packen... (werde sie aber 95%ig nutzen).
Danke für die Nachfrage, sehr aufmerksam von dir :) Ich muss sagen, ich fühle mich hier weit mehr aufgehoben als damals in der NAK-Gemeinde, wo wir doch "so eine tolle Einheit und Gemeinde" waren. _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
Hör wie es schlägt, wie es fleht, wie es schreit.
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gug Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 22.08.2009 Beiträge: 1752 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 14 Jul 2010 20:24 Titel: |
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das freut mich, ich komme ja auch immer gern her, zum Lesen und Schreiben.
Toi, toi, toi bei deinen Plänen! _________________ Imagine there's no Heaven
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(John Lennon) |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 14 Jul 2010 20:30 Titel: |
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| gug hat folgendes geschrieben: | das freut mich, ich komme ja auch immer gern her, zum Lesen und Schreiben.
Toi, toi, toi bei deinen Plänen! |
Danke, gug. Ja, ich bin immer wieder überrascht, wie wohl ich mich hier fühle - wo ich mich doch hier unter meinen "früheren Erzfeinden, den bösen Abgefallenen" befinde
Es tut gut, wieder das zu sein, als was ich geboren wurde. Ein Mensch. Und kein "Gotteskind". _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 15 Jul 2010 10:41 Titel: |
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| pourquoi_pas hat folgendes geschrieben: | | Ein Mensch. Und kein "Gotteskind". |
 _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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Feuersturm Newcomer
Anmeldungsdatum: 18.07.2010 Beiträge: 3

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Verfasst am: 19 Jul 2010 17:15 Titel: |
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Hallo pourquoi_pas,
ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen. Aber Dein Bericht berührt mich tief. Ich habe auch immer die Vorbildfunktion eines 'Priesterkindes' vor Augen gehalten bekommen. Die Apostel und Bezirksapostel konnte ich auch alle her beten. Obwohl das zu meiner Zeit wahrscheinlich weit weniger waren als zu Deiner - und ich war stolz darauf.
Ich kann Dir nur den Rat geben: Sieh zu, dass Du da raus kommst. Du wirst sonst kaputt gehen. Mir ging es so, dass mich diese Kirche wirklich seelisch krank gemacht hat. Nachdem ich eine Scheidung hinter mir hatte und auch die GD nicht mehr besucht habe, musste ich schmerzvoll feststellen, dass mir von meinen 'Freunden' kein einziger geblieben ist. Mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen. Diese Zeit war furchtbar, dass möchte ich nicht beschönigen, aber im nach hinein hat sich bei mir alles zum Guten gewendet. Ich habe neue ehrliche Freunde gefunden, die zum größten Teil mit Kirche allgemein nichts am Hut haben. Ich habe Menschen kennen gelernt, für die das Wort Barmherzigkeit keine leere Floskel ist. Und ich habe für mich auch wieder einen neuen Glaubensweg gefunden, den ich ohne Angst gehen kann. Das alles dauert seine Zeit, aber Du wirst das durchstehen.
Liebe Grüße
Feuersturm |
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diavolino Newcomer

Anmeldungsdatum: 13.07.2010 Beiträge: 29

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Verfasst am: 20 Jul 2010 9:37 Titel: |
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Liebe pourquoi_pas,
welch harten weg du gehen musst um frei zu sein.
Du hast mein ganzes mitgefühl, denn vieles kann ich nachvollziehen. Mein mann war auch sohn eines AT´s und hat von kindheit an die gleichen sprüche, wie vorbildfunktion etc. gehört.
Für deinen vater ist das ganze natürlich eine katastrophe, denn er hat als jugendleiter sein gesicht verloren.
So etwa in der form... "Jugendleiter und hat seine eigene tochter nicht im griff?"
Hast du dir das mal übelegt? Dass es deinen eltern gar nicht so sehr um dich als "gotteskind" geht, sondern um das geschwätz der "lieben" mit-NAKler?
Wie wäre es, wenn du den spieß mal rumdrehen würdest?
Sag deinen eltern doch, wenn sie so weitermachen, dann verlieren SIE dich und nicht umgekehrt!
Dazu gehört aber mut und selbstbewußtsein und beides wünsche ich dir von ganzem herzen.
Bist du eigentlich noch mit deinem freund zusammen und wie geht es ihm in dieser situation? Hat er die gleichen schwierigkeiten wie du? _________________ Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
Albert Einstein |
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Skorpionfrau Forenprofi
Anmeldungsdatum: 22.06.2009 Beiträge: 47 Wohnort: NRW

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Verfasst am: 21 Jul 2010 13:24 Titel: |
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| pourquoi_pas hat folgendes geschrieben: | Lieber lorenz, liebes Binchen, liebe anderen Fories...
es ist vollbracht. Heute um ca. 15:45 Uhr bin ich aus der NAK ausgetreten. Das letzte, was ich vor dem Standesamt gesagt habe, war: "Sollen wir wirklich, oder?!" Das erste, was ich wieder draußen auf dem Flur sagte, war "Endlich!!!"
Ich bin frei. Vogelfrei.
Vielen Dank für alles!!!!
Bleibe euch aber natürlich weiterhin erhalten :-)
Liebste Grüße
pourquois_pas |
Einen ganz herzlichen Glückwunsch pourquois_pas auch von mir.
Habe erst heute Deine Geschichte gelesen.
Ich habe so ziemlich das selbe durchgemacht, wie Du. Allerdings hat meine Familie mit mir gebrochen. Aber damit kann ich mittlerweile auch leben.Fast niemand Aussenstehender wollte mir meine Geschichte glauben, sie war und ist einfach zu unglaublich. Nach meinen Ausstieg dachte ich zunächst auch, endlich Ruhe finden zu können und ein ruhiges friedliches Leben führen zu dürfen. Aber weit gefehlt. Ständig wurde ich noch von diesen Leuten heimgesucht und belästigt, auch telefonisch. (Selbst meine Nachbarn u. Vermieter wurden aufgesucht)Nach ca. 3 Monaten und der Beauftragung es RA sowie die Andeutung gegenüber dem Bezirksapostel mit meiner Geschichte( unter Hinzuziehung von Zeugen, sowie von sämtlichen geführtem Schriftverkehr) an die Öffentlichkeit zu gehen, flauten die "Heimholungsversuche" endlich ab.Ich hoffe so etwas wird dir erspart bleiben.
Ich wünsche Dir jedenfalls alles, alles Gute für Deine neu gewonnene Freiheit.
L.G.
Skorpionfrau |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 22 Jul 2010 19:46 Titel: |
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Hallo ihr Lieben,
erst mal möchte ich mich für eure lieben Worte und euer Mitgefühl bedanken. In der Tat, es ist nicht gerade leicht, der einzige Aussteiger in der Familie zu sein. Allein die Tatsache, dass es sich STÄNDIG nur um die NAK dreht und ich im Wohnzimmer andauernd xx die xxxx Apostel auf der Kommode blicken muss, fühlt sich an, als würde man einen trockenen Alkoholiker in einen Weinkeller sperren um ihn extra zu quälen. Aber gut.
@ Feuersturm: Ja, auch mich hat die NAK seelisch krank gemacht, seit meinen Austritt hat sich das Gott sei Dank geändert. Schon als Kind litt ich in der Kirche an Panikattacken, habe dies aber immer als "komischen Schwindel, Ohnmachtsgefühle und merkwürdige Angst vor Kontrollverlust" abgetan. Klingt jetzt komisch, aber mit 11 weiß man ja noch nicht einmal, was Panikattacken eigentlich sind.
@ Diavolo: Ja, daran habe ich auch schon gedacht, meine Eltern stehen jetzt natürlich ein wenig in einem anderen Licht da. Allerdings sind sie sehr bestrebt, dies wieder geradezurücken, indem sie ihre gesamte Freizeit nur noch der NAK widmen... als ich meinem Vater damals erzählte, dass ich ausgetreten war, sagte er: "Super. Und was soll ich jetzt dem Vorsteher sagen?" Da hat er mir richtig Leid getan. Aber ich habe meine Entscheidung trotzdem nicht bereut und tue es trotz aller Konsequenzen bis heute nicht, auch wenn mir im Grunde genommen nur noch mein Freund und meine nicht-neuapostolischen Freunde im Ausland geblieben sind. Aber die bauen mich wenigstens auf und das ist alles, was ich im Moment brauche.
Zu meinem Freund: Ja, wir sind noch zusammen und planen in wenigen Wochen in unsere erste gemeinsame Wohnung zu ziehen. Wie gesagt, wir sind ja mehr oder weniger zustammen ausgestiegen, wobei es bei meinem Freund auf dem Standesamt Komplikationen gab. Es stellte sich heraus, dass er gar nicht als neuapostolisch eingetragen war. So hat er schon die 30 Euro gespart, die ich hinblättern musste :)
Seine Familie weiß allerdings nichts davon, nur sein Bruder (und der hat's im Suff erfahren. Ganz toll). Allerdings schätze ich, dass es seine Eltern und Großeltern bereits ahnen, wobei wir bei ihnen immernoch die "treuen Gotteskinder" spielen. Er braucht etwas mehr Zeit um es ihnen beizubringen als ich. Bei mir wissen es ja auch nur meine Eltern und meine Schwester aus meinem Mund. Die Verwandten werden es inzwischen aber entweder meinen Eltern entlockt oder selber erraten haben.
@ Skorpionfrau: Oh mein Gott, das tut mir schrecklich Leid. Ich habe zwar nach meinem Ausstieg auch noch Bekehrungs-Versuche meines Ex-Vorstehers und -Bezirksapostels im Briefkasten vorgefunden, doch das hat sich inzwischen von alleine geregelt. Meinem Vorsteher habe ich eine unmissverständliche Antwort geschrieben und den Bezirksapostel habe ich ignoriert. Die Eintrittskarten zum Stammapostelgottesdienst (inklusive Meet-and-Greet mit dem Chief persönlich), die ich dennoch bekam, habe ich weggeworfen. Das schien ebenso unmissverständlich gewesen zu sein.
Ich finde es gut, dass du mit der Presse gedroht hast. Das ist der wundeste Punkt der NAK, gerade jetzt wo sie sich ja als "offene und freie Kirche" präsentieren möchte.
Es grüßt euch,
Pourquoi Pas
xxxx Vom Admin editiert. _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
Hör wie es schlägt, wie es fleht, wie es schreit.
Hör wie es lebt, wie es lacht, wie es weint."
Quid est veritas? |
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Beate Gast
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Verfasst am: 22 Jul 2010 22:47 Titel: |
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Zu "Leben in Ketten"
Die einzelnen Glieder dieser Ketten bestehen aus Angst.
Warum lässt die NAK mich innerlich nicht los, vielmehr, warum lasse ich sie nicht los, obwohl ich Jahrzehnte nicht mehr hingehe und seit fast einem Jahr offiziell ausgetreten bin.
Ja, ich habe mich wie aus einem Käfig befreit gefühlt merke aber, irgendetwas im tiefsten Inneren hält mich wohl doch immer noch wie in Ketten gefangen.
Es ist die Angst, Angst vor etwas, von dem ich glaube, dass es das nicht gibt.
Angst vor:
sich innerlich nicht lösen zu können
einem strafenden Gott
einer Hölle
Alpträumen und Erinnerungen
vor anderen und sich selbst
der Leere, die Einsamkeit heisst
Heimsuchungen, Verfolgung, Ächtung
Wer nicht glaubt, ist ein schlechter Mensch
Was ist richtig, was ist falsch
Was gibt es und was gibt es nicht
Alles Ängste, die von Kindesbeinen an eingebrannt sind.
Ja und wovor die meisten Menschen wiederum Angst haben, die Angst vor dem Tod, diese Angst habe ich nicht mehr.
Es gibt keinen einzigen Beweis, dass es Gott gibt und keinen Beweis, dass es ihn nicht gibt. An nichts zu glauben kann genauso "falsch" sein.
Theoretisch kann jede einzelne Glaubensbewegung die "Richtige" sein, und genau so kann es umgekehrt sein, das nichts richtig ist.
Ich weiss, dass es für MICH auf jeden Fall richtig war, auszutreten. Ich freue mich auch mit jedem, der das auch schafft , ich wünsche mir auch, dass nicht mehr so viele so schwer an den seelischen Folgen tragen müssen und sich von ihren Ängsten befreien können, mit oder ohne Hilfe.
Jeder braucht seine eigene Zeit des Lösens und der Aufarbeitung, doch auch diese Zeit sollte für jeden irgendwann einmal ein Ende fnden.
Denn erst wenn das Herz die NAK loslässt, die Angst, die Trauer und die Wut geht, dann ist ein Aussteiger auch wirklich frei von der NAK. Sonst bleibt man trotz Ausstieg ein Gefangener der NAK.
Wer sich in der NAK gut aufgehoben fühlt und das gibt es ja auch, der soll bleiben, wer sich in ihr nicht gut fühlt, der soll gehen und sich darin auch nicht beirren lassen.
Niemand muss um jeden Preis seinen inneren Frieden schliessen mit der NAK, bei vielen ist die Art der Verletzungen einfach sehr tief, einige empfinden sogar zu tief, aber es kann erreicht werden, ohne Zorn und Verbitterung auf alles zurückzublicken und das ist schon ein lohnens- und erstrebenswertes Ziel.
Es gibt so viel Schönes zu erleben im NAK-freien Leben, und das muss nicht vergiftet werden, weil das Gedankengut immer noch mit ihr beschäftigt ist. |
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diavolino Newcomer

Anmeldungsdatum: 13.07.2010 Beiträge: 29

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Verfasst am: 23 Jul 2010 13:31 Titel: |
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Hallo pourquoi_pas,
das ist genau das, was ich bei vielen NAKlern so verabscheue! Dieses nach außen hin vollkommen erscheinende (siehe ausspruch deines vaters).
Wieso ist dein freund in seiner familie denn noch immer nicht mit der tatsache herausgerückt? Das finde ich -auch dir gegenüber- nicht fair. Ist er doch im zweifel, ob dies der richtige schritt war?
Lass dir eines gesagt sein:
Es war der richtige schritt! Wenn du erst einmal aus dem heimischen umfeld raus bist, wird es auch einfacher für dich werden.
Ich wünsche dir viel kraft und durchsetzungsvermögen.
Denk immer dran... du verlierst nichts, was sich lohnt festzuhalten, im gegenteil, du gewinnst deine freiheit! _________________ Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
Albert Einstein |
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pourquoi_pas Großmeister

Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 274

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Verfasst am: 23 Jul 2010 13:55 Titel: |
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Hallo ihr Lieben!
@Beate: Da kann ich nur zustimmen. Ängste spielen in der NAK so wie beim Austritt eine große Rolle.
Ich weiß noch genau, wie meine Mutter wenige Monate nach meinem Austritt eine Bemerkung gemacht hat, wie "Jetzt muss es dir ja perfekt gehen, jetzt bist du ja ausgetreten." Ich bin daraufhin total ausgerastet und habe gesagt: "Wenn du glaubst, dass es mir jetzt perfekt geht, hast du keine Ahnung. Jetzt fängt der Horror doch erst richtig an. Ständig diese Briefe von der NAK und jedem Morgen wache ich mit der Angst auf, jemand könnte von meinem Austritt Wind bekommen." Inzwischen ist diese Angst verflogen, aber die ersten paar Monate waren der blanke Horror.
Meine größten Ängste sind wohl immer noch, dass es zu Streit kommen könnte (und ich weiß, dass ich diesen Streit, auch wenn ich Recht habe, nie gewinnen kann) oder dass ich aus irgendwelchen Gründen (und sei es eine Hochzeit oder Beerdigung) wieder in die NAK muss. Denn das entspräche meinem größten Alptraum.
@diavolino: Ich denke, er hat einfach noch zu große Angst vor den Konsequenzen. Wenn wir bei seiner Familie sind (und das ist eher selten, da sie 200 km entfernt wohnen), vermeiden wir das Thema NAK einfach oder sagen zu allem "ja und amen", lassen die Leute quasi reden, damit sie zufrieden sind. Sind wir sonntags dort oder über Feiertage, an denen Gottesdienst ist, benutzen wir sämtliche Ausreden, warum wir nicht mitkönnen. Auch wenn er es seinen Eltern noch nicht richtig gesteckt hat, nur seinem Bruder, denke ich, dass die es inzwischen schon selbst erraten haben - wenn nicht sein Bruder geplappert hat.
Zweifel hat er allerdings keine, er verabscheut die NAK genauso wie ich und ohne ihn hätte ich das mit dem Austritt vermutlich gar nicht durchgezogen.
Ja, ich habe meinen Schritt keine Sekunde bereut. Keine einzige. Habe heute wieder daran gedacht, wenn mich früher welche gefragt haben, welchen Glauben ich habe, habe ich mich immer in Grund und Boden geschämt, wenn ich nach ewigem Rumdrucksen das Wort "neuapostolisch" herausbrachte. Und dann folgte immer sofort die schlimmste aller Fragen: "WAS IST DAS?" Da saß mir dann immer das Engelchen auf der rechten Schulter, das flüsterte: "Der Vorsteher hat gesagt, du musst die Chance jetzt zum Glaubensgespräch nutzen." Und das Teufelchen auf der linken, das flüsterte: "Sag einfach, das ist so ähnlich wie evangelisch. Dann hast du deine Ruhe." Meistens hat das Teufelchen gewonnen - und ich hatte danach Gewissensbisse, weil ich nicht "das Wort des Herrn" befolgt und den Schulkameraden richtig aufgeklärt oder sogar eingeladen hatte...
Heute antworte ich auf die Frage einfach "Ich gehöre gar keiner Religion an." Und damit ist die Sache erledigt und alle sind glücklich und zufrieden. _________________ "Du musst auf dein Herz hör'n!
Hör wie es schlägt, wie es fleht, wie es schreit.
Hör wie es lebt, wie es lacht, wie es weint."
Quid est veritas? |
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