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http://quovadisnak.de.vu/
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...dann stell ich mich auch mal eben vor!
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| Warum bin ich hier? :: Bin "aktives NAK-Mitglied" und bereit zum Dialog! |
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amelie Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 15:07 Titel: ...dann stell ich mich auch mal eben vor! |
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Erst mal Hallo!
Ich habe eine Weile mit mir gerungen, mich hier zu registrieren und mich auch dann hier vorzustellen. Grund dafür: Ich bin aktives NAK-Mitglied.
(bitte nicht in der Luft zerreißen)
Ich muss aber dazu sagen, dass ich vieles in der NAK kritisch betrachte und auch hinterfrage. Ich habe hier bereits einges gelesen und erkenn darin auch manchmal etwas wieder, was ich selbst so erlebt habe. Ich bin auch nicht hier, um eure Erlebnisse abzuschwächen oder gar als falsch darzustellen.
Ich muss zugeben, dass ich einfach neugierig bin und immer den Kontakt zu Menschen suchen, ob sie nun meine Meinung teilen oder nicht. Ich denke man muss nicht jeden verstehen, aber tolerieren sollte man ihn schon.
Im Laufe meines kritischen Daseins (kligt doof, ich weiß, aber ich hab keine Ahnung, wie ich das umschreiben soll), bin ich auch schon oft mit NAK-Mitgliedern aneinander geraten, auch mit meinen konservativen Eltern und auch mit Amtsträgern. Das ich oft auf Unverständnis/Ärger gestoßen bin, hat mich dabei nie gestört. Ich verstehe mich als denkenden Menschen und habe (leider?) auch eine viel zu große Klappe, um mich von unverständlichen Ausreden, Ausflüchten und Dogmen zum Schweigen bringen zu lassen. Das stößt nicht immer auf Jubeln, aber so ist das Leben nun einmal. Wer mich nicht akzeptiert, der braucht auch nicht mit meinem Verständis rechnen. So halte ich das überall. Ich versuche immer mein Gegenüber zu verstehen und erwarte das dann verständlicherweise auch von meinem Gegenüber. Dass man nicht immer alles verstehen kann, ist klar, aber dann akzeptiere ich die Meinung des anderen eben, ich denke das ist ok so.
Mmmmhhh.... so, jetzt weiß ich gar nicht, was ich noch schreiben soll, aber da ergeben sich sicher noch Gelegenheiten.
Achja, ich hatte hier im Forum was gelesen, finde es aber leider nicht mehr. (ich habs eigentlich nicht so mit Internetforen und suche mir dann oft nen Wolf)
Auf jeden Fall stand dort sinngemäß, dass wenn Jugendliche solche Foren entdecken und eure Berichte lesen, sie doch eigentlich nachdenken sollten, was ihre Kirche mit einigen Menschen gemacht hat, was sie angerichtet hat. Desweiteren stand da, dass man dies auch einmal in einer Jugendstunde thematisieren könnte.
Ich habe dies vor einigen Jahren sogar einmal getan. Habe mir die Mühe gemacht und verschiedene Seiten aus Aussteigerforen und Kritikerseiten zusammengestellt und ausgedruckt und dann einfach (ohne Vorankündigung, wie ich nun mal bin) mitgebracht. Zu meinem Entsetzen hat es damals niemanden interessiert. Ich fand diese Thematik jedoch wahnsinnig interessant. Das mein damaliger Jugendleiter kein Verständnis zeigen würde, hatte ich geahnt. Mit seinen Vorstellungen ist damals wohl niemand unserer Jugend klargekommen und kommt auch heute keiner klar. Allerdings hätte ich von meiner Jugend etwas mehr Interesse erwartet. Klar, ich kann mich schlecht für etwas entschuldigen, was nicht von mir ausging/ausgeht und Mitleid ist sicher das Letzte, was ihr hören wollt. Aber ich hätte mir doch wenigstens Interesse gewünscht, sich auch mit dieser Materie einmal auseinandersetzen zu wollen.
Mir tut es leid, was ihr in eurem (NAK-) Leben erfahren habt. Versteht das jetzt bitte nicht falsch, ich meine das keinesfalls als Mitleid. Ich versuche nur in gewisserweise mit euch zu fühlen, auch wenn ich vieles nicht so erlebt habe wie ihr.
So, das wärs dann erst mal von mir. Fragen sind erlaubt und auch erwünscht, sollten da welche sein. Nichts ist schlimmer als Fragen, die nicht gestellt werden!  |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 09 Okt 2008 15:41 Titel: |
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Hallo liebe Amelie,
sei gegrüßt und herzlich willkommen, auch wenn du ein praktizierendes NAK-Mitglied bist. Wir haben noch einige andere davon hier im Forum, wobei sich die einen sehr wohlfühlen und die anderen sich immer angegriffen fühlen, aber das kommt eben auch auf den Menschen selbst an.
Grundsätzlich sollte ja erst mal jeder glauben dürfen und können was er gerne möchte. Es darf allerdings auch nicht verboten sein, den praktizierenden Naklern die Augen zu öffnen, zumindest es zu versuchen, oder sie auf Dinge hinzuweisen, die sie so selbst gar nicht erkennen, weil es für sie ganz normal ist.
Was natürlich unumstritten sein sollte ist, dass die Leute die hier sind in der Mehrzahl schwierige, schlimme oder manche sogar unerträgliche Schicksale hinter sich haben, die sie auch hier beim Namen nennen wollen und sollen. Es kann und darf nicht sein, dass solche Erlebnisse in Abrede gestellt werden, relativiert oder verniedlicht werden. Eigentlich kann man ja nur durch solche erlebte Schicksale lernen, allerdings wollen das manche gar nicht. Nun gut, das ist jeden selbst überlassen, wie er das handhabt.
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass sich auch aktive Nakler mit Nichtnaklern und Konfessionslosen sehr gut verstehen können. Ich selbst bin dafür ein sehr gutes Beispiel. Schaun wir mal und drücken die Daumen.
Nochmals auf ein gutes miteinander, Amelie.
LG Isa  _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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amelie Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 15:58 Titel: |
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Danke dir Isa, für die Begrüßung.
Ich denke, dass ich mich auch mit den Nicht-NAKlern verstehen werde. In meinem Freundeskreis besteht da eh eine religiöse Mischung. NAKler, Nicht-NAKler, Eangelische, Katholische, ja sogar eine Muslimin... es macht eigentlich immer wieder Spaß sich über unterschiedliche Glaubensansichten zu unterhalten, aber eben auch über alles andere. Man kann ja auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Wie schon gesagt, bezweifle ich die hier beschriebenen Erlebnisse mit und in der NAK nicht, dazu habe ich mich hier auch gar nicht registiriert.
Ich liebe einfach Kommunikation und auch Erfahrungsaustausch. Ich habe ja selber auch einige unschöne Erlebnisse in der NAK gehabt und kann daher schon einges nachvollziehen. |
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KlausTheodor Foren-Prinz

Anmeldungsdatum: 23.05.2007 Beiträge: 711 Wohnort: Karlsruhe

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Verfasst am: 09 Okt 2008 15:59 Titel: |
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Hallo Amelie,
auch ich heiße Dich herzlich willkommen hier im Aussteiger-Forum - solange wir uns nicht gegenseitig missionieren. Eins vorweg: es kann hart zugehen hier im Forum, sehr hart manchmal. Aber wir schaffen es in der überwiegenden Mehrzahl der harten Aussagen, nicht persönlich zu werden. Gerade ich selbst formuliere gern hart und deutlich - aber in der Sache, nicht gegen die Person. Sollte ich im Eifer des Gefechts aber mal übers Ziel hinaussschießen: bitte gleich melden.
Ja, manche Erlebnisse sind bitter und wirken noch Jahre nach. Manche Aussagen von AT kleben an einem wie Pech, manche Gefühllosigkeit der sog. Seelsorger sorgt heute noch für Kopfschütteln.
Manche Verbote aus der ganz harten Zeit kann man heute fast nicht mehr glauben. Und doch wurden wir damit traktiert und in Angst und Schrecken versetzt. Die Klassiker dabei sind wohl der Fernseher, der Weihnachtsbaum und natürlich die Angst, von Jesus nicht mitgenommen zu werden. Und so mancher der hier Schreibenden hat als Kind einmal in der leeren Wohnung gestanden und gedacht, nun kommt das große Elend und ich wurde nicht mitgenommen. Bald wird den Pferden das Blut bis zum Zaumzeug stehen, und meine Eltern sind im Himmel, nur ich mußte hierbleiben. Bis die Eltern dann wiederkamen, sie waren einkaufen oder beim Nachbarn oder so...
Du siehst, es gibt einiges zu berichten. Was mich zu der Frage bringt: wie alt bist Du eigentlich? Was genau bringt dich dazu, hier zu schreiben? Was versprichst du dir davon? Willst du dich austauschen oder nur ein bißchen Unruhe reinbringen? Das klingt jetzt vielleicht ein bißchen unverschämt, aber wir haben hier schon so einiges erlebt .
Sei willkommen, man kann mit jedem auskommen. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Arten von Menschen: nette, mit denen man zusammen sein möchte. Und die anderen. Ich hoffe, du gehörst zu den netten .
LG KlausTheodor _________________ Nicht der Wind, die Segel bestimmen den Kurs.
www.fuhrleute.piczo.com
www.ex-beuggener.piczo.com |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 09 Okt 2008 16:01 Titel: |
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Amelie ist es vermessen von mir, wenn ich dich frage, welcher Jahrgang zu bist? Wenn du nicht willst, musst du es nicht schreiben, aber es wäre interessant und würde irgendwie auch zum besseren Verständnis bei der Kommunikation helfen.
Ansonsten freue ich mich auf einen regen Austausch.
LG Isa _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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amelie Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 16:03 Titel: |
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Oh ja, natürlich, entschuldigung. Als ich mich hier vorgestellt hab, habe ich das einfachste vergessen. Ich bin 20 Jahre alt.
(ich weiß, sehr jung...) |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 09 Okt 2008 16:11 Titel: |
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Ich habe mir das schon gedacht, dass du sehr jung bist, aber das macht ja im Prinzip nichts. Man möchte halt nur gerne wissen, wie man wen oder was einzuordnen hat und manchmal geht das eben nur, wenn man weiß, wie alt der Gegenüber ist.
Nichts für ungut, aber ich glaube, Klaus Theodor hat schon einige Fragen formuliert.
Vielleicht kannst du ja auch mal ein paar Kritikpunkte aus deiner Sicht niederschreiben, oder auch von deinen unschönen Erlebnissen.
LG Isa _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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amelie Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 16:18 Titel: |
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Erst mal Entschuldigung auch an dich Klaus... hab deinen Beitrag glatt überlesen...
| KlausTheodor hat folgendes geschrieben: |
Du siehst, es gibt einiges zu berichten. Was mich zu der Frage bringt: wie alt bist Du eigentlich? Was genau bringt dich dazu, hier zu schreiben? Was versprichst du dir davon? Willst du dich austauschen oder nur ein bißchen Unruhe reinbringen? Das klingt jetzt vielleicht ein bißchen unverschämt, aber wir haben hier schon so einiges erlebt .
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Wie alt ich bin, hab ich ja schon geschrieben, 20.
Was mich dazu bringt hier zu schreiben? Gute Frage. Neugier wohl größtenteils und weil ich doch lieber kommuniziere als zuzuhören. Das halte ich wie schon gesagt auch in der NAK so. Ich sage immer meine Meinung und wenn das einem AT missfällt, stört mich das auch nicht. Ihm muss meine Meinung ja nicht gefallen, mir gefällt seine ja auch nicht immer. Unruhe wollte ich keinesfalls reinbringen, ich glaub dir aber, dass einige das gerne tun. Das ist überall so, leider. Manche fühlen sich dann besser, wenn sie andere stören können... Ich halte es eher so: Wenn ich komplett gegen etwas bin, dann halte ich mich davon fern. Da ich aber nicht komplett gegen Geschriebenes hier im Forum bin, hab ich mir einfach erlaubt mich hier zu registrieren. |
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amelie Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 16:40 Titel: |
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| Zu meinen Erlebnissen komme ich später, ich muss heut noch was erledigen und ich denke es ist besser, wenn ich meine Gedanken erst mal ordne... mein Temperament lässt mich dazu neigen, das ich manchmal wirr schreibe und es nicht unbedingt immer verständlich ist... Ich will das wenigstens einigermaßen chronologisch ordnen.... |
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Achim Forenprofi
Anmeldungsdatum: 22.08.2008 Beiträge: 72 Wohnort: Ehem. Rockenfelder-Land

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Verfasst am: 09 Okt 2008 17:20 Titel: |
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Hallo Amelie,
auch von mir ein "herzliches Willkommen".
Damit Du Duir ein Bild machen kannst, ich bin Jahrgang 1957 und altgedienter NAK-Aussteiger. Sprich, ich habe die Gruselzeit der NAK in voller Bandbreite auskosten müssen und vor fast 30 Jahren die für mich richtigen Konsequenzen ergriffen. Mit wehenden Fahnen habe ich den "Seelenverkäufer" (eine maritime Metapher) NAK verlassen.
Ich will Deine Entscheidung, Dich hier zu registrieren nicht in Fage stellen, doch Du wirst hier Einiges lesen, was Dein NAK-Bild mächtig ins Wanken bringen wird. Du wirst feststellen, dass zwischen Lehre und gelebter Realität mitunter gewaltige Lücken klaffen, Du wirst feststellen, dass der sogenannte Heilige Geist in der NAK sehr oft an geistigen Aussetzern leidet, Du wirst feststellen, dass die Doktrin von der baldigen Wiederkunft Jesu durchaus in Frage zu stellen ist... und noch viele Dinge mehr wirst Du erfahren.
Solltest Du zu dem Schluss kommen, dass NAK wohl doch nicht der wahre Jakob für Dich ist: Willkommen im Club!
Solltest die Auseinandersetzung mit solchen wie den o.g. Themen Deinen Glauben stärken: Auch gut, Deine Entscheidung.
Wie auch immer, ich freue mich auf rege und faire Diskussionen mit Dir.
Herzliche Grüße
Achim |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 09 Okt 2008 17:49 Titel: |
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Moin Amelie
auch von mir herzlich Willlkommen
Zu meiner Person...bin 46 und nen echter "treuer" MAK-Rebell (ja, ich wandle nun die NAK in MAK um > Moderne Apostolische Kirche^^)
Gestern war es mal wieder soweit wo ich einen der Brüder bei der Verabschiedung scherzhaft "Döskopp" nannte...er ließ die neue Version von "Immer mutig vorwärts" singen...und die Gemeinde schwieg
Der Werk muß ja schließlich weitergehen  _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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Böse Schwester Forenprofi

Anmeldungsdatum: 06.09.2008 Beiträge: 64 Wohnort: in der Nähe von Bremen

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Verfasst am: 09 Okt 2008 20:26 Titel: |
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hey amelie,
sei gegrüsst!
Ich bin auch Altaussteigerin mit schlimmer NAK-Jugend und sehr erstaunt über das, was ich in Videos gesehen habe über die heutigen Jugend Events.
Ich finde den Personenkult richtig schlimm, noch schlimmer als früher.
Wie stehst du denn dazu? Jubelst du auch den Aposteln und dem "Chief" zu?
Glaubst du, dass du Apostel brauchst? |
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Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 21:09 Titel: |
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hallo amelie,
auch von mir ein willkommen. ich denke nicht, dass dich jemand in der luft zerreißen wird solange du bei dem bleiben kannst was du geschrieben hast: unsere erfahrungen zu respektieren und unsere z. t. langen wege zu einer psychischen gesundheit. aber so wie du dich anhörst, machst du das.
ich finds echt toll von dir, dass du in der jugendstunde mal das thema anbringen wolltest und es ist wirklich schade, dass das kein interesse fand. aber vielleicht haben die jugendliche auch angst vor derartigen konfrontationen. hätte ich auch; also damals, als ich noch in der jugend war.
ich denke, dass sich hier eh nur nakler verirren, die selbst kritisch sind und von ihrem charakter her mit dem kopf durch die wand gehen ( was positiv gemeint ist ).
bleib mit deinen einstellungen wie du bist, ich finde das gut.
lg |
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Bishop Newcomer

Anmeldungsdatum: 04.10.2008 Beiträge: 37 Wohnort: Hof

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Verfasst am: 09 Okt 2008 23:20 Titel: |
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Hallo Amelie!
Ein herzliches ´Grüß Gott´ aus Bayern auch von mir! Schön, dass Du hier bist!
Bitte verstehe es, wenn man zunächst skeptisch ist, wenn ein aktives NAK-Mitglied hier bei uns vorbeischaut! Ich würde das aber etwas anders interpretieren:
MAN IST VIELLEICHT VON EINEM ´GOTTESKIND´ NICHT GEWOHNT, DASS ES DEN MUT BESITZT, FRAGEN STELLT UND SICH MIT AUSSTEIGERN AN EINEN TISCH SETZT.
I. d. R. sieht man so etwas innerhalb der Kirche ja nicht gerne! Ich beglückwünsche Dich zu Deiner Courage! Donnerwetter!
Ich möchte mich auch kurz vorstellen:
Ich bin 40 Jahre alt, Physiotherapeut und wurde in die NAK hineingeboren! Da ich mit dieser Lehre aufgewachsen bin, war für mich der Ablauf, die mangelnde Kritik und Selbstreflektion, der drohende Zeigefinger absolute Normalität! Ich weiß nicht, wo Du lebst, aber bei uns, im konservativen Bayern war das Dasein als apostolisches Gotteskind eher eine Last, als eine Lust! Ich kann Dir versichern, dass ich ständig mit schlechtem Gewissen durch die Lande gelaufen bin und mich gefragt habe, ob ich auch wirklich schön neuapostolisch bin! Man hatte das Gefühl, man käme am weitesten, wenn man sich gleich einen Kranz kauft, sich an das nächste Krematorium stellt und wartet, bis man an der Reihe ist!
Das meine ich bitterernst!
Irgendwann kam der Ausbruch, denn ich hatte keine Luft mehr zum Atmen! Keinen Schritt durfte man gehen, ohne die ´Segensträger´ um Erlaubnis bitten zu müssen! Jegliche Form von individuellen Denken und eigenen Meinungen wurde im Laufe der Jahre schnell unterdrückt!
Ich musste da raus!
Ich bin zwar offiziell nicht abgemeldet, habe aber schon lange keine GD´s mehr besucht und habe auch keinen freiwillgen Kontakt mehr.
Ich hatte einen Kontakt im Supermarkt mit unserem Evangelisten (ich schrieb das schon in einem meiner Berichte) und ich bekam bei seinem abschätzenden Blick und dem Risiko, nach meinem Verbleib gefragt zu werden, Fluchtgedanken! Ich bin auf und davon!
Das kann es doch nicht sein, oder?
Naja, Du wirst Dich da schon durchlesen. Ich arbeite mich auch gerade durch die vielen Berichte der Forenteilnehmer und kann Dir eines versichern: Die Geschichten wiederholen sich immer wieder und dies zu hunderten! Es sind immer die gleichen Ängste, die selben Gedanken, die selbe Hilflosigkeit!
ES SIND KEINE EINZELFÄLLE!
Trotzdem wünsche ich Dir viel Freude hier bei uns. Auch wenn manchmal ein rauher Ton vorherrscht, wenn man das Erlebte Revue passieren lässt ... hier geht es sehr fair, freundlich und vor allen Dingen MENSCHLICH zu!
Alles Liebe
Bishop |
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Gast
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Verfasst am: 09 Okt 2008 23:36 Titel: |
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mit der skepsis, bishop, hast du schon recht....man ist sehr vorsichtig geworden und es kann durchaus sein, dass man von einem nakler angeranzt wird oder noch schlimmer: die lebensproblematiken in frage gestellt werden. das kann sehr verletzend sein wenn man mal so richtig durch die scheißge ( ups ) gegangen ist.
aber ich denke, amelie spielt hier mit offenen karten, ist anscheinend ein offener, unvoreingenommener und freundlicher mensch...von daher.....diskussion eröffnet..... |
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amelie Gast
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Verfasst am: 10 Okt 2008 15:09 Titel: |
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Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde, ich bin aber nicht vorher dazu gekommen.
Erst mal ein Danke an alle Willkommensgrüße!
Jedro schrieb: | Zitat: | | Gestern war es mal wieder soweit wo ich einen der Brüder bei der Verabschiedung scherzhaft "Döskopp" nannte...er ließ die neue Version von "Immer mutig vorwärts" singen...und die Gemeinde schwieg Mr. Green |
Ja Jedro, das kann ich nachvollziehen. Das NGB ist größtenteils echt eine Katastrophe... ich spiele selber in meiner Gemeinde Orgel und ärger mich oft über die Fehler in den neuen Sätzen...
Böse Schwester schrieb: | Zitat: | Ich finde den Personenkult richtig schlimm, noch schlimmer als früher.
Wie stehst du denn dazu? Jubelst du auch den Aposteln und dem "Chief" zu?
Glaubst du, dass du Apostel brauchst? |
Ich finde den Personenkut ebenfalls echt schlimm. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass dies komplett von den Amtsträgern ausgeht. Viele Geschwister denken, der Stammapostel sei mehr wert, als alle anderen AT´s. Ich seh das nicht so. Es sind alles Menschen, die eine Aufgabe innerhalb der Kirche haben.
Ich komme ursprünglich aus der Gebietskirche Berlin-Brandenburg. Dort war im letzten Jahr der Stammapostel zum Jugendtag. Während des Ausflugs haben sich die Leute um ihn geschart. Nicht etwa um ein liebes Wort zu hören oder Hallo zu sagen, nicht wegen einem lieben Händedruck, sondern für ein Autogramm in ihrer Bibel oder auf dem T-Shirt oder wegen eines Fotos. Das hat mich sehr erschrocken. M. E. ist die Bibel nicht mehr Wert, nur wegen einer Unterschrift, der Inhalt ändert sich ja nicht... Schlimm war auch, dass man den Stammapostel kaum hat essen lassen. Ich und einige andere haben dieses Verhalten auch stark kritisiert. Der Stammapostel ist ja auch kein Popstar, allerdings wurde er so behandelt... nunja, sowas muss ich nicht verstehen, aber wers braucht
Ich freue mich sicherlich auch auf einen GD mit einem Apostel, aber ich freue mich auch genauso auf GD´s mit anderen AT´s, die man eher selten hört. Zujubeln werde ich keinem, da hab ich auch gar nichts von.
Bishop schrieb: | Zitat: | | Ich weiß nicht, wo Du lebst, aber bei uns, im konservativen Bayern war das Dasein als apostolisches Gotteskind eher eine Last, als eine Lust! |
Wie oben schon geschrieben, komme ich eigentlich aus Berlin-Brandenburg. Viele meinen da sei es konservativ. Es ist auf jeden Fall konservativer als Thüringen, wo ich nun lebe.
Das Bayern konservativ ist, glaube ich gerne. Mein Stiefvater kommt aus Baden-Würtemberg. Der hat komische Ansichten, da kommt mir immer das K***en.
Da wäre ich dann auch bei meinem Erleben. Nach dem Tod meines Vaters, hat meine Mutter einen hochkonservativen Mann geheiratet. Ich durfte urplötzlich einiges nicht mehr, was vorher erlaubt war. Auch wenn ich mit meinen damals 8 Jahren noch nicht sehr alt war, habe ich das noch gut in Erinnerung. Fasching war schlecht, Kino ganz schlimm. Ohrringe? Ich hatte Ohrringe! Die Tochter meines Stiefvaters nicht. Er fand das schlecht, nicht angemessen für Gotteskinder. Meine Mutter hat sich da allerdings durchgesetzt und meine Schwester bekam dann Ohrringe. Er fand "weltliche" Freunde auch etwas befremdlich. Nun gut, gegen meine Freunde kam er auch nicht an.
Mein eigener Vater hatte trotz, dass er Priester war solche Ansichten nie an uns Kinder weitergegeben. Für mich war das damals eine Umstellung, die ich bis heut nie vollzogen habe. Ich habe mich dagegen gewehrt. Leider hat sich meine Mutter sehr verändert. Das klingt jetzt vielleicht unreal, weil ich ja noch klein war, aber ich habe das auch von meiner Schwester immerwieder bestätigt bekommen, die ist 9 Jahre älter als ich.
Mein Stiefvater zitiert zu jeder (Lebens-) Situation eine Bibelstelle, hat Beten im Knien eingeführt... naja, meine Mutter macht da mit. Das muss sie wissen, aber ich hab mich da nicht reindrücken lassen. Vielleicht habe ich gerade durch meine doch nicht unkomplizierte Kindheit gelernt mich durchzusetzen und auch meine Meinung zu äußern, ich weiß es nicht. Alles im Leben hat auch seine positiven Seiten, man muss es nur suchen.
Ich denke das reicht erstmal, sollte ich etwas vergessen haben, bitte drauf hinweisen, bin auch nur ein Mensch.
LG Amelie |
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Böse Schwester Forenprofi

Anmeldungsdatum: 06.09.2008 Beiträge: 64 Wohnort: in der Nähe von Bremen

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Verfasst am: 10 Okt 2008 18:27 Titel: |
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Ich bin der Ansicht, dass der Personenkult zur Strategie der NAK gehört.
Wenn man andere Menschen über sich stellt, macht man sich selber klein und ohnmächtig und damit manipulierbar. Man gibt auch die Selbstverantwortung ab.
Hierzu einen Abschnitt aus David Icke's Buch "The Biggest Secret", den ich ins Deutsche übersetzt habe.
Alles was existiert, ist ein Energiefeld, ein einzigartiges Vibrationsmuster aus Energie, geformt durch Gedanken und Emotionen. Alles Existierende ist die selbe Energie, doch diese unendlichen Muster schaffen endliche Formen, so wie Wasser sich als Flüssigkeit, Wolken, Dampf und Eis manifestieren kann.
Sie sehen unterschiedlich aus und fühlen sich unterschiedlich an, doch sie sind immer Wasser in verschiedenen Formen. Manche Energiemuster manifestieren sich als menschlicher Körper, andere als menschliches Gemüt, noch andere als Vögel, Bäume, Insekten, Wasser, Himmel und Luft. Auf der Ebene reiner Energie ist alles mit allem verbunden. Da ist kein "uns" und "sie", nur "wir" und schließlich "ICH".
Potentiell haben wir Zugang zu aller Energie und, weil Energie und Bewusstsein das Selbe sind, zu dem unendlichen Geist, den wir "Gott" nennen. Dieses "Gott" ist nicht getrennt von uns, wir sind Gott und Gott ist wir. Wir sind ein Aspekt des unendlichen Geistes und damit haben wir das Potential, alle Aspekte dieses unendlichen Geistes anzuzapfen, denn das ist es, was wir in unserem höchsten Ausdruck sind: ALLES. Wir sind wie Tropfen in einem unendlichen Ozean, individuell bis zu einem gewissen Grad, aber zusammen bilden wir das Ganze, die Summe aller Tropfen. Ohne die Tropfen kann es keinen Ozean geben.
Die Frage ist: Mit wie viel von diesem Ozean verbinden wir uns? Wenn es nur ein winziger Bruchteil ist, wirst du in einem Kokon leben, in einer Eischale, wie ich es nenne, abgetrennt von deinem unendlichen Potential an Wissen, Liebe, Verstehen und Weisheit. Du wirst ein vorhersehbares Leben leben, bestimmt von Sorge und Angst und daran glauben, dass du zu gewöhnlich und ohnmächtig bist, um dein eigenes Schicksal zu kontrollieren. Wenn du deinen Verstand öffnest und dein Herz öffnest und aus diesem Kokon ausbrichst, dann wirst du dich mit mehr und mehr der Unendlichkeit verbinden und damit erleben, dass du mehr bist als ein physischer Körper, der ein bedeutungsloses Leben erfährt. Du bist unendliches Bewusstsein und erfährst diese Welt als Teil deiner unendlichen Reise der Entwicklung durch Erfahrung. Du bist alles und du hast das Potential, alles zu wissen und alles zu tun.
Nun, welche dieser zwei Möglichkeiten des Daseins sind leichter zu kontrollieren? Die Antwort liegt auf der Hand und das erklärt so viel über die Welt, die wir aus der bekannten Menschengeschichte ersehen. Deswegen ist das Wissen darüber, was wir wirklich sind, in der öffentlichen Arena systematisch zerstört worden.
Menschen die ihre wahre Natur, Macht und ihren Wert verstehen, wären unmöglich in der Weise zu manipulieren, wie wir es sehen. Die Erschaffung von Religion und offizieller "Wissenschaft" waren dafür di[/color]e Gr[/color]undlage... |
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amelie Gast
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Verfasst am: 11 Okt 2008 14:12 Titel: |
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Das ist ein interessanter Text. Danke dafür.
Nun, du sagst, man gibt die Eigenverantwortung ab. Das ist für viele der einfachste Weg. Das ist aber nicht nur in der NAK so, das gibt es überall. Manche Menschen wolle keine Verantwortung übernehmen.
Ich für meinen Teil stelle die Amtsträger nicht als Menschen über mich. Ich hole mir auch mal Rat dort, überdenke den aber immer kritisch. Mir geht es auch darum, ob ich das mit meinen Einstellungen überein bringen kann. Manchmal geht das eben nicht. Ich handle dann aber auch nicht getreu nach dem Rat des AT´s, ich wäge immer ab. Oftmals sagt ein AT x ist richtig, ein anderer AT meint, dass y zum selben Thema besser sei. Ich schaue dann, aus welcher Perspektive, durch welche Erfahrungen der jeweilige AT dies so sieht und entscheide für mich selbst.
Manchmal kann man einem AT seine Einstellung gar nicht so übel nehmen. Sie sind oft selbst sehr konservativ erzogen worden und geben dies dann so weiter. Das größte Problem habe ich mit AT´s die mal so mal so reden. Sprich: Für Person A gilt dies und für mich gilt urplötzlich was anderes. Da ignoriere ich dann einfach. Bei solchen AT´s hole ich mir dann auch in Zukunft keinen Rat mehr. |
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isa Admin


Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 11712 Wohnort: Sanitz

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Verfasst am: 11 Okt 2008 14:47 Titel: |
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Hallo Amelie,
ich kann das nachvollziehen, was du schreibst, aber dennoch drängt sich mir die Frage auf, warum überhaupt den/einen AT um Rat fragen?
Du kannst dich doch an deine Eltern, Freunde, gute Bekannte, eventuelle Geschwister usw. wenden. Ich würde nie einen fremden AT/Pfarrer/Pastor um einen für mich wichtigen Rat bitten. Wieso sollen andere mir sagen, was eventuell richtig für mich ist? Am besten ist es für mich immer, wenn ich mich manchmal auf mein Bauchgefühl, oder aber ein anderes mal vielleicht auf meinen Kopf verlasse. Damit bin ich bisher immer gut gefahren und ich war immer selbst verantwortlich für mich, denn das ist wichtig.
Vielleicht ein kleiner Tipp für dich, denn du bist erst am Anfang deines Lebens. Allerdings will ich hier keinen bevormunden, denn gerade das verachte und hasse ich ja.
LG Isa _________________ Ein Mensch wird mit vielen Persönlichkeiten geboren, und stirbt als eine Persönlichkeit. |
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Böse Schwester Forenprofi

Anmeldungsdatum: 06.09.2008 Beiträge: 64 Wohnort: in der Nähe von Bremen

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Verfasst am: 11 Okt 2008 17:04 Titel: |
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Hallo amelie,
nun interessiert es mich, was dich in der NAK hält.
Magst du darüber etwas schreiben? |
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amelie Gast
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Verfasst am: 11 Okt 2008 17:35 Titel: |
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@ isa:
Ich entscheide selbst auch aus dem Bauch heraus. Ich hatte in meiner Ursprungsgemeinde einen sehr lieben Hauspriester, den ich auch so, ohne Amt um Rat gefragt hätte. Ich würde nie auf einen AT mit meinem Problem zugehen, den ich nicht kenne und dem ich nicht vertraue.
Als ich damals meinen Hauspriester bekommen sollte (bin recht früh ausgezogen, noch während des ABIs) sagte ich meinem Vorsteher, dass ich gern Priester XY hätte, weil ich mit ihm über alles reden kann. (Da er der Schwiegervater meiner Schwester ist und meine Schwester schon sehr lange mit ihrem Mann zusammen ist, kannte ich ihn schon seit ich 5 oder 6 war.) Mein Vorsteher meinte nur: "Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was", ich werde sehen." Das hat mich sehr verärgert. Mein Hauspriester hat sich aber sehr dafür eingesetzt, dass er mich betreuen darf, weil ich auch Klipp und klar gesagt habe, dass ich mit keinem anderen über meine persönlichen Probleme reden werde. Er hat mir auch angeboten, dass ich so immer zu ihm kommen kann und das ich ja auch mit keinem anderen über meine Probs reden muss, wenn ich nicht will. "Dann braucht sich aber der betreffende andere Priester nicht wundern, wenn du für ihn oder den Vorsteher keine Zeit hast." Das fand ich damals gut, und siehe da: Ich bekam was ich wollte. Klar, der Vorsteher kam mich auch mal besuchen, aber geredet haben wir über belanglose Dinge, so dass er mich verdutzt fragte, ob ich wirklich keine Probleme hätte. Ich meinte nein, hab ich nicht.
@Böse Schwester:
Nun, was mich in der NAK hält, ist mein Glaube und die Gemeinschaft dort. Ich glaube an Gott und auch an Jesus.
Sicher, nicht alles was in der NAK (aber auch in allen anderen Kirchen/Konfessionen) gepredigt wird, findet meine Zustimmung, aber darüber kann ich in gewisser Weise hinwegsehen, denn ich kenne genug Leute, auch einige AT´s, die ebenso denken, wie ich. Wenn alle gehen, die etwas anders denken, als hohe AT´s oder die KL, wird sich auch nie was ändern.
Spontan fällt mir dazu ein Lieblingsspruch meines Stiefvaters ein, der immer dann kam, wenn ich mit etwas, was ein AT gesagt hatte, nicht einverstanden war: "Nur wenn du tust, was dir deine Amtsträger sagen, liegt der Segen auf deinen Taten, sei es noch so falsch. Denn auch sie können irren, aber an dir ist es zu tun, wie sie geheißen!"
Nun, solche Sprüche kennen einige hier sicherlich auch. Ich persönlich sehe das ganz und gar nicht so. Schließlich kann ich vor Gott bei meiner Rechtfertigung nicht sagen: "Priester A und Apostel B haben aber gesagt..." Jeder muss sich für seine Handlungen/Gedanken vor Gott rechtfertigen, nicht für die der anderen.
Somit bleibt mir immernoch die freie Handlungswahl. Das sehen auch einige andere, sogar einige Amtsträger so.
Weiterhin gehe ich auch mit dem Sakramentsverständnis mit. Das heißt nicht, das nur NAKis zu Gott kommen werden! Keinesfalls, aber es entspricht gewisserweise meinem Bibel- und Sakramentsverständnis.
Es mag sich bitte keiner angegriffen fühlen. Ich glaube auch nicht, dass man nicht auch ohne Versiegelung zu Gott kommen kann. Aber ich glaube, dass nur der zu Gott kommen kann, der so gelebt hat, wie er fest geglaubt hat leben zu müssen, um das Ziel zu erreichen.
Sprich: Der treuste und ehrlich frommste Katholik (oder was auch immer), kommt eher in den Himmel, als ein neuapostolischer Christ, der zwar versiegelt ist, aber nicht nach den göttlichen Geboten gelebt hat. |
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Böse Schwester Forenprofi

Anmeldungsdatum: 06.09.2008 Beiträge: 64 Wohnort: in der Nähe von Bremen

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Verfasst am: 11 Okt 2008 20:50 Titel: |
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Dass du eine eigene Meinung vertrittst, gefällt mir.
Begreifst du Gott als etwas, was ausserhalb von dir existiert? |
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amelie Gast
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Verfasst am: 11 Okt 2008 21:37 Titel: |
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Das ist eine sehr gute Frage.
Ich glaube er existiert sowohl in, als auch außerhalb von mir.
Außerhalb von allem in der Hinsicht, dass er ja (nach meiner Auffassung) alles geschaffen hat. Daher muss er in gewisser Weise außerhalb sein.
Er ist aber auch in allem. In der Natur spiegelt er sich in den Naturgesetzen zum Beispiel wieder. Er ist aber auch in jedem Menschen. Er hat ja jedem Menschen eine Seele gegeben und einen Verstand um Gut und Böse zu unterscheiden. Wir sind alle Gottes Werk und daher seine Kinder. Die einen nehmen ihn an, glauben an ihn, andere wiederum können dies nicht glauben. Das sei auch jedem frei gestellt. Nach dem Tod werden wir es wissen. |
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Vezelay Meister
Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 223 Wohnort: Stuttgart

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Verfasst am: 11 Okt 2008 22:38 Titel: |
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| Böse Schwester hat folgendes geschrieben: | Ich bin der Ansicht, dass der Personenkult zur Strategie der NAK gehört.
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Hallo zusammen,
der Personenkult ist in meinen Augen eindeutig eine Strategie der NAK. Es wird zwar immer gesagt, dass man den Menschen und das Amt voneinander trennen muss - aber nicht einmal die AP können es lassen, dem STAP bei seinen Besuchen in irgendwelche Gemeinden oder Kongresshallen zu danken - für SEIN Kommen, SEIN Dienen, SEINE tröstenden Worte, etc....der BEZAP Saur konnte das besonders gut, da dauerten die Dankworte an den lieben STAP meist länger wie sein Mitdienen am Altar....
Ich selbst habe früher in meiner Gemeinde des öfteren den Parkplatz für die "höheren Herren" freihalten müssen - wenn "nur" der BezÄlteste angemeldet war, dann stand ich meist alleine draussen in der Kälte - beim angemeldeten Besuch des AP oder BezAP umgab mich die "Wärme" der priesterlichen Ämter, die in sehr großer Zahl mit mir ausserhalb der Kirche auf das Kommen des Gesandten warteten....tja. Das war für mich auch ein Fingerzeig bzgl. Personenkult - ganz zu schweigen von den hier schon erwähnten Photos, die man über den F. Bischoff Verlag bestellen konnte.....
Ach, ihr meint, Personenkult gibt's heute in der NAK nicht mehr??? Hmm, ich war vor wenigen Wochen bei Freunden eingeladen - deren Tochter ist jetzt drei Jahre alt und alle stehen treu im Werk des Herrn. Als ich mit der Kleinen im Kinderzimmer Puzzle spielte, da sah ich eine Photomontage über dem Bettchen hängen - abgebildet drei Herren in schwarzen Anzügen - und zwar den "lieben" STAP, den "lieben" BezAP und den "lieben" AP - schön fein aus der UF ausgeschnitten und auf weisses Blatt Papier geklebt......mich hat's fast nach hinten gesetzt, hätte k.....können.....meinen Freunden traue ich das nicht zu, dass sie das in "Eigenregie" zusammengestellt haben - das hat man sicherlich in der Vorsonntagsschule gebastelt.....fängt also bei den Kleinen schon an:
Abends schön die Hände falten - beten und für den lieben STAP natürlich auch - und dann vielleicht noch vor den Bildchen knieen und die Namen auswendig lernen......suuuuuper!!! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.....
Vezelay |
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Vergangenheit? Gast
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Verfasst am: 12 Okt 2008 9:46 Titel: |
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Hallo Vezelay,
ja, ich bin auch der Meinung, dass der Personenkult heute genauso wie früher da ist. Siehe Afrika (T-Shirts mit Bild von Leber drauf, ein Apostel ist angekündigt, die ganz Kirche wird auf Hochglanz poliert, in den Wohnzimmern, Kinderzimmern, wenn NAK-s beten, sind die Segensträger an erster Stelle,...)
Schönen Sonntag
vergangenheit? |
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Uncle_Zic Foren-King

Anmeldungsdatum: 31.08.2007 Beiträge: 1811 Wohnort: Berlin

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Verfasst am: 12 Okt 2008 11:12 Titel: |
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Hallo amelie,
wollte dich auch noch schnell begrüßen. Willkommen!
Find ick juut, dette hier rinkiekst! Bin '50ger Jahrgang, aber keen falscher Fuffziger. Nu jenuch jeplaudert. Bis andermal!
Uncle Zic |
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jedro Foren-King

Anmeldungsdatum: 01.02.2008 Beiträge: 1384 Wohnort: Nordwestdeutsche Tiefebene

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Verfasst am: 12 Okt 2008 11:13 Titel: |
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Dem muß ich leider zustimmen...ich erlebe es auch immer wieder...
Hab noch ne Ergänzung...denkt mal an die Aposteldienst-Touristen...sind überwiegend ältere Semester die nix besseres zu tun haben... _________________ Korn
Groetjes
dat Jedro :) |
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amelie Gast
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Verfasst am: 13 Okt 2008 11:17 Titel: |
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Ich wollte ja auch nicht abstreiten, dass es den Personenkult gibt. Hab das ja selber schon erlebt.
@jedro: Die Aposteldienst-Touristen sind manchmal schlimm. Gerade, wenn der Apostel in einer kleinen Gemeinde ist. Dort ist dann eh schon kaum Platz und es sind nur bestimmte Gemeinden aus dem Umkreis mit eingeladen.
Ich kann mich noch erinnern, dass meine Eltern mit uns Kindern mal an der Ostsee in Warnemünde Urlaub gemacht haben. Als sie erfahren haben, dass der Stammapostel Fehr in Rostock einen GD hält, waren sie noch viel erfreuter. Wir hätten ohne Probleme auch erst den Montag danach anreisen können. Aber nein, wir fuhren am Samstag und bekamen natürlich Urlauberkarten für den Gottesdienst. Klar, als Kind fand ich das spannend, weil ich den Stammapostel noch nie live gesehen hatte, nur per Übertragung. Im nachhinein find ich das allerdings doof, es ist irgendwie, wie Aufdrängeln. Man gehört ja nicht in die Gemeinde und reist extra wegen dem Stammapostel zwei Tage eher... |
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T.S. Gast
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Verfasst am: 26 Okt 2008 19:23 Titel: |
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Hallo Amelie,
da ich selber noch recht neu hier im Forum bin, lese ich gerade die Vorstellungen anderer Forumsmitglieder und bin dabei auch auf Deine Vorstellung gestossen.
Kurz zu mir: 46 Jahre, männlich und noch Mitglied der NAK (seit meiner Geburt), allerdings schon seit Anfang der 90er eher als Traditionschrist. Meinen letzten Gottesdienst habe ich im Juli 2008 besucht.
Ich kann mir vorstellen, dass Du es in Deiner Gemeinde nicht einfach hast. Als jemand, der Eigeninitiative zeigt und auch kritische Themen anspricht (am Beispiel der Jugendstunde, die Du geschildert hast) und dann auch noch als jemand, der sich von seinem Vorsteher nicht bevormunden lässt (am Beispiel der Wahl des Hauspriesters), entsprichst Du nicht wirklich der neuapostolischen Vorstellung vom gehorsam nachfolgenden Schaf. Nicht falsch verstehen - das meine ich keinesfalls abwertend sondern ganz im Gegenteil.
Ich finde es sehr mutig von Dir, dass Du den Schritt getan hast und Dich hier angemeldet hast. Aber wundere Dich nicht, wenn es mit Deinem Glauben an die NAK noch weiter bergab geht, wenn Du Dich hier mal durchgelesen hast.
Damit meine ich übrigens keineswegs eine eventuelle negative Beeinflussung durch die "bösen" Abtrünningen , sondern eher die Texte und Zusammenhänge, die sich hier finden und herstellen lassen und die so manches, was im Gottesdienst erzählt wird oder auch bewusst nicht erzählt wird, in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
Meine persönlichen Fundgruben waren übrigens die Rubriken über die Abspaltungen von der Neuapostolischen Kirche, die Botschaft des Herrn Bischof und die NAK im Nationalsozialismus. Aber ich bin bei weitem noch nicht durch alle Rubriken durch und ich denke, ich werde wohl noch mehr finden.
Noch ganz kurz eine Bemerkung zu der von Dir geschilderten Jugendstunde: Ich denke, in einem solchen Kreis kannst Du keine Unterstützung von anderen Jugendlichen erwarten. Denn dies würde voraussetzen, dass die anderen Jugendlichen über das von Dir gewählte Thema "nachdenken". Das ist aber etwas, was die wenigsten Jugendlichen (und auch die wenigsten Erwachsenen) in der NAK tun. Sie wählen einfach den gewohnten und für sie bequemeren Weg des "Nachfolgens". Und dabei sind eigene Gedanken und Meinungen eher hinderlich, also hält man sich an das, was da vom Altar gepredigt wird, egal, was für ein Müll das manchmal ist.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß hier im Forum und viele angeregte und wertvolle Diskussionen.
Gruß aus der Eifel |
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Vezelay Meister
Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 223 Wohnort: Stuttgart

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Verfasst am: 26 Okt 2008 20:17 Titel: |
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| jedro hat folgendes geschrieben: |
...denkt mal an die Aposteldienst-Touristen...sind überwiegend ältere Semester die nix besseres zu tun haben... |
Au ja - ganz schlimme Gruppe - das Kirchenlokal bricht eh fast auseinander, weil der Vorsteher natürlich diese und jene Gemeinde noch mit eingeladen hat - dann tauchen vereinzelt noch Gläubige auf, die man noch NIE - weder im Bezirk noch sonst wo - gesehen hat....die wollen natürlich in die erste Reihe.....:-)...also sind sowohl das Kirchenschiff wie auch die beiden kleinen Säle voll belegt - sogar in der Garderobe wurde noch bestuhlt....dann kommt der Wink aus dem Kichenschiff, dass ganz vorne - also an des Altars Stufen - noch drei Plätze frei wären - und wer spritzt auf??...
Also noch krasser ist es ja, wenn Gläubige ihren Urlaubsort danach aussuchen, ob dort in der Gemeinde oder umliegend ein Gottesdienst stattfindet - sitzt man drin, versteht nix - aber man kam unter den Segen!! Welchen Segen?? Es hat den ganzen Urlaub über geregnet!!!...
Vezelay
P.S.: Ich scheue mich als Aussteiger und Ausgetretener, das Wort "Geschwister" im Sinne der NAK weiterhin zu verwenden - deshalb habe ich "Gläubige" geschrieben. |
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