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http://quovadisnak.de.vu/
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Darum bleibe ich trotzdem der NAK "treu"...
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| Glaube und die eigene Spiritualität nach der NAK :: ...was fehlt mir noch, fragte der reiche jüngling..... |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 12 Nov 2008 22:50 Titel: Darum bleibe ich trotzdem der NAK "treu"... |
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Vorab...ich bin in der virtuellen Welt ruhiger geworden. Das hat nix mit der November- oder Herbstdepri zu tun (im Gegenteil, bei dem Wetter lebe ich erst richtig auf ) ...auch nicht der nette Austausch auf diversen Foren. Aber die mittlerweile unaufhaltsame Informationsflut hat bei mir auch Spuren hinterlassen. Ach ja...nun braucht man sich nicht diebisch freuend die Hände reiben a la "wieder einiger weniger"...soweit isset nicht
Vieles was ich bislang hier erfahren durfte...aber auch real erleb(t)e bringen mich zum nachdenken. Und ich ziehe natürlich Vergleiche mit meinem bislang Erlebten. Und da kommt die Trennung zwischen uns. Vieles negative was Ihr erlebt habt kenne ich nicht. Kann es aber irgendwie nachvollziehen und auch glauben, sofern es sachlich dargestellt wurde. Ich könnte auch noch ein paar Paradebeispiele liefern die für Euch ein gefundenes Fressen sein würde. Aber wozu? Der "Stoff" reicht allemal aus um labile Menschen reichlich zu beeindrucken. Was nun jetzt aber nicht negativ gemeint ist.
So...aber heute will ich ja mal positiv über meinen pers. Glauben schreiben. Und zwar nicht von dem was ich in einem jeden GD zu hören bekomme (auch hier muß ich so manches von Euch bestätigen...nur keine Drohbotschaften )...also, ich will nicht auf den Predigtinhalt eingehen...weil manchmal wird wirklich Stuss vom Altar gesprochen. Nein, es geht mir viel mehr um das Erleben in mir selbst...was eigentlich so nicht nachvollziehbar ist, wenn man nicht dran glauben würde. Ich nehme nur mal ein Beispiel...das orgeln. Ich bin ein musikalischer Legastheniker, sprich, ich kann kaum Noten lesen. Ich spiele also überwiegend...hmmm...einfach so. Außerhalb der Kirche überwiegend nach Gehör...in der Kirche dann...tja, wie soll ich das nur erklären...wie ein Roboter. Ihr könnt mich nun zwar für bekloppt erklären...aber ich erlebe es immer wieder. Egal welches Lied gespielt wird...es flutscht einfach nur so. Sprich...ich kann mich selbst beim spielen beobachten und brauch mich in keinster Weise auf das Lied konzentrieren. Vielleicht hat Joachim auch solche Erfahrungen gesammelt. Das ist z.B. ein Punkt, da denke ich mir...das kommt nicht von ungefähr. Und das sind meine eigenen Gedanken ohne Eintrichterung diverser AT's etc.
Dann habe ich Dinge erlebt die ich noch nicht 1x im NEF berichtet habe...geschweige irgendjemanden reales. Nennt es klassisch Glaubenserlebnisse. Aber auch hier wiederum ohne Zutun "Dritter".
Und ein weiterer Punkt...noch fühle ich mich im neuapostolischen Glauben wohl, gebe aber zu das ich Probleme mit der modernapostolischen Kirche habe.
Wenn ich nun das berechtigte Negative mit dem Positiven vergleiche komme ich natürlich nicht auf einen Nenner. Für mich stellt sich daher die Frage was hat mehr Gewicht? Ohne diese positiven Erlebnisse mit meinem Glauben würde ich wohl ein passives Mitglied sein/werden (wenn nicht sogar einen Schritt weiter)...aber so tun mir diese Erlebnisse einfach nur gut. Und so fahre ich auch am besten damit...
Natürlich werde ich weiterhin mein rebellisches Dasein behalten...irgendeiner aus der Basis muß ja ab und zu mal denen da oben Feuer unterm Arsch machen (auch wenn sie nicht reagieren...erinnere mich da an so'ne dösige PG)
So...das war ein aktueller Zwischenstand von meinem Inneren. Hoffe, das Ihr mich weiterhin in geschwisterlicher Liebe behaltet  _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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ruthie Foren-Queen

Anmeldungsdatum: 28.07.2006 Beiträge: 2143

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Verfasst am: 12 Nov 2008 23:28 Titel: Re: Darum bleibe ich trotzdem der NAK "treu"... |
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lieber jedro,
danke fuer diesen beitrag.
jedro schreibt:
...aber so tun mir diese Erlebnisse einfach nur gut. Und so fahre ich auch am besten damit...
das ist der springende punkt, dass man happy ist. seinen inneren frieden hat und mit sich und der welt im reinen ist. es freut mich, dass es dir dabei gut geht und du dich wohl fuehlst.
ich schaetze deine ehrlichkeit, jedro, das wollte ich dir mal gesagt haben.
ich wuensche dir weiterhin alles gute in deiner kirche.
lg... brother
ruthie _________________ Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert,
doch die Weisheit der Katzen ist letzlich um ein weites größer.
Zitat von Hyppolyte TAINE |
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Kopernikus Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 1085

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Verfasst am: 12 Nov 2008 23:28 Titel: |
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Lieber Bruder jedro,
es freut mich, dass Sie trotz des vielen geistgewirkten Stusses ihren Glauben an ihren Glauben noch nicht verloren haben. Es ist mit dem Verstand nicht zu ergründen, wenn aus einem Musiklegastheniker an der Heiligtumstätte ein Orgelnvirtuose wird, und Sie der Herr beim Orgeln jedesmal auf selige Himmelshöhen führt. Ich hoffe, dass die ihnen zuhörenden Geschwister Ihr geistgewirktes Orgeln ebenso empfinden.
Sie sollten auch weiterhin das Positive behalten, und das Negative verdrängen, um nicht die geistige Balance zu verlieren! Ich wünsche ihnen auch fürderhin solche wunderbaren Glaubenserlebnisse und lassen Sie sich bloss nicht entwurzeln!
Ihr Kopernikus
_________________
Prost  |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 12 Nov 2008 23:48 Titel: |
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Lieber Bruder Kopernikus
öhm...seit wann bevorzugen Sie das Sie?
Kleine Anmerkung zum Orgeln...ich werde beim spielen nicht auf selige Himmelshöhen geführt. Solch ein Erleben hatte ich früher selten gehabt, seit Einführung NGB überhaupt nicht mehr. Ob die Gemeinde ab und zu bei meinen musikalischen Vorträgen einen seligen Geistesorgasmus erlebt (hat) entzieht sich meiner Kentniss.
Aber das Positive behalte ich...und das Negative nehme ich zur Kts und reagiere entsprechend. Sprich...ich "höre" Euch sehr wohl zu...
Danke das Ihr mich so akzeptiert wie ich bin
Abendliche Segenswünsche und Grüße
Jedro _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 13 Nov 2008 0:19 Titel: |
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Hallo jedro, ich war etwas perplex als ich plötzlich diesen Thread hier sah, weil du dich ja schon damals vorgestellt hattest.
Trotzdem, ich finde es gut, wenn auch du mal etwas von deinen Gefühlen und deinen Gedanken preisgibst.
Ich für meinen Teil mag dich so wie du bist, denn authentische Menschen sind mir 1000 mal lieber, als wie solche, die heute so und morgen so und übermorgen wieder ganz anders reden.
Bleib so wie du bist, dann passt das schon.
LG Isa _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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amelie Gast
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Verfasst am: 13 Nov 2008 0:31 Titel: |
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Ich finds auch schön, dass du über deine Gedanken und Gefühle schreibst. Es ist immer ganz schön zu wissen, nicht der einzige praktizierende NAKler hier zu sein. Nicht dass ich mich hier unwohl fühle, ich lese vor allem gerne mit, aber es ist halt irgendwie schön
Was die "seligen Himmelshöhen" beim Orgeln angeht: Da braucht man sich beim NGB keine Hoffnungen machen. Die bekommen da weder Spieler, noch Zuhörer. Meine Meinung. |
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Kopernikus Foren-King
Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 1085

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Verfasst am: 13 Nov 2008 0:35 Titel: |
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| jedro hat folgendes geschrieben: | Lieber Bruder Kopernikus
öhm...seit wann bevorzugen Sie das Sie?
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Ja ich natürlich nicht, aber in der NAK ist es doch üblich, dass sich die Geschwister siezen, und ich wollte doch treu neuapostolisch rüber kommen.
| jedro hat folgendes geschrieben: | Kleine Anmerkung zum Orgeln...ich werde beim spielen nicht auf selige Himmelshöhen geführt. Solch ein Erleben hatte ich früher selten gehabt, seit Einführung NGB überhaupt nicht mehr. Ob die Gemeinde ab und zu bei meinen musikalischen Vorträgen einen seligen Geistesorgasmus erlebt (hat) entzieht sich meiner Kentniss.
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Ok, das NGB steht dem Geistesorgasmus wohl diametral entgegen...
| jedro hat folgendes geschrieben: | Aber das Positive behalte ich...und das Negative nehme ich zur Kts und reagiere entsprechend. Sprich...ich "höre" Euch sehr wohl zu...
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So fahre er fort...
| jedro hat folgendes geschrieben: |
Danke das Ihr mich so akzeptiert wie ich bin
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Uns bleibt halt nix anderes übrig, von akzeptieren kann keine Rede sein...  |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 13 Nov 2008 6:33 Titel: |
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Gutester Bruder Kopernikus und alle anderen Leser
Ich wünsche Euch einen gesegneten Donnerstach und nebenbei nen Guten Morgen
Ich habe bislang noch niemanden in der NAK gesiezt...immer geduzt. Auch wenn es ein verstecktes Du war Ein "Hardcore-Bruder" aus Bremen muckte mal auf....habe ihn dann freundlich darauf hingewiesen das beim Hochzeitsmahl wohl auch nicht gesiezt wird...und mit hochroten Kopf zog er dann von dannen  _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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T.S. Gast
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Verfasst am: 13 Nov 2008 7:17 Titel: |
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Hallo Jedro,
ja ja - die Glaubenerlebnisse. Das ist echt so eine Sache. Da habe ich mich auch lange dran aufgehalten.
Bitte - versteh mich nicht falsch. Ich akzeptiere es, wenn Du als erwachsener Mensch Deine Wahl für die NAK trifft. Und ich möchte auch keinen Spalt zwischen Euch treiben, trotzdem möchte ich mal was zum Thema Glaubenserlebnisse schreiben.
Ich habe mich damit sehr intensiv Anfang der 90er Jahre beschäftigt. Und nachdem ich mich mal ein wenig mit "weltlicher Literatur" z.B. von Vincent Norman Peale (Die Kraft des Positiven Denkens) befasst und habe plötzlich festgestellt - huch, der Mensch der diese Bücher geschrieben hat, der schreibt ja in Wirklichkeit von typischen Glaubenserlebnissen. Von Gebeten zu Gott und von der Erhörung dieser Gebete.
Wie kann es denn sein, wenn Vincent Norman Peale ein Geistlicher ist, der nicht der NAK angehört (ich weiß nicht mehr genau, in welcher Kirche er predigt), dass er trotzdem Glaubenserlebnisse hat, die doch eigentlich den "Gotteskindern der NAK" vorbehalten sein sollen?
Ich habe dieses Thema dann weiter verfolgt und ich habe festgestellt, dass es (echte) Glaubenserlebnisse in jeder Religionsgemeinschaft gibt. Und zwar überall da, wo ein Mensch innig darum betet / bittet und sich im Unterbewusstsein intensiv damit auseinandersetzt.
Und das findet man auch in nichtchristlichen Religionen.
Man kann jetzt lange und auch interessante Diskussionen darüber führen, woran das liegt. Ob es die Macht des Unterbewusstseins ist, wie einige es propagieren, ob es tatsächlich ein Gott ist, der die Gebete erhöht - darum geht es aber gar nicht.
Es geht darum, dass die Glaubenserlebnisse nichts NAK-exklusives sind. Glaubenserlebnisse können alle Menschen haben, unabhängig von ihrer Religion. Es kommt nämlich dabei nicht auf die Religion an sondern auf den Glauben des einzelnen.
Ich wünsche Dir auf Deinem Weg weiterhin alles Gute.
Gruß aus der Eifel
Franklin |
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Baujahr 1963 Meister
Anmeldungsdatum: 10.10.2008 Beiträge: 105 Wohnort: NRW

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Verfasst am: 13 Nov 2008 9:53 Titel: |
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Hallo jedro,
bleib einfach so wie Du bist!
Deine Beiträge hier empfinde ich als sehr wertvoll, es macht einfach Spaß mit dir zu diskutieren und Du hast eine gute Portion Humor!
Also weiter so,
liebe Grüße in die Nordwestdeutsche Tiefebene
Baujahr 1963 |
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amelie Gast
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Verfasst am: 13 Nov 2008 15:49 Titel: |
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| T.S. hat folgendes geschrieben: |
Wie kann es denn sein, wenn Vincent Norman Peale ein Geistlicher ist, der nicht der NAK angehört (ich weiß nicht mehr genau, in welcher Kirche er predigt), dass er trotzdem Glaubenserlebnisse hat, die doch eigentlich den "Gotteskindern der NAK" vorbehalten sein sollen? |
Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin in einer anderen NAK aufgewachsen, als viele hier.
Und ich denke das ist es, was einen hält oder eben zum Gehen bringt: Was hat man dort erfahren.
Wenn man mir als ich 9 oder 10 war erzählt hätte, dass Glaubenserlebnisse nur NAKlern vorbehalten sind, hätte ich gelacht. Ohne Witz, ich hätte denjenigen ausgelacht. Ich habe sowas nie erzählt bekommen. Ganz im Gegebteil, meine Klavierlehrerin und mein späterer Orgellehrer waren beide Evangelisch. Mit denen habe ich mich oft über Glaubenserlebnisse unterhalten.
Ich denke, euer Erleben war schlimm, so schlimm, dass es schwer nachvollziehbar ist, wenn jmd. weiterhin in der NAK bleibt. Aber wie jedro schon sagte, vieles Negative, was ihr erlebt habt, kennt er nicht.
Er fühlt sich wohl und daher bleibt er. Ihr habt euch nicht wohlgefühlt und seid gegangen, und das war ein wichtiger Schritt, denn niemand sollte etwas mitmachen, an das er nciht glaubt und bei dem er sich nicht wohlfühlt. |
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Hypnos Foren-Prinz
Anmeldungsdatum: 10.08.2007 Beiträge: 1011

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Verfasst am: 13 Nov 2008 17:18 Titel: |
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Genaus so sollte es auch sein, jeder sollte "seinen Weg" finden und aucdh gehen. Es ist gut wenn jedro hier seinen Standpunkt vertritt, denn es sind "seine Erfahrungen" die er gemacht oder auch nicht gemacht hat. Keiner hat das Recht das in Abrede zu stellen und ich würde mir nie anmaßen, eine solche Aussage jedro´s in Frage zu stellen. Zudem habe ich mit ihm schon einige PN´s ausgetauscht und ich denke wir werden irgendwannn auch mal zusammen was Trinken gehen (jedro ein Pils und ich Apfelschorle). Nei jedro ist schon ein cooler Typ! Aber ich denke auch er hat sich seit seinen ersten Anfängen hier im Forum verändert, oder liegt es nur daran, dass wir uns inzwischen ganz gut verstehen?
Andererseits nehme ich mir aber auch heraus, wenn wie hier im Saur-Land Dinge geschehen, die einfach nicht sein dürfen, wenn manche Kirchenmitglieder leiden müssen unter Handlungen ihrer AT´s, dann gehe ich auf die Barrikaden, berichte darüber, kläre auf und nehme mir auch mal den AT zur Brust. Irgendwie schon ein gutes Gefühl wenn der AT dann zitternd und jammernd vor mir steht, weil zum Weglaufen ist es dann zu spät. |
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Amanita Gast
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Verfasst am: 13 Nov 2008 17:33 Titel: |
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Lieber Jedro,
deine Beiträge sind herzerfrischend. Kurz und knapp und treffen den Nagel meistens auf den Kopf.
Das was du hier anführst ist auch für mich der Grund dabei zu bleiben.
Wie gesagt, ich lebe seit fast 10 Jahren im Ausland. Hier gibt es nicht die Kälte und Distanziertheit der Deutschen, ob NAK oder nicht, hier gibt es ehrliche Herzenswärme und die zeigt man auch.
Nur ein kleines Beispiel: Ich mußte vor einigen Jahren den Chor zum Stammapostel GD dirigieren. Es gab keine "auserwählten" Stimmen, keine "auserwählten" Chöre, es kam das ganze Land, in den Kinderschuhen der Kirchenmusik steckend. Einige Chöre hatten nur 4 oder 5 Stimmen und alle sollten gemeinsam singen. So schlecht ging es mir vorher noch nie vor einem Gottesdienst. Am liebsten wär ich gleich wieder ausgewandert. Eine Std. vor GD Beginn haben wir zum erstenmal zusammen gesungen. Es war zum heulen schön, musikalisch und mit Herz. Meine Hände haben noch nicht einmal mehr gezittert und hinterher kanen fast alle Sänger, die ich noch nie in meinem Leben zuvor gesehen hatte, und haben mich in den Arm genommen und sich bedankt. Wofür nur?
Das sind so die kleinen großen Erlebnisse die einen aufrecht halten, die einem wieder Freude geben. Der Eine mag es Zufall nennen, der Andere Spinnerei aber ich nenne es Glaubenserlebnis.
Ich habe übrigens noch nirgends gelesen oder gehört daß Glaubenserlebnisse exclusiv der NAK vorbehalten sind .
Und allmählich glaube ich immer mehr daß es gewaltige Unterschiede zwischen den Bezirken gegeben hat.
Bis dann
Amanita |
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T.S. Gast
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Verfasst am: 13 Nov 2008 20:23 Titel: |
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zwischen den einzelnen Bezirken der NAK riesige Unterschiede gegeben hat und auch noch gibt.
Da ich in Essen / NRW groß geworden bin, mitten im Herzen der ganzen "Kuhlen-Abtrünnigen" (Achtung: Das meine ich in keiner Weise abwertend gegenüber Apostel Kuhlen und die Apostolische Gemeinde!!!), war das Klima bei uns wohl insgesamt sehr rauh.
1968, als ich sechs Jahre alt war und in die Sonntagsschule kam, war die große Abspaltung gerade mal 13 Jahre her, Stammapostel Bischoff war gerade mal 8 Jahre tot. Und die Amtsträger, die ich kennengelernt habe, standen wahrscheinlich alle unter dem Einfluß dieser Ereignisse.
Damals hat man ja nicht offen über diese Dinge gesprochen. Wenn wir an der Kirche der Apostolischen Gemeinde vorbeikamen, dann gab es bei meinen Eltern bedrückte Gesichter und es war nur die Rede von den "Abgefallenen". Was dahinter steckte, habe ich in Einzelheiten erst vor wenigen Wochen/Tagen hier im Forum gelesen.
Genauso wurde nicht über den Tod des Stammapostels gesprochen. Allerdings wurde er am laufenden Meter im Gottesdienst zitiert. Auch Einzelheiten über die Botschaft des Stammapostels Bischoff habe ich erst hier im Forum erfahren.
Wenn ich einige Dinge aus der damaligen Zeit im Rückblick betrachte, mit dem Wissen um Apostel Kuhlen und die Botschaft des Stammapostels Bischoff, dann sehe ich sie heute mit ganz anderen Augen.
Heute denke ich, dass diese Geschehnisse unsere Amtsträger schwer beeinflusst haben. Und sie haben wahrscheinlich ihr Bestes gegeben, um uns Kindern klar zu machen, wie sehr wir doch das "Auserwählte Volk" sind. Und nur wir. Und keine anderen. Und schon gar nicht die Anhänger von Apostel Kuhlen.
Anders kann ich mir viele Dinge, die man uns damals erzählt hat und mit denen man uns ständig gedroht hat, heute gar nicht mehr erklären.
Nicht falsch verstehen. Ich will die damaligen Amtsträger in keiner Weise verteidigen. Aber ich denke mir, dass es auch für sie eine schwere Zeit war - vor allen Dingen für die, die als eher kleine Lichter den großen Glaubenslaternen nachfolgen sollten und wollten.
Gruß aus der Eifel
Franklin |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 13 Nov 2008 22:06 Titel: |
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Danke für die Blumen
und natürlich würde ich mit Hypnos einen trinken
aber...ein cooler Typ bin ich nicht. Ich bin vielleicht einfach nur normal geblieben
Wünsch Euch noch einen schönen Abend
btw...Franklin...ich kam 69 in die Sonntagsschule in Bochum-Gerthe. Kann mich noch daran erinnern was wir für ein Haufen "Blagen" waren...bestimmt 20. Und einige Jahr später waren wir dann auf gen Norden gezogen...und dort war für mich alles anders...viel lockerer...vielleicht habe ich diesen ganzen Druck als Halbstarker nicht miterleben müssen...ich weiß es nicht. Daher ja immer mein Reden...ich kenne so manches nicht. Zum Glück? _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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T.S. Gast
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Verfasst am: 13 Nov 2008 22:29 Titel: |
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| jedro hat folgendes geschrieben: | | .... Zum Glück? |
Ja - ich denke schon. Auf vieles von dem, was ich in der damaligen Zeit in der NAK so erlebt habe, könnte ich heute gut verzichten
Gruß aus der Eifel
Franklin |
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Sylvia Gast
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Verfasst am: 26 Nov 2008 1:34 Titel: |
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Hallo Jedro,
das mit deinem Orgelspielen hat weniger mit der Kirche sondern mehr mit deinem Glauben an Gott zu tun. Wenn du davon überzeugt bist, oder man es dir lange genug überzeugend einsuggeriert hat, dass dort das Hause Gottes ist, wirst du solche Erlebnisse haben. Sowas erleben viele andere in ihren Religionen auch. Nur schließt es nicht unweigerlich mit ein, dass es dann auch das Hause Gottes ist und du nur da solche Gefühle hast.
Die hättest du auch woanders, wenn du daran glauben könntest, das Gott dir eigentlich überall nahe sein kann und will, wenn du dich nicht selber durch die Kirche einschränken lassen würdest mit dem, was man dort eingeredet bekommt. Und darum geht es hier.
Siehst du, und da ist es wieder. Als gäbe es nur im Gottesdienst, mit der Kirche schöne selige Erlebnisse. Die gibt es auch mit dem lieben Gott woanders und überall, wenn man es nur zulassen kann, weil man weiss, dass sich Gott überall offenbart.
Meine schönsten Glaubenserlebnisse sind es unter anderem kalte distanzierte Deutsche mit Herzenswärme zu begegnen und zu erleben, wie sie ihre Kälte und Distanz verlieren und sich mit einem glücklichen Lachen von mir verabschieden. Sagte nicht schon Herr Jesus:"der Gesunde bedarf keines Arztes!" Jeden Tag eine gute Tat und Gott ist uns immer nah. |
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KlausTheodor Foren-Prinz

Anmeldungsdatum: 23.05.2007 Beiträge: 711 Wohnort: Karlsruhe

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Verfasst am: 26 Nov 2008 10:01 Titel: |
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Hallo Sylvia, hallo jedro,
wenn ich partout ein Erlebnis haben will, dann werde ich es auch haben. Das Negativbeispiel kennt ja jeder: ich gehe davon aus, etwas werde schiefgehen - und es geht schief. Damit habe ich ein Erlebnis und eine erfüllte Prophezeiung. Wobei ich das Ergebnis der Prophezeiung selbst beeinflußt habe, denn ich war ja von Anfang an überzeugt: es geht schief.
Das funktioniert auch umgekehrt, und wenn ich darauf warte, nehme ich Dinge wahr - anders wahr, ich bin wacher, aufmerksamer. Und ich bin bereit, Geschehnisse als Erfüllung zu interpretieren, denen ich sonst keine Bedeutung beimessen würde.
Und so kann ein lange nicht gehörter Schlager, der plötzlich im Radio gespielt wird, eben ein Zufall sein oder mit der dazugehörigen Erwartungshaltung ein Glaubenserlebnis. Es kommt halt darauf an, was man daraus macht .
Damit möchte ich nichts abwerten, versteht mich nicht falsch. Aber oft ist halt auch der Kopf daran beteiligt, auch wenn wir es nicht merken. Oder anders ausgedrückt: vieles liegt im Auge des Betrachters.
LG KlausTheodor _________________ Nicht der Wind, die Segel bestimmen den Kurs.
www.fuhrleute.piczo.com
www.ex-beuggener.piczo.com |
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Sylvia Gast
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Verfasst am: 26 Nov 2008 16:34 Titel: |
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Hallo Klaus Theodor,
ich teile Deine Meinung absolut. Was man von sich selber glaubt oder annimmt, trifft auch ein. Man verhält sich unbewusst danach. Ich glaube an einen Gott, wir könnten ihn auch Allah nennen oder sonst wie. Ich glaube, dass wir nicht einfach so entstanden sind und erlebe, dass wir in unserem Leben mit unseren Gedanken selber die Richtung angeben. Sicher werden wir in unserem Leben immer irgendwie vor Problemen stehen oder mal Sorgen haben, aber es ist ein Bestandteil unseres Lebens. Es sind keine Prüfungen oder Bestrafungen. Es sind alles Nüsse, die geknackt werden müssen, mal mit mehr Kraftaufwand, mal mit weniger. Wichtig ist nur, dass wir daran glauben es zu schaffen und das es überhaupt nichts schlimmes ist. DAzu gehört ein gewisses inneres Urvertrauen zum Leben und zu uns selber. So wie ein Mensch denkt, so ist er. Der Glaube kann Berge versetzen. Das hat für mich nichts mit irgendeiner Kirche zu tun, sondern damit, was ich über mich und die Welt glaube. Sehe ich die Welt schlecht, was ja häufig von der neuapostolischen Kirche so dargestellt wird, dann begegne ich ihr auch mit diesen negativen Gedanken. Umgekehrt genauso.
Die Glaubenserlebnisse, die manche Neuapostolischen haben und auf das Gotteshaus projizieren, erleben viele andere Menschen auch, die nicht in diese Kirche gehen. Aber das wird häufig gerne heruntergespielt und die Glaubenserlebnisse in der Kirche als das Großartige dargestellt als wären solche Erlebnisse nur für diese Menschen vorgesehen. Das ist nicht so. |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 26 Nov 2008 23:24 Titel: |
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Hallo Sylvia, bitte hole doch mal deine PN ab. Danke!  _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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MemberSAC Newcomer
Anmeldungsdatum: 16.12.2008 Beiträge: 31

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Verfasst am: 12 Jan 2009 11:21 Titel: Treu bleiben... |
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Lieber Jedro,
bei mir ist es ähnlich. Ich bin auch in der NAK und habe die selben Erlebnisse wie du.
Doch eines muss ich, im Hinblick auf dieses Forum, in Zukunft ganz klar festhalten:
Ich werde nicht mehr so blauäugig wie bisher durch das NAK Leben gehen. Leider wußte ich gar nicht wie abscheulich sich manche NAK Mitglieder gegenüber anderen NAK Mitgliedern verhalten. Da meine Familie halb Katholisch war...und ist...habe ich nie so richtig diesen NAK Lebensstil erlebt. Somit kann ich hier vieles nicht nachvollziehen. Ich danke aber allen Forenschreibern und werde auch weiterhin fleißig mitlesen.
Gerade die geschichtlichen Zusammenhänge sind für mich sehr interessant und natürlich auch die finanziellen Details die man hier bekommt.
Ich schäme mich auch wirklich unglaublich für dieses Stalking was bei vielen beschrieben wurde. Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie man so etwas nur machen kann. Ich weiß es ist kein Trost, aber bitte lasst euch gesagt sein: Nicht alle NAK'ler sind so durchgeknallt!
So, ich hoffe ich habe jetzt nicht zu sehr "off Topic" geschrieben...war mein erster Beitrag hier! Ich bin ehrlich gesagt noch total sprachlos von den Abgründen die sich mir nun auftun!
LG Simon |
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Sonnenschein100 Newcomer

Anmeldungsdatum: 16.01.2010 Beiträge: 22 Wohnort: in einer Kleinstadt irgendwo in Deutschland ...

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Verfasst am: 23 Jan 2010 15:47 Titel: Jedem seinen Glauben - solange er niemandem damit schadet! |
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Lieber Simon,
ich habe jetzt Deine Beiträge gelesen ... ich selbst bin im Gegensatz zu Dir nicht nur eine Aussteigerin aus der NAK, sondern auch aus dem Christentum insgesamt. Das hat viele Gründe, die NAK ist nur einer von vielen - der Hauptgrund ist eigentlich die Intoleranz des Christentums insgesamt - aber das ist ein anderes Thema - das gehört nicht hierher ...
Ich finde es einen sehr guten Zug an Dir, daß Du Dich schämst für die Methoden, die von Deinen Glaubensbrüdern teilweise angewandt werden - ohne auch nur ein klein wenig daran zu denken, wie sie damit anderen Menschen schaden könnten! - Und genau deshalb antworte ich hier auf Deinen Beitrag.
Für mich ist absolute Toleranz - nicht nur in Glaubensfragen - ein Grundstein unseres menschlichen Zusammenlebens. Jeder entscheidet selbst, woran er/sie glaubt, niemand hat das Recht, da hineinzureden! - Aber genau das ist es, was die NAK will und macht!
Solange Du Deinen Glauben lebst, ist es Dein Glaube, den Dir niemand streitig machen kann/darf!
Aber sobald versucht wird, einem anderen Menschen diesen Glauben aufzuzwingen - und das mit den teilweise sehr rücksichtslosen Methoden der NAK - ist das für mich ein Verbrechen - vielleicht keines im juristischen Sinne - aber mit Sicherheit eines gegen die Menschlichkeit! - Genau an dieser Stelle ist die Grenze!
Deshalb, lieber Simon, behalte Deine menschliche Einstellung. Ich hoffe und wünsche es für Dich, daß Du es schaffst, im Umfeld der NAK so zu bleiben.
LG
Sonnenschein100 |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 26 Jan 2010 18:32 Titel: |
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Dein Glaube Sonnenschein..kommt mir irgendwie bekannt vor. Ist dat der mit der "Mutter Erde" und so? _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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Sonnenschein100 Newcomer

Anmeldungsdatum: 16.01.2010 Beiträge: 22 Wohnort: in einer Kleinstadt irgendwo in Deutschland ...

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Verfasst am: 26 Jan 2010 19:12 Titel: Glaube ... |
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Lieber Jedro,
teilweise ja - der Glaube an die Mutter Erde als Lebensspenderin und die Große Göttin, die in jedem Lebewesen präsent ist, also ein Glaube an die Mutter Natur - der Alte Keltische Glaube, der viel älter ist als das Christentum und den das Christentum schon sehr lange ausgerottet wähnte -zum Glück unterliegen die Christen da einem gravierenden Irrtum. - Es gibt ihn auch heute noch und er hat wieder Zulauf - je mehr Menschen sich auf die Natur besinnen und sich aus dem einen oder anderen Grund vom Christentum abkehren, desto mehr Anhänger findet er wieder.
Dieser Glaube hat zu Zeiten der Inquisition sehr viele Menschen ihr Leben auf den "Scheiterhaufen des Wahnsinns" gekostet. Es zeigt auch, wozu Menschen - leider! - unter dem Deckmantel des Glaubens fähig sind.
LG
Sonnenschein100 _________________ Tue, was Du willst, solange Du niemandem schadest! |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 27 Jan 2010 12:23 Titel: |
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Hier
==> http://www.diekelten.at/mythos-religion.htm
eine ganz informative Website zu den religiösen Vorstellungen der Kelten.
Demnächst ist Imbolc, das was die Christen dann zu "Lichtmess" werden ließen. Interessant auch wie diverse kath. Heilige eigentlich von alten keltischen Göttern abstammen. _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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Sonnenschein100 Newcomer

Anmeldungsdatum: 16.01.2010 Beiträge: 22 Wohnort: in einer Kleinstadt irgendwo in Deutschland ...

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Verfasst am: 27 Jan 2010 18:23 Titel: |
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Lieber Lorenz,
danke für den Link auf die Website. Für Interessierte sicherlich eine Bereicherung!
Ja, es ist auch intererssant, daß viele katholische Heilige auf alte keltische Götter zurückzuführen sind genauso wie viele Feste von sog. "heidnischen" Festen übernommen wurden. - Aber doch auch nicht erstaunlich, wenn man weiß, daß die christliche Religion im Prinzip gar nichts eigenes erschaffen hat, sondern nur kopiert, übernommen und für die eigenen Erfordernisse angepaßt.
Sorry, ich möchte jetzt wirklich keinen gläubigen Christen verletzen, aber wenn man sich das Christentum und die Entstehung desselben mal unter wissenschaftlichen Aspekten anschaut, wird man zu keinem anderen Ergebnis kommen können.
LG
Sonnenschein100 _________________ Tue, was Du willst, solange Du niemandem schadest! |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 28 Jan 2010 13:48 Titel: |
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Ja, die Kirche hat da wirklich sehr erfolgreich taktiert! Statt etwas zu verbieten (was kaum funktioniert hätte) hat sie es sich regelmäßig einverleibt. Sie hat z. B. häufig auch irgendwelche Kapellen oder Kirchen auf alte heilige Plätze draufgesetzt. Damit hat sie es tatsächlich oft geschafft, dass die Menschen das Alte vergessen haben. Oberfiese Methoden...
Für die Bibel gilt das ja auch. Z. B. ist die Geschichte von Noah und der Sintflut die "Einverleibung" eines älteren Mythos, des Gilgamesch-Mythos bzw. des Etana-Mythos. _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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Admin Site Admin

Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 4841 Wohnort: 18190 Sanitz

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Verfasst am: 28 Jan 2010 14:12 Titel: |
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 _________________ Wenn das Herz verletzt ist, dann ist die Sprache stürmischer als der Wind auf dem Meer. |
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Sonnenschein100 Newcomer

Anmeldungsdatum: 16.01.2010 Beiträge: 22 Wohnort: in einer Kleinstadt irgendwo in Deutschland ...

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Verfasst am: 28 Jan 2010 18:13 Titel: |
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| lorenz hat folgendes geschrieben: | | Ja, die Kirche hat da wirklich sehr erfolgreich taktiert! Statt etwas zu verbieten (was kaum funktioniert hätte) hat sie es sich regelmäßig einverleibt. Sie hat z. B. häufig auch irgendwelche Kapellen oder Kirchen auf alte heilige Plätze draufgesetzt. Damit hat sie es tatsächlich oft geschafft, dass die Menschen das Alte vergessen haben. Oberfiese Methoden... |
... und genau diese "oberfiesen Methoden" sind es, die mich zu meiner jetzigen anti-christlichen religiösen Einstellung gebracht haben ...
LG
Sonnenschein _________________ Tue, was Du willst, solange Du niemandem schadest! |
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lorenz Foren-King

Anmeldungsdatum: 19.08.2007 Beiträge: 4887 Wohnort: Middle World

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Verfasst am: 29 Jan 2010 12:33 Titel: |
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| Admin hat folgendes geschrieben: |  |
Hallo Horst, welche "guten Ideen" meinst du damit?
Oder ist das so ein Ding, das man "umdrehen" muss, also ein Hinweis darauf, dass es schlechte Ideen gibt, die anfangs heftig begrüßt werden? Hier also das Christentum? _________________ Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/ |
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