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Bin "aktives NAK-Mitglied" und bereit zum Dialog!

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...dann stell ich mich auch mal eben vor! :: Und noch einmal hallo!  
Autor Nachricht
Amanita
Gast





BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 15:04    Titel: Bin "aktives NAK-Mitglied" und bereit zum Dialog! Antworten mit Zitat



Hallo ihr alle,
möchte mich kurz vorstellen. Gehöhre zur Zielgruppe "aktives NAK-Mitglied" bereit zum Dialog. Bin Jahrgang 1963, weiblich, verheiratet, 3 (endlich) erwachsene Kinder. Durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen, verfolge etliche eurer Dialoge seit Tagen. Ich bin kein Unruhestifter oder Missionar, aber sehr an einem ehrlichen und sachlichen Meinungsaustausch interessiert.
Ich bin auch in eine neuapostolische Familie hineingeboren worden, blieb Einzelkind und hatte alles alleine auszubaden. Eure Berichte haben mich wieder um 30 Jahre zurückversetzt. Viele der Situationen habe ich ebenfalls erlebt, manche mehr - manche weniger. Aber irgendwie bin ich mit heiler Haut durchgekommen.
Ich habe bis vor 10 Jahren in NRW gelebt, in dem Bezirk wo sich ein junges Paar an Meiser RTL gewandt hat. Ich war in meiner Jugend ziemlich rebellisch (teilweise auch heute noch) und mit meiner NAK Freundin nie ein Blatt vor den Mund genommen. Wir waren eigentlich die schwarzen Schafe der Gemeinde. Aber irgendwie hat es uns geholfen.
Vor knapp 10 Jahren bin ich mit meiner Familie ausgewandert und meine Kinder haben ihre Jugendzeit im Ausland erlebt. Mit allem was dazugehört!!
Aber auch ich habe die damalige fernsehlose Zeit ohne größeren Schaden überstanden. Ich lebe nicht in einem Erdloch, habe einen Beruf erlernt und bin ziemlich gesellschaftsfähig. Ich singe in einem NICHT NAK Kammerchor und bin aktive Dressur Reiterin. Mein Freundeskreis ist international, unterschiedlichste Konfessionen und ich habe auch schon Gottesdienste anderer Glaubensrichtungen besucht.
Ihr seht, es kann auch anders ausgehen...
Es geht bei euch (manchmal) ziemlich schonungslos und hart zu, und das gefällt mir. Ich hoffe mit euch noch viele anregende Diskussionen führen zu können und freue mich schon darauf.
LG
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T.S.
Gast





BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amanita,

dann möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, Dich hier im Forum willkommen zu heissen.

Wenn ich Deine Vorstellung so lese, dann ähneln sich unsere persönlichen Erfahrungen (bin 1962 als Einzelkind in eine neuapostolische Familie geboren, habe die Erfahrungen anderer auch gehört und gesehen, habe aber selber das Glück, dass ich von persönlichen Problemen verschont worden bin, wahrscheinlich weil ich mich schon recht früh abgekapselt habe). Allerdings mit einem gravierenden Unterschied: Ich habe mich vor kurzem zum Ausstieg aus der NAK entschlossen, wenn ich ihn auch noch nicht offiziell vollzogen habe.

Ich denke, man kann hier im Forum viele interessante Diskussionen führen und auch viele Informationen zu Themen finden, die in der NAK entweder nicht oder nur ausweichend beantwortet werden.

Gruß aus der Eifel

Franklin
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amelie
Gast





BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich Willkommen hier im Forum!

Ich bin auch aktiver NAKler, gehöre alledings einer jüngeren Generation an als du.
Ich denke als offener und tolleranter Mensch, kann man mit vielen Menschen, eben auch nicht- und andersreligiösen oder Aussteigern, gut klar kommen.

Viel Spaß hier im Forum und auf gute Kommunikation!
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isa
Admin
Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 11712
Wohnort: Sanitz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amanita,

schön dass du den Weg zu uns gefunden hast. Wenn du auch noch gerne Streitgespräche hast, dann bist du erst recht hier richtig. Ja, es geht manchmal wirklich hart zur Sache, aber in der Regel bleibt es immer auf einem akzeptablen Niveau, ansonsten schreiten wir dann auch mal ein.
Nun denn, kann ich da nur noch sagen, lassen wir es munter angehen und lernen uns etwas näher kennen.

Viel Spaß wünsche ich beim Lesen und Schreiben.

LG Isa Laughing

_________________
Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit.
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KlausTheodor
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 711
Wohnort: Karlsruhe

germany.gif
BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amanita,

herzlich willkommen zu durchaus harten, aber nicht persönlichen Gesprächen (sagt man das so? Geschreibsel hört sich komisch an Laughing ). Auch ich in Deinem Alter, kein Einzelkind und erheblich geschädigt. Eine Mischung aus NAK, Familie, Schule - die NAK ist nicht an allem schuld, hat aber vieles erst zu einem Problem werden lassen.

Wie gesagt, hart in der Sache - da bin ich dabei. Wenn es persönlich wird, klinke ich mich aus. Das hat nirgends was zu suchen. Gut, man kann sich mal vergaloppieren; ist mir auch schon passiert. Aber dann rückt man das gerade und beharrt nicht drauf.

Willkommen zum Meinungsaustausch und liebe Grüße

KlausTheodor

_________________
Nicht der Wind, die Segel bestimmen den Kurs.
www.fuhrleute.piczo.com
www.ex-beuggener.piczo.com
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Amanita
Gast





BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für Euer Willkommen,
finde es sehr traurig das offensichtlich Freundschaften zwischen NAK und Aussteigern kaum noch möglich sind.
Was macht denn eine Freundschaft aus? Die Religionszugehörigkeit?
Meine besten Freundinnen waren nie neuapostolisch, und ich hab sie vorsichtshalber auch nie zur Kirche eingeladen.
Aber es ist schon heftig was es alles so gibt. Obwohl mir manche Ansichten auch hier im Forum die Hutschnur hochgehen lassen.
Aber nur so können Diskussionen entstehen. Oder ??
Also, wenn ihr was wissen wollt, laßt es mich wissen.
Liebe Grüße
A.
Noch etwas, bin zum ersten Mal in einem Forum, wenn ich mich blöd verhalte oder irgendwas komisches kommt, weil ich mal wieder die falsche Taste gedrückt habe, verzeiht es mir und macht mich drauf aufmerksam.
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isa
Admin
Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 11712
Wohnort: Sanitz

germany.gif
BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Amanita, wenn du etwas nicht weißt, dann brauchst du auch nur zu fragen, denn einer ist bestimmt immer im Forum, der fast umgehend Hilfestellung leisten kann. Ansonsten kannst du es auch in dem Thread "+++++ Hinweise des Admin / Anfragen an den Admin +++++" formulieren.
Jeder hat mal irgendwo als Neuer angefangen, warum also du nicht bei uns. Laughing

LG Isa

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T.S.
Gast





BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Amanita hat folgendes geschrieben:
...
Was macht denn eine Freundschaft aus? Die Religionszugehörigkeit?
Meine besten Freundinnen waren nie neuapostolisch, und ich hab sie vorsichtshalber auch nie zur Kirche eingeladen.
....


Hallo Amanita,

ich kann das gut nachvollziehen. Auch ich habe echte Freunde nie zum Gottesdienst eingeladen. Einfach weil ich meinen Freunden gegenüber nicht als missionierender Fundamentalist / Fanatiker auftreten wollte.

Allerdings habe ich mich dann auch gefragt, inwieweit ich mich mit der NAK identifiziere. "Zeugnis bringen in allen Lebenslagen" ist das Stichwort. Das wurde mir als Kind / Jugendlichem eingetrichtert. Immer und immer wieder.

Ich denke, diese Diskrepanz zwischen der vom Altar verkündeten Glaubenslehre und meinen eigenen, widerstrebenden Gefühlen hat bei mir bereits in recht jungen Jahren dafür gesorgt, dass ich eine gewisse Distanz zur NAK hatte, auch wenn ich dann noch jahrzehntelang als Traditionschrist weiter in die Gottesdienste gegangen bin und erst jetzt einen endgültigen Schlußstrich ziehe.

Für mich ist die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft jedenfalls keine (alleinige) Grundlage für eine Freundschaft. Ich denke, das sieht man ganz deutlich bei vielen Aussteigern, die nach dem Ausstieg ihre Freunde (und teilweise auch ihre Familien) verloren haben. Da das aber viele Mitglieder von fundamentalistischen Gemeinschaften, wie auch die NAK eine ist, das nicht wissen bzw. bewusst von Freundschaften ausserhalb ihrer Gemeinschaft abgehalten werden, stürzen sie nach einem Ausstieg in ein tiefes Loch, da plötzlich die sozialen Kontakte und Freundschaften weg sind.

Gruß aus der Eifel

Franklin
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jedro
Foren-King


Anmeldungsdatum: 01.02.2008
Beiträge: 1384
Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

macau.gif
BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Auch von mir ein herzliches Willkommen

Liebe Grüße von einem "treuen" NAK/MAK-Rebell aus NRW Mr. Green

_________________
Korn

Groetjes
dat Jedro :)
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Schnoogele
Foren-Prinz


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 630

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BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amanita,

du hast es ja schon selber geschrieben: Du bist gut aus der NAK-Sache rausgekommen weil du nicht treu neuapostolisch warst und vermutlich auch noch bist so wie etliche Opfer hier im Board.
ich würde mal interessieren wieso du dann immer noch zu jedem GD gehst.
Was ist dein Antrieb?
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Uncle_Zic
Foren-King


Anmeldungsdatum: 31.08.2007
Beiträge: 1811
Wohnort: Berlin

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BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amanita!

Freue mich immer, wenn hier auch noch-aktive NAK'ler einsteigen. Die Diskussionen werden abwechslungsreicher und wir "Anti-NAK'ler" sind mehr gefordert.

Willkommensgrüße von
Uncle Zic
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ruthie
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 2143

australia.gif
BeitragVerfasst am: 12 Nov 2008 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

hallo amanita,

den willkommengruessen meiner vorschreiber schliesse ich mich gerne an.
viel spass und gute unterhaltung Laughing

lg ruthie

_________________
Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert,
doch die Weisheit der Katzen ist letzlich um ein weites größer.
Zitat von Hyppolyte TAINE
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Baujahr 1963
Meister


Anmeldungsdatum: 10.10.2008
Beiträge: 105
Wohnort: NRW

germany.gif
BeitragVerfasst am: 13 Nov 2008 9:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amanita,

auch von mir ein herzliches willkommen!

Meinungsaustausch in alle Richtungen ist stets förderlich für alle Beteiligten.

In diesem Sinne, auf hoffentlich viele interessante Diskussionen grüßt

Baujahr 1963
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Amanita
Gast





BeitragVerfasst am: 13 Nov 2008 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

@Schnoogele
Hallo allerseits,
also, zuerst einmal, ich habe nie behauptet nicht treu apostolisch zu sein. Ich habe nur meine Freundinen nie in die Kirche eingeladen.
Aber, ich stehe zu meinem Glauben und lebe ihn, ohne jedoch fanatisch zu sein.
Mein Vater war, seit ich denken kann, im Priesteramt und auch in späteren Zeiten hatte ich immer wieder Einblick "hinter die Kulissen".
Nur, im Umkreis meiner Gemeinde hat sich ein doch recht rebellisches Grüppchen von Jugendlichen zusammengefunden, und wir haben dann am Wochenende unsere eigenen Unternehmungen gestaltet. Alles im Rahmen, nach den großen Bezirksjugend GD haben wir uns dann öffentlich vor der Kirche getroffen und sind dann abgedüst. Schlittschuhlaufen, Badeseen etc und es wurden jeden Monat mehr Jugendliche, die sich uns angeschlossen haben.
Wir haben fast alle im Orchester mitgewirkt, waren in den Gottesdiensten, haben uns wohlgefühlt (zumindest meistens) und haben über die allen bekannte Problematik diskutiert. Jemand anderes wollte ja nicht mit uns darüber reden.
Ich habe den gleichen Mist erlebt wie die meisten von euch, aber das ist für mich Vergangenheit. Ich habe meinen Mund nie gehalten, auch Amtsträgern gegenüber nicht, aber ich habe trotzdem an das geglaubt was gepredigt wurde und tue es auch heute noch. Ich glaube an die Sache als solches, und die Menschen dienen als Werkzeug, wenn auch, gerade in früheren Zeiten, eben diese Menschen fürchterlich über ihr Ziel hinausgeschossen sind und mehr Schaden angerichtet als Gutes getan haben. Die Beweggründe? Keine Ahnung und ich maße mir auch nicht an darüber zu urteilen.
Aber ich lebe nun seit fast 10 Jahren im Ausland, es kann auch anders laufen. Ich bin froh aus Deutschland raus zu sein und die Kirche auch mit anderem Gesicht kennengelernt zu haben. Meine Kinder sind als Jugendliche nicht mehr in Deutschland gewesen, haben Discos besucht, sind Sonntagsmorgens erst um 5 h nach Hause gekommen, nicht mit in die Kirche gegangen. Und ? Sie sind religionsmündig und entscheiden selbstständig. Beide im Diakonenamt, kritikfähig, teilen aus und stecken ein, selbst mit höheren Ämtern. Und der gegenseitige Respekt geht trotzdem nicht verloren.
War fast 10 Jahre Dirigentin im Ausland, habe die Freude und Begeisterungsfähigkeit erlebt, und den Glauben. "KEIN BLINDES HINTERHERLAUFEN" !!!
Das sind nur einige Gründe warum ich weiterhin die Gottesdienste besuche.Nicht weil einer mit der Keule hinter mir steht sondern weil ich aus reiner Überzeugung glaube und mich einfach wohlfühle.
An die schlechten Erlebnisse denke ich nur noch selten, kann aber sehr gut nachempfinden daß es manch einem auch heute noch an die Substanz geht.

LG
Amanita
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Vezelay
Meister


Anmeldungsdatum: 07.11.2007
Beiträge: 223
Wohnort: Stuttgart

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BeitragVerfasst am: 14 Nov 2008 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

amelie hat folgendes geschrieben:
Ich denke als offener und tolleranter Mensch, kann man mit vielen Menschen, eben auch nicht- und andersreligiösen oder Aussteigern, gut klar kommen.


@Amelie, man kann mit nicht- oder andersreligiösen weitaus besser klar kommen als mit der Mehrzahl von NAKlern. Die entscheidende Basis für eine solche Freundschaft ist, dass keiner der Parteien fanatisch seine Ansichten vertritt und den anderen davon überzeugen möchte.

Nach meinem Ausstieg habe ich feststellen müssen, dass mir gerade von Anderstgläubigen weitaus mehr an Respekt, Offenheit, Vertrauen, Wertschätzung entgegen kam als von NAKlern. Von solchen Menschen, die aktiv auch ihren Glauben lebten, empfand ich eine größere Lebensfreude, auch eine Lust am Leben, mehr Entgegenkommen als mir das je in der NAK aufgefallen wäre - und da wurde vor allem nicht ein hehres Idealbild (z.B. WIR sind Gotteskinder) vorangestellt, das man zu erreichen hatte, sondern die Sichtweise auf sich selbst als Christ ist um einiges "einfacher und unkomplizierter" - und deshalb für diese Menschen wohl beglückender.

Wie vor kurzem in einem anderen Threat beschrieben habe ich selbst ein Problem mit noch NAK-Freunden, die - das muss man auch sagen - die Freundschaft zu mir zwar aufrecht erhalten wollen, sich dies aber recht schwierig gestaltet. Fakt ist wohl, dass man als Aussteiger eine Art "Alarmsystem" aufgebaut hat - und sobald in diesem Freundeskreis von der NAK, den GD, den Aposteln, etc. gesprochen wird bzw. man das Gefühl hat, auf NAK-Weise behandelt zu werden (Bevormundung, Ratschläge, dies hat man zu lassen), dieses "Alarmsystem" einen "warnt", ein Gefühl der "Vorsicht" in einem hochkommt und dann auf Abstand gehen lässt.
Freundschaft kann schon mit NAK-Freunden funktionieren, meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass
a) die gemeinsame Basis, aus der die Freundschaft entstanden ist, nun weggebrochen ist und diese durch fehlende übereinstimmende Aktivitäten oder Interessen beider Parteien nicht ersetzt werden kann,
b) die NAK viel zu sehr im Leben der NAKler präsent ist - ich denke hier an Bilder von Aposteln, die im Wohnzimmer oder sogar Kinderzimmer!!! hängen; dann Tischgebete, die die lieben AT mit einschliessen oder auch die fehlenden freien Tage oder Abende. Wer als Aussteiger möchte denn hören, was AP Bott wieder wertvolles geäußert habe und dass der Blumenschmuck ja so toll arrangiert war bzw. dass man in der Vorsonntagsschule einen Brautzug gebastelt habe - mit Bildern von AP und den Bez.Ämtern im Lokstand...also, wer als Aussteiger wird sich in so einem Kreis noch wohlfühlen können? Im schwerwiegenden Fall kommen noch die Ansichten der NAK-Freunde zur "Welt" zum Tragen, sofern sie denn treu im Glauben stehen.

Ok, hier wird mancher entgegnen: Er/Sie stehe zwar auch im Glauben - aber stehe den "weltlichen Genüssen" nicht fern...... ist ja schön, wenn das so ist, entspricht aber nicht den "Erwartungen", welche die KL an die Gotteskinder hat....oder?

Ich für meinen Part muss daher sagen, dass ich mit dem Ausstieg aus der NAK "gezwungen bin", mir einen Freundeskreis ausserhalb der NAK aufzubauen. Das gestaltet sich nicht immer als einfach - aber mit den bisherigen Erfahrungen mit "neuen" Freunden wohl weitaus die bessere Alternative....ein weiterer Kontakt zu NAKlern wird davon abhängig sein, inwieweit sie meinen zu müssen, die NAK und ihre Ansichten in diese Freundschaft eingliedern zu wollen.....

Vezelay
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amelie
Gast





BeitragVerfasst am: 14 Nov 2008 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

@Vezelay

Du hast Recht mit dem was du sagst, wahrscheinlich betrifft das auch die meisten NAKler.
Ich für meinen Teil habe einen großen nicht-NAK-Freundeskreis. Für mich ist die Kirche auch nicht Thema Nummer 1. Wer fragt und was wissen will, bekommt von mir Antworten, ansonsten lass ich die Kirche im Dorf. Was meine Freunde in der NAK betrifft, so wähle ich die nicht nach ihren religiösen Ansichten, sondern nach allweltlichen Ansichten, Interessen, Gemeinsamkeiten. Für mich war die NAK nie Basis einer Freundschaft.
Ein Freund meinte erst letztens zu mir, dass er toll findet, dass ich eine feste Meinung zu den Dingen habe, aber trotzdem immer die Meinung anderer tolleriere. Das zu hören tut gut und ich bin damit bis jetzt immer gut gefahren. Nicht jeder muss mich mögen, das gilt eben auch für die NAKler. Ich muss mich um einen guten, freundlichen und respektvollen Umgang bemühen, aber nicht jeden so lieben, dass ich ihn ständig um mich haben will.
Was die Erwartungen der KL angeht: Mir wurde nie vermittelt, dass man von mir erwartet, mich den weltlichen Dingen fernzuhalten. Ich habe gelernt, dass ich selbst entscheiden muss, was gut und was böse ist, dass ich Prioritäten setzen muss und ich mich fragen soll, ob dieses oder jenes mit meinem Glauben vereinbar ist. Ich bin glaubensmündig und trage damit selbst die Verantwortung. Und ich denke, dass ich mich später vor Gott und nicht vor meinem Apostel rechtfertigen muss. Anderes habe ich nicht gelernt.
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Sylvia
Gast





BeitragVerfasst am: 23 Nov 2008 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amelie,

so habe ich es bisher auch gehandhabt. Ich bin mit einem Muslim verheiratet und meine Tochter ist Muslime. Ich glaube an Gott, moralische Werte und mein Mann auch. Wir versuche beide ein rechtschaffendes Leben zu führen aus eigener Überzeugung heraus und nicht weil wir Angst vor der Hölle haben. Einfach weil das Leben miteinander schöner ist und wir die Erfahrung gemacht haben, jeder für sich auf seinem eigenen Lebensweg, dass es besser ist, auch andere zu akzeptieren und zu lieben, so schwer es auch manchmal fallen kann. Das funktioniert auch ganz gut. Mein Mann weiss, ich werde keine Muslime und ich weiss, er wird kein christ. Nie kommt ein Imam aus ner Moschee zu uns nach Hause und versucht mich umzustimmen. Keiner aus der Familie meines Mannes versucht mich zu bekehren und lieben mich trotzdem. Leider ist das bei der NAK anders. Es geht soweit, dass sie mit Evangelisten auftauchen, hoher Besuch, der desinteressiert auf der Couch sitzt, bei dem was ich erzähle und plötzlich zum Leben erweckt, wenn mein Mann den Raum betritt. Immer wieder laden sie meinen Mann zu irgendwelchen Treffen und Veranstaltungen ein, obwohl ich immer wieder sagen muss, er kommt nicht, er ist nicht interessiert, er hat seinen eigenen Glauben. Wenn ich dann mal nicht in den Gottesdienst gehe, weil ich lieber mit meiner kleinen Tochter und meinem Mann unternehme, dann wird gleich vermutet, dass ich mutwillig von meinem Mann vom Gottesdienst abgehalten werde. Stenkereien, die immer dreister werden und ich nicht akzeptiere. Zu Weihnachten bekomme ich ein Buch der Kirche in Englisch (mein Mann spricht überwiegend Englisch), samt christlicher Musik aus Afrika. Da habe ich mich ja ganz besonders drüber gefreut, weil es nicht für mich bestimmt war. Und so lief das in der Ehe meiner Eltern auch ab. Mein Vater war nicht neuapostolisch und alles schuld. Klar, er war ja nicht Träger des heiligen Geistes. Dabei hat unsere Mutter uns permanent für die Kirche vernachläßigt. Zuerst kommt die Kirche, dann erst mal garnichts und dann die Kinder. Und das hat sie bis heute so gelebt. Und ihr Vater hat es ihr eingeprügelt. Sicher gibt es in der Kirche auch nette Leute, aber auch welche von der ganz feinen abgehobenen Sorte, und denen geht man schön ganz weit aus dem Weg, weil sie wohl irgendwas ganz, aber ganz falsch verstanden haben. Nur mit wem will man darüber sprechen, die halten ja alle zusammen solange die in die Kirche gehen und treue Mitglieder sind, interessiert es keinen. Durch das Verhalten meiner Mutter sind 4 Leute aus der Kirche ausgetreten und das auch als Begründung der Kirche zugeschickt. Aber nichts passiert, keiner der mal nachfragt, was denn da los ist. Sind doch sonst so neugierig. Mischen sich doch so gerne in Familienprobleme ein. Plötzlich geht jeder für sich selber in den Gottesdienst. Punkt aus. Wird einfach ignoriert. Würde ich mich aber über meinen Mann beschweren, ja dann, da würde aber einiges einfallen was sie ja schon lange loswerden wollen. Geht ja schon soweit, dass sie sich Probleme einbilden, die garnicht da sind, einfach weil es in ihre Vorstellungswelt so sein muss. Meine Familie ist mir näher und wichtiger als die Gemeinde fremder Menschen und irgendeinem Clown, der sich einen Namen gibt und meint er wäre der Herr persönlich und dem ich folgen soll. Hallo? Apostel heißt "Gesandter". Und das Jesus einmal sagte, er würde die Apostel in die Welt schicken um das Wort zu verkünden, bis das er wiederkommt, heißt nicht automatisch, das die Benennung "Apostel" alle Prioritäten mit sich bring. Die Apostel seinerzeit hatten sicherlich eine bestimmte Gesinnung, warum sie von Jesus den Auftrag bekamen, und daran glaube ich heute noch. Das es Menschen gibt, die das Wort unverfälscht in Liebe weitergeben und sich dementsprechend dem gegenüber so verhalten und man sie daran erkennen kann. Und nicht weil man jetzt den Namen "Apostel" bekommt. Nur ein Apostel kann den heiligen Geist spenden? Was für ein Quatsch. Es ist alleine der liebe Gott, der das kann. Er sagt sicher nicht zu einer Menschenseele in der Wüste, sorry, ist gerade kein Apostel in der Nähe der dir seine Hand auflegt, also Pech gehabt. Ich bin es einfach leid, so ein verfälschtes auf die Kirche zugeschnittenes Zeug zu hören, dass mit der Bibel nicht mehr zu vereinbaren ist. Das Pech dieser Kirche ist halt, dass ich selber die Bibel lese und nicht nur das höre, was mir von der Kanzel herab als wahr sugeriert wird.
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ulrich
Foren-King


Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 2701
Wohnort: teils am See

germany.gif
BeitragVerfasst am: 15 Dez 2008 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Amanita hat folgendes geschrieben:

Ich habe den gleichen Mist erlebt wie die meisten von euch, aber das ist für mich Vergangenheit. Ich habe meinen Mund nie gehalten, auch Amtsträgern gegenüber nicht, aber ich habe trotzdem an das geglaubt was gepredigt wurde und tue es auch heute noch. *Ich glaube an die Sache als solches*, und die Menschen dienen als Werkzeug, wenn auch, gerade in früheren Zeiten, eben diese Menschen fürchterlich über ihr Ziel hinausgeschossen sind und mehr Schaden angerichtet als Gutes getan haben. Die Beweggründe?


naja das ist nicht's neues, die meistens hier kennen dieses ambivalente gefühl aus eigenen erfahrungen. ... verdrängen ... und nochmals verdrängen bis das selbstbild irgendwann dann wieder einigermasen stimmt.

und dann plötzlich kommt der tag ... wo manches individuum dann bereit ist, das es vom glauben zum schauen kommen darf.

Amanita hat folgendes geschrieben:
Keine Ahnung und ich maße mir auch nicht an darüber zu urteilen.


könnte man, wenn ein mensch sich eine eigene meinung gebildet hat, ... auch fähig ist etwas zu beurteilen, so was nicht auch als reife bezeichnen ? ... wo bitte schön liegt den da eine anmaßung vor ?

* was kann, unter der sache als solches verstanden werden ?

lg
ulrich

_________________
Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen. ( unbekannter Autor )
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AlexanderZH
Großmeister


Anmeldungsdatum: 12.01.2009
Beiträge: 342

switzerland.gif
BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die Beiträge hier habe ich mit Interesse gelesen. Sie zeigen die Fülle der Erlebnisse in verschiedenen NAK Kulturen. Und dafür bin ich dankbar.

Leider scheint sich an der Praxis der Gehirnwäsche vieler NAK Verantwortlicher ihren Mitgliedern gegenüber nichts geändert zu haben. Und dass über mehr als ein halbes Jahrhundert. Ich weiss, wovon ich rede.

Nach meinem Ausstieg aus der NAK ( 2004) als Mitglied und Gemeindepriester, traf ich im Sommer 2005 einen Priester im Ruhestand in einem Open Air Kino am Zürich See. Wir begrüsssten uns freundlich, weil wir über mehr als 10 Jahre ehrenamtlich zusammengearbeitet hatten. Er fragte mich, wie es mir gehe und wo ich jetzt wohne, halt die üblichen Begrüssungsfloskeln in der Schweiz. Auf meine Frage, warum er denn nie den Kontakt nach meinem Ausstieg zu mir gesucht habe, antwortete er mir: "Unser Gemeindevorsteher hat uns Amtsträgern im Dienst und im Ruhestand mitgeteilt, dass Volker keinen Kontakt zur NAK mehr wünscht!"
Das aber habe ich nie geäusserst. Ihr seht, mit welchen Mitteln auch heute noch gearbeitet wird und das macht mich unendlich traurig, wie in dieser Gemeinschaft, von seiten der Verantwortlichen, gearbeitet wird.
Ein lieber Gruss, Volker
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lorenz
Foren-King


Anmeldungsdatum: 19.08.2007
Beiträge: 4887
Wohnort: Middle World

greece.gif
BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

AlexanderZH hat folgendes geschrieben:
"Unser Gemeindevorsteher hat uns Amtsträgern im Dienst und im Ruhestand mitgeteilt, dass Volker keinen Kontakt zur NAK mehr wünscht!"
Das aber habe ich nie geäusserst.

Das war wohl Wunschdenken: Der Spur nach glauben = etwas glauben, weil einem halt danach ist, eine typische NAK-Tendenz...
Mir ging es damals ähnlich. Ich bin ziemlich sicher, dass die damals regelrecht Angst vor mir hatten. Angst um ihr wertloses eingebildetes "Seelenheil", das da im Wesentlichen aus Mangel an Gedanken bestand. Das war bei dir vielleicht ähnlich.

Sylvia hat folgendes geschrieben:
Die Apostel seinerzeit hatten sicherlich eine bestimmte Gesinnung, warum sie von Jesus den Auftrag bekamen, und daran glaube ich heute noch.
Daran, dass die "von Jesus den Auftrag bekamen"? Nanu? Das ist aber sehr leichtfertig! Für mich ist das ein offensichtlicher Schmonzes, Einbildung von ziemlich abgedrehten Leuten...
_________________
Warum sollte Gott einen Teil von sich auf die Erde schicken, um ihn von einer antiken Besatzungsmacht hinrichten zu lassen, nur um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können, für die er doch als Allmächtiger obendrein selbst verantwortlich wäre? - Empfehlung: ==> http://www.bibelkritik.ch/
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berger
Forenprofi


Anmeldungsdatum: 16.12.2008
Beiträge: 51

blank.gif
BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

AlexanderZH hat folgendes geschrieben:
Die Beiträge hier habe ich mit Interesse gelesen. Sie zeigen die Fülle der Erlebnisse in verschiedenen NAK Kulturen. Und dafür bin ich dankbar.

Leider scheint sich an der Praxis der Gehirnwäsche vieler NAK Verantwortlicher ihren Mitgliedern gegenüber nichts geändert zu haben. Und dass über mehr als ein halbes Jahrhundert. Ich weiss, wovon ich rede.

Nach meinem Ausstieg aus der NAK ( 2004) als Mitglied und Gemeindepriester, traf ich im Sommer 2005 einen Priester im Ruhestand in einem Open Air Kino am Zürich See. Wir begrüsssten uns freundlich, weil wir über mehr als 10 Jahre ehrenamtlich zusammengearbeitet hatten. Er fragte mich, wie es mir gehe und wo ich jetzt wohne, halt die üblichen Begrüssungsfloskeln in der Schweiz. Auf meine Frage, warum er denn nie den Kontakt nach meinem Ausstieg zu mir gesucht habe, antwortete er mir: "Unser Gemeindevorsteher hat uns Amtsträgern im Dienst und im Ruhestand mitgeteilt, dass Volker keinen Kontakt zur NAK mehr wünscht!"
Das aber habe ich nie geäusserst. Ihr seht, mit welchen Mitteln auch heute noch gearbeitet wird und das macht mich unendlich traurig, wie in dieser Gemeinschaft, von seiten der Verantwortlichen, gearbeitet wird.
Ein lieber Gruss, Volker


Hallo Alexander,

jetzt muss ich Dich ein wenig provozieren: hättest Du weiteren Kontakt zur bzw. von der NAK gewünscht???

Ich glaube, Dich grundsätzlich verstanden zu haben. Du hättest nichts gegen eine Kontaktaufnahme durch den Pr. i. R. gehabt, aber was ist mit den anderen ATs??

Frdl. Grüße
Berger
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MemberSAC
Newcomer


Anmeldungsdatum: 16.12.2008
Beiträge: 31

germany.gif
BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 17:10    Titel: Einteilung der Personen Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

also bei uns ist es so, dass die Personen die nicht mehr zum GD kommen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Dies geschieht meistens nach einem Gespräch mit dem jeweiligen Hauspriester.

Beispielhaft 2 Kategorien (ich kenne die nicht auswendig):
Keine Ansprache erwünscht
Ansprache erwünscht, kein Gottesdienstbesuch

Das soll gerade dieses Stalking verhindern, was vielfach in diesem Forum auch angesprochen wurde.
Natürlich kann dies auch ins Gegenteil sich umkehren, wenn man noch Kontakt halten will, aber in die obere Kategorie von seinem Hauspriester eingeteilt wird.

LG MemberSAC
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AlexanderZH
Großmeister


Anmeldungsdatum: 12.01.2009
Beiträge: 342

switzerland.gif
BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber "Berger",
Du provozierst mich nicht, wenn Du hinterfragst.
Ich habe meinem damaligen Vorsteher nie die Aussage gemacht, dass ich keinen Kontakt mehr zur NAK, noch zu ATs haben wollte. Diese freie Erfindung kam vom Hirten T. Kast, die er in der Gemeinde verbreitet hat.
Ich war nach meiner Scheidung und meinem Verlassen der NAK schon einsam, hätte mich über weiteren Kontakt von Personen des Gemeindeumfelds schon gefreut. Aber Du weisst bestimmt, wie so etwas läuft: die NAK isoliert ihre Ehemaligen.
Ein lieber Gruss, Volker
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howke
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 39

blank.gif
BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

bin auch neu hier und will mich ma hier in das thema einschreibe.

ich bin auch aktiv und gehe soweit auch recht gerne hin und das auch aus eigener überzeugung und nicht weil mir das jemand sagt.

ich muss schon sagen, dass ich mich über einiges schon ziemlich erschrocken habe, was hier über die nak erzählt wird, was ich so vorher noch nie gehört habe. bisher kenn ich diese meinungen nicht und es tut mir auch etwas weh, da ich vieles einfach ganz anders erlebe in der Kirche. Ich bin noch recht jung, 21 jahre alt, und habe das ganze Tara früher nicht live miterlebt, denke doch aber dass es ne schwere zeit war, aber so wie es heute läuft, jedenfalls in dem gebiet wo ich aufgwachsen bin, kann ich kaum etwas sagen, was mich wirklich an der kirche stören würde. deswegen schockiert es mich umso mehr, diesen oftmals wirklichen "hass" von einigen aussteigern in ihren sätzen zu spüren.
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isa
Admin
Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 11712
Wohnort: Sanitz

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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht ist dieser "Hass", oder sagen wir lieber diese Abneigung, der Aussteiger einfach nur berechtigt, weil sie erkannt haben, dass der "Hass" in der NAK selbst zu suchen ist, z.B. wenn man von Kind an gepredigt bekommt, das man selbst etwas besonderes ist, nämlich ein "Gotteskind" und alle anderen eben nur Weltmenschen, die sowieso nichts wert sind und deshalb bei der Heimholung der Braut nicht dabei sein werden.
_________________
Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit.
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howke
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 39

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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

aber wo ist denn da der hass in der nak?

in der bibel steht das gott sein auserkorenes volk heimholen wird. wer das ist, das weiss keiner und nur weil wir glauben dass wir dazugehören, halten wir uns ja nicht für was besseres. wir setzen einzig unsere hoffnung und unseren glauben daran das wir dabei sein werden, wenn wir unser leben nach gott ausrichten und das tun wir ja nicht der kirche wegen, die kirche ist für uns sozusagen nur das mittel zum zweck, wenn man so will. red die ganze zeit in der "wir"-form, meine damit die die so denken wie ich, es gibt sicherliche, wie ihr es sagt und erlebt habt auch andere menschen, leider, aber das hält mich nicht davon meinen glauben in dieser gemeinschaft zu leben.
wo ich der kirche entgegne, ist das ich NICHT glaube, dass wir als nak die einzigen sein werden und das der heilige geist nur bei uns durch die apostel wirken kann, das bezweifel ich stark, denn wo dieser wirkt und wer am ende dabei sein wird, entscheidet letztendlich gott.
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Vergangenheit?
Gast





BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 0:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo howke,

ja, zum Glück entscheidet das Gott, wer dabei ist, aber vielleicht auch besser gesagt Jesus, denn der holt die Braut heim und nicht Gott.

Außerdem wird das letzte Wort "Gnade" heißen. Und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Gott tatsächlich ein Buch hat, in dem er von jedem aufschreibt, was er getan hat, denn dann hätte er sonntags viel zu tun. Denn dann müsste er seinen Tintenkiller holen und alles wieder löschen.

Auch die NAK hat, wie der Kirchensprecher sagt, keinen Freibrief um in den Himmel zu kommen.

Liebe Grüße
vergangenheit?
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ruthie
Foren-Queen


Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 2143

australia.gif
BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 0:44    Titel: Antworten mit Zitat

howke hat folgendes geschrieben:

deswegen schockiert es mich umso mehr, diesen oftmals wirklichen "hass" von einigen aussteigern in ihren sätzen zu spüren.


also ich habe keinen hass auf die nak, habe ich noch nie gehabt. allerdings wurde mir das auch schon vorgeworfen. ich glaube, da wird manchmal einfach etwas verwechselt.
man kann sich doch gegen etwas entscheiden - ohne einen hass zu entwickeln, oder nicht? man kann doch kritik ueben, ohne dass hass vorgeworfen wird?

nur, weil ich aus dieser gemeinschaft ausgestiegen bin, muss ich diese doch nicht hassen. manchmal muss man einfach 'tiefer' schauen, lieber howke - und auch zwischen den zeilen lesen. viele menschen sind verletzt und leiden - mit hass hat das nichts zu tun.

bist ja noch ein spring chicken, meine juengste tochter ist aelter als du Laughing
sag mal, was bewegt dich dazu, dich mit 'uns' auseinanderzusetzen?

lg ruthie

_________________
Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert,
doch die Weisheit der Katzen ist letzlich um ein weites größer.
Zitat von Hyppolyte TAINE
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howke
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 39

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 0:45    Titel: Antworten mit Zitat

und da stimme ich dir voll und ganz ein und widerspreche dem was die nak da offiziell so denkt...aber ich denke, wenn man nach den christilichen prinzipien die in der bibel stehen und was ja auch eigentlich das Wort bei uns ist, lebt, dann stehen die chancen dabei zu sein sehr gut.
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howke
Newcomer


Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 39

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 0:52    Titel: Antworten mit Zitat

ersteinmal:
diesen hass habe ich auch nicht dir persönlich vorgeworfen, aber in anderen themen in einzelnen sätzen, wörtern auch nur, erkenne ich einen hass. mag sein das es nur täuscht, da texte einfach nicht so rüberkommen wie worte, aber gefühlt bleibt gefühlt :D


weiss nicht genau, glaube weil ich wie gesagt in manchen dingen auch der kirche nicht ganz zustimme und dadurch natürlich nachdenke und ins zweifeln komme, aber trotzdem gelang ich immer wieder für mich zu dem schluss, dass er mir doch als ein sicherer weg zum herrn erscheint und es mich dann interessiert was einen dazu bewegt, ihr erlebt haben müsst, um dieser kirche so konsequent zu entsagen. will mir halt gerne ein sehr umfangreiches bild machen, denn ich weiss auch wie gesagt sehr genau in was für guten verhältnissen ich groß geworden bin.
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