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http://quovadisnak.de.vu/
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Neuapostolischen Freund-selber katholisch
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| Beobachtungen !? :: HALLO - möchte ich gerne vorstellen!! |
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Nachricht |
yyyyyyyyy Gast
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Verfasst am: 25 Mai 2009 17:59 Titel: Neuapostolischen Freund-selber katholisch |
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Hallo,
mein Name ist S......... Ich bin 25 Jahre alt, katholisch und habe seit ca. 3 Monaten einen Freund der Neuapostolisch ist.
Mein Freund möchte unbedingt daß ich ihn in die Kirche Mittwochs und Sonntags begleite. Er wünscht sich, daß ich dies näher kennen lerne. Ich kenne mich mit den neuapostolischen leider nicht so aus. Ich würde gerne wissen ob dies eine Sekte ist und was mich denn so erwartet.
Wie läuft eine neuapostolisch Hochzeit ab? Muß man den 10 Teil geben an Spenden oder ist dies freiwillig?
Für Antworten bin ich sehr dankbar.
Grüße
Susanne |
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ochmonnek Gast
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Verfasst am: 25 Mai 2009 18:09 Titel: |
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oha.-
kurzer tip in aller kürze:
drück den jungen in den skat und such dir was vernünftiges.- möglichst ohne konfessionelle bindung.-
denn dein guter scheint dich auch nur dann zu akzeptieren, wenn du die NAK akzeptierst ,und das würde ich mir glatt überlegen.-
machst du bei der NAK mit, hast du stress sondergleichen. -machst du's nicht, kriegt er halt allein feuer und du bekommst es im zweiten waschgang ab.
ja, es ist , nicht nur aus meiner sicht, eine sekte.- würdest du auch einen zeugen jehovas heiraten wollen? |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 25 Mai 2009 18:11 Titel: |
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Hallo S........,
eine NAK-Hochzeit unterscheidet sich von einer sonstigen kirchlichen wohl hauptsächlich durch heftiges "Anpredigen" der Beteiligten. Wie bei einer Beerdigung auch, wird das halt zum Anlass für Sturzbäche von Phrasen aus angeblichem Gotteswort genommen...
Der Zehnte ist eine Art ernste freiwillige Verpflichtung für Mitglieder.
Aber das dürfte ja nicht dein Hauptproblem sein. Wenn du Pech hast, dann wirst du als nicht-neuapostolische Ehefrau kräftig in die Zange genommen werden. Die Gefahr besteht prinzipiell. Wie groß sie in deinem Fall ist, und ob du da überhaupt was dagegen hast, kann ich nicht beurteilen.
Ich wünsche dir jedenfalls, dass du wenig leiden musst! _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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Karl Gast
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Verfasst am: 25 Mai 2009 18:53 Titel: |
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S.........,
dieses Forum setzt sich in seiner Mehrheit aus 'ausgestiegenen' NAK-Mitgliedern zusammen. Du kannst deshalb bei den Antworten nicht immer absolute Objektivität erwarten.
Ich möchte Dir keine Rat erteilen ... nur soviel, lasse eine gesunde Skepsis
walten und die Liebe zu Deinem NAK-Freund darf Dich nicht blind machen.
Eine Aussage Deines Freundes hat mich allerdings nachdenklich gestimmt: "Begleite mich zu den GDs sonntags UND mittwochs".
Wenn er gesagt hätte, ich würde mich freuen, wenn du mal in 2-3 GDs die NAK kennenlernen würdest ....
LG Karl |
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Schnoogele Foren-Prinz

Anmeldungsdatum: 27.07.2006 Beiträge: 630

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Verfasst am: 25 Mai 2009 19:03 Titel: |
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War er schon mit dir im katholischen GD?
Wenn du da selber nicht hingehst wieso sollst du dann in den neuapostolischen? |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 26 Mai 2009 13:44 Titel: |
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Samantha, noch eins: Wenn du Details über die Neuapostelei erfahren willst, kannst du in diesem Forum einfach mal "querlesen". Da lernst du so einiges aus verschiedenen Perspektiven. Auch über die Frage, die du ja gestellt hast: Ob die NAK eine Sekte sei, steht hier so einiges. Ich meine schon, dass sie das ist. Dieses religiöse "Eiferertum" in Kombination mit der Tendenz, das ganze Leben der Mitglieder zu beherrschen, ist schon ausgeprägt. Das fängt schon an mit dem Anspruch, möglichst alle sog. "Gottesdienste" zu besuchen. Eigentlich kennt man schon alle, wenn man nur einen besucht hat, weil doch immer mehr o. weniger dieselben Phrasen gedroschen werden. Aber für die soziale Kontrolle der Mitglieder und für die Auffrischung der Suggestionen ist es wichtig, dass die Leute sich der regelmäßigen Berieselung unterziehen...
Schreib mal gelegentlich, zu welchem "Zwischenresultat" du inzwischen gekommen bist! _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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wannabee Großmeister

Anmeldungsdatum: 02.02.2008 Beiträge: 358

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Verfasst am: 26 Mai 2009 14:20 Titel: |
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Hallo S.........,
erstmal Willkommen .
Zunächst mal:
auch aus meiner Sicht ist die NAK eine Sekte. Die Meinung habe ich für mich, weil ich dort selbst in Druck und Ängsten und auch Zwang aufgewachsen bin. Ich kenne viele, bei denen es auch so war/ist.
Wie "treu" ist dein Freund denn dabei? Wie aktiv ist er in der NAK? Wenn er schon möchte, dass du ihn begleitest, dann wird es ihm ja extrem wichtig sein und ich kann mir kaum vorstellen, dass er jemals auf seinen Glauben verzichten möchte. Also musst du dich wohl darauf einstellen, dass er immer dahin gehen wird, auch wenn es dich nicht interessiert oder du nicht viel davon hälst (die NAK vielleicht auch als Sekte siehst).
Ich denke, wenn er seinen Glauben sehr ernst nimmt, dann werdet ihr Kompromisse machen müssen, denn er wird ihn dann höchstwahrscheinlich nicht aufgeben wollen.
Falls es ihm so ernst ist, dass er möchte, dass du auch regelmäßig zur NAK gehst oder dich vielleicht sogar mal versiegeln lässt (der Wunsch ist nicht selten da), dann wird es schon schwieriger.
Es ist natürlich schwer, das alles aus der Ferne zu beurteilen und keiner von uns hier kennt deinen Freund, aber es gibt durchaus Leute in der NAK, die darauf Wert legen, dass der Lebenspartner (besonders, wenn geheiratet wird) auch zur NAK gehört. Es kann auch sein, dass dann Druck von der Familie ausgeübt wird.
Neuapostolische Hochzeit:
für meinen Geschmack ist die sehr einfach und wenn du eine tolle Märchenhochzeit erwartest, dann hast du ein Problem.
Die Hochzeit wird entweder an einem stinknormalen Gottesdienstsonntag stattfinden, oder an einem Samstag (ist hier bei uns jedenfalls immer so gewesen, ich weiß nicht, wie es anderswo gehandhabt wird).
Nehmen wir mal den Fall, dass ihr an einem Sonntag heiratet:
die "Geschwister" kommen alle ganz normal zum Gottesdienst. Es ist "ein Gottesdienst, an dem eine Hochzeit stattfindet" und so sieht auch der Gesamtrahmen aus. Die anderen Leute trudeln ganz normal ein, wie sonst auch, irgendwann kommt ihr, das Brautpaar an der Kirche an. Euch wird keine großartige Beachtung geschenkt, die meisten machen so weiter wie bisher, gehen nochmal aufs Klo, nehmen langsam ihre Plätze ein, die Orgel spielt. Einige werden euch begrüßen, vielleicht gibt es auch Komplimente über dein Kleid. Vielleicht wird ein klitzekleines bisschen was am Rahmen geändert, höchstwahrscheinlich ist der Blumenschmuck (die Blumengestecke, die an welchen Stellen auch immer stehen) auf eure Hochzeit abgestimmt. Vielleicht ist es dann auch so, dass du Wünsche äußern kannst, wie diese Gestecke aussehen sollen. Naja, eigentlich ist das dann auch fast schon alles, bei dem du mitreden kannst. Falls ihr einen besonderen Musikvortrag wünscht, wird dieser Wunsch euch auch noch erfüllt, ich glaube, das Lied zum "Nach vorne Schreiten an den Altar" könnt ihr euch dann aussuchen.
Na gut, vor dem Gottesdienst kommt ihr also an, mitsamt euren Gästen. Ihr selbst nehmt generell in einer der letzten Reihen Platz. Für eure Gäste sind mehrere Sitzreihen reserviert, je nachdem. Der Gottesdienst wird ganz normal abgehalten, natürlich schon mit Thema "Hochzeit", allerdings nicht gerade auf euch abgestimmt und vor Allem wird es so sein, dass die ganze Gemeinde angesprochen wird, so dass "für jeden was dabei ist".
Dann ist irgendwann euer Moment gekommen, der Chor singt das Lied, welches ihr euch gewünscht habt und ihr geht nach vorne, um euch vor den Altar zu stellen. Der Amtsträger, der euch traut, wartet dort schon. Es gibt eine Ansprache, die nur euch gilt, die ist schon persönlicher. Derjenige, der die Trauung durchführt, hat euch zuvor auch schon Zuhause besucht um alles mit euch zu besprechen. Dann stellt er euch eine Frage, auf die ihr mit "Ja" antwortet. Aber nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Es gibt kein Ehegelübde, nichts Persönliches. Es sei denn, ihr besprecht das vorher mit dem Amtsträger, dass ihr sowas wollt, aber dann kommt es auf ihn an, ob er das mitmacht. Es wäre für die NAK auch ein absolutes Novum.
Na gut, wenn ich mich nicht irre, bekommt ihr dann noch das Abendmahl und dürft euch wieder hinsetzen. Danach feiert die gesamte Gemeinde das Abendmahl.
Hinterher stellt ihr euch noch hin, um euch von der ganzen Gemeinde beglückwünschen zu lassen (jeder einzelne per Handschlag). Anschließend ist Fototermin und danach fahrt ihr dann feiern.
Der 10.:
das kommt wohl darauf an, wo ihr wohnt, wie das mit dem Opfer so gepredigt wird. Ich komme aus Niedersachsen und hier ist das Geldopfer eher in den Hintergrund getreten, vom 10. Teil ist gar nicht mehr so groß die Rede. Stattdessen wird vom "Zeitopfer" gesprochen, man solle sich doch in die Gemeinde mit einbringen und verschiedene Aufgaben wahrnehmen.
Also Kirche putzen, Blumen stecken, als Frau kannst du dann noch in der Vorsonntagschule und Sonntagschule unterrichten und mittlerweile sogar im Religions- und Konfirmandenunterricht. Wenn du musikalisch bist, kannst du im Chor singen oder mit deinem Instrument im Orchester spielen, du kannst auch eine Schulung machen, um Dirigentin zu werden. Falls du Orgel spielst, kannst du dich vom Zuständigen in eine Liste eintragen lassen und dann kannst du im Gottesdienst die Orgel spielen.
Wie das mit dem Geldopfer woanders aussieht, kann ich nicht sagen, allerdings kann man hier an so einigen Stellen lesen, dass vielerorts noch gepredigt wird (sogar im Kindergottesdienst), dass man Geld opfern soll.
LG,
w. |
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Sophie Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 04.02.2009 Beiträge: 1265 Wohnort: Heidenheim an der BRenz

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Verfasst am: 26 Mai 2009 14:45 Titel: |
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Anmerkung:
Bei uns im Großraum köln war es so:
Brautpaar nimmt auf der gegenüberliegenden Seite vom Chor in der Ersten Reihe Platz, dahinter die Gäste. _________________ http://twitter.com/SophieStClaire
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Brix Newcomer
Anmeldungsdatum: 25.05.2009 Beiträge: 30 Wohnort: NRW

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Verfasst am: 26 Mai 2009 18:04 Titel: |
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Ein Hochzeitsgottesdienst findet normalerweise Sonntags statt.
Vorher wird gefragt, wie viele Gäste denn wohl kommen; dementsprechend werden dann Reihen dafür reserviert.
Eigentlich ist dabei alles auf das Stichwort Hochzeit abgestimmt: Textwort, Lieder, Blumenschmuck, Predigt, etc. d.h. das Paar steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes.
Der Ablauf ist wie sonst auch, Themenschwerpunkt ist eben "Hochzeit"
Allerdings werden für eine Hochzeit meist besondere Musikstücke vorbereitet, die dann zwischen dem Wechsel der Predigenden vorgetragen werden.
Eingangslied
Predigt
Sündenvergebung
Abendmahl, währenddessen Lied
Nach dem Abendmahl werdet ihr dann an den Altar gebeten und es folgt eine nur für euch bestimmte Ansprache des Dienstleitenden.
Anschließend "So frage ich euch nun vor Gott und der Gemeinde, wollt ihr..." worauf ihr dann hoffentlich JA sagt ^^
Dann wird gebetet und der Hochzeitssegen erbittet.
Schlusssegen
Zuletzt noch die Glückwünsche der Gemeinde, ne Menge Hände schütteln und die Briefumschläge entgegennehmen
Danach werden noch ein paar Fotos gemacht.
Die private Feier könnt ihr ausrichten wo, wann, wie, mit wem, wie lange, etc. ihr wollt.
10ter? wtf...noch nie gehört...wenn überhaupt dann freiwillig...
Greetz
Brix
PS: Wenn du dich wirklich sachlich über die NAK informieren willst, ist das hier das falsche Forum - außer Schlechtmachungen gibts hier ja nix.
Mein Tipp: Besuche einmal einen Gottesdienst und guck selbst, wie es ist.
Wenn es dir nicht gefällt und du das nicht willst, wird dein Freund das auch akzeptieren!!!
Allerdings kannst du dann auch nicht verlangen, dass er da nicht mehr hingeht
Wenn du Fragen zur NAK hast, stehe ich dir gern zur Verfügung -> Brix1.7@web.de
Weil mir einige Infos in diesem Forum überholungsbedürftig scheinen... |
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Admin Site Admin

Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 4841 Wohnort: 18190 Sanitz

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Kirchenmusiker Großmeister
Anmeldungsdatum: 15.01.2008 Beiträge: 393

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Verfasst am: 27 Mai 2009 9:56 Titel: |
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Hallo S..........,
als ich noch Amtsträger und Jugendleiter in der NAK war, habe ich immer darauf geachtet, dass "meine" Jugendlichen sich möglichst einen neuapostolischen Partner zulegten. Das wurde auch von mir erwartet. Wenn sie dann doch mit jemandem "aus der Welt" (Ausdruck für die Nichtneuapostolischen) ankamen, dann war es das Ziel, diejenige oder denjenigen "zur Erkenntnis des Glaubens" zu führen, also zu missionieren, damit er der erwählten Schar (den Neuapostolischen) hinzugetan wird.
Das funktioniert zum einen durch gezielte Beeinflussung des neuapostolischen Partners, der wiederum seinen nicht neuapostolischen Partner daraufhin versucht zu beeinflussen (Gottesdiensteinladungen etc.). Diese Beeinflussung geschieht subtil. Alle Neuapostolischen sind bereits seit frühester Kindheit konditioniert. Sie haben eine eigene Sprache bzw. verstehen/interpretieren bestimmte Aussagen ganz anders
als "normale" Christen. Die Neuapostolischen merken das selber nicht, weil sie es ja gewohnt sind. Ja, ein neuapostolischer Amtsträger/Jugendleiter meint es sogar gut. Das was er tut, gereicht seinen anvertrauten Seelen ja zum Besten!
Und Außenstehende merken auch nicht, wie sie langsam in die NAK-Falle geraten, weil es ja alles so lieb und nett ist. Und das ist die nächste Methodik. Sobald du NAK-Gottesdienste besuchst, wirst du langsam eingelullt. Alle sind lieb und freundlich, du findest einen neuen Freundeskreis, man hört deinen Problemen zu, betet für dich, du fühlst dich wohl. Man nennt das in der NAK "die ziehende Liebe". Diese Fürsorge und Liebe zieht dich in die NAK-Kreise hinein, ohne dass du es merkst. Das geht Stückchen für Stückchen.
Und du wirst auch immer wieder hören, dass die Gegner des Werkes Gottes (Werk Gottes = NAK) immer behaupten in der NAK sei vieles verboten, man müsse den 10ten opfern usw. Dabei stimme das gar nicht. Es ist nichts verboten, das Opfer ist freiwillig etc.
Es ist tatsächlich so, dass zwar nichts offiziell verboten ist, aber du wirst irgendwann erfahren, was zwar nicht verboten, aber auch nicht gern gesehen ist. Für ambitionierte Amtsträger können die Dinge, die nicht verboten sind, ganz schnell zum "Karriereknick" führen. Als Frau eines Amtsträgers kann man durch solche Dinge ebenfalls der Karriere seines Gatten im Wege stehen. Er bekommt dann "sanften Druck" von seinem Vorsteher oder Ältesten, den er dann zu Hause seiner Frau/seinen Kindern weitergibt. Sonst verliert er auch ein gewisses Ansehen. Und das ist in der NAK ganz wichtig, wenn man "dazugehören" will.
Das Opfer ist natürlich auch freiwillig. Aber bedenke, was passiert, wenn du dem Herrn undankbar gegenüber bist und ihm das vorenthälts, was ihm zusteht. Den freudigen Geber hat er lieb (Umkehrschluss: wer nicht opfert, den hat Gott nicht lieb!). Wenn du Segen haben willst, dann gib den 10ten! In den Schriften der NAK werden auch Beispiele geschildert, wie es einem ergehen kann, wenn man (nicht) opfert, nicht die Gottesdienste "auskauft" usw.
Was man als treuer NAKler auch weiß ist, dass man den Herrn (die NAK) mehr zu lieben hat, als Vater und Mutter (Frau, Mann, Kinder). Getreu den Worten Jesu aus Mt. 10;37: "Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert."
Du musst also aufpassen und testen ob dein Freund dich mehr liebt, als die NAK. Dieser Test wird sicher dahingehend interpretiert, dass du deinen Freund vom Herrn (der NAK) wegziehen möchtest. Das wird zu Kämpfen führen, denn die NAK möchte ihn ja auch behalten.
Richtig kennenlernen kannst du die NAK (und dann ist es plötzlich aus mit dem Verständnis, der Liebe und der Geborgenheit, die du bis dahin vielleicht dort erlebt hast), wenn du Kritik übst oder unangenehme Themen ansprichst und dich nicht mit den üblichen Floskeln abspeisen lässt, sondern nachhakst. Viele von uns haben das erlebt und sind unbarmherzig gemobbt und ihres gesamten sozialen Umfelds (das sich bei vielen ausschließlich in der NAK abspielte) beraubt worden.
Nimm deinen Freund mit in die katholische Kirche. Geht in evangelische Gottesdienste. Vielleicht merkt dein Freund dann, dass es dort gar nicht so ist, wie die NAK immer von anderen Kirchen spricht. Dass es dort offen zugeht, während in der NAK alles geheim ist (da solltest du mal an Ämterstunden teilnehmen, was du natürlich als Nichtamtsträger auch nicht darfst...).
Und zur Hochzeit in der NAK: Sie ist nicht annähernd so feierlich wie in der Katholischen Kirche. Man hat auch nicht so viel Mitspracherecht. Die Lesung ("das Wort") wird von der NAK bestimmt: "Der liebe Älteste/Bischof/Apostel hat uns für diese Stunde ein Wort aus Johannes... mitgegeben, wo es da heißt: Meidet aber der Welt Lust..." oder so ähnlich. Auch die Lieder, die gesungen werden, sind fremdbestimmt. Natürlich darf man sich auch mal ein Lied wünschen. Es gibt allerdings keine modernen Lieder, wie du sie im Anhang des katholischen Gotteslobes findest und wie sie gerade bei Hochzeiten beliebt sind (z.B. "Liebe ist nicht nur ein Wort", "Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde" oder "Wenn das Brot, das wir teilen"). Es gibt auch keine speziellen liturgischen Lieder. Heilig, heilig, heilig wird zu allen Anlässen gesungen. Ein Sanctus, wie in der Christenheit, gibt es nicht. Allerdings findet man z.B. "So nimm denn meine Hände", "Großer Gott wir loben dich", "Lobe den Herren, den mächtigen König". Viele dieser bekannten Lieder sind an einigen Stellen "textlich an den neuapostolischen Glauben angepasst worden". In der Katholischen Kirche bespricht man die Zeremonie mit dem Pastor, sagt ihm die Wunsch-Lesung oder läßt sich beraten, spricht mit dem Kirchenmusiker und teilt ihm die Liedwünsche mit oder läßt sich etwas vorschlagen, man stellt die Fürbitten zusammen (die es in der NAK nicht gibt, es betet ausschließlich der Amtsträger) usw. Man kann sich aus der Verwandtschaft 1-2 Leute für die Fürbitten ausgucken. Die müssen auch nicht katholisch sein. Die Zeremonie hat einen angemessenen, würdevollen Ernst, während es in der NAK ganz familiär aber mit der gesamten zwangsverpflichteten Gemeinde zugeht, oft mit humoristischen Einlagen (der Amtsträger macht einen Joke und alle finden es witzig). Oft geht es zu wie zu Hause im Wohnzimmer. Von Würde des Augenblicks oft keine Spur.
Das als Ergänzung zu den Ausführungen über die NAK-Hochzeit von Brix, die die Unterschiede ja nicht kennt. Ach ja - Predigt: Die dauert lang. Evangelen sind nichts dagegen. Und die Predigt wird, wenn "Gäste und Fremdlinge" (also Nichtneuapostolische) anwesend sind (und das ist bei Hochzeiten und Beerdigungen meist der Fall), diese Predigt wird also gerne für Missionszwecke genutzt und den Gästen die Schönheit des neuapostolischen Glaubens vor Augen geführt. Die NAK missbraucht solche Gelegenheiten immer für ihre Propagandazwecke. Sie vereinnahmt auch alles und jeden für ihre Zwecke. Ob er will oder nicht. Tote werden zwangsmissioniert, dazu werden in manchen Gemeinden Sterbeanzeigen aus Zeitungen ausgeschnitten und zu diesen Toten-Missions-Gottesdiensten (Entschlafenengottesdienste) am Altar verteilt und die Verstorbenen Neuapostolischen dorthin geschickt, um in diesen Totenbereichen zu missionieren.
Es gäbe noch so viel zu erzählen...
Heb dir das, was ich hier geschrieben habe, gut auf. Du wirst alles das erleben...
Ich hoffe für dich, dass du und dein Freund gemeinsam den richtigen Weg finden.
Wegen verpasster Scheidung auch nach mehr als 30 Jahren noch verheiratet:
Kirchenmusiker
Zuletzt bearbeitet von Kirchenmusiker am 27 Mai 2009 10:12, insgesamt einmal bearbeitet |
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Luis Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.03.2009 Beiträge: 1936

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Verfasst am: 27 Mai 2009 10:11 Titel: |
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Ich kann mich Kirchenmusiker nur anschließen.
Allerdings war meine eigene Hochzeit sehr romantisch. Wir hatten sie aus organisatorischen gründen Samstag nachmittags , zum einen wegen der Abendlichen Feier, zum anderen, weil wir sehr viele Freunde haben, die nicht zur NAK gehören und gern bei der Zeremonie anwesend sein wollten.
Die predigt war sehr feierlich und ausnahmsweise auf auns zugeschnitten. Es erschien eigens der Chor in voller Besetzung, was ich den leuten wirklich hoch angerechnet habe und einige unserer Freunde und Freundinnen hatten hinterher wirklich Tränen in den Augen. Es wahr sehr romantisch. Ansonsten betrachte ich dies Erlebnis aber als Ausnahme.
Und es stimmt , es kann auch heute noch sehr problematisch sein, eine interkonfessionelle Beziehung zu leben. _________________ Die Christen unterscheiden in Glauben und Aberglauben. Ihr eigenes Geglaube halten sie für richtig, alles andere denunzieren sie als Aberglauben. Sich selbst nennen sie analog gläubig und verurteilen die anderen als abergläubisch. Nun ist aber jeder Glaube ein Aberglaube, also sind auch die Gläubigen gläubisch. |
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Joachim Gast
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Verfasst am: 27 Mai 2009 10:27 Titel: |
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| Zitat: | [quote="Brix"]Ein Hochzeitsgottesdienst findet normalerweise Sonntags statt.
Vorher wird gefragt, wie viele Gäste denn wohl kommen; dementsprechend werden dann Reihen dafür reserviert.
Eigentlich ist dabei alles auf das Stichwort Hochzeit abgestimmt: Textwort, Lieder, Blumenschmuck, Predigt, etc. d.h. das Paar steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes.
Der Ablauf ist wie sonst auch, Themenschwerpunkt ist eben "Hochzeit"
Allerdings werden für eine Hochzeit meist besondere Musikstücke vorbereitet, die dann zwischen dem Wechsel der Predigenden vorgetragen werden.
quote] | Sorry, aber, meine Hochzeit vor 22 Jahren wurde Samstags gefeiert.
Auch heute wird die grüne Hochzeit am Samstag in der NAK durchgeführt, es sei denn, du bist ein Apostelkind, dann siehts natürlich anders aus.
Abendmahlsfeier gibt es bei einer Samstaghochzeit nicht.
Alle weiteren Hochzeiten, wie die Silber-Goldene-Diamantene Hochzeit werden meist Sonntags durchgeführt, Außnahmen an Wochengottesdiensten bestätigen die Regel.
Gruß
Joachim |
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Luis Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.03.2009 Beiträge: 1936

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Verfasst am: 27 Mai 2009 10:37 Titel: |
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Also ich korrigiere dass jetzt wirklich ungern, aber soweit ich informiert bin, kann man Sonntags heiraten. Samstags wars vor Jahren für die, die schon ein Kind erwarteten. Aber das muss schon sehr lange her sein. Eventuell ist es auch von bezirk zu Bezirk unterschiedlich gehandhabt.
Ist ja auch eigentlich wurscht. Grundsätzlich sind die meisten hochzeits GD in der NAK nicht wirklich auf das Brautpaar zugeschnitten - und sehr unfeierlich. Zumindest die, die ich mit AUsnahme meiner eigenen natürlich, erlebt habe. _________________ Die Christen unterscheiden in Glauben und Aberglauben. Ihr eigenes Geglaube halten sie für richtig, alles andere denunzieren sie als Aberglauben. Sich selbst nennen sie analog gläubig und verurteilen die anderen als abergläubisch. Nun ist aber jeder Glaube ein Aberglaube, also sind auch die Gläubigen gläubisch. |
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sonne65 Foren-Queen
Anmeldungsdatum: 13.02.2009 Beiträge: 1019 Wohnort: Frankfurt/M

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Verfasst am: 27 Mai 2009 11:29 Titel: |
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| Ich habe auch Sonntags geheiratet, das kam hier auch oft vor. |
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Brix Newcomer
Anmeldungsdatum: 25.05.2009 Beiträge: 30 Wohnort: NRW

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Verfasst am: 27 Mai 2009 15:20 Titel: |
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| In meinem ganzen Leben habe ich erst eine Hochzeit erlebt, die Samstags war... |
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Luis Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.03.2009 Beiträge: 1936

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Verfasst am: 27 Mai 2009 15:38 Titel: |
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Ich glaube nicht, dass es hier wirklich darum geht, an welchem Wochentag eine Hochzeit abgehalten wird. Es ging doch erst einmal um eine Beziehung.
Und wenn der oder die Partnerin eine andere Konfession oder auch keine hat, finde ich es respektlos, ihm oder ihr dann ständig damit in den Ohren zu liegen. Dadurch macht man nämlich seinem Geenüber klar, dass das, woran er bisher glaubte, Unsinn ist.
Und mal so aus meiner Lebenserfahrung gesprochen: Man muss nicht alles zwanghaft miteinander teilen, nur weil man in einer Beziehung - ob nun offen oder nicht,mit Trauschein oder ohne- lebt. Eine Beziehung -jedenfalls für mich - lebt gerade davon, dass man eben nicht immer die gleiche Meinung hat, oder alles zusammen unternimmt. Ansonsten endet man entweder in einem trennungsfiasko oder man gewöhnt sich halt dran und verbringt seine ABende nur noch gemeinsam vor der Glotze, wie ich es oft ABends beobachten kann. Aus fast jedem Haus flackert doch abends bläuliches Licht-aber das ist ein anderes Thema.
Aber, lieber Brix, mal eine Frag, die ich DIr bereits gestellt habe, würdest Du denn, wenn Du eine katholische freundin hättest, auch mit der in die Messe gehen ? Das würde ich wahre Toleranz nennen. _________________ Die Christen unterscheiden in Glauben und Aberglauben. Ihr eigenes Geglaube halten sie für richtig, alles andere denunzieren sie als Aberglauben. Sich selbst nennen sie analog gläubig und verurteilen die anderen als abergläubisch. Nun ist aber jeder Glaube ein Aberglaube, also sind auch die Gläubigen gläubisch. |
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jokaste Großmeister

Anmeldungsdatum: 21.12.2008 Beiträge: 306

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Verfasst am: 27 Mai 2009 18:20 Titel: |
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| Brix hat folgendes geschrieben: | | In meinem ganzen Leben habe ich erst eine Hochzeit erlebt, die Samstags war... |
Ich habe in den letzten Jahren von keiner NAK-Hochzeit gehört, die sonntags stattfand. |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 27 Mai 2009 18:23 Titel: |
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Eigentlich wurscht, ob die samstags oder sonntags heiraten.
Oder geht es darum, als wie rel. nebensächlich eine Hochzeit dadurch qualifiziert wird, dass sie sozusagen "nebenbei" bei einer allgemeinen Predigtorgie (alias "Gottesdienst") stattfindet? _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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Luis Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.03.2009 Beiträge: 1936

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Verfasst am: 27 Mai 2009 18:25 Titel: |
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Na logisch. Man kann es sich ja aussuchen. Und wer möchte schon , wenn sehr viele Nicht-NAK Gäste dabei sind, sich selbst und dann den Gästen dies stundenlange Brimborium zumuten, wenn das im Rahmen eines richtigen GD stattfindet. Aber ist es nicht sowas von egal, an welchen tagen die Leute heiraten ? Es ging doch um was ganz anderes hier. _________________ Die Christen unterscheiden in Glauben und Aberglauben. Ihr eigenes Geglaube halten sie für richtig, alles andere denunzieren sie als Aberglauben. Sich selbst nennen sie analog gläubig und verurteilen die anderen als abergläubisch. Nun ist aber jeder Glaube ein Aberglaube, also sind auch die Gläubigen gläubisch. |
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jokaste Großmeister

Anmeldungsdatum: 21.12.2008 Beiträge: 306

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Verfasst am: 27 Mai 2009 19:11 Titel: |
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| Luis hat folgendes geschrieben: | | Na logisch. Man kann es sich ja aussuchen. Und wer möchte schon , wenn sehr viele Nicht-NAK Gäste dabei sind, sich selbst und dann den Gästen dies stundenlange Brimborium zumuten, wenn das im Rahmen eines richtigen GD stattfindet. Aber ist es nicht sowas von egal, an welchen tagen die Leute heiraten ? Es ging doch um was ganz anderes hier. |
Das kann ich unterstreichen.
Nebensächlichkeiten müssen auch ausdiskutiert werden.  |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 28 Mai 2009 9:02 Titel: |
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Was, wenn die katholische potentielle Braut die NAK-Phrasenpredigten zum Rückwärtsessen findet? Da steckt jede Menge Angstpotential drin...
Ich erinnere mich an unsere frühere Harmonium-/Orgelspielerin, die auch einen "Mann von der Welt" (nicht: Mann von Welt!) geheiratet hatte. Das ewige Getuschel, die mitleidigen Blicke... Ungefähr einmal im Jahr kam der Mann mit in die Kirche, mit finsterer Miene saß er da und ließ das Geseiere über sich ergehen... Was hätte die Gute dafür gegeben, wenn Gott der Herr seinen Geist in ihren Gatten teleportiert hätte! _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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samantha Newcomer
Anmeldungsdatum: 24.05.2009 Beiträge: 5

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Verfasst am: 28 Mai 2009 11:58 Titel: |
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| Genau so wurde auch jeder Freund angeschaut, den ich mitgebracht habe. Bzw mitbringen musste. "Oje, ist sie in der NAK nicht fündig geworden? Wie kann denn das sein?" Und es wird lang und breit diskutiert, weshalb man denn schon "so verzweifelt" ist, dass man einen "aus der Welt" nehmen muss... |
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eve Forenprofi
Anmeldungsdatum: 27.05.2009 Beiträge: 50

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Verfasst am: 28 Mai 2009 15:18 Titel: |
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ich kann ja nur von meiner gemeinde sprechen. also, bei uns haben in den letzten 5 jahren 2 frauen nicht-nakler geheiratet und das ist überhaupt kein problem. der eine kommt ab und zu gerne mit, die beiden haben auch ein kind, das regelmäßig mit der mutter zum GD kommt. und der andere mann geht selten mit, findet es aber in ordnung, wenn seine frau mit beiden kindern sonntags zur kirche geht.
ich denke zwar auch, dass das in einer ehe bestimmt einige spannungen mit sich bringt (und deshalb vlt auch viele ihren freund innerhalb der nak suchen, weil es doch recht schwierig werden kann, sich zu einigen, wie denn nun die kinder erzogen werden etc), aber so von anderen geschwistern kommt da gar nichts! die männer werden freundlich begrüßt, wenn sie da sind und wenn nicht, ist das auch in ordnung.
ich frage mich, warum das wo anders immer noch ein problem zu sein scheint...das ist echt daneben und wie bereits in einem anderen beitrag erklärt - die formulierung "von der welt" kann ich sowieso nicht leiden. hab ich auch schon mehrmals gesagt, aber bei den älteren semestern ist sie eben noch drin ;) |
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Vergangenheit? Gast
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Verfasst am: 28 Mai 2009 15:19 Titel: |
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@ eve,
ich kann mich an eine Kindstaufe erinnern, der Vater ist Nicht-NAKI, die Mutter ist NAKI. Folgende Tauffrage wurde gestellt: seid ihr gewillt, das Kind im neuapostolischen Glauben zu erziehen.
Meine Frage an dich: wie soll das gehen, wenn der Vater gar nicht neuapostolisch ist? |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 28 Mai 2009 18:30 Titel: |
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Oh yeah, eve! Ich habe den starken Eindruck, dass du dir etwas "schön glaubst"!
Wobei man schon hoffen kann, dass sich diese traurigen Effekte im Laufe der Jahrzehnte "abschleifen" werden. Eben in dem Maße, wie Religion(szugehörigkeit) nimmer wirklich ernst genommen wird. Ich kann mich noch lebhaft dran erinnern, wie in meiner schwäb. Heimat in den 50ern + 60ern die Mischheirat zw. Katholen und Evangelen noch ein brandiges Thema war. (Früher gab es sogar noch kath. u. evang. Dörfwer, zwischen denen fast nicht geheiratet wurde!) Heute kann das kaum noch einer verstehen. _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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eve Forenprofi
Anmeldungsdatum: 27.05.2009 Beiträge: 50

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Verfasst am: 28 Mai 2009 18:41 Titel: |
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@vergangenheit
da hast du allerdings recht. aber da fragen sich immer alle, warum oft nakler freund oder freundin innerhalb der nak suchen - vielleicht um solchen konflikten gleich aus dem weg zu gehen. es bestreitet keiner, dass es schwierig ist, wenn mann und frau aus unterschiedlichen konfessionen kommen bzw. einer gläubig und einer nicht gläubig ist. das hat ja aber nicht nur was mit der nak zu tun, das ist in jedem glauben so.
ich wollte nur sagen, dass bei uns grundsätzlich niemand etwas sagt, wenn nakler und nicht-nakler heiraten, ich persönlich finde das auch vollkommen in ordnung. welche probleme sie dann INNERHALB ihrer beziehung/ehe haben, steht auf einem ganz anderen blatt.
das fängt ja nicht erst mit der taufe an - schon allein die hochzeit ist ein problem, wenn einer absolut nicht mit in die kirche des anderen gehen will und der andere aber unbedingt in seiner kirche heiraten möchte. wie gesagt, die probleme häufen sich da. was aber nicht bedeutet, dass es unmöglich ist, denke ich zumindest.
@ lorenz
welche traurigen effekte meinst du? und was "glaube ich schön"? |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 29 Mai 2009 17:35 Titel: |
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| eve hat folgendes geschrieben: | @ lorenz
welche traurigen effekte meinst du? |
Dass eine vermeintlich falsche Religionszugehörigkeit (in Sekten wie der NAK) Beziehungen /Ehen so sehr belastet.
| Zitat: | | und was "glaube ich schön"? |
Dass das zwar "eine Belastung" aber unterm Strich alles nicht so tragisch sei. (S. o.) _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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eve Forenprofi
Anmeldungsdatum: 27.05.2009 Beiträge: 50

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Verfasst am: 29 Mai 2009 21:43 Titel: |
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| eve hat folgendes geschrieben: | es bestreitet keiner, dass es schwierig ist, wenn mann und frau aus unterschiedlichen konfessionen kommen bzw. einer gläubig und einer nicht gläubig ist. das hat ja aber nicht nur was mit der nak zu tun, das ist in jedem glauben so.
ich wollte nur sagen, dass bei uns grundsätzlich niemand etwas sagt, wenn nakler und nicht-nakler heiraten, ich persönlich finde das auch vollkommen in ordnung. welche probleme sie dann INNERHALB ihrer beziehung/ehe haben, steht auf einem ganz anderen blatt.
wie gesagt, die probleme häufen sich da. was aber nicht bedeutet, dass es unmöglich ist, denke ich zumindest. |
das wichtigste aus meinem vorhergehenden beitrag habe ich rauskopiert ;)
und ich bin der meinung, dass es "falsche religionszugehörigkeit" nicht gibt, joachim. und ich bin überzeugt, dass es JEDE ehe belastet, wie ich bereits gesagt habe, und nicht nur welche, bei denen ein partner nakler ist. zwei verschiedene konfessionen bedeuten immer probleme. und wenn du meinen beitrag aufmerksam gelesen hast, sprach ich davon, dass sich diese probleme häufen und vermutlich muss einer immer ein bisschen zurückstecken.
"unterm strich", wie du so schön sagst, ist es prinzipiell aber möglich, da wirst du mir mit sicherheit recht geben. |
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